Semantische Spezialisierung vs. Polysemie Interpretationsbesonderheiten bei Komplementreduktionen lexikalischer Einheiten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.04.2021
Abbildungen
23 b/w Illustrationen, 9 b/w tblättern, 9 b/w ld
Verlag
De GruyterSeitenzahl
355
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,1 cm
Gewicht
766 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-072683-1
In Korpusrecherchen und Fragebogenuntersuchungen geht es vor allem darum zu ermitteln, ob es vor dem Hintergrund einer Polysemie-Hypothese nicht unter Umständen angebrachter wäre, die Weglassungsoption einer von mehreren Verblesarten zuzuordnen, der sie – zumindest was die sortale Einengung des Objekts betrifft – dann keine Interpretationsbesonderheiten im Vergleich mit der Vollvariante hinzufügt. Vielmehr übernimmt sie die sortalen Besonderheiten der jeweiligen Verblesart; die Weglassung wäre somit sortal‐semantisch neutral.
Umfangreiche Einzelverbuntersuchungen werden zeigen, dass einzig die Festlegung auf kontextuell gegebene Argumente bei definiter Weglassung als Effekt von lexikalisch bedingter Weglassung analysiert werden kann. Alle anderen beobachtbaren semantischen Besonderheiten impliziter Argumente ergeben sich aus den reichhaltigen Polysemiestrukturen der untersuchten Verben.
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