Ein kleines Café und der große Traum vom Glück Julia braucht eine Auszeit. Auf Anraten ihrer Oma reist sie auf die Insel Föhr. Bei einem Spaziergang stößt Julia auf ein leerstehendes Kapitänshaus: der perfekte Ort, um ihrer Leidenschaft, der Malerei, nachzugehen. Spontan beginnt sie, Porträts von Touristen und Insulanern anzufertigen. Bald schenkt sie dort Kaffee aus, backt Friesentorte und bewirtet die Gäste. Ein kleines Inselcafé entsteht. Julia ist ihrem Traum ganz nahe, da stellen sich ihr zwei Männer in den Weg: der kauzige Kapitän Hark Paulsen, der das Haus zu einem Feriendomizil ausbauen möchte. Und der irritierend gutaussehende Finn-Ole, der im Rathaus arbeitet. Wer hilft? Natürlich Oma Anita. Die träumte als junge Frau nämlich selbst von einem eigenen Café, allerdings in Paris. Charmant, lebendig und frisch wie eine Nordseebrise liest Sabine Kaack diesen Inselroman.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Eva_G
5/5
06.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Auf den Spuren der Vergangenheit...
Julia ist bei ihrer Omma in Gelsenkirchen-Buer aufgewachsen, denn ihre Mamita ist gestorben, als Julia erst ein Jahr alt war. Gemeinsam betreiben sie die Gärtnerei und stehen sich sehr nahe. Mittlerweile ist Julia dreißig Jahre alt , doch als eine Kladde ihrer Mutter auftaucht, in die diese während ihrem gemeinsamen Aufenthalt auf der Insel Föhr gezeichnet hat, werden alte Gefühle aufgewirbelt und Julia reist spontan auf die Insel an der Nordsee. Dort möchte sie all diese Lieblingsorte ihrer Mama entdecken und selbst malen. Aber sie malt nicht nur, sondern findet zwischenzeitlich sogar ein Atelier und Freunde, die ihr dort immer wieder bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen Gesellschaft leisten.
Janne Mommsen schafft es, den Leser auf eine Reise auf die Insel Föhr in der Nordsee mitzunehmen. Seine Beschreibungen der Küste, der Häuser und der Nordfriesen mit ihrer eigenen Sprache sind sehr authentisch und machen Lust auf mehr. Auch Julia ist eine sehr sympathische Protagonistin, die vom Leser einfach gemocht werden muss.
Dieser Reihenauftakt war die perfekte Auszeit vor dem herbstlichen und kühlen Wetter draußen. Jetzt habe ich große Lust auf eine Reise an die Nordsee, um selbst die Marsch und die gesamte Insel Föhr zu entdecken. Da der zweite Teil schon bereitliegt, werde ich bald wieder nach Oldsum reisen und freue mich schon sehr darauf!
Eva_G
5/5
06.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Auf den Spuren der Vergangenhe…
Auf den Spuren der Vergangenheit... Julia ist bei ihrer Omma in Gelsenkirchen-Buer aufgewachsen, denn ihre Mamita ist gestorben, als Julia erst ein Jahr alt war. Gemeinsam betreiben sie die Gärtnerei und stehen sich sehr nahe. Mittlerweile ist Julia dreißig Jahre alt , doch als eine Kladde ihrer Mutter auftaucht, in die diese während ihrem gemeinsamen Aufenthalt auf der Insel Föhr gezeichnet hat, werden alte Gefühle aufgewirbelt und Julia reist spontan auf die Insel an der Nordsee. Dort möchte sie all diese Lieblingsorte ihrer Mama entdecken und selbst malen. Aber sie malt nicht nur, sondern findet zwischenzeitlich sogar ein Atelier und Freunde, die ihr dort immer wieder bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen Gesellschaft leisten. Janne Mommsen schafft es, den Leser auf eine Reise auf die Insel Föhr in der Nordsee mitzunehmen. Seine Beschreibungen der Küste, der Häuser und der Nordfriesen mit ihrer eigenen Sprache sind sehr authentisch und machen Lust auf mehr. Auch Julia ist eine sehr sympathische Protagonistin, die vom Leser einfach gemocht werden muss. Dieser Reihenauftakt war die perfekte Auszeit vor dem herbstlichen und kühlen Wetter draußen. Jetzt habe ich große Lust auf eine Reise an die Nordsee, um selbst die Marsch und die gesamte Insel Föhr zu entdecken. Da der zweite Teil schon bereitliegt, werde ich bald wieder nach Oldsum reisen und freue mich schon sehr darauf!
Bewertung
5/5
23.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Anstatt eines realen Urlaubs wenigstens pures Föhr-Feeling zum Lesen
Am 20.03.2021 gab es einen sehr interessanten und überraschenderweise nicht abwertenden Artikel über Janne Mommsen/Volkmar Nebe im Hamburger Abendblatt, obwohl der Autor Unterhaltungsromane schreibt. Normalerweise kanzeln die Redakteure des Hamburger Abendblatt Autor*innen des Genres und ihre Bücher gerne ab.
Ich hatte das Buch schon auf meinem e-reader, aber es wäre fast auf Grund der momentanen interessanten Titelflut untergegangen. Ich hatte es dann aber doch virtuell hervorgezogen und bin gedanklich nach Föhr gereist. Inzwischen gibt es passend zum Erscheinungstermins des Folgebands „Ein Fest im kleinen Friesencafé“ den ersten Band als Taschenbuch.
Ich liebe die Romane von Janne Mommsen. Sie sind schöne Kuscheldeckenbücher, die aber durchaus auch einmal ein tragisches Schicksal aufgreifen können. Und es sind Bücher, die zumeist auf meiner Lieblingsinsel Föhr spielen. So auch „Das kleine Friesencafé“, welches der Auftaktband einer neuen Reihe ist.
Julia, eine junge Frau, betreibt mit ihrer Oma Anita, die wohl auch erst in ihren 60ern ist, einen Blumenladen mit eigenem Gewächshaus in Gelsenkirchen. Ihre Mutter hat sie früh verloren. Neben ihrer Leidenschaft für Blumen backen ihre Oma und sie exzellente Kuchen, und Julia ist eine begabte Hobbymalerin. Eines Tages übergibt ihre Oma ihr eine Kladde, die Julias Mutter anscheinend während einer Mutter-und-Kind-Kur auf der Insel Föhr angefertigt hat, als Julia gerade einmal ein Jahr alt war. Ein halbes Jahr später ist ihre Mutter gestorben Julias Oma hat sie dann mit viel Liebe aufgezogen. In dieser Kladde befinden sich sechs einfache Skizzen mit Unterzeilen. Julia ist ganz durcheinander, denn weiß sie nur wenig über ihre Mutter. Ihre Großmutter gibt ihr für 8 Wochen frei, so dass Julia sich auf die Spurensuche begeben kann. Sie bricht sofort auf.
Ein zweiter Handlungsstrang folgt dem ehemaligen Kapitän Hark Paulsen, der gerade in Ruhestand gegangen ist. Er hat im Ort Oldsum ein Haus und hat die dazugehörige Scheune vor kurzem dazugekauft und renoviert. Was genau er nachher damit vor hat, weiß er noch nicht.
Julia entdeckt die Scheune und erkennt sofort, dass sie ein ideales Atelier abgeben würde. Da sie Hark Paulsen in einem für ihn unglücklichen Moment erwischt, wird sie seine neue Mieterin. Was danach passiert, konnten sie ja bereits beim Klappentext lesen.
Natürlich gibt es in diesem Buch auch eine Liebesgeschichte, aber von der möchte ich Ihnen nichts erzählen, bzw. nur so viel, dass ich sie wunderschön fand, und sie mich völlig überrascht hat. In diese Richtung hatte ich nicht gedacht.
Mir hat an diesem Roman besonders gut gefallen, wie Janne Mommsen die Farben der Insel und die Landschaften beschrieben hat. Das kann er gut, so dass man wirklich einen virtuellen Urlaub auf Föhr machen kann. Suchen Sie sich dazu bei YouTube o.ä. ein schönes Nordseemeeresrauschen mit Möwengeschrei raus, und es ist fast perfekt! Bei mir hat dieses Buch auf jeden Fall wieder meine „Föhrsucht“ geweckt, aber ich muss wohl noch warten, bis ich wirklich wieder dorthin reisen kann.
Wenn Sie dann weiterhin Ihre „Föhrsucht“ befriedigen möchten, ohne gleich beim Autor zu bleiben, lesen Sie am besten die Bücher von Gabriella Engelmann („Sommerwind“ oder „Schäfchenwolkenhimmel“) oder die Krimis von Hendrik Berg mit seinem Kommissar Theo Krumme, die auf jeden Fall an der Nordseeküste spielen. Diese Krimis sind die Lieblingskrimis von Kapitän Hark Paulsen.
Ich bin jedes Jahr glücklich, wenn ich ein neues Buch von Jannes Mommsen und Föhr lesen kann. Mal sehen, wie es weitergeht.
Michaela Weber
aus Weimar
5/5
17.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Da will ich auch sein.....
„Das kleine Friesencafé“ ist der Auftakt zu einer neuen Buchreihe des Autors Janne Mommsen.Die Geschichte spielt auf der Insel Föhr.Julia ist auf die Insel gefahren um ihrer leider viel zu früh verstorbenen Mutter nah zu sein.Julia möchte all die Orte Besuchen die ihre Mutter bei ihrer Mutter und Kind Kur in ihre Kladde-Taschenbuch mit Kugelschreiber gezeichnet hatte.Auf sechs Seiten hatte ihre Mutter mit Unterschriften die Orte von Föhr gezeichnet die ihr wichtig waren.Nun will Julia die Orte finden und sie zeichnen für ein großes Mutterbildnis.Sie mietet sich in einer alten renovierten Scheune ein.Ab und an kommt immer mal wieder einer der Insulaner und Gäste vorbei ,dennen Julia Kaffee und selbstgebackenen Kuchen anbietet.Der Besitzer ein Katpitän der gerade in den Ruhestand gewechselt ist,ist nicht gerade begeistert das sich die alte Scheune zu einem Treffpunkt endwickelt.Kapitän Hark Paulsen eigendlich ein liebenswerter Kapitän-dem es aber sehr schwer fällt in den Ruhestand zu gehen.Er hat ein großes Herz,ist etwas launisch und streitsüchtig.Was sich ändert als Julias Oma Anita ihre Enkelin besucht,da ist es um den Kapitän geschehen….
Der Autor Janne Mommsen hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Er beschreibt die Landschaft,die Charaktere so wunderschön,das ich das Gefühl hatte selber auf der Insel Föhr zu sein.Ich war an Julias ieite und erlebte alles zusammen mit ihr.Es hat mir unheimlich viel Freude gemacht das Buch zu lesen,leider war es sehr schnell gelesen.Sehr gerne 5 Sterne -wenn es gegangen wäre auch sehr gerne mehr ,nun bin ich schon sehr auf die Folgebände gespannt!
Sannysbuchwelten
aus Hamburg
5/5
17.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Auf den Spuren der Mutter...
Julia kommt von Gelsenkirchen nach Föhr um sich eine Auszeit zu nehmen. Sie möchte herausfinden warum Ihre Mutter auf der Insel so glücklich gewesen ist.
Julia wurde von ihrer Oma aufgezogen nachdem die Mutter früh verstorben ist.
Auf dem Weg über der Insel fällt Julia ein altes, leerstehenden Haus auf. Da würde Julia gerne ein Atelier aufmachen. Denn Malen ist Julias große Leidenschaft. Leider findet Hark ihr Nachbar das gar nicht gut.
Doch an einem Abend, wo Julia die Hoffnung schon aufgegeben hat, willigt Hark Paulsen plötzlich ein ihr das Atelier zu vermieten. Ab jetzt wird nicht nur porträtiert sondern auch gebacken. Julias zweite Leidenschaft.
Doch wie soll es werden wenn der Urlaub vorbei ist? Und warum taucht auf einmal Oma Anita auf der Insel auf?
Ich liebe die schönen Beschreibungen von Janne Mommsen. Man merkt das der Autor die Insel kennt. Die Familie seiner Frau ist tief verwurzelt. Bereits der Buchumschlag mit dem Strandhafer und dem Friesenhaus lädt zum Träumen ein. Ich freue mich bereits auf Teil 2 im nächsten Frühjahr. Sehr gerne gerne ich eine Leseempfehlung!
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