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Auszeit Roman

104

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,1 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26195-2

Beschreibung

Rezension

"Der besondere Reiz an Hannah Lühmanns Debütroman besteht in dem fast sogartigen Tonfall, in dem sie die Geschichte einer folgenreichen Verletzung erzählt. ‚Auszeit‘ von Hannah Lühmann ist ein atmosphärisch dichtes, fein gewebtes Kammerspiel um das Wesen der Freundschaft und die Unabwendbarkeit des Verletzens und Verletztwerdens." Sabine Zaplin, BR24 "Neues vom Buchmarkt", 04.08.2021
"Urbane Thirtysomethings aus dem Szene-Kiez Neukölln in der Wildnis: Kammerspielartig erzählt Hannah Lühmann in ihrem Romandebüt Auszeit von einer Frauenfreundschaft und vom biografischen Auf-der-Stelletreten. Mit präziser Beobachtungsgabe verleiht sie ihren Charakteren ein abgrundtiefes Innenleben. Dadurch wirken die Figuren nicht immer sympathisch, aber sehr authentisch. Ein schnörkelloser, atmosphärisch dichter Roman." Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 08.08.2021
"Für mich gehört 'Auszeit' zu den Büchern, die sich mit dem letzten Satz nochmal verändern – Bücher, die man nochmal von vorne lesen möchte. Es wird aber auch ein ganz zartes und skrupulöses Nachdenken darüber formuliert, dass vielleicht von manchen Menschen ein Kind als etwas empfunden wird, das eine Traurigkeit heilen kann." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur à la carte, 03.09.2021
"Lühmann gelingt es feinfühlig, das bedrückende Freundschaftsverhältnis der beiden Frauen zu beschreiben, das von Abhängigkeiten und Machtverhältnissen bestimmt wird." Stella Jaeger, Berliner Zeitung, 28.08.2021
"Hannah Lühmanns Roman zeigt eine Frau, die sich in einer Wandlungssituation befindet, die sich aber verirrt hat. Permanent werden ihre Spaziergänge, ihre suchenden Wege beschrieben, doch es wird am Ende eine Lösung geben, für die Herzensunruhe dieser Figur – auf eine Weise, die alle Leser:innen staunend zurücklässt." Jan Drees, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 19.10.2021
"Hannah Lühmann hat einen Roman geschrieben, der leise ist, aber ein Echo hat, das lange nachhallt. Das Buch ist besonders weil: Es gerade mal 170 Seiten hat, die sich beim Lesen anfühlen wie 50 und nach dem Lesen wie 300." Mona Ameziane, WDR 1LIVE Stories, 18.07.2021
"Hannah Lühmann gelingt mit Auszeit ein erstaunlich schwereloses Debüt zu einem ernsten Thema. Der Roman hat eine klare, schöne Sprache." Anja Höfer, SWR2 Lesenswert Magazin, 24.10.2021
"Kraftvoll skizziert Hannah Lühmann das Lebensgefühl von Menschen, die scheinbar alles haben, denen sich das Glück jedoch immer verweigert. Lühmann lässt ihre Figuren auflaufen, ohne Zwang zum positiven Ausblick – mich hat sie damit trotzdem begeistert." Imke Weiter, Emotion, 17.07.2021
"'Auszeit' – die Geschichte eines nachgeholten Erwachsenwerdens – ein symptomatischer Text für eine Frauengeneration, die den Lebenssinn zum Teil eben auch in konventionellen Geschlechterrollen sucht. Und ein sehr persönliches Statement in einer Zeit, in der Kinderkriegen, zumal hierzulande, schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr ist." Oliver Pfohlmann, SWR 2 Lesenswert, 08.09.2021
"Lühmanns Sprache ist schön, ihre Erzählung dicht." Joana Nietfeld, Der Tagesspiegel, 07.09.2021
"Dieses kurze Buch über intensive Gefühlsverarbeitung inklusive Plot-Twist hat es in sich." Katia Schwingshandl, Buchkultur (A), August 2021
„Hannah Lühmanns Buch führt in seiner analytischen Schärfe ins Herz zeitlos-existenzieller Fragestellungen: wie handelt man, wenn man sich des Handelns unfähig fühlt? Wo beginnt Schuld? Und was ist das Böse?“ Tobias Siesmayer, Die Dorfzeitung, August 2021
"Hannah Lühmanns Buch beschert Lesefreude." Sabine van Endert, Börsenblatt Spezial, 17.06.2021
"Der Roman 'Auszeit' wird auch selbst zu einer Auszeit. In ruhigen Hauptsätzen schreitet Lühmann durch die Geschichte und Henriette durch den Bayrischen Wald. Ihre Sprache ist schlicht, simpel, aber ehrlich. Mit ihren Figuren aber gelingt es Lühmann, dem Leben und den Gedanken einer Generation in den 2010er und 2020er Jahren eine Form zu geben. Das Zweifeln in einem Wust aus Optionen, die ständige Konfrontation mit konkurrierenden Leben und Lebensentwürfen, das fortdauernde Vergleichen, der soziale Erfolgsdruck.
"Mit ihrem Debüt 'Auszeit' fängt Hannah Lühmann die Ambivalenzen einer Generation ein, die im Entscheidungstaumel oftmals das Glück verpasst." Paulina Lemke, Rezensöhnchen, Dezember 2021
"Lühmann thematisiert weibliches Leben im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und eigenen Bedürfnissen und zeigt anhand der beiden treffend charakterisierten Freundinnen, dass übermäßiges Denken (…) kein Garant für das Finden des passenden Lebensentwurfs ist. Ein Debütroman mit Sogkraft und spröder und gleichzeitig poetischer Sprache, der zuweilen an psychologische Schmerzgrenzen geht. Für Leser*innen, die sich für Abgründe in Freundschaften interessieren." Marie Varela, Der Evangelische Buchberater, Dezember 2021

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2021

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,1 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26195-2

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleines Buch mit großem Inhalt!

    Mit ihrem Debutroman "Auszeit" hat die Autorin Hannah Lühmann direkt einen wuchtigen Treffer gelandet. Das in verschiedenen Blautönen gehaltene Cover lässt nicht viel über den Inhalt erahnen. Es ruft lediglich eine düstere und auch bedrückende Stimmung hervor, die sich letztendlich auch im Buch wiederfindet. Die Hauptfigur in diesem Werk ist Henriette, aus ihrer Sicht und mit ihrer Bewertung sieht der Leser die Welt und andere Mitwirkende. Die Autorin nutzt einen angenehmen flüssigen Schreibstil, wodurch man das Buch schnell "verschlungen" hat, was nicht weniger auch durch die immerzu vorhandene Spannung erreicht wird, die bis zum Schluss erhalten bleibt und Antworten auf Fragen gibt, die im Laufe der Handlung entstanden sind. Generell regt der Roman sehr zum Nachdenken an; Über das eigene Leben, Handeln und Tun. Letztendlich legt man das Buch mit dem Gedanken weg, sich mehr an den schönen Dingen des Lebens zu erfreuen und sich nicht zu lange mit Negativem aufzuhalten, was einem im Grunde nur wertvolle Lebenszeit kostet, die man angenehmer und in guter Gesellschaft verbringen könnte.

  • Bewertung

    aus Walsdorf

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr einfühlsam

    Henriette fährt mit ihrer langjährigen Freundin auf eine Berghütte in Bayern, um wieder zu sich selbst zu finden. Sie hat eine Abtreibung hinter sich. In Rückblenden wird erzählt, wie es zu der jetzigen Situation gekommen ist. Das Ende des Buches handelt drei Jahre später und es wird kurz umrissen, was im Leben von Henriette und ihrer Freundin Paula, nach der Auszeit in der Berghütte passiert ist. Den ersten Eindruck eines Buches bekommt man ja schon durch das Cover. Das hier hat mich angesprochen: es ist in gedeckten Farben gehalten und kommt ohne viel Schnickschnack aus. Das Buch selbst hat mir sehr gefallen. Ich mochte die Schreibweise der Autorin und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen, obwohl diese etwas durchlebt, was mir selbst noch nie widerfahren ist. Der Roman war an keinem Punkt langatmig oder langweilig und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich fand auch gut, dass es keinen offenen Schluss gab, sondern dass die Geschichte "rund" war.

  • Magyar

    aus Balingen

    5/5

    19.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne Tiefgang

    Das Cover ist ganz nett - jedoch kein Eyecatcher. Der Titel ist vielversprechend - was er meiner Meinung nach leider nicht hält. Mir fehlt der Tiefgang zu einem Thema. Gerne hätte ich mehr über die Auszeit und die Zeit danach gelesen - da ist dann der Zeitsprung am Ende wohl nur noch gemacht worden um schnell fertig zu werden. Schade um die Themen - Abtreibung - Dissertation - Langzeitstudentin - Auszeit+Sinnfindung - beste Freundin Lieber nur ein Thema und das dann bei behalten. Der Schreibstil war manches Mal verwirrend und ich musste einige Seiten doppelt lesen um mit zu kommen, z.B. die Stelle wo Henriette im Dorfladen ist und so wie es aussieht unbezahlt verschwindet - wird nicht mehr erwähnt - oder habe ich da etwas falsch gelesen ... Für Paula scheint es nur das Thema Yoga und Reiki zu geben - schade dass man über sie nicht mehr erfährt, z.B auch ihre Gedanken zu den Entscheidungen von Paula.

  • Bewertung

    aus Uelsen

    5/5

    23.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naja..

    Ich hatte mich extrem auf dieses Buch gefreut, da mich die Thematik sehr interessierte und ich der Meinung war, dass ich mich sehr gut mit der Protagonistin identifizieren könnte. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm zu lesen und die Geschichte hatte wie gesagt echt Potenzial. Leider war die Story für mich viel zu schnell und kurz, man hätte alles noch ein wenig mehr ausführen können. Henriettes Handlungen waren leider auch oftmals nicht nachvollziehbar, wodurch ich mich nicht mit ihre identifizieren konnte. Das Ende des Buches war leider auch viel zu schnell erzählt und eine richtige Message, die mir dieses Buch vermitteln konnte, gab es auch nicht. Es ist ein nettes Buch für zwischen durch, welches man aufgrund der Länge auch schnell durch hat, aber leider fehlte ein wenig der Tiefgang.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich diffus und auf den Punkt zugleich

    Henriette muss raus aus der Stadt, weg von den Menschen, dorthin wo nichts ist, wo sie niemand braucht - also flüchtet sie mit ihrer besten Freundin Paula für ein paar Wochen in eine kleine Ferienhütte mitten im Nichts. Dort gehen die beiden spazieren, machen Yoga und ordnen ihre Gedanken. Denn bei Henriette gibt es einiges zu ordnen: Nach einer Affäre mit einem verheirateten Mann hat sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen. Doch dieser nüchterne Satz kann niemals ausdrücken, was dies für Henriette bedeutet hat, für ihr Leben, ihre Zukunft, ihr ganzes Sein. Doch es ist nicht nur dieses einschneidende Ereignis, das sie beschäftigt. Ihre ganze Existenz, ihre Gedanken, Wünsche, Träume - wie setzt sich all das zu einem Ich zusammen? Woraus bestehen wir, wozu werden wir, wenn uns selbst verwirklichen? Und was, wenn wir es nicht tun? Hannah Lühmann erforscht all diese Fragen auf eine liebevolle und zugleich schmerzhafte Art und Weise. Sie legt den Finger in Wunden, von denen ich bisher nichts wusste, und beschreibt Stimmungen, die ich noch nichteinmal benennen kann. Henriettes Geschichte ist bei genauerem Hinsehen nur ein Instrument, um den Weltschmerz unserer Generation auszudrücken, um die Parallelen unserer makellosen Biographien auszudrücken, denen es an nichts mangelt, und denen doch so viel fehlt. Für mich ist "Auszeit" von Hannah Lühmann das erste Buch seit Jahren, in dem ich mich 100% wieder finde.

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