Gemeinsam mit Bernhard Hennen schrieb James A. Sullivan einen der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Romane: »Die Elfen«. Mit der vorliegenden High-Fantasy-Dilogie kehrt er nun in sein Heimatgenre zurück.
Sullivans elfischer Protagonist, Ardoas, trägt die Seele und die Erinnerungen der legendären Magierin Naromee in sich – und damit eine schwere Bestimmung: Nur er soll in der Lage sein, seinem Volk die vor langer Zeit gestohlene Seelenmagie zurückzubringen. Helfen soll ihm ein mysteriöses Orakel, das jedoch spurlos verschwunden scheint – und mächtige Feinde sind ihm auf den Fersen. Zahlreiche Gefahren lauern auf dem Weg zum Felsentempel von Beskadur, wo sich Ardoasʼ Schicksal entscheidet.
Der erste Band des Zweiteilers »Die Chroniken von Beskadur«: Ein fantastisches Abenteuer, das die klassische High Fantasy neu denkt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
12.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannend!
Die ersten 50 Seiten war ich noch etwas skeptisch. Ab dann hat mich das Buch gefesselt und ich konnte es nicht mehr weglegen. Es zeigte mir neue Sichtweisen auf gewisse Aspekte und ich kann es jeder Fantasy begeisterten Person sehr empfehlen!
Schade ist dass es nur zwei Bände gibt…@James A. Sullivan: Chroniken sollten meiner Meinung nach mehr Bände haben. Ich würde diese kaufen.
Yuu
aus Wiener Neustadt
5/5
05.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Die vielen Leben der Naromee
Als jemand der sich viel mit Phantastik, Sagen & Mythen beschäftigt und zu dem noch Queer ist, ist es mir ein anliegen dieses Buch weiterzuempfehlen.
Es war wirklich so ungemein schön gelebte Diversität im Alltag als integralen Teil dieser faszinierenden Welt zu begegnen. Die Geschichte liest sich wie ein Heldenepos in dem kein Wort, weder Dialog noch Prosa, ohne Bedeutung ist. Die Hoffnung scheint durch jede Seite hindurch, auch wenn schwierige Wege und Abenteuer überstanden werden müssen. Die Figuren der Geschichte sind äußerst liebenswürdig und es macht Spaß sie am gemeinsamen Weg wachsen zu sehen.
Ein äußerst wundervolles Leseerlebnis mit viel Hingabe und Anregungen über das Geschriebene nachzudenken.
Teil Eins bereitet die Bühne fabelhaft für den nächsten Band vor.
Für alle die mit dem sagenhaften Schreibstil als Gelesenes nicht klarkommen kann ich das Hörbuch empfehlen! Toll erzählt!
Eine klare Empfehlung für Personen die mythenhafte Phantastik & fast ritterliche Romantik mögen!
Bewertung
5/5
10.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Elfen wohin man schaut! Und gut...
Elfen wohin man schaut! Und gut zu lesen ist die Geschichte auch . Die Protagonisten haben die Möglichkeit, sich zu entwickeln und nicht bei jedem ist klar auf welcher seite er letztendlich steht oder ob er überleben wird. Macht Lust auf mehr.
faanielibri
5/5
04.11.2021
Buch (Taschenbuch)
High Fantasy, wie ich sie liebe: Eine unglaublich detaillierte Welt, unzählige, vielschichtige Figuren, eine Reise voller Gefahren!
‚Das Erbe der Elfenmagierin‘ von James A. Sullivan war das zweite Buch, das wir im Buchclub ‚Zum Legendarium‘ gelesen haben. Es ist High Fantasy, wie ich sie liebe: Eine unglaublich detaillierte Welt, unzählige, vielschichtige Figuren, eine Reise voller Gefahren. Und auch wenn die Reise größtenteils sehr ruhig ist, konnte sie ihren Zauber voll entfalten.
Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich gemerkt, dass es eine sehr anspruchsvolle Geschichte werden wird, die meine volle Aufmerksamkeit braucht. Viele Figuren, Diversität, Inkarnationen, die 2000 Jahre zurückreichen. Ich liebe diese Komplexität und kann mir Gott sei Dank Namen gut merken und auch zuordnen. So fiel mir der Start ins Buch leichter.
Es beginnt sehr ruhig und doch habe ich mich keine Sekunde gelangweilt. Die bedächtige und erhabene Erzählweise passt zur Geschichte und zum Setting. Trotz der ruhigen Erzählweise schreitet die Handlung schnell voran bzw. ist die Reise sehr zügig. Sie ist lang und ich kann verstehen, dass nicht alle Stationen in aller Ausführlichkeit beschrieben werden. Doch es hat mich trotzdem ein bisschen gestört und ich habe mich gefragt, ob nicht weniger Stationen, die dafür detaillierter beschrieben worden wären, besser gewesen wären. Es wirkte so etwas gehetzt.
Ich fand es auch nicht so gelungen, dass die Reisenden eigentlich überall nett empfangen werden, alles glatt läuft und keinerlei Hindernisse ihren Weg kreuzen. Es lief mir einfach etwas zu glatt, aber das mag, wie die kurzen Stationen, dem geschuldet sein, dass der Fokus auf späteren Ereignissen liegt. Doch diese Kleinigkeiten haben meine Lesefreude eigentlich kaum gestört.
Die Geschichte spielt in einer Welt, deren Ausmaß man mithilfe der schönen Karte in der vorderen Klappe erahnen kann. Prächtig und atmosphärisch beschrieben, besiedelt mit allerlei Völkern, durchzogen mit magischen Elfenpfaden, deren Beschreibungen traumhafte Bilder heraufbeschwören lassen. Ich mochte vor allem auch die Diversität der Welt, so, als wäre sie nie anders gewesen (mehr zu diesem Konzept der ‚Progressiven Phantastik‘ findest du hier). Das ist in der englischen Fantasy schon längst angekommen und ich freue mich, dass die Diversität der Geschlechter und Geschlechtsidentitäten auch immer mehr den Weg auf den deutschen Buchmarkt finden.
Wir begleiten Protagonist Ardoas auf seiner Reise durch die Welt Alvaredur, auf der Suche nach seiner Erinnerung. Er ist eine Inkarnation der Elfenmagierin Naromee, doch zur Enttäuschung aller erinnert er sich nicht an deren Wissen. Aufzeichnungen einer früheren Inkarnation führen ihn schließlich auf die Suche nach einem Orakel, das die Hoffnung ihn ihm weckt, seine Erinnerungen zu erlangen.
Ich bin eigentlich eine personenbezogene Leserin, die meist eine Verbindung zu den Figuren braucht, um sie zu mögen bzw. um ihr Handeln nachvollziehen zu können. Hier habe ich diese Verbindung nicht zu einzelnen Personen aufbauen können, dafür aber zu der Gemeinschaft, die sich der Gefahren Alvaredurs stellt. Es ist eine so besondere Beziehung, die diese drei Figuren haben, so respektvoll und voller Liebe, Hingabe und Vertrauen. Die Liebesszenen werden nur kurz angeschnitten und überlassen eigentlich alles der Fantasie, waren aber dabei so eindringlich und gefühlvoll, ohne sich den Lesenden aufzudrängen. Sie bleibt im Hintergrund, beschreibt aber alles, was die Gemeinschaft ausmacht. Ich bin immer noch begeistert von dieser Erzählweise und hoffe, dass ich im Finalband noch mehr davon bekomme. 4,5 Sterne.
Uwe Tächl
aus Bremen
4/5
15.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Wenn ein junger Elf sich auf Reisen begibt
Ardoas ist der Erbe der Elfenmagierin Naromee und muss sich auf eine gefährliche Reise zum Felsentempel von Beskadur machen, um sein Schicksal zu erfüllen. James A. Sullivan hat einen High Fantasy-Roman geschrieben, bei dem es um eine reichlich diverse Beziehung geht und eine Reise, die ich eher als Vorgeschichte zum folgenden Teil einstufen würde.
Ardoas hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, er ist anfangs naiv, hat dank seiner Aufgabe ein Abenteuer vor sich, auf das er nicht wirklich gut vorbereitet ist und mit seinen Gefährten, dem Adelssohn Daludred und der Söldnerin Jerudana Menschen um sich, die ihm Tag und Nacht zur Seite stehen. Es bringt Spaß, an Ardoas‘ Seite durchs Land zu reisen und der Spur seiner Vorgängerin zu folgen, mit dem Ziel den Elfen die Seelenmagie zurückzubringen.
Es werden viele Orte, darunter reichlich Bibliotheken, relativ kurz erkundet, da man dank neuer Spuren, reichlich Angriffen und Schwierigkeiten kaum lange an einem Ort verweilen kann. Dabei bleibt den dreien zum Glück genug Zeit, ihre wachsende Dreiecks-Liebesbeziehung auszubauen. Es entsteht dadurch ein abwechslungsreiches Wechselspiel aus lebensbedrohlichen Momenten, neuen Entdeckungen und ruhigen, erotisch angereicherten Augenblicken.
Dadurch ist Erbe der Elfenmagierin doch schon ein ziemlich besonderes High Fantasy Buch, das sicher nicht von allen geliebt werden wird. Es ist anders, betont eher die harmonische Seite des Abenteuerlebens und präsentiert ein Ende, das mich doch ziemlich überrascht hat.
Dieses Ende ist dann auch mein Hauptkritikpunkt und es ist schwierig, ohne zumindest ein bisschen zu Spoilern, diesen zu beschreiben. Es passiert etwas, das für mich den Eindruck erweckt, als ob der erste Band der Dilogie nur das Prequel zu der eigentlichen entscheidenden Geschichte ist, etwas, was eigentlich später oder kurz zusammengefasst erzählt gehört. Ich bin gespannt, ob ich nach Lesen des zweiten Teils recht behalte, vielleicht irre ich mich ja. Irre ich mich nicht, so hätte ich mir diesen Teil wahrscheinlich sparen können.
Abgesehen von diesem Kritikpunkt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, ihre Liebesbeziehung passt zu den dreien und zur Welt und fühlt sich natürlich an. Die Abenteuer sind abwechslungsreich, wenn auch etwas gehetzt und Schreibstil und das Weltenerzählen sind sehr angenehm. Es ist eine etwas andere High Fantasy, als das ich sie gewohnt bin, manchmal hätte ich mir einen Tick weniger Romantasy gewünscht, da ich auch so verstanden habe, worum es geht.
Ein Buch für Fans des Genres, die sich auf andere Konstellationen einlassen. Wahrscheinlich muss man die Dilogie schließlich als Gesamtwerk betrachten, um eine abschließende Meinung fassen zu können. Somit ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss.
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