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Band 5

Sturm über der Tuchvilla Roman

Aus der Reihe Die Tuchvilla-Saga
16

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20909

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/5,4 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Beige / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0773-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20909

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/5,4 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Beige / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0773-3

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Richterswil

    5/5

    25.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend

    Bereits die ersten Bände dieser liebevoll geschriebenen Familiensaga sind grossartig, doch dieser Band ruft nochmals die riesige Belastung hervor, welche durch die Judenverfolgung im Krieg stattfand. Wille, Stärke, Mut, Dramatik, Überlebenskampf auch in finanziell gut gestellten Familien werden sehr spannend vor Augen geführt.

  • Bewertung

    aus Dieterswil

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    tuchvilla 5

    Wieder sehr spannend und gut geschrieben. man kanns nicht weglegen. Zu empfehlen! Besonders wenn sie die ersten 4 Bände gelesen haben, und die Familiengeschichte kennen, man ist schnell wieder drin.

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist ein bisschen wie heimkommen

    Worum geht’s? Augsburg 1935: Die NSDAP und mit ihr Hitler kommen an die Macht. Die Rassegesetze werden erlassen und verschärft. Marie, die jüdische Eltern hat, gilt damit automatisch als Jüdin und hat mit ersten Angriffen auf ihr Atelier zu kämpfen. Auch die Tuchfabrik gerät in eine finanzielle Notlage. Es bleibt Marie nichts anderes übrig, als dem wachsenden Druck der Regierung nachzugeben und Paul und die Tuchvilla zu verlassen. Meine Meinung: Mit „Sturm über der Tuchvilla“ schreibt Anne Jacobs den 6. Teil ihrer Familiensaga und ich muss sagen, auch dieser Band hat mich wieder begeistert. Die Autorin schreibt so unglaublich lebendig und es macht einfach nur Spaß, diesen historisch angelehnten Roman zu lesen. Die Familie Melzer, ihre Angestellten und auch ihre Verwandten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Auch hier dürfen wir sie wieder begleiten. Fanny, die Köchin, die immer Älter wird, Humbert ist immer noch mit dabei. Christian und Liesl bekommen ihr erstes Kind und auch Kittys Schwägerin Tilly bekommt ein Kind. Die Frau, die damals Medizin studiert hat und in diesem Buch endlich ihr Glück findet. In Augsburg geht es wirklich hoch her und ich mag den Trubel, sei es in der Tuchvilla, in der Tuchfabrik, in der Henny inzwischen als Pauls rechte Hand mitarbeiten darf, oder in der Wohnung in der Frauentorstraße – es ist einfach herrlich, Zeit mit den Charakteren zu verbringen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Und auch die Zeit mit Marie und Leo in New York – hier hätte ich zu gerne noch mehr gelesen. Über Leos Studium an der Uni und das Leben dort allgemein. Ich hoffe, hierzu erfahren wir im nächsten Buch noch mehr! Überhaupt ist die Vorkriegszeit spannend dargestellt. Die Autorin zeigt neben der Geschichte um die Melzers auf, wie die KPD versucht hat, Widerstand gegen das neue Regime auszuüben. Wie gegen Widerständler und Spione und die sog. nicht regierungstreuen Bürger vorgegangen wird. Und sie zeigt die ersten Schritte in Richtung Rassengesetzte und Hetzjagd gegen die Juden auf. Alles genauso interessant wie erschreckend. Wir erleben auch, wie Paul gezwungen ist, Parteimitglied zu werden, um überleben zu können. Den Zwang, der damals herrschte, die Beobachtung, selbst durch die eigenen Nachbarn. Eine krasse Zeit, die dennoch auch immer noch – was Anne Jacobs an der Jugend zeigt – fortschrittlicher wurde und lebendig und bunt war. Trotz der Dicke des Buches hatte ich es ohne Unterbrechung an etwas über einem Tag gelesen. Ich war wieder so gefesselt und mitgerissen, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und ich fiebere schon jetzt dem nächsten Teil entgegen! Fazit: Mit „Sturm über der Tuchvilla“ setzt Anne Jacobs im bereits sechsten Teil ihre Familiensaga fort. Und obwohl alle Teile umfangreich sind, so tut dies der Serie doch keinen Abbruch. Sie ist spannend und mitreißend wie eh und je und es war so schön, all die liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen. Diesmal vor dem historischen Hintergrund der Rassengesetzt, der ersten Schritte gegen die Juden und gegen die Parteigegner. Aber auch vor dem Hintergrund der erstarkten Selbstständigkeit der Frauen, und einer Gesellschaft, die langsam auch nichteheliche Kinder anerkennt und Frauen, die sich langsam ihren Platz in den Männerberufen erkämpfen. 5 Sterne für diesen genialen Pageturner und ich kann es nicht erwarten, den nächsten Teil in Händen zu halten!

  • Azyria Sun

    5/5

    11.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist ein bisschen wie…

    Es ist ein bisschen wie heimkommen Worum geht’s? Augsburg 1935: Die NSDAP und mit ihr Hitler kommen an die Macht. Die Rassegesetze werden erlassen und verschärft. Marie, die jüdische Eltern hat, gilt damit automatisch als Jüdin und hat mit ersten Angriffen auf ihr Atelier zu kämpfen. Auch die Tuchfabrik gerät in eine finanzielle Notlage. Es bleibt Marie nichts anderes übrig, als dem wachsenden Druck der Regierung nachzugeben und Paul und die Tuchvilla zu verlassen. Meine Meinung: Mit „Sturm über der Tuchvilla“ schreibt Anne Jacobs den 6. Teil ihrer Familiensaga und ich muss sagen, auch dieser Band hat mich wieder begeistert. Die Autorin schreibt so unglaublich lebendig und es macht einfach nur Spaß, diesen historisch angelehnten Roman zu lesen. Die Familie Melzer, ihre Angestellten und auch ihre Verwandten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Auch hier dürfen wir sie wieder begleiten. Fanny, die Köchin, die immer Älter wird, Humbert ist immer noch mit dabei. Christian und Liesl bekommen ihr erstes Kind und auch Kittys Schwägerin Tilly bekommt ein Kind. Die Frau, die damals Medizin studiert hat und in diesem Buch endlich ihr Glück findet. In Augsburg geht es wirklich hoch her und ich mag den Trubel, sei es in der Tuchvilla, in der Tuchfabrik, in der Henny inzwischen als Pauls rechte Hand mitarbeiten darf, oder in der Wohnung in der Frauentorstraße – es ist einfach herrlich, Zeit mit den Charakteren zu verbringen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Und auch die Zeit mit Marie und Leo in New York – hier hätte ich zu gerne noch mehr gelesen. Über Leos Studium an der Uni und das Leben dort allgemein. Ich hoffe, hierzu erfahren wir im nächsten Buch noch mehr! Überhaupt ist die Vorkriegszeit spannend dargestellt. Die Autorin zeigt neben der Geschichte um die Melzers auf, wie die KPD versucht hat, Widerstand gegen das neue Regime auszuüben. Wie gegen Widerständler und Spione und die sog. nicht regierungstreuen Bürger vorgegangen wird. Und sie zeigt die ersten Schritte in Richtung Rassengesetzte und Hetzjagd gegen die Juden auf. Alles genauso interessant wie erschreckend. Wir erleben auch, wie Paul gezwungen ist, Parteimitglied zu werden, um überleben zu können. Den Zwang, der damals herrschte, die Beobachtung, selbst durch die eigenen Nachbarn. Eine krasse Zeit, die dennoch auch immer noch – was Anne Jacobs an der Jugend zeigt – fortschrittlicher wurde und lebendig und bunt war. Trotz der Dicke des Buches hatte ich es ohne Unterbrechung an etwas über einem Tag gelesen. Ich war wieder so gefesselt und mitgerissen, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und ich fiebere schon jetzt dem nächsten Teil entgegen! Fazit: Mit „Sturm über der Tuchvilla“ setzt Anne Jacobs im bereits sechsten Teil ihre Familiensaga fort. Und obwohl alle Teile umfangreich sind, so tut dies der Serie doch keinen Abbruch. Sie ist spannend und mitreißend wie eh und je und es war so schön, all die liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen. Diesmal vor dem historischen Hintergrund der Rassengesetzt, der ersten Schritte gegen die Juden und gegen die Parteigegner. Aber auch vor dem Hintergrund der erstarkten Selbstständigkeit der Frauen, und einer Gesellschaft, die langsam auch nichteheliche Kinder anerkennt und Frauen, die sich langsam ihren Platz in den Männerberufen erkämpfen. 5 Sterne für diesen genialen Pageturner und ich kann es nicht erwarten, den nächsten Teil in Händen zu halten!

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sturm über der Tuchvilla

    Ich kenne auch die vier anderen Tuchvilla-Teile, zunächst selbst gelesen, später nochmal als Hörbücher angehört. Beim 2. und 3. Teil war eine gewissen Langatmigkeit festzustellen, der beim 4. Teil und nun auch bei Band 5 nicht mehr vorhanden war. Teil 1, 4 und 5 sind meine Favoriten. "Sturm über der Tuchvilla" erzählt über einen sehr kurzen Zeitraum, die anderen Bücher immer über mehrere Jahre. Die Mitglieder der Familie Melzer und ihre Angestellten, sowie alle weiteren Beteiligten, nehmen einen ziemlich großen Personenkreis ein; zum Glück gibt es am Anfang des Buches eine Übersicht - auch die Geburtsjahre sind dabei sehr hilfreich. Ich wundere mich immer wieder, dass Alicia Melzer einfach an den alten Zeiten festhält und so gut wie jeder Neuerung skeptisch gegenüber ist. Sie besteht auf Hauspersonal, Rituale etc., was sie selbst seit ihrer Kindheit (im 19.Jahrhundert!) kennt und ist nicht gewillt, auf irgendetwas zu verzichten. Kitty ist genauso schwatzhaft und aufgedreht, wie als junges Mädchen, dabei hat auch sie inzwischen die 40 erreicht. Kaum zu glauben, dass Dorothea und Leopold (mit den Namens-Abkürzungen Dodo und Leo kann ich mich bei 20-Jährigen nicht anfreunden), nun so alt sind, wie damals, als Marie und Paul sich gefunden haben. Überschattet wird das Leben der Fabrikantenfirma von den Nazis, Marie trennt sich daraufhin räumlich von Paul und der Fabrik - sie reist mit Leo nach New York. Die Erzählungen aus dem fernen Amerika klingen so normal und unspektakulär, wie es in Augsburg immer sehr pompös und im Überfluss zugeht. Marie war in ihrer Kindheit arm, dann kam der Wohlstand der Melzers und nun ist sie wieder auf sich selbst gestellt. Sie kommt überall auf die Beine und findet sich zurecht, auch ohne Paulemann (auch wieder so eine Namenserfindung von Kitty, schrecklich). Herrlich zu lesen sind die Unterhaltungen der Angestellten, die Gespräche in der Küche, das Gemeckere der ewig unzufriedenen Lisa, die immer dicklicher und unglücklicher wird. Dazu die beiden alten Damen Alicia und Elvira mit ihrem Gehabe - so leben und ständig abhängig sein (wollen) von Angestellten nicht. Zum Glück gibt es auch diesmal wieder Nachwuchs, der betüdelt werden kann und die Zukunft sichern soll. Ich bin erstaunt, wie viele Scheidungen es in den 1930er Jahren alleine in dem Umfeld der Familie gab - wurde man nicht schief angesehen? Wer die anderen Teile kennt, sollte diesen hier auch unbedingt lesen; ansonsten auf jeden Fall mit Band 1 beginnen. Anne Jacobs schreibt so wunderbar flüssig, man kann sich alles ganz genau vorstellen, manchmal sogar den Gesichtsausdruck mancher Personen bei bestimmten Äußerungen. Nur Kittys ständige Verniedlichungen und der Redefluss ohne Punkt und Komma, geschweige denn, mal Luft zu holen, sind anstrengend. Von mir bekommt das fast 700 Seiten starke Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung und wenn ich die letzten Seite lese, hoffe ich auf eine Fortsetzung, die alle wieder vereint.

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