Produktbild: Schatten in der Friedrichstadt
Band 8

Schatten in der Friedrichstadt Kriminalroman

Aus der Reihe Leo Wechsler
9

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

12,1/18,8/2,4 cm

Gewicht

295 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21962-4

Beschreibung

Rezension

Leo Wechsler hat hier seinen achten großen Fall, der unter die Haut geht. ("Eschborner Stadtmagazin")
Gogas Reihe mit Leo Wechsler erfährt hier einen neuen Höhepunkt. ("Aachener Nachrichten")
Minutiös recherchiert und - in dem Wissen um das Desaster des Nationalsozialismus eine beklemmende Lektüre mit einer Mordsspannung. ("Rheinische Post")
Das quirlige Berliner Zeitungsmilieu der zwanziger Jahre bildet den Hintergrund für diesen packenden und lebendig geschriebenen Krimi. ("Buch-Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

12,1/18,8/2,4 cm

Gewicht

295 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21962-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    15.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Auch bei der Lösung des…

    Auch bei der Lösung des mittlerweile achten Falls der historischen Kriminalreihe um den sympathischen Kommissar Wechsler kommt keine Langeweile auf. Die Ermittlungen führen ihn diesmal in die Verlagsbranche, genauer gesagt ins Ullsteinhaus, von dessen Dach ein Journalist zu Tode stürzt. Das Opfer Moritz Graf, erfolgreich, aber eigenbrötlerisch, war durch seine offene und direkte Art zu schreiben nicht bei jedermann beliebt. So war er auch gerade wieder an einer heißen Story dran, eine Tatsache, die eher auf Fremdeinwirkung mit Todesfolge als auf einen Unfall schließen lässt. Wechsler und sein Team machen sich an die Arbeit und stechen in mehr als ein Wespennest. Graf hatte Feinde aber auch der aalglatte Clemens Marold muss nicht nur um seinen guten Ruf fürchten … Susanne Goga hat es mit „Schatten in der Friedrichsstadt“ mal wieder geschafft, einen anspruchsvollen Kriminalroman zu Papier zu bringen, der von Seite eins bis zum Schluss zu fesseln weiß. Mir gefallen die cleveren Gedankengänge, die sie Kommissar Leo zuteilwerden lässt. Bei seiner akribischen Ermittlungsarbeit achtet er zudem immer darauf, dass menschliche Gerechtigkeit geschieht, eine Schwäche, so man will, die ihm diesmal fast das Genick bricht. Gut gefallen haben mir die Hintergrundinformationen zum Ullstein Verlag, über den ich schon so einiges, zum Teil auch in Romanform gelesen habe. Spannend ist natürlich auch die politische Entwicklung. Wo sie hinführen wird, ist mir natürlich hinlänglich bekannt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie in Band neun vielleicht schon eine größere Rolle spielen wird. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Clara, Georg und Marie gewünscht aber durch Ilses schöne Nachricht bin ich wieder versöhnt. Ich oute mich gerne als großer Leo Wechsler Fan und freue mich schon auf den nächsten Band, den Susanne neulich schon angekündigt hat. Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für die gesamte Serie. Aber immer schön die Reihenfolge einhalten … ;)

  • Alsterschwan

    aus Hamburg

    5/5

    01.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Mord im Ullsteinhaus...…

    Ein Mord im Ullsteinhaus... Mit „Schatten in der Friedrichstadt“ hat Susanne Goga ihren 8. Fall über Leo Wechsler vorgelegt. Ich kannte von der Autorin bisher einige ihrer historischen Romane und Band 1 – 3 der Leo-Wechsler Krimireihe und habe mir jetzt mal den neuesten Band „gegönnt“, der 1928 spielt – und war wieder mal sehr begeistert! Nur kurz zur Information: man kann jeden Band auch einzeln lesen (die Fälle sind in sich abgeschlossen), aber durch die kontinuierliche Fortsetzung erfährt man ein umfassendes Bild der damaligen Ereignisse und man erlebt die Entwicklungen der Protagonisten! Ja, ich mag Leo Wechsler, er ist mir sympathisch, ich nehme wie bei guten Freunden Anteil an seinem Familienleben, ähnlich wie bei Commissario Brunettis Kindern Rafi und Chiara verfolge ich das Aufwachsen von Georg und Marie, er lebt vollkommen normal und unspektakulär in Berlin-Moabit, mit allen Höhen und Tiefen des ganz alltäglichen Lebens. Jetzt im 8.Fall führt ihn ein Tod in die Friedrichstadt, dem damaligen Berliner Zeitungsviertel: der Journalist Moritz Graf ist vom Dach des Ullsteinhauses gestürzt: Unfall, Selbstmord oder Mord? Leo und seine Inspektion A ermitteln... 1928 – der aufkommende Nationalsozialismus ist schon überall zu spüren, die Anfeindungen gegen Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten werden größer und natürlich besonders in den Medien. Hier hat es die Autorin geschafft, quasi „nebenbei“ die verschiedenen Strömungen der damaligen Zeitungslandschaft deutlich zu erklären – auch den Coup von Hugenberg (lt. Nachwort der Autorin: „Alfred Hugenberg war es ab 1916 gelungen, sämtliche Produktionsstufen der Zeitungshersteller in einer Hand zu konzentrieren.“ S. 327): durch die WiPro (Wirtschaftsstelle für die Provinzpresse) erfuhren die Leser nur, „was Hugenberg und seine DVNP sie wissen lassen wollte.“ (S. 17) Auch die Wochenschauen der UFA gehörten zum Hugenberg-Imperium – die Gleichschaltung der Presse ab 1933 war dann nur noch ein klitzekleiner Schritt... Aber außer den wirtschaftlichen Verflechtungen „erleben“ wir Leser*innen auch Hitlers 1. Rede im Sportpalast mit: ein Journalist „...hatte die Partei lange nicht ernst genommen, sie für eine vorübergehende Erscheinung gehalten...“ (S.94), doch „Es war nicht Faszination gewesen (…), sondern tiefe Beklemmung. Wie es dieser Mann schaffte, Worte als Peitsche zu gebrauchen, war sehenswert und verstörend zugleich.“ (S.96) Aber auch das Alltagsleben findet seine Gedanken: ob die Überlegung, wann die letzten Pferdefuhrwerke in Berlin zu sehen sind oder die Faszination von Leos Sohn für Automobile, die Ermittlungen in einem Berliner Jazzlokal oder sie Situation der Berliner Obdachlosen – alles wird einbezogen.... Und Leo und seine Kollegen ermitteln... In einem Nachwort stellt Susanne Goga die Zusammenhänge der verschiedenen Ereignisse klar, klärt über fiktive und reale Persönlichkeiten auf, denn natürlich – bedingt durch die Nähe zum Ullsteinhaus – findet Vicki Baum ihre Erwähnung, aber auch – was ich bisher nicht wusste: Billie Wilder hat bei der „B.Z. Am Mittag“ (ein Ullstein-Blatt) gearbeitet, bevor er 1933 nach Hollywood emigrierte und als Billy Wilder international Karriere machte. Aus Sorge vor unbedachten Spoilern habe ich bewusst nichts zum aktuellen Fall erzählt, soviel sei aber gesagt: ich bin zufrieden mit der Arbeit von Leo und seinen Kollegen, das realistische Ende hat mir sehr gut gefallen! Und damit eine vollkommen überzeugte Empfehlung für dieses Buch und für diese Reihe im Allgemeinen! Frau Goga: ich bin in gespannter Erwartung auf weitere Leo-Wechsler Fälle (und erst mal kann ich ja als Überbrückung noch Band 4 – 7 lesen)!

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    01.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Mord im Ullsteinhaus...

    Mit „Schatten in der Friedrichstadt“ hat Susanne Goga ihren 8. Fall über Leo Wechsler vorgelegt. Ich kannte von der Autorin bisher einige ihrer historischen Romane und Band 1 – 3 der Leo-Wechsler Krimireihe und habe mir jetzt mal den neuesten Band „gegönnt“, der 1928 spielt – und war wieder mal sehr begeistert! Nur kurz zur Information: man kann jeden Band auch einzeln lesen (die Fälle sind in sich abgeschlossen), aber durch die kontinuierliche Fortsetzung erfährt man ein umfassendes Bild der damaligen Ereignisse und man erlebt die Entwicklungen der Protagonisten! Ja, ich mag Leo Wechsler, er ist mir sympathisch, ich nehme wie bei guten Freunden Anteil an seinem Familienleben, ähnlich wie bei Commissario Brunettis Kindern Rafi und Chiara verfolge ich das Aufwachsen von Georg und Marie, er lebt vollkommen normal und unspektakulär in Berlin-Moabit, mit allen Höhen und Tiefen des ganz alltäglichen Lebens. Jetzt im 8.Fall führt ihn ein Tod in die Friedrichstadt, dem damaligen Berliner Zeitungsviertel: der Journalist Moritz Graf ist vom Dach des Ullsteinhauses gestürzt: Unfall, Selbstmord oder Mord? Leo und seine Inspektion A ermitteln... 1928 – der aufkommende Nationalsozialismus ist schon überall zu spüren, die Anfeindungen gegen Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten werden größer und natürlich besonders in den Medien. Hier hat es die Autorin geschafft, quasi „nebenbei“ die verschiedenen Strömungen der damaligen Zeitungslandschaft deutlich zu erklären – auch den Coup von Hugenberg (lt. Nachwort der Autorin: „Alfred Hugenberg war es ab 1916 gelungen, sämtliche Produktionsstufen der Zeitungshersteller in einer Hand zu konzentrieren.“ S. 327): durch die WiPro (Wirtschaftsstelle für die Provinzpresse) erfuhren die Leser nur, „was Hugenberg und seine DVNP sie wissen lassen wollte.“ (S. 17) Auch die Wochenschauen der UFA gehörten zum Hugenberg-Imperium – die Gleichschaltung der Presse ab 1933 war dann nur noch ein klitzekleiner Schritt... Aber außer den wirtschaftlichen Verflechtungen „erleben“ wir Leser*innen auch Hitlers 1. Rede im Sportpalast mit: ein Journalist „...hatte die Partei lange nicht ernst genommen, sie für eine vorübergehende Erscheinung gehalten...“ (S.94), doch „Es war nicht Faszination gewesen (…), sondern tiefe Beklemmung. Wie es dieser Mann schaffte, Worte als Peitsche zu gebrauchen, war sehenswert und verstörend zugleich.“ (S.96) Aber auch das Alltagsleben findet seine Gedanken: ob die Überlegung, wann die letzten Pferdefuhrwerke in Berlin zu sehen sind oder die Faszination von Leos Sohn für Automobile, die Ermittlungen in einem Berliner Jazzlokal oder sie Situation der Berliner Obdachlosen – alles wird einbezogen.... Und Leo und seine Kollegen ermitteln... In einem Nachwort stellt Susanne Goga die Zusammenhänge der verschiedenen Ereignisse klar, klärt über fiktive und reale Persönlichkeiten auf, denn natürlich – bedingt durch die Nähe zum Ullsteinhaus – findet Vicki Baum ihre Erwähnung, aber auch – was ich bisher nicht wusste: Billie Wilder hat bei der „B.Z. Am Mittag“ (ein Ullstein-Blatt) gearbeitet, bevor er 1933 nach Hollywood emigrierte und als Billy Wilder international Karriere machte. Aus Sorge vor unbedachten Spoilern habe ich bewusst nichts zum aktuellen Fall erzählt, soviel sei aber gesagt: ich bin zufrieden mit der Arbeit von Leo und seinen Kollegen, das realistische Ende hat mir sehr gut gefallen! Und damit eine vollkommen überzeugte Empfehlung für dieses Buch und für diese Reihe im Allgemeinen! Frau Goga: ich bin in gespannter Erwartung auf weitere Leo-Wechsler Fälle (und erst mal kann ich ja als Überbrückung noch Band 4 – 7 lesen)!

  • leseratte1310

    5/5

    24.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    „Bald hab ich ihn“

    November 1928: Moritz Graf hat als Journalist einen guten Ruf, ist aber ein absoluter Einzelgänger. Dann stürzt er vom Dach des Ullstein-Hauses. War es ein Unfall oder hat jemand nachgeholfen? Er war zuvor wieder an einer Geschichte dran, aber niemand im Verlag wusste, worum es geht. Die Ermittlungen führen Leo Wechsel auch in den Hugenberg-Konzern. Dort hatte es eine Umbesetzung gegeben, da Dr. Brüder, die rechte Hand Hugenbergs, kürzlich verunglückte. Der Nachfolger Clemens Marold ist ein smarter Mann, der Leos Fragen an sich abgleiten lässt und ihm kaum versteckt sogar droht. Dies ist bereits der achte Fall, in dem der Berliner Kommissar Leo Wechsler ermittelt. Der Schreibstil der Autorin Susanne Goga ist immer wieder sehr angenehm zu lesen. Die Atmosphäre jener Zeit in Berlin und ganz besonders die Presselandschaft sind gut dargestellt. Im politischen Umfeld ist einiges in Bewegung und Dr. Alfred Hugenberg hat politische Ambitionen. Er hat sein Imperium immer weiter ausgebaut und seine „Wirtschaftsstelle für die Provinzpresse“ macht es möglich, die Meinungsbildung in ganz Deutschland zu beeinflussen und so eine ungeheure politische Macht zu entfalten. Leo muss seine Ermittlungen in alle Richtungen führen und so befragt er nicht nur die Mitarbeiter im Ullstein-Verlag, er begibt sich auch zum Zeitungsverlags August Scherl. Dort sind im weder Redakteur Hussong, noch die graue Eminenz Marold sympathisch. Die zeigen auch gleich, wie viel Macht sie haben. Aber hatte sie die Gelegenheit, Graf vom Dach zu stoßen? Ich mag Leo Wechsler und seine Familie, zu der ich auch seine Schwester Ilse zähle. Sowohl Clara als auch Leo haben ihre Meinung und sie lassen sich auch nicht einschüchtern. Auch Leos Team ist mir sympathisch. Gefallen hat mir auch, dass Robert Walther seinem Groll nicht nachgibt und Leo unterstützt. Aber auch im Ullstein-Verlag finden sich einige sympathische Kollegen. Die mitfühlende Hedy Neumann mochte ich besonders. Hugo Behrendt tat mir ein wenig leid, weil er nicht merkt, dass Jette Klammroth nicht wirklich an ihm interessiert ist. Doch um August Friese habe ich Angst gehabt, der sich dummerweise in eine missliche Lage gebracht hat. Der Fall ist für die Berliner Polizei nicht einfach und es dauert eine ganze Zeit, bis der entscheidende Hinweis die Zusammenhänge klar macht. Mir hat dieser interessante, spannende und absolut lesenswerte historische Krimi gut gefallen. Ich bin schon auf den nächsten Fall mit Leo Wechsler gespannt.

  • schaebelchen

    aus Waren

    5/5

    20.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Toll wie immer

    Leo Wechsler in Berlin 1928. Wieder ist Frau Goga ein spannender Krimi im historischen Berlin gelungen. Leo Wechsler, sympathisch wie immer sucht in diesem Fall einen Mörder im Pressemilieu. Die Zeit und die Ort wie immer super recherchiert und beschrieben. Ich verfolge die Serie von Beginn an und warte nun natürlich schon wieder auf den nächsten Teil.

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