Produktbild: Die weite Leere

Die weite Leere Kriminalroman

5

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

997 KB

Übersetzt von

Harriet Fricke

Sprache

Deutsch

EAN

9783948392178

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

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997 KB

Übersetzt von

Harriet Fricke

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Deutsch

EAN

9783948392178

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  • Klaus

    5/5

    31.08.2025

    eBook (ePUB)

    Krimi in Westernmanier

    Big Bend County liegt dicht an der Grenze nach Mexiko illegale Einwanderer und Drogenschmuggel sind in der weiten Einöde an der Tagesordnung. Für Recht und Gesetz sorgt hier Sheriff Ross, von allen nur der "Richter" genannt, nach aussen hin integer, eine Stütze der Gemeinde, immer um das Wohl der Bewohner seiner Stadt besorgt, aber hinter der Fassade despotisch, brutal, kalt und gefährlich. Wie gefährlich weiß vor allem sein Sohn Caleb. Der siebzehnjährige Einzelgänger lebt nach dem Verschwinden seiner Mutter allein mit seinem Vater, der die Rolle des besorgten, alleinerziehenden Vaters brilliant spielt, doch Caleb kennt die Warheit. Als der neue Deputy Cherry eine Leiche auf einer entlegenen Farm findet, steht für Caleb fest, es ist seine verschwundene Mutter, die ihn nämlich nicht, wie sein Vater allen glauben lassen will, verlassen hat, sondern von ihm ermordet wurde. Mit diesem Szenario startet der Leser in die absolut erdrückende Atmosphäre des Buches. Schon recht schnell erkennt man, das der Titel "Die weite Leere" gleich in mehrerlei Beziehung absolut zutreffend ist, beschreibt er doch nicht nur treffend den sich über viele Quadratmeilen hin erstreckenden, menschenleeren und teils unwirtlichen Handlungsort, sondern vielmehr auch die Gefühlswelt der einzelnen Figuren. Allen voran natürlich Caleb, der unter der Gefühlskälte und Ablehnung seines Vaters und dem Verlust seiner Mutter leidet. Seine einzige Bezugsperson, die gleichaltrige America, Tochter mexikanischer Einwanderer, deren Bruder ebenfalls verschwunden ist. Chris Cherry, der neue Deputy, der nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Footballkarriere in seine Heimatstadt Murfee zurückgekommen ist. Deputy Duane Dupree, rechte Hand des Sheriffs, der selbst immer mehr den Drogen verfällt. Anne, die neue Aushilfslehrerin, die gerade erst ihren Mann auf tragische Weise verloren hat und natürlich auch Sheriff "Juge" Ross selbst, der ganz im Gedenken an die "gute alte Zeit" nicht nur das Gesetz vertritt, sondern buchstäblich das Gesetz ist. Der Autor erzählt seine vielschichtige Story abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Figuren und lässt den Leser dabei tief in deren, teils abgründige Gedankenwelt eintauchen. Er verwebt geschickt Thematiken wie Rassismus, Drogenmissbrauch, Drogenhandel, Korruption, psychischen, physischen und sexuellen Missbrauch, illegale Einwanderung und natürlich Mord. Eingebettet in eine einzigartige, aber nicht gerade idyllische Landschaft erzeugt er so unglaublich starke, aber auch rohe, brutale und vor allem beklemmende und perspektivlose Bilder. Man hat stellenweise das Gefühl, als wäre in der Kleinstadt Murfee die Zeit stehen geblieben. Der Autor setzt hier ganz bewusst auf Element, die man sonst in einem klassischen Western findet. Da gibt es den etwas naiven Neuling, der allen "wohlgemeinten" Hinweisen zum Trotz seinem Gerechtigkeitssinn folgt, den durchgeknallten Fiesling für die Drecksarbeit und die respektable Stütze der Gesellschaft, die alle Fäden in der Hand hält. Fast erwartet man einen Steppenläufer über die staubige Main Street rollen zu sehen, an deren einem Ende der Sheriff mit tief in die Stirn gezogenem Hut steht, wärend am anderen die Banditen in die Stadt reiten, nur das hier der Sheriff eben nicht der Gute ist. Die Geschichte entwickelt sich verhältnismäßig ruhig und langsam, unterbrochen von einigen Spannungsbögen, um dann unweigerlich auf das Finale zuzusteuern. Hier muss man als Leser vielleicht etwas Geduld aufbringen, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Mir hat dieser atmosphärisch dichte Krimi/Western richtig gut gefallen. Die Stimmung, die Figuren, die Story, es passt einfach alles zusammen ohne dabei in Klischees abzurutschen, man merkt, dass der Autor auf Grund seines beruflichen Hintergrunds genau weiß wovon er schreibt. Bin gespannt auf die Fortsetzung.

  • Heidrun

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Reihenauftakt

    Das Buch spielt in einen kleinen Ort in Texas nahe der mexikanischen Grenze mitten in der Wüste. Sheriff Ross beherrscht die Stadt. Nach außen ist er freundlich und ein Wohltäter, aber wehe jemand gerät mit seinen Interessen in Konflikt. Er ist der absolute Kontrollfreak, so das er fast jeden in der Hand hat. Besonders sein Sohn Caleb muss das ertragen. Chris Cherry, ehemaliger Football-Star, kehrt nach einer Verletzung in seine Heimatstadt zurück und wird als Hilfssheriff zum Gegenspieler von Ross. Er versucht, den Machenschaften von Ross etwas entgegenzusetzen und dessen Sohn zu schützen. Am Rande agiert noch die DEA, die den Sheriff schon länger beobachtet. Die Geschichte wird aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen überschrieben. Dadurch fügt sich die Handlung für den Leser wie ein Puzzle zusammen. Das Buch ist wie ein Western aufgebaut im Kampf gut gegen böse, wobei gut gewinnt. Es ist der Auftakt einer Trilogie. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Folgebände sind schon auf meinen Reader und werden zeitnah gelesen.

  • misspider

    5/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv und erbarmungslos

    Nachdem ich zuvor schon Teil 2 gelesen hatte, habe ich mich gefreut nun die Vorgeschichte lesen zu können und wie Chris Cherry zu Sheriff Cherry wurde. Anfangs haben mich die vielen Charakter wieder etwas irritiert, aber dann bin ich sehr schnell ins Buch eingestiegen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Story erinnert wieder sehr stark an einen modernen Western Noir, und die Handlung war sehr charakter-basiert, aber auch mit action-geladenen Schießereien und Blutvergießen auf beiden Seiten. Bei fast allen Figuren verschwimmen die Grenzen zwischen schwarz und weiß, lediglich Chris Cherry wirkt wie der lonesome Cowboy der hartnäckig an das Recht glaubt und dieses nach bestem Gewissen verteidigt. Dass er dabei immer wieder selbst in die Schusslinie aus Gewalt und Korruption gerät, ist dabei unvermeidlich und konsequent. Am Schluss habe ich mich riesig gefreut, dass eine meiner weiblichen Hauptfiguren den Sprung in die Fortsetzung geschafft hat (was ich ja eigentlich schon wusste). Auch hier war es faszinierend den "Werdegang", vor allem aber die innere Stärke und Entschlossenheit dieser jungen Frau zu beobachten. Fazit: intensiv und erbarmungslos erzählt der Autor einen modernen Western vor der immer noch wilden Kulisse von Texas.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsamer Kampf im Lone Star State

    Im texanischen Nirgendwo, nahe der Landesgrenze tritt Deputy Chris Cherry seinen Dienst an. Im Gegensatz zum Sheriff, der hier alles und alle in der Hand hat, sind für Cherry weder Menschen illegal noch Polizisten unantastbar. Doch welchen Preis wird er zu zahlen haben für die Aufklärung von Verbrechen, die jeder sieht aber niemand benennt? Ein atmosphärisch und stilistisch starkes Debut!

  • David Möckel

    5/5

    04.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brutale Texas Noir - besser geht es nicht!!!

    Korrupte Cops, verkappte Existenzen und einsamen Helden bevölkern Todd Scotts Debüt. Das er selbst viele Jahre in der weiten, rauen Landschaft von Südtexas verbracht hat, spürt man in jeder Zeile. Manchmal hatte ich das Gefühl, Sand würde durch die Seiten wehen und wenn ich den Kopf hebe, würde ich den unendlichen Sternenhimmel einer kalten Wüstennacht über mir entdecken. Kurze eindrucksvolle Kapitel, die jeweils aus einer anderen Sichtweise erzählt sind, geben der Story zusätzliche Würze und so entspannt sich spannende, absolut großartige Kriminalgeschichte.

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