Produktbild: Es wird jemand sterben
Band 468

Es wird jemand sterben Roman

Aus der Reihe KBV-Krimi
5

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2021

Verlag

KBV

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95441-561-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2021

Verlag

KBV

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95441-561-8

Herstelleradresse

KBV
Am markt 7
54576 Hillesheim
DE
info@kbv-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Uhlstädt-Kirchhasel

    5/5

    04.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Düsterer Krimi aus den 60ern!

    Man kann den Menschen nur bis vor die Stirn gucken. Doch dahinter verstecken sich bei manchen Geheimnisse und böse Gedanken. H. Pelzers Krimi greift dies auf und vermag es den Leser Einblick in ein Dorf mit düsteren Charakteren zu geben. Ein Dorfbewohner nach dem anderen kommt zu Tode bis endlich die Wahrheit ans Licht kommt... Sprachlich angenehm zu lesen und in kurzen, auf das wesentliche beschränkten Kapiteln erlebt man einen authentisch wirkenden Kriminalfall in den 60er Jahren. Das Cover passt perfekt, finde ich. Gern hätte ich hier und da noch tiefere einblicke erhalten, doch ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten und bis zuletzt neugierig, wo das alles hinführt...

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    28.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Abgründiger Krimi um ein namenloses Dorf am Rande der Eifel, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint

    In diesem historischen und ziemlich abgründigen Kriminalroman schickt uns der Autor Herbert Pelzer in ein namenloses Dorf am Rande der Eifel und lässt uns hautnah am Verfall der Dorfgemeinschaft teilhaben. Der Titel des Buches ist dabei eine deutliche Untertreibung, denn die Liste der Toten ist am Ende schon ziemlich lang. Im Jahr 1955 herrscht in dem Dorf eine seltsame Mischung aus Niedergeschlagenheit durch den verlorenen Krieg bzw. seinen Folgen und Vorfreude auf den kommenden Wirtschaftsaufschwung, der sich so langsam am Horizont abzeichnet. In dieser Stimmung setzt das Verschwinden der jungen Ursula eine unheilvolle Entwicklung in Gang, die tiefe Risse in der eigentlich verschworenen Dorfgemeinschaft erzeugt und dabei so manche Lebenslüge offenbart. Am Ende zeigt sich, das hier nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Und das vor allem nichts wieder so sein wird, wie es einmal war. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und facettenreiche Geschichte voran und treibt den Verfall der Dorfgemeinschaft gnadenlos und konsequent voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Der Focus liegt dabei eindeutig auf den Dorfbewohnern, der im Klappentext erwähnte Kommissar Kaul taucht erst auf den letzten knapp 100 Seiten des Buches auf und bleibt eigentlich bis zum Schluss eher eine Nebenfigur, auch wenn er am Ende den Fall löst. So sprengt das Buch auch immer wieder die Grenzen des Kriminalromans und stellt darüber hinaus ein rundherum gelungenes und gut recherchiertes Sittengemälde der damaligen Zeit dar. Wer auf historische und atmosphärisch dichte Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Mich konnte das Buch auf jeden Fall auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    28.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Abgründiger Krimi um ein…

    Abgründiger Krimi um ein namenloses Dorf am Rande der Eifel, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint In diesem historischen und ziemlich abgründigen Kriminalroman schickt uns der Autor Herbert Pelzer in ein namenloses Dorf am Rande der Eifel und lässt uns hautnah am Verfall der Dorfgemeinschaft teilhaben. Der Titel des Buches ist dabei eine deutliche Untertreibung, denn die Liste der Toten ist am Ende schon ziemlich lang. Im Jahr 1955 herrscht in dem Dorf eine seltsame Mischung aus Niedergeschlagenheit durch den verlorenen Krieg bzw. seinen Folgen und Vorfreude auf den kommenden Wirtschaftsaufschwung, der sich so langsam am Horizont abzeichnet. In dieser Stimmung setzt das Verschwinden der jungen Ursula eine unheilvolle Entwicklung in Gang, die tiefe Risse in der eigentlich verschworenen Dorfgemeinschaft erzeugt und dabei so manche Lebenslüge offenbart. Am Ende zeigt sich, das hier nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Und das vor allem nichts wieder so sein wird, wie es einmal war. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und facettenreiche Geschichte voran und treibt den Verfall der Dorfgemeinschaft gnadenlos und konsequent voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Der Focus liegt dabei eindeutig auf den Dorfbewohnern, der im Klappentext erwähnte Kommissar Kaul taucht erst auf den letzten knapp 100 Seiten des Buches auf und bleibt eigentlich bis zum Schluss eher eine Nebenfigur, auch wenn er am Ende den Fall löst. So sprengt das Buch auch immer wieder die Grenzen des Kriminalromans und stellt darüber hinaus ein rundherum gelungenes und gut recherchiertes Sittengemälde der damaligen Zeit dar. Wer auf historische und atmosphärisch dichte Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Mich konnte das Buch auf jeden Fall auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

  • BabsyZ

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn hinter der gutbürgerlichen Fassade des Grauen lauert..........

    1955 – ein kleines Dorf am Rande der Eifel. Die Spuren des Krieges sind fast beseitigt, die Wirtschaftswunderjahre beginnen. Den meisten Bewohnern des Dorfes geht es gut, doch es gibt Außenseiter, z.B. Metha und ihre Tochter Ursula, Flüchtlinge, die in einer Hütte untergekommen sind. Oder Pröll, der den Krieg nicht verkraftet hat und seine Frau schlägt. Als Ursula verschwindet, breche die Emotionen auf und schnell ist ein Schuldiger gefunden: der Dorftrottel Martin muss der Täter sein. Herbert Pelzer hat mehr als einen Kriminalroman geschrieben: sehr eindrücklich erzählt er von den oft unterschwelligen Nachwirkungen des Krieges, von Fremdenfeindlichkeit, Neid und Hass. Viele „Unfälle“ und gewaltsame Tode pflastern des Weg des Kommissars Kaul, der das Verschwinden der jungen Ursula aufklären soll. Er stößt auf eine Mauer des Schweigens, wie es sich für eine richtige Dorfgemeinschaft gehört. Man regelt die Dinge unter sich, und so fällt der eine oder andere Dorfbewohner der Selbstjustiz zum Opfer. Das ist spannend und gut zu lesen, die Atmosphäre stimmt, die Charaktere sind gut durchdacht und so plastisch beschrieben, dass man Ort und Personen förmlich vor sich sehen kann. Mein Fazit: Ein spannender Roman mit Tiefgang, den man in kürzester Zeit nicht mehr aus der Hand legen kann. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    13.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Als das Böse ins Dorf kam...

    "Es wird jemand sterben" lautet der neuste Titel von Autor Herbert Pelzer. Der Kriminalroman ist im Mai diesen Jahres beim KBV-Verlag erschienen und stimmt bereits mit einem düster, in Grautönen gestalteten Cover auf seinen Inhalt ein. Die Geschichte selbst spielt im Jahre 1955 in einem Dorf am Rande der Eifel. Die Spuren des Krieges sind mittlerweile größtenteils beseitigt und die Bewohner schauen voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft. Doch die Idylle wird jäh unterbrochen von einer Reihe schrecklicher Vorfälle... Alles beginnt mit dem Verschwinden der jungen Ursula. Mit Verdächtigungen ist man schnell bei der Hand: Der Dorftrottel könnte es gewesen sein oder der verkommene Sonderling vom Dorfrand, der seine Frau schlägt. Die Serie der Unglücksfälle reist nicht ab; es kommt zu weiteren Unfällen, Toden, ja sogar Ermordungen. So wird eines Tages Kommissar Kaul aus der Kreisstadt Düren ins Dorf geschickt. Er ist nicht nur jung, sondern auch ehrgeizig. Er wagt den Blick hinter die biederen Fassaden der Dorfgemeinschaft und ist schon bald dem Bösen auf der Spur, das ganz unerwartet über das Dorf gekommen ist... Auf den insgesamt 277 Seiten des Romans findet man als Leser Krimispannung vom Feinsten. Schon der Prolog / der Einstieg in die Geschichte ist packend und Neugierde weckend vom Autor gestaltet worden. Dank der guten und authentischen Beschreibungen von Schauplätzen und Figuren sowie deren Handlungen ist man schnell von einem regelrechten Lesesog ergriffen, kann das Buch und dessen einzelnen Kapitel gar nicht mehr aus der Hand legen. Dabei fiebert man bei den Ermittlungen richtig mit, strebt selbst schon eigene Verdächtigungen bezüglich der in Frage kommenden Täter an. Die Geschichte offenbart und thematisiert menschliche Abgründe. Die Kettenreaktion, die das Verschwinden von der jungen Ursula auslöst, ist enorm. Die gegenseitigen Verdächtigungen der Dorfbewohner auf Grund Verunsicherung und Angstgefühlen hat markante Folgen. Definitiv eine klare Empfehlung mit fünf Sternen für alle Liebhaber von packenden Kriminalromanen! Sowie für solche, die es noch werden wollen.... ;-)

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