Deutschland ohne Bargeld? Folgen einer Bargeldabschaffung in der Eurozone
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
43 (Printausgabe)
Dateigröße
886 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346350152
"Bargeld ist geprägte Freiheit", hat der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing (2014), in Anlehnung an Fjodor Dostojewski (1862) formuliert. Aktuell wachsen jedoch länderübergreifend bargeldkritische Stimmen. Zahlreiche renommierte Ökonomen fordern unter anderem, die Bargeldnutzung durch Obergrenzen einzuschränken, Noten mit hoher Denomination dem Zahlungsverkehr zu entziehen oder das Bargeld sogar vollständig abzuschaffen. Zwar versicherte Finanzminister Wolfgang Schäuble noch 2016 bezüglich einer möglichen Bargeldabschaffung: "In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen."
Doch nicht zuletzt durch den Beschluss der EZB vom 04.05.2016 die Produktion und Ausgabe des 500 Euro Scheins bis Ende 2018 einzustellen, hat sich die Brisanz und Aktualität des Themas im Euroraum widergespiegelt. Spätestens durch ein Interview Peter Bofingers mit dem Spiegel, unter dem Titel "Bargeld ist ein Anachronismus", in welchem er argumentiert, Bargeld sei ein zu teures Zahlungsmittel, welches das Aufkommen schattenwirtschaftlicher Aktivitäten begünstige, ist die Diskussion auch in Deutschland angekommen. 12 europäische Staaten, darunter Frankreich, Italien und Spanien, haben bereits eine Obergrenze für Barzahlungen eingeführt. Auch wenn es in Deutschland bisher keine Bargeldobergrenze gibt, steht diese zur Debatte. Befürworter des Bargeldes sehen dies als erste Schritte in Richtung einer vollständigen Abschaffung. Kritiker des Bargelds argumentieren weiterhin, dass dieses durch seine Existenz Zentralbanken eine Geldpolitik unterhalb der Nullzinsgrenze größtenteils verhindere und eine Abschaffung somit die geldpolitischen Handlungsmöglichkeiten ausweiten würde.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice