Produktbild: Der Stoff, aus dem die Freiheit ist

Der Stoff, aus dem die Freiheit ist Die Geschichte meines humanitären Modelabels [eyd] - und warum es sich lohnt, mutig zu sein

4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2954 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348373

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2954 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348373

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Lesehighlight!

Bewertung aus Lotte am 15.05.2021

Bewertungsnummer: 1495810

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fair Fashion, also fair gehandelte Mode, ist seit Jahren groß im Kommen – nicht zuletzt durch Berichte von katastrophalen Bedingungen in (meist) asiatischen Bekleidungsfabriken. Gemeinsam mit einigen Mitstreitern hat Nathalie Schaller sich aus ihrer Komfortzone hinausgewagt und einen Herzenstraum verwirklicht: die Gründung eines humanitären Modelabels. In „Der Stoff, aus dem die Freiheit ist“ erzählt sie, wie es dazu kam, was für Hindernisse ihr auf dem Weg begegnet sind, und wie sie trotz Rückschläge an ihrer Vision festgehalten hat – auch während der Corona-Krise. Eines vorneweg: Dieses Buch ist schon jetzt eines meiner Lesehighlights 2021! Die Kapitel sind kurz und knackig. Die Autorin und ihr Co-Autor schreiben richtig gut – soll heißen schnörkellos und rasant, mit einem Gespür für die Aufmerksamkeitskurve der heute lebenden Leser und Leserinnen. Immer wieder gibt es als kleine Unterbrechungen der Geschichte kurze „Faktenchecks“, die in verschiedene wichtige Themen einführen. „Der Stoff …“ ist ein Buch für Gründer, für sozial Engagierte, für Weltverbesserer. Ein Buch für für alle, die ihren Modekonsum kritisch hinterfragen (oder es lernen möchten). Ich würde es am liebsten jedem Jugendlichen zwischen 13 und 21 in die Hand drücken, weil darin so gut beschrieben wird, dass es ein Prozess ist, seine Berufung zu finden, und dass tatsächlich weniger planbar ist, als man meint. Ich wurde auch persönlich inspiriert und abgeholt. Nathalie Schaller teilt hier ihre Lebensweisheiten, die sie oft auf die harte Tour gelernt hat, und schreckt nicht davor zurück, offen von ihrem (mehrfachen) Scheitern zu berichten. Wie sie sich durchgekämpft hat, gegen alle Widerstände, auch innerhalb ihrer Familie, ist beeindruckend - gleichzeitig zeigt sie immer wieder auf, dass das nicht allein ihr Verdienst war. Ein Buch über eine mutige Frau, die gewagt hat, von einer besseren Welt zu träumen und ihrem Herzen Raum gegeben hat. Klare Kaufempfehlung!

Lesehighlight!

Bewertung aus Lotte am 15.05.2021
Bewertungsnummer: 1495810
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fair Fashion, also fair gehandelte Mode, ist seit Jahren groß im Kommen – nicht zuletzt durch Berichte von katastrophalen Bedingungen in (meist) asiatischen Bekleidungsfabriken. Gemeinsam mit einigen Mitstreitern hat Nathalie Schaller sich aus ihrer Komfortzone hinausgewagt und einen Herzenstraum verwirklicht: die Gründung eines humanitären Modelabels. In „Der Stoff, aus dem die Freiheit ist“ erzählt sie, wie es dazu kam, was für Hindernisse ihr auf dem Weg begegnet sind, und wie sie trotz Rückschläge an ihrer Vision festgehalten hat – auch während der Corona-Krise. Eines vorneweg: Dieses Buch ist schon jetzt eines meiner Lesehighlights 2021! Die Kapitel sind kurz und knackig. Die Autorin und ihr Co-Autor schreiben richtig gut – soll heißen schnörkellos und rasant, mit einem Gespür für die Aufmerksamkeitskurve der heute lebenden Leser und Leserinnen. Immer wieder gibt es als kleine Unterbrechungen der Geschichte kurze „Faktenchecks“, die in verschiedene wichtige Themen einführen. „Der Stoff …“ ist ein Buch für Gründer, für sozial Engagierte, für Weltverbesserer. Ein Buch für für alle, die ihren Modekonsum kritisch hinterfragen (oder es lernen möchten). Ich würde es am liebsten jedem Jugendlichen zwischen 13 und 21 in die Hand drücken, weil darin so gut beschrieben wird, dass es ein Prozess ist, seine Berufung zu finden, und dass tatsächlich weniger planbar ist, als man meint. Ich wurde auch persönlich inspiriert und abgeholt. Nathalie Schaller teilt hier ihre Lebensweisheiten, die sie oft auf die harte Tour gelernt hat, und schreckt nicht davor zurück, offen von ihrem (mehrfachen) Scheitern zu berichten. Wie sie sich durchgekämpft hat, gegen alle Widerstände, auch innerhalb ihrer Familie, ist beeindruckend - gleichzeitig zeigt sie immer wieder auf, dass das nicht allein ihr Verdienst war. Ein Buch über eine mutige Frau, die gewagt hat, von einer besseren Welt zu träumen und ihrem Herzen Raum gegeben hat. Klare Kaufempfehlung!

Hoffnungslosen eine neue Perspektive vermitteln

Bewertung aus Schaffhausen am 10.05.2021

Bewertungsnummer: 1492822

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein ehrliches Buch! Aus anfänglicher Begeisterung über die Möglichkeit, jungen, ausgebeuteten Frauen in Ostasien zu einer normalen Existenz zu verhelfen, wird ein professioneller Betrieb in der Modebranche, der hohe Anerkennung geniesst. Und aus der begeisterten Pionierphase, in der jede(r) Höchstleistungen erbringt, ohne nach dem persönlichen Profit zu fragen, wird mit den Jahren Überforderung. Die ursprüngliche Start-up Kollektion "Glimpse" wird begraben und aufgelöst und mit neuem Elan in kürzester Zeit eine Nachfolgefirma auf die Beine gestellt. Es ist aber auch ein aggressives Buch. Die Autorin "musste" Jura studieren, weil es die Eltern so bestimmt hatten. Allein schon die Schilderung ihrer Abneigung gegen dieses Studium und die psychischen Folgen dieser "Vergewaltigung" machen dieses Buch zum lehrreichen Lesestoff. Am Ende der Studienzeit ist Nathalie völlig verzweifelt, verunsichert, hilflos – mit x verschiedenen psychosomatischen Warnlampen. Unglaublich, was die Entscheidung für einen unkonventionellen Weg – sogar gegen den Willen der Eltern – für Energien freisetzt. Sie beginnt, intensiver nach Gottes Ideen für ihr Leben nachzudenken. Die Entscheidung, eine Auszeit zu nehmen und in Australien einen Kurs bei "Jugend mit einer Mission" (JmeM) zu besuchen, entspringt eher ihrer Abenteuerlust als einem Wink von Gott. Weil aber zu einem Studienjahr mit JmeM immer auch ein Praktikum in einem völlig fremden Land gehört, landet sie unvermittelt und ohne grosse Vorbereitung in einem Hilfsprojekt für Prostituierte in Kambodscha. Teenager, die entweder entführt oder von den Eltern "verkauft" worden waren, müssen wie Gefangene Männern zur Verfügung stehen. Niemand hilft ihnen. Ein Schock für Nathalie, sie hatte so etwas noch nie gesehen. Aber diese geballte Ladung an Elend, diese Perspektivlosigkeit für junge Frauen wird ihr zur Berufung. Misshandelte und gedemütigte Frauen aus ihrem Sumpf zu befreien ist das Eine. Ihnen aber eine Perspektive zu eröffnen, die das Leben sinnvoll macht, das fasziniert sie. Zurück in Deutschland gründet sie einen Vertriebskanal für Kleider, die in Indien zu fairen Bedingungen hergestellt werden – eine gute Mischung von Social Business und modernem Marketing. Die Realitäten in Deutschlands Konkurrenzkampf zwingen die Verantwortliche nach einigen Jahre, "Glimpse" aufzugeben. Diese bittere Erfahrung wird von ihr aber nicht einfach abgehakt. Sie forscht intensiv nach den Motiven, die zur Gründung dieses erfolgreichen Projekts und zum Absturz geführt hatten. Und sie schont sich nicht, sondern steht auch zu eigenen Fehlern. Mit ihrer realistischen Analyse will sie verhindern, dass mit dem Folgeprojekt [eyd] nicht die gleichen Fehler wiederholt werden. Sehr wertvoll für Pioniertypen, die Ähnliches in Angriff nehmen wollen, sind die "12 Ratschläge für Starter" am Schluss des Buches. Da kommt der ganze Erfahrungsschatz der Autorin zum Tragen. Die Gefahr: Nicht jede(r) ist so ein Pioniertyp wie Nathalie. Wer etwas bewegen will, soll loslegen. Aber nicht jede(r) hat dazu die nötige Begabung.

Hoffnungslosen eine neue Perspektive vermitteln

Bewertung aus Schaffhausen am 10.05.2021
Bewertungsnummer: 1492822
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein ehrliches Buch! Aus anfänglicher Begeisterung über die Möglichkeit, jungen, ausgebeuteten Frauen in Ostasien zu einer normalen Existenz zu verhelfen, wird ein professioneller Betrieb in der Modebranche, der hohe Anerkennung geniesst. Und aus der begeisterten Pionierphase, in der jede(r) Höchstleistungen erbringt, ohne nach dem persönlichen Profit zu fragen, wird mit den Jahren Überforderung. Die ursprüngliche Start-up Kollektion "Glimpse" wird begraben und aufgelöst und mit neuem Elan in kürzester Zeit eine Nachfolgefirma auf die Beine gestellt. Es ist aber auch ein aggressives Buch. Die Autorin "musste" Jura studieren, weil es die Eltern so bestimmt hatten. Allein schon die Schilderung ihrer Abneigung gegen dieses Studium und die psychischen Folgen dieser "Vergewaltigung" machen dieses Buch zum lehrreichen Lesestoff. Am Ende der Studienzeit ist Nathalie völlig verzweifelt, verunsichert, hilflos – mit x verschiedenen psychosomatischen Warnlampen. Unglaublich, was die Entscheidung für einen unkonventionellen Weg – sogar gegen den Willen der Eltern – für Energien freisetzt. Sie beginnt, intensiver nach Gottes Ideen für ihr Leben nachzudenken. Die Entscheidung, eine Auszeit zu nehmen und in Australien einen Kurs bei "Jugend mit einer Mission" (JmeM) zu besuchen, entspringt eher ihrer Abenteuerlust als einem Wink von Gott. Weil aber zu einem Studienjahr mit JmeM immer auch ein Praktikum in einem völlig fremden Land gehört, landet sie unvermittelt und ohne grosse Vorbereitung in einem Hilfsprojekt für Prostituierte in Kambodscha. Teenager, die entweder entführt oder von den Eltern "verkauft" worden waren, müssen wie Gefangene Männern zur Verfügung stehen. Niemand hilft ihnen. Ein Schock für Nathalie, sie hatte so etwas noch nie gesehen. Aber diese geballte Ladung an Elend, diese Perspektivlosigkeit für junge Frauen wird ihr zur Berufung. Misshandelte und gedemütigte Frauen aus ihrem Sumpf zu befreien ist das Eine. Ihnen aber eine Perspektive zu eröffnen, die das Leben sinnvoll macht, das fasziniert sie. Zurück in Deutschland gründet sie einen Vertriebskanal für Kleider, die in Indien zu fairen Bedingungen hergestellt werden – eine gute Mischung von Social Business und modernem Marketing. Die Realitäten in Deutschlands Konkurrenzkampf zwingen die Verantwortliche nach einigen Jahre, "Glimpse" aufzugeben. Diese bittere Erfahrung wird von ihr aber nicht einfach abgehakt. Sie forscht intensiv nach den Motiven, die zur Gründung dieses erfolgreichen Projekts und zum Absturz geführt hatten. Und sie schont sich nicht, sondern steht auch zu eigenen Fehlern. Mit ihrer realistischen Analyse will sie verhindern, dass mit dem Folgeprojekt [eyd] nicht die gleichen Fehler wiederholt werden. Sehr wertvoll für Pioniertypen, die Ähnliches in Angriff nehmen wollen, sind die "12 Ratschläge für Starter" am Schluss des Buches. Da kommt der ganze Erfahrungsschatz der Autorin zum Tragen. Die Gefahr: Nicht jede(r) ist so ein Pioniertyp wie Nathalie. Wer etwas bewegen will, soll loslegen. Aber nicht jede(r) hat dazu die nötige Begabung.

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Der Stoff, aus dem die Freiheit ist

von Nathalie Schaller, Lennart Will

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