Martin Suter (Linda Zervakis) und Benjamin von Stuckrad-Barre (Caren Miosga) unterhalten sich über: Badehosen, Glitzer, Äähm, Hochzeiten, LSD, Teufel, Gott, Madonna, Arbeit, Ibiza, Kochen, Rechnungen, Siri, Fotos, Mundharmonika, Geldscheine, Verliebtheit, Wiedersehen. Den Schweizer Songtext im Kapitel ›Arbeit‹ liest Stephan Eicher. Die Mundharmonika im Abspann spielt Martin Suter.
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2.7/5.0
Bewertung
5/5
08.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Talk-Show
Als bekennender „Suter-Süchtiger“ war ich einerseits sehr neugierig, andererseits aber auch skeptisch ob des an diesem Buch Co-Beteiligten Benjamin von Stuckrad-Barre. Kann das zusammenpassen? Der vornehm-zurückhaltende Schweizer und viel jüngere quirlige Deutsche? Nun, es passt sehr wohl zusammen! Denn hier sind sich verwandte Seelen begegnet, deren teils verschlungenen Gedankengängen man in diesen Gesprächen zu so spannenden Themen wie „Badehosen“, „Glitzer“, „Äähm“ oder „Siri“ vergnügt folgt. Und genau genommen sind so unterschiedliche Paare ja auch keine so große Seltenheit, man denke nur z. B. an Laurel & Hardy, Pat & Patachon, Asterix & Obelix oder Tim & Struppi. Und nun haben wir eben auch noch das literarische Traumpaar Suter & Stuckrad-Barre.
Man darf schon freudig gespannt sein auf die Lesetour im Herbst!
Bewertung
aus Unterschneidheim
5/5
26.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesevergnügen für zwischendurch
Wie zu erwarten, glänzende Unterhaltung
Die zwei Literaten liefern sich hier unterhaltsame Wortgefechte.
Jeder auf seine typische Art und Weise.
Für Fans der beiden ein Muss, mir hat’s gefallen
Silke Klemm
aus Nürnberg
5/5
13.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebe
"Alle sind so ernst geworden" von Martin Suter / Benjamin von Stuckrad-Barre
In der Instagram Bubble ist man um dieses Buch nicht hinweg gekommen. Es hat eine große Welle geschlagen, was mein Interesse geweckt hat.
Die 258 Seiten waren in 2 Tagen durchgelesen, was für mich sehr schnell ist.
Man sitzt quasi im gleichen Raum, in der Ecke und lauscht deren Gespräche, kichert über den doch sehr groß wirkenden Kontrast der beiden, was die Gespräche jedoch so spannend macht.
Kann das Buch wirklich sehr empfehlen und hoffe darauf dass sie uns nochmal teil haben lassen, von ihren Gesprächen
Bewertung
aus Münster
5/5
03.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kurzweiliger Dialog
Liest sich gut, ganzes Buch als Dialog geschrieben.
Inhalte der Gespräche sind durchweg interessant!
Habe es verschenkt, wie geplant, leider hatte ich es noch nicht durch!
seschat
5/5
20.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wenn sich zwei literarische…
Wenn sich zwei literarische Schwergewichte wie Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre treffen und gar noch gut miteinander befreundet sind, dann kann nur etwas Spannendes dabei herauskommen. Eines vorweg, dieses Büchlein will keine Hochliteratur sein und dient dem reinen Amüsement, was bereits der unmissverständliche Titel nahelegt. Ich habe mich jedenfalls prächtig von der kongenialen Gesprächssammlung unterhalten gefüllt. Gerade in der gegenwärtigen Corona-Zeit, in der es wenig zu lachen gibt, heben solche, z.T. recht skurrilen Bücher die Stimmung. Die Themen, welche die beiden Schriftsteller besprechen, reichen von ihrem ersten Kennenlernen in neonfarbenen Badehosen über den Einfluss von Glitzer auf pubertierende Töchter bis hin zu Dialogen mit Siri. Letzteres war mein absolutes Highlight. Ich konnte mich vor Lachen kaum noch beherrschen, als Benjamin von Stuckrad-Barre versuchte mit dem Apple-Sprachassistenten ein vernünftiges Gespräch zu führen. Hier wird die Künstliche Intelligenz auf herrlich einfache Weise ad absurdum geführt. Des Weiteren fand ich beider Studienerfahrungen im Bereich Germanistik ungemein unterhaltsam. Denn bei Benjamin von Stuckrad-Barre hat schon ein einziger Studientag gereicht, um zu wissen, dass die Uni nichts für ihn ist. Auch fand ich Stuckrad-Barres morgendlichen Frohsinn sehr sympathisch. Er und Martin Suter schenkten sich gagtechnisch im vorliegenden Buchs nichts. Sie blödeln frei herum und kümmern sich dabei nicht unentwegt ums Niveau. Mehr noch, ich mochte es, wenn beide ehrlich und verblümt ihre Meinung und ihre Spleens offenbarten. Manche mögen urteilen, es handle sich um nichts mehr als "Altherrengespräche" - egal, mir hat's ungemein gefallen. FAZIT Ein Buch für Fans kurzweiliger Unterhaltung, die nicht immer Tiefgang einfordert, und bei der es herrlich menschelt. Hier kommt man den beiden preisgekrönten Autoren sympathisch nah.
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