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Der Doppelgänger Die Urfassung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

2 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/13,3/3,3 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-238-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Dostojewski experimentierte mit Sprache und Wahn in dieser Groteske, die Alexander Nitzberg jetzt kongenial ins Deutsche übertragen und zum herrlichen Lesevergnügen gemacht hat. ("nordbayern.de")
Wie auch viele von Gogols grotesktragikomischen Werken ist „Der Doppelgänger“ ein sprachgetriebener Text. Der sich entfaltende Wahnsinn des Protagonisten bildet sich in seinen stammelnden (..) Selbstgesprächen ab. Dass dies einem auf Deutsch lesenden Publikum jetzt vor Augen geführt wird, ist Alexander Nitzberg und dem Berliner Verlag Galiani zu verdanken, wo die Urfassung erstmals auf Deutsch erscheint. ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

2 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/13,3/3,3 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexander Nitzberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-238-3

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründiger Dostojewski

    Laut Nabokov soll der Doppelgänger das beste Buch von Dostojewski sein. Die Sprache, die Handlung und die psychologische Tiefe ist einfach nur beeindruckend. Ich fand es sehr angenehm, dass der Handlungsstrang deutlich direkter ist als z.B. bei Schuld und Sühne. Ich empfehle es allen, die bereits ein Buch von Dostojewski gelesen haben und sich vielleicht auch für Thematiken wie Schizophrenie interessieren.

  • the hopeless romantic

    3/5

    05.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Ich bin baff… Zunächst muss ich sagen, dass es sehr schwer ist als Leser:in die Handlung nachzuvollziehen, besonders in den ersten vier Kapiteln. Erst später konnte sich für mich rauskristalisieren worum es geht, darum die Abzüge. Auch finde ich die Sprache umständlich, auch wenn ich verstehen kann, dass es für die Figuren der Handlung charakteristisch sein könnte. Abgesehen davon halte ich ,,Die Doppelgänger“ von Dostojewski für ein klasse Buch! Die Spaltung des ,,Ichs“ von Goljadkin wird auf jeder Dimension beleuchtet, besonders die inneren Monologe gefallen mir sehr, da sie das Innenleben einer in sich gespaltenen Person wiedergeben. Nach dem Lesen gibt es vieles zu reflektieren und interpretieren, auf psychologischer Ebene unglaublich interessant und nervenaufreibend!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    05.06.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Realität und Wahn…

    Zwischen Realität und Wahn Die Novelle erschien erstmals 1846 und gehört zu den Frühwerken von Fjodor Dostojewski. Seine Vorliebe für menschliche Abgründe, wie er sie in „Schuld und Sühne“ perfektioniert hat, zeichnet sich in diesem Werk bereits ab. Dennoch ist „Der Doppelgänger“ weit entfernt von seinen genialen Hauptwerken. Das Buch handelt von Jakow Petrowitsch Goljadkin, einem Titularrat an einer Petersburger Behörde und seiner psychischen Erkrankung. Bereits zu Beginn des ersten Kapitels deutet sich sein Realitätsverlust an, der sich durch das gesamte Buch zieht. „... ob er aufgewacht ist oder noch schläft, ob alles, was jetzt um ihn herum vorgeht, Wahrheit und Wirklichkeit ist oder eine Fortsetzung seiner wirren Träume.“ (7) Es geht um verschmähte Liebe, um Verleumdung und um Probleme mit der Identität, alles drei Themen, die Stoff für große Romane liefern. Mit Identitätsproblemen haben sich in der Vergangenheit verschiedene Autoren beschäftigt, z.B. Leo Perutz in „Der schwedische Reiter“ und José Saramago in "Der Doppelgänger". Während es bei Perutz um real vertauschte Identitäten geht, ist es bei Saramago die psychische Zerrissenheit seines Protagonisten Afonso, die im Fokus steht. Psychisch zerrissen ist auch Protagonist Goljadkin. Schwer verständlich aber vielleicht auch genial ist, dass dieser nicht wechselhaft mit unterschiedlicher Identität agiert, sondern „real“ als zwei Personen in Erscheinung tritt. Phasenweise ist für den Leser die Situation klar („Aber wie groß war das Erstaunen, als [um 8:00 Uhr morgens] nicht nur der Gast [Jakow Petrowitsch Goljadkin], sondern sogar auch das Bett, auf dem der Gast geschlafen hatte, aus dem Zimmer verschwunden war!“ (99)) und phasenweise ist das Thema einfach schwer verständlich umgesetzt worden. Wer Dostojewski kennen lernen möchte, sollte „Die Brüder Karamasow“ oder „Schuld und Sühne“ lesen. „Der Doppelgänger“ ist m.E. eher was für diejenigen Leser, die sich im Rahmen literarischer Studien mit dem Lebenswerk Dostojewskis beschäftigen. Es ist ein Entwicklungsroman, der deutlich macht, dass die Beschreibung der menschliche Psyche zu Dostojewskis Stärken gehört.

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