Der Streit um die außerirdischen Artefakte spitzt sich zu: Auf der Erde wird Los Angeles zum Hexenkessel, als die Megakonzerne sich mit harten Bandagen nach dem fremden Material strecken. Auf der Ganymed Explorer muss Rachel Ferreira feststellen, dass die größte Bedrohung für das Raumschiff und ihre Kameraden nicht etwa im Weltraum auf sie wartet, sondern direkt unter ihnen. Sowohl für sie als auch für Theodore entbrennt ein Kampf gegen die Zeit, während immer rätselhaftere Satellitenbilder von Ganymed eintreffen. Der Trabant verändert sich und niemand vermag abzuschätzen, in welche Richtung oder mit welchem Ziel.
Zweiter Teil der Ganymed-Trilogie
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
13.01.2024
eBook (ePUB)
Man kann sich drauf verlassen:...
Man kann sich drauf verlassen: Bücher von Joshua Tree ist spannende, verständlich erklärte und absolut faszinierende SF-Unterhaltung!
Julia Matos
4/5
25.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Spannend, düster, blutig – gelungene Fortsetzung
Aufgrund des gut durchdachten Weltenbaus und der spannenden Rätsel und weil ich doch gern wissen möchte, wie es mit Rachel, Theodore, seiner Tochter und ihren Gefährten weitergeht, habe ich mir die Fortsetzung als eBook gekauft. Das war eine gute Entscheidung.
Durch die kapitelweise abwechselnde Perspektive und die zwei sehr verschiedenen Schauplätze fühle ich mich immer gut bei der Stange gehalten. Hinweise verleiten zu Spekulationen, wie sich die Handlungsstränge im finalen Band verknüpfen könnten. Der zentrale Wow-Effekt kam unerwartet und hat mir sehr gefallen.
Emotionen und innere Kämpfe erhalten mehr Raum, auch Einblicke in die Vergangenheit werden vertieft, hierdurch konnte ich mich in die Hauptfiguren gut hineinfühlen und mitfiebern.
Charmant und amüsant sind die neckischen Frotzeleien (Klötzchen-Aufbau-Ingenieur, Schaltkreispsychologe usw.).
Von den Nebenfiguren habe ich Patrick und Jack besonders ins Herz geschlossen.
Ich bin neugierig, ob sich eine Romanze anbahnt.
Die Beschreibungen sind weiterhin gut verständlich und bildhaft und versprühen eine zumeist bedrohliche Atmosphäre.
Sternabzug, weil die vorhandenen gesellschaftskritischen Töne unterlaufen werden, indem Drogen und Augmentationen sowie brachiale Aggressivität allzu oft als Schlüssel zum Erfolg verkauft werden und die brutalen Darstellungen in Los Angeles ziemlich ausschweifend geraten sind. Immerhin besteht die Aussicht, dass demnächst Planung, Teamwork, Intelligenz und Kombinationsgabe stärker zählen.
Die Storyentwicklung ist spannend.
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