Produktbild: Von der Pflicht

Von der Pflicht Eine Betrachtung

23

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1766 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641281199

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1766 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641281199

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    24.04.2021

    eBook (ePUB)

    Es ist an der Zeit

    Pflicht - es wird Zeit, dass dieser Begriff endlich wieder auf das Tableau kommt. Ich selbst komme mir fast wie ein Alien vor, wenn ich dazu stehe, dass ich nicht nur vom Staat nehmen kann, sondern ihm - und somit der Gesellschaft - etwas zurückgeben muss. In welcher Form auch immer - ob als Steuern, BUFDI oder auch nur, indem ich die gesetzten Regeln, ohne die ein großes Gemeinwesen nicht existenzfähig ist, weil sich sonst das (Faust-) Recht des Stärkeren durchsetzt, beachte. Überall dort, wo Einsicht und somit Verantwortung für das Gemeinwesen fehlen, ist "der Staat" gezwungen zu reglementieren. Zu keiner Zeit war dies so deutlich zu beobachten wie jetzt in der pandemiebedingten Ausnahmesituation. Die Beachtung von - geschriebenen oder auch ungeschriebenen - Regeln hat nichts mit blindem Untertanengehorsam zu tun. Im Gegenteil: Erst wenn ich mich von meinem Egoismus befreie und aus selbst erlangter Einsicht eigenständig Verantwortung auch für andere übernehme - dann brauche ich eigentlich gar keine Reglementierungen mehr. Deshalb: Das Buch wird vorbestellt! Und vorab mit 5 Sternchen bedacht!

  • Bewertung

    2/5

    10.05.2021

    eBook (ePUB)

    Zeitgeist als Philosophie getarnt

    Wie nicht anders zu erwarten, doziert Herr Precht mal wieder nahe am veröffentlichten Zeitgeist. Natürlich gönne ich ihm seine autoritären Phantasien, die bei ihm ja auch nichts Neues sind. Da man Aufsätze dieser Art - minus bildungssprachlicher Begriffe - auf Portalen wie ZON/SPON findet, frage ich mich doch ernsthaft, was dies hier mit Philosophie zu tun haben soll. Die hat sich nämlich selten beim Zeitgeist angebiedert, sondern stets weiter gedacht. Aber vielleicht erwarte ich da zu viel von einem wie Precht. Aber der der Begriff Philosoph ist ja auch kein geschützter und jeder darf sich exponieren, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Für das Buch wäre übrigens "Stillgestanden" der bessere Titel gewesen, denn darum geht`s, im Wesentlichen.

  • Bewertung

    1/5

    24.04.2021

    eBook (ePUB)

    Von den Freuden der Pflicht - Die Deutschstunde

    Herr Precht definiert den Staat nicht, sondern für ihn ist der Staat der Wohlfahrtsstaat, der sich in weiser Voraussicht um das Wohl und die Gesundheit kümmert. Dass es gerade in Deutschland schon einmal einen Staat gegeben hat, der sich allzusehr um die Belange der Bürger gekümmert hat, scheint Precht bei seiner Betrachtung nicht zu stören. Auch Begriffe von Moral und Pflicht werden nicht definiert, sondern deren Verständnis einfach vorausgesetzt. Das Büchlein ist eine Aneinanderreihung von Thesen und Meinungen, die schlichtweg nicht dem geistigen Niveau entsprechen, das man von einem Philosophen erwarten kann. Es wird mit Worthülsen und Sprachakrobatik gearbeitet, um letztlich ideologisch einem Kontrollstaat das Wort zu reden. Der Einzelne ist nicht wichtig, sondern nur insofern, wie er dem Ganzen und einer besseren Zukunft dienen kann. Daher sind für den Bürger und die Bürgerin auch zwei Pflichtjahre für den Staat etwas Schönes und Erstrebenswertes, denn "soziale Pflichtjahre dienen dem sozialen Frieden, der Entlastung bei Sozialausgaben und dem Verständnis der Generationen füreinander. "(Seite 152, 2. Absatz). Das ist auch bitter nötig, denn "Entpflichtung als Staatsbürger und unsolidarisches Verhalten wurzeln tiefer als nur in der Individualpsychologie entsprechend disponierter Charaktere". (Seite 137, 2. Absatz). Es wurzelt nach Precht im kapitalistischem Denken, das "immer tiefer in unser Zusammenleben vorgedrungen (ist), und es hat durch Deregulierung und neue Formen von Aufmerksamkeitsökonomie unsere Seelen regelrecht kannibaliert." (Seite 133, 1. Absatz). Nun denn, wer derlei Ergüsse gerne liest, dem sei das Buch empfohlen - Menschen, die gerne selber denken und sich beispielsweise fragen, wie denn das bedingungslose Grundeinkommen, das Precht ebenfalls einfordert, bezahlt werden soll, sei dringend von der Lektüre abgeraten.

  • Norbert Schuster

    5/5

    15.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sinnvoll

    Precht zeigt, dass zum Funktionieren eines Staates bzw. einer Gesellschaft nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten notwendig sind. Es geht um etwas, was in unserer Zeit immer mehr abhanden gekommen ist: Empathie dem/der Nächsten gegenüber. Wir leben in einer Zeit der Egoist(innen) und Egoman(innen), wo jede(r) nur noch an sich denkt und die persönlichen Befindlichkeiten allem anderen voranstellt. Das kann man auch gut in manchen Bewertungen hier lesen. Leider wird man diese "Schreier" auch nicht mit diesem Buch überzeugen können, denn es fehlt solchen Menschen etwas Wesentliches ...

  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Auseinandersetzung der Gesellschaft mit dem Staat – Lesen!

    Am 29. März 2021 erschien im Goldmann Verlag das zum Nachdenken anregende Buch „Von der Pflicht: Eine Betrachtung“ von Richard David Precht. Das Buch ist als gebundene Ausgabe erhältlich und umfasst 176 Seiten. Zum Inhalt: In den Jahren 2020 und 2021, der Zeit der Covid-19-Pandemie, ereignete sich ein bemerkenswertes Schauspiel. Während der weitaus größte Teil der Menschen Empathie mit den Schwachen und besonders Gefährdeten zeigte, entpflichtete sich eine Minderheit davon und rebellierte gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Bürger. Für Richard David Precht ein Anlass, darüber nachzudenken, was eigentlich die Pflicht des Fürsorge- und Vorsorgestaates gegenüber seinen Bürgern ist und was die Pflicht seiner Bürger. Was schulden wir dem Staat und was sind die Rechte der Anderen auf uns? Die Frage führt ein Dilemma vor Augen: Auf der einen Seite sind wir darauf konditioniert, egoistische Konsumenten zu sein. Und auf der anderen Seite braucht der Staat zu seinem Funktionieren genau das Gegenteil, nämlich solidarische Staatsbürger. Könnte es da nicht hilfreich sein, das Pflichtgefühl der Bürger in der liberalen Demokratie durch zwei Pflichtjahre zu stärken? Eines nach dem Schulabschluss und eines beim Eintritt in die Rente, um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich selbst in der Pflicht gegenüber dem Staat und auch gegenüber anderen zu erfahren? Mir hat das sehr anspruchsvolle Buch ziemlich gut gefallen. Es ist doch unglaublich, inwiefern uns alle die Corona Pandemie beeinflusst bzw. beeinträchtigt hat. Die Corona Pandemie ist u.a. der Ausgangspunkt für dieses Buch und für mich ist es wahrlich ein kleiner Wegbegleiter geworden. Ein zum Nachdenken anregendes Sachbuch. Ich empfehle immer nur ein wenig zu lesen und das geschriebene Wort nachwirken zu lassen. Keinesfalls sollte das Buch in einem Rutsch gelesen werden. Viele Informationen und Denkansätze wirken erst, wenn man sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzt. Sicherlich wird dem Lesenden der ein oder andere Denkansatz bekannter Philosophen, welche von Precht zitiert werden, bekannt vorkommen. Seine Herangehensweise an die Thematik –Moral in der Gesellschaft / Umsetzung politischer Entscheidungen / Aufnahme der politischen Entscheidung innerhalb einer Gesellschaft sind nachvollziehbar und verständlich dargelegt. In vielen Punkten stimme ich dem Autor absolut zu. Erschrocken habe ich mich bei dem Gedanken „habe auch ich als Bürgerin dieses Staates die Verantwortung gegeben über meinem Staat verloren“. Diese Frage werde ich für mich noch beantworten müssen. Der Wandel der Gesellschaft und damit verbunden auch der Wandel des Staates bzw. seine Aufgaben gegenüber der Gesellschaft sind im Umbruch. Es ist eine spannende, wenn auch besorgniserregende Zeit. Inwiefern können wir als „Ältere“ dieser Gesellschaft von den „Jüngeren“ lernen bzw. wieviel können diese von uns lernen. Unverändert bestehen bleiben die Grundrechte unseres Staates. Inwieweit die Einschränkungen der Politik aufgrund der Pandemie unsere Grundrechte berühren ist ebenso ein Thema in diesem Buch. Mein Fazit, in einer Gesellschaft hat jede/r die Pflicht sich sozial zu verhalten und für ein gemeinsames wertvolles Leben einen Beitrag zu leisten. Gerne bewerte ich dieses Buch mit 5 Sternen.

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