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Produktbild: Vom Aufstehen

Vom Aufstehen Ein Leben in Geschichten

Gesprochen von
34

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ruth Reinecke

Spieldauer

5 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732418954

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Ruth Reinecke

Spieldauer

5 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732418954

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.04.2021

    Hörbuch-Download

    Ein langes Leben zwischen Ost und West !

    Das Buch handelt vom Leben der Autorin Helga Schubert. Mittlerweile ist sie 80 Jahre alt und lässt ihr Leben zwischen der damaligen DDR und dem Westen Revue passieren. Sie erlebte den 2. WK als Flüchtlingskind. Sie erzählt mit welchen schrecklichen Erlebnisse die Menschen in dieser schlimmen Zeit konfrontiert wurden. Immer wieder erwähnt sie das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter. Bis zu deren Ende konnte sie ihre Mutter nicht lieben. Ich glaube, dass sie zum Schluss ein wenig Verständnis für ihre Mutter aufgebaut, sie zwar nicht geliebt aber akzeptiert hat. Ich fand, dass ihre Mutter oft sehr unfair Helga gegenüber war. Ganz klar, dass sich diese Ungerechtigkeiten bei einem Kind wie ein roter Faden durch das ganze Leben zieht. Als Schriftstellerin konnte sie öfters in den Westen reisen. Für eine kurze Zeit das Eingesperrt sein im Osten vergessen und ein klein wenig auch den neuen Westen kennenlernen. Die gravierenden Unterschiede der beiden deutschen Staaten waren ihr bekannt, doch sie ging immer wieder in den Osten zurück. Sie erzählt in einem sehr nüchternem Schreibstil, obwohl sie in ihrem Leben viel schweres erlebt hat. Dies fand ich sehr bemerkenswert. Nicht jeder könnte bei diesen schlimmen Erlebnissen so gelassen schreiben. Ihre Erzählungen wurden in viele kurze Abschnitten eingegliedert. Einmal erzählt sie von der Gegenwart, im nächsten Kapitel schweift sie in die Vergangenheit. Manchmal hätte ich mir Jahresangaben neben den verschiedenen Überschriften gewünscht. Aber es wurde schnell klar in welcher Zeit man sich befand und ich kam mit den verschiedenen Zeitsprüngen sehr gut zurecht. Ein bemerkenswertes Buch indem die Autorin versucht mit der Vergangenheit abzuschließen. Unter anderem ist die Liebe zu ihrem pflegebedürftigen Mann förmlich zu spüren. Eine etwas andere Biografie und sehr spannend zu lesen. Eine beeindruckende, herzergreifende Geschichte, die mich an vielen Stellen sehr berührt hat und die auch zum Nachdenken anregt.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch / Hörbuch

    Reflexionen, Erzählungen und Sinneseindrücke in 29 Kapiteln aus dem Leben von Helga Schubert. Diese Stücke widmen sich den drei Hauptthemen: Verwandschaft, Freiheit/Unfreiheit und dem Schreiben. Helga Schubert, 1940 geboren, beschreibt ihre Lebensreise. Sie schreibt vom frühen Tod ihres Vaters, ihrer Flucht aus Hinterpommern nach dem Krieg, dem Leben in der DDR, ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter, der Arbeit, ihrem Schreiben und paart dabei Realitäten und Fiktionen auf wunderbare Weise. Diese Beschreibungen sind alle sanft, atmosphärisch und bildhaft. Sie sind ruhig ohne Groll. Die Sprecherin dieses wunderbaren Hörbuchs ist Ruth Reinecke. Ihre Erzählweise und ihre Stimme passen sehr gut zu den Erzählungen von Frau Schubert. Ich habe Autorin und Sprecherin als Harmonie empfunden. Als Hörerin habe ich das Hörbuch zudem genossen, weil alle 29 Kapitel für sich stehen und einzeln zu geniessen sind.

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was eine Wiederentdeckung! Im...

    Was eine Wiederentdeckung! Im Alter von 80 Jahren gewann Helga Schubert mit ihrem Text "Vom Aufstehen" 2020 den Bachmann-Wettbewerb. Zum Glück für uns Leser wurde sie und ihr Werk dadurch wieder ans Licht gebracht. Unfassbar lebenskluge Erzählungen, die zutiefst berühren.

  • Bewertung

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Erzählungen

    Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich diese Erzählungen genossen. Herrlicher Stil, starke Emotionen, viele historische Komponenten! Helga Schubert hat ihr Leben und das ihres familiären Umfelds auf überzeugende Weise in ihren Erzählungen verarbeitet!

  • Bewertung

    5/5

    12.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichten

    Helga Schubert beschreibt in 29 Erzählungen das Leben einer Frau, die sich im Alter mit dem Erlebten, mit den Menschen und mit der politischen Geschichte versöhnt hat. Sie entwirft darin die Lebensgeschichte einer Mutter, Tochter, Ehefrau, Schriftstellerin und auch einer gläubigen Christin und Bürgerin. Manchmal sind es nur Andeutungen dann wieder ganz konkrete Situationen, die herausgehoben werden. Als Leser spürt man sehr genau, was die Autorin einem mitteilen möchte, ohne dabei zu intim zu werden. Da gibt es zum Beispiel eine etwas längere Erzählung über Wahlverwandschaften, in dem ihr schwieriges und distanziertes Verhältnis zur Mutter und die familiäre Konstellation zwischen Mutter, Tochter, Enkeltocher thematisiert wird. Erst kurz vor dem Tod der Mutter kann die Erzählerin, trotz aller Widrigkeiten, die ihr entgegengebracht wurden, eine Dankbarkeit und Versöhnung spüren, die sie dankbar macht für das geschenkte Leben. Oder auch das kurze und sehr poetische Kapitel über das Schreiben, in dem sie reflektiert über das Hinsehen und Nachdenken über den Lebensfluss und dass ‘nichts einfach gut oder böse ist’. Diese Reflexion kommt auch sehr schön im Abschnitt der ‘Dämmerung eines Tages’ zum Ausdruck. Man kann die Dinge immer von verschiedenen Seiten her betrachten. Man muss sie aber zuerst überhaupt wahrnehmen durch Hinsehen und Staunen und sich dann überlegen, wie etwas auch noch sein könnte. Einige Texte sind ergänzt durch treffende Zitate oder Aphorismen, die die Erzählerin ein Leben lang begleiten. Sie halfen ihr auch die Lebensjahre in der DDR, die immer absurder wurde zu relativieren: ‘Nicht was wir erleben, sondern wie wir erleben, was wir erleben, macht unser Leben aus’ von Marie von Ebener-Eschenbach. Es gibt auch Anklänge von humorvollen Gedanken, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Die Erinnerungen an die DDR-Diktatur und die Sehnsüchte der Menschen nach einer Freiheit, die es wohl nie geben würde, dann aber doch noch wahr wurde: Gelungen dazu fand ich insbesondere die Textstelle zur Spargelzeit und wie sich die Menschen darüber freuten, als Spargeln, Erdbeeren und einfach ganz alltägliche Dinge plötzlich erhältlich waren. Sowohl die politische wie auch die persönliche Freiheit sind weitere grosse Themen. Die christliche Verantwortung und insbesondere das ‘ein guter Mensch-sein-wollen’ ist nicht immer einfach umsetzbar in einem Unrechtsstaat. Ein ganz wunderbares Kapitel zum Thema Gläubigkeit findet man in ‘Meine Ostergeschichte’. Ich bin tief beeindruckt von der Weisheit und Güte dieser Frau und freue mich sehr, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist ein sehr tröstendes, leises und unaufdringliches Buch, in welchem die Tiefe und psychologische Ebene erst nach und nach in Erscheinung tritt und einem umso mehr berührt. Ich freue mich sehr, dass diese Autorin in hohem Alter des letztjährigen Ingeborg-Bachmannpreis gewonnen hat, nachdem sie viele Jahre zuvor, bereits einmal eingeladen wurde, aber nicht ausreisen durfte.

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