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  • Produktbild: Der Schattenkönig
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Der Schattenkönig Roman | Shortlist Booker Prize 2020

12

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/3,9 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Shadow King

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28292-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mengiste erzählt ihre Geschichte des Abessinien-Krieges bildgewaltig und in atemlosem Tempo. ("Die Presse am Sonntag")
Mengistes Werk ist mit 575 Seiten nicht nur reich an Umfang; es ist auch reich an Stilen, Formen, Farben. An Stimmen. ("NZZ am Sonntag")
Ein beeindruckendes, komplexes Panorama bei gleichzeitiger Tiefenschärfe. ("SWR 2 Kaffee oder Tee")
Der Roman erzählt aus den Perspektiven unterschiedlicher Figuren und in einer Prosa, die dicht, kraftvoll und lebendig ist. ("Berliner Zeitung")
Ein düster strahlendes Stück außergewöhnlicher Literatur. ("Wilhelmshavener Zeitung")
Jede Seite tut weh, dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Es lohnt sich! ("emotion")
Besatzer und Besetzte, Herren und Diener, Männer und Frauen: Mengiste erzählt anhand dieser Oppositionen eine zeitlose, packende Geschichte von Widerstand und Selbstbestimmung. ("Südwest Presse")
›Der Schattenkönig‹ ist ein packender, vielschichtiger Roman über Frauen in einem Krieg. ("Bücher Magazin")
In der eigenwilligen Schönheit ihres Romans erobert sie sich die Geschichte zurück - in jeder Hinsicht eine Geschichte starker Frauen. ("Stuttgarter Zeitung")
So berührend wie bildgewaltig erzählt Maaza Mengiste von einem Kapitel der Geschichte. ("Buch-Magazin, 12/2021")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/3,9 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Shadow King

Übersetzt von

  • Brigitte Jakobeit
  • Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28292-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Abessinien, 1935

Bewertung am 23.11.2021

Bewertungsnummer: 1611856

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte des zweiten Abessinienkrieges wird anschaulich anhand der jungen Hirut erzählt, die im Haushalt eines Adeligen lebt und deren Wunsch es ist, einmal Kriegerin zu werden um mit der Waffe ihres Vaters in den Kampf zu ziehen. Ihr Gegenpart auf italienischer Seite ist der Soldato Ettore, der die unmenschlichkeit des Konfliktes dokumentiert aber durch die Herkunft seines Vaters selbst unter dem Damoklesschwert leben muss.Der ungleiche Konflikt wird bedrückend einfühlsam von der Autorin geschildert und läßt das Leben im Äthipien des Jahres 1935 bildhaft auferstehen.

Abessinien, 1935

Bewertung am 23.11.2021
Bewertungsnummer: 1611856
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte des zweiten Abessinienkrieges wird anschaulich anhand der jungen Hirut erzählt, die im Haushalt eines Adeligen lebt und deren Wunsch es ist, einmal Kriegerin zu werden um mit der Waffe ihres Vaters in den Kampf zu ziehen. Ihr Gegenpart auf italienischer Seite ist der Soldato Ettore, der die unmenschlichkeit des Konfliktes dokumentiert aber durch die Herkunft seines Vaters selbst unter dem Damoklesschwert leben muss.Der ungleiche Konflikt wird bedrückend einfühlsam von der Autorin geschildert und läßt das Leben im Äthipien des Jahres 1935 bildhaft auferstehen.

Female Power

Kaffeeelse am 12.11.2021

Bewertungsnummer: 1605799

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Der Schattenkönig" ist kein mich anzündendes Buch, kein mich intensiv berührendes Buch, aber es ist immens eindrücklich und fesselnd und vom Aufbau her einfach einzigartig und kunstvoll und berauschend. Teilweise wirkt das Geschriebene recht klassisch, erinnert an dramatische Aufführungen im Theater, manches wird vorgetragen von einem Chor, wirkend wie ein interessanter Kunstgriff, dann wieder werden Fotos beschrieben, Fotos eines Fotografen, teilweise wirklich schwer zu ertragen und nichts für empfindsame Gemüter. Dazwischen erfolgt die Handlung in zwei Erzählsträngen, größtenteils ein Rückblick auf das Geschehen im Abessinienkrieg von 1935 bis 1941, Mussolini versuchte darin Abessinien zu kolonisieren und scheitert letztendlich am massiven Widerstand der Äthiopier, dann wieder Einblicke in das Denken und Wirken von Haile Selassie, dem äthiopischen Kaiser, und ebenso kurze Blicke auf das Jahr 1974, dem Jahr der Abdankung des äthiopischen Kaisers. Geschildert in einem romanhaften Geschehen, dass ebenso öfters an Theatralik gewinnt, im epischen und prosaischen Gewande erscheint, dann wieder ruhiger und geerdeter erzählt wird. Dies ist für mich eine bisher einzigartige Erzählart, die sich irgendwie einbrennt ins Hirn. Ebenso brennt sich das Geschehen ein, das Grauenhafte im Procedere des Abessinienkrieges; Giftgasangriffe, Bombardierungen und das furchtbare Töten von vielen Menschen, Kämpfern und Zivilisten. Ja, die Faschisten wüten in Abessinien! Dabei wird nicht einmal versucht den Vielvölkerstaat Abessinien/Äthiopien zu verstehen, sondern eher die ethnischen Konflikte noch für die eigenen unmenschlichen Ziele benutzt, Völker werden gegeneinander aufgehetzt. Im Buch kommen dann noch die inneritalienischen Konflikte zu Papier, nämlich das Thema Judenhass, die Vernichtung der italienischen Juden. Und das Thema Frauen und Männer wird von der äthiopisch-amerikanischen Autorin beleuchtet, denn im Krieg kämpften ebenso die Frauen. Warum auch nicht? Opfer in diesem Krieg waren die Frauen doch auch! Also gab es in diesem patriarchalen Land auch Frauen an der Front. Vielleicht war auch das ein Zeichen zur Veränderung, ein Beginn von etwas Neuem. Dieses Buch stand auf der Shortlist des Man Booker Prize 2020, für mich vollkommen nachvollziehbar! Vielleicht empfinde ich nach der Lektüre von dem Gewinner des Man Booker Prizes noch bessere Listungen für dieses Buch, es sollte mich nicht wundern.

Female Power

Kaffeeelse am 12.11.2021
Bewertungsnummer: 1605799
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Der Schattenkönig" ist kein mich anzündendes Buch, kein mich intensiv berührendes Buch, aber es ist immens eindrücklich und fesselnd und vom Aufbau her einfach einzigartig und kunstvoll und berauschend. Teilweise wirkt das Geschriebene recht klassisch, erinnert an dramatische Aufführungen im Theater, manches wird vorgetragen von einem Chor, wirkend wie ein interessanter Kunstgriff, dann wieder werden Fotos beschrieben, Fotos eines Fotografen, teilweise wirklich schwer zu ertragen und nichts für empfindsame Gemüter. Dazwischen erfolgt die Handlung in zwei Erzählsträngen, größtenteils ein Rückblick auf das Geschehen im Abessinienkrieg von 1935 bis 1941, Mussolini versuchte darin Abessinien zu kolonisieren und scheitert letztendlich am massiven Widerstand der Äthiopier, dann wieder Einblicke in das Denken und Wirken von Haile Selassie, dem äthiopischen Kaiser, und ebenso kurze Blicke auf das Jahr 1974, dem Jahr der Abdankung des äthiopischen Kaisers. Geschildert in einem romanhaften Geschehen, dass ebenso öfters an Theatralik gewinnt, im epischen und prosaischen Gewande erscheint, dann wieder ruhiger und geerdeter erzählt wird. Dies ist für mich eine bisher einzigartige Erzählart, die sich irgendwie einbrennt ins Hirn. Ebenso brennt sich das Geschehen ein, das Grauenhafte im Procedere des Abessinienkrieges; Giftgasangriffe, Bombardierungen und das furchtbare Töten von vielen Menschen, Kämpfern und Zivilisten. Ja, die Faschisten wüten in Abessinien! Dabei wird nicht einmal versucht den Vielvölkerstaat Abessinien/Äthiopien zu verstehen, sondern eher die ethnischen Konflikte noch für die eigenen unmenschlichen Ziele benutzt, Völker werden gegeneinander aufgehetzt. Im Buch kommen dann noch die inneritalienischen Konflikte zu Papier, nämlich das Thema Judenhass, die Vernichtung der italienischen Juden. Und das Thema Frauen und Männer wird von der äthiopisch-amerikanischen Autorin beleuchtet, denn im Krieg kämpften ebenso die Frauen. Warum auch nicht? Opfer in diesem Krieg waren die Frauen doch auch! Also gab es in diesem patriarchalen Land auch Frauen an der Front. Vielleicht war auch das ein Zeichen zur Veränderung, ein Beginn von etwas Neuem. Dieses Buch stand auf der Shortlist des Man Booker Prize 2020, für mich vollkommen nachvollziehbar! Vielleicht empfinde ich nach der Lektüre von dem Gewinner des Man Booker Prizes noch bessere Listungen für dieses Buch, es sollte mich nicht wundern.

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Der Schattenkönig

von Maaza Mengiste

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