Eine Thriller-Kurzgeschichte von Bestsellerautor Arno Strobel: Lisa ist zutiefst erschüttert, als ihre beste Freundin Vanessa Selbstmord begeht. Sie ist sich sicher, dass die Fotos auf Facebook der Auslöser waren! Doch wer hat sie hochgeladen, etwa Vanessas Exfreund Phillip? Lisa versucht die Hintergründe für den Tod ihrer Freundin aufzudecken und tritt dabei eine Lawine los, die sie selbst zu überrollen droht...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
nasa
Thalia Book Circle Community
4/5
26.12.2025
Hörbuch-Download
Ich diss dich
Ich diss dich von Arno Strobel ist eine Kurzgeschichte für Jugendliche ab 14 Jahren mit einem sehr brisanten Thema. Zudem dient es als kleine Vorgeschichte zu seinem Jugendroman Die Wahrheit trügt.
Lisa ist auf der Beerdigung ihrer besten Freundin Vanessa. Das junge Mädchen hat Selbstmord begangen. Lisa ist sich sicher das Vanessa dies tat weil Nacktbilder von ihr auf Facebook gepostet wurden. Lisa ist sich sicher das Philipp hinter allem steckt und stellt ihn zur Rede ohne zu bemerken welche Lawine sie damit lostritt.
Das Buch hat einen angenehmen und leichten Schreibstil. Ich habe es als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Lydia Herms hat einen guten Job gemacht. Sie transportiert die Geschichte gekonnt. Man spürt Lisas Verzweiflung und ihre Ängste.
Obwohl das Buch schon etwas älter ist, ist die Thematik immer noch sehr aktuell. Social Media beeinflusst unser aller Leben. Gerade Jugendliche sind oft in dem Umgang damit etwas blauäugig oder wissen nicht was sie damit alles lostreten können. Auch Mobbing, Lügen oder falsche Tatsachen können schnell etwas entfachen was man nicht kehr beeinflussen kann und ziehen Dinge nach sich die nicht wieder gut zu machen sind. Social Media sind aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken, sie können ein Segen sein und genauso auch ein Fluch. Daher greift dieses Jugendbuch genau die richtige Richtung ein und kann Jugendliche und jeden anderen zum Nachdenken bewegen.
Schade fand ich das ziemlich offene Ende. Da es aber ein Roman gibt der auf diese Vorgeschichte basiert ist es verständlich. Diese Kurzgeschichte hat sich gut hören lassen. Sie war spannend, bedrückend und hat ein wirklich wichtiges Thema.
Nicole
aus Nürnberg
5/5
25.10.2015
eBook (ePUB)
Gute Thematik
Dieses Buch ist ein E-Short, jedoch mit wirklich gutem Inhalt. Es macht bewusst, auf was wir uns einlassen, kann unseren Tod bedeuten.
Obwohl es so kurz geschrieben ist, und nur wenige Seiten hat, schafft Arno Strobel seine Charaktere lebhaft und nachvollziehbar.
Sei es die beste Freundin, die den Kummer hat, ihre beste Freundin verloren zu haben, oder aber auch der Ex-Freund der "Toten". Der unter einem doofen Ausspruch der besten Freundin der Toten leidet und dadurch klar wird, was das für folgen haben kann.
Letztlich ist es aber auch erschütternd, dass man nicht mal denen vertrauen kann, die auf einen achten und helfen sollen.
Viele Fragen hinterlässt das Buch.
Werde ich es erkennen, wenn jemand leidet, so wie die "Tote" gelitten hat?
Werde ich damit richtig umgehen können, wenn ich in die Schuldfrage gestellt werde, und dann ein Pulk auf mich zuströmt um sich zu rächen?
Werde ich in der Situation, wo die "Tote" steckte, besser meistern?
Obwohl es zur Zeit ein kostenloses kurzes E-Short von dem Verlag Loewe ist, verbirgt sich sehr viel hinter diesem Buch.
Bewertung
aus Münster
4/5
08.12.2015
eBook (ePUB)
Da kann man mal wieder sehen.
Schlimm genug ist es ja, wenn man die beste Freundin an den Tod verliert, aber durch diese ganzen Netzwerke übers Internet wird alles nur noch schlimmer. Und der Schuldige kommt davon. Arno Strobel versteht es, seine Charaktere auch auf nur ein paar Seiten leben zu lassen. Der Leser kann mitfühlen, mitfiebern und mal wieder sehen, dass die Welt ungerecht ist. Aber so ist es wirklich und ich kann nur mal wíeder sagen: Leute lasst die Finger aus den Netzwerken, von denen ihr nicht möchtet, dass Dinge über euch verbreitet werden, die ihr in der Öffentlichkeit nicht sehen wollt. Seid einfach vorsichtiger. Lesenswert.
kleinbrina
aus Köln
4/5
25.11.2015
eBook (ePUB)
Arno Strobel konnte mich mit…
Arno Strobel konnte mich mit seinem letzten Jugendbuch-Thriller total begeistern, sodass ich sehr gerne weitere Bücher von ihm lesen wollte. Da kam die Kurzgeschichte "Ich diss dich" gerade recht. "Ich diss dich" ist die Vorgeschichte seines neuesten Thrillers, der 2016 im Loewe Verlag erschienen wird. Das Buch wird "Die Wahrheit trügt" heißen und genau vier Jahre nach "Ich diss dich" spielen. Obwohl die eShort gerade einmal knapp vierzig Seiten besitzt, ist die Geschichte vom Inhalt her dennoch stark und besitzt eine interessante Thematik, die in der heutigen Zeit jeden Menschen betrifft. Die sozialen Medien sind im Alltag kaum noch wegzudenken, genauso wie die Gerüchte, die dort jeden Tag in Umlauf gebracht werden, von daher hat Arno Strobel dieses Thema nahezu perfekt aufgegriffen. Hierbei geht es um Vanessa, die aufgrund von veröffentlichten Nacktfotos Selbstmord begangen hat. Ihre beste Freundin Lisa kann ihren Tod nur schwer verarbeiten und braucht erst sämtliche Antworten, ehe sie in die Trauerphase übergehen kann. Dabei macht sie sich auf die Suche nach den Menschen, die die Fotos von Vanessa gemacht und veröffentlicht haben. Sie hat direkt einen Verdacht: Phillip, mit dem Vanessa nur kurz zusammen war und sich vor ihrem Tod von ihm getrennt hat. Dumm nur, dass auch andere Schüler Lisas Verdacht mitbekommen haben und dies auf direktem Wege auf Facebook, Twitter und Co. verbreiten. "Ich diss dich" passt vom Titel her wie die Faust aufs Auge, denn hier wird aufgezeigt, zu was Menschen fähig sind, wenn gerade einmal ein Gerücht entsteht. Dabei stehen Mobbing und Gewaltandrohung plötzlich an erster Stelle, sodass weder für Lisa, noch für Phillip ein normaler Alltag nicht mehr möglich ist. Der einzige Kritikpunkt ist die Auflösung, denn die war mir leider viel zu vorhersehbar, sodass man bereits auf den ersten Seiten erahnen kann, wer die Fotos von Vanessa veröffentlicht hat. Hier hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, allerdings kann man dies auch nicht zwingend auf vierzig Seiten verlangen. Das Cover ist schlicht, aber passend zur Thematik, denn er Titel allein sagt genug aus. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls gefallen und mich direkt angesprochen, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen musste. Abschließend kann man sagen, dass "Ich diss dich" ein aktuelles Thema anspricht, das heutzutage nahezu jeden Menschen anspricht und dabei gut ausgearbeitet wurde, von daher kann ich hier nur eine Empfehlung aussprechen und freue mich bereits sehr auf "Die Wahrheit trügt", das an die Geschichte anknüpft.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.