Produktbild: Das Buch des Totengräbers
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Das Buch des Totengräbers Ein Fall für Leopold von Herzfeldt | Temporeicher Krimi im Wien der Jahrhundertwende

Aus der Reihe Totengräber
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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

207

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

5073 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843724791

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Format

ePUB 3

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207

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

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448 (Printausgabe)

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5073 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843724791

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  • Laberladen Blog

    aus Bayern

    5/5

    14.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Historische Spannung!

    Darum geht's: Leopold von Herzfeldt hat noch nicht mal seinen Dienst als Kriminalinspektor in Wien offiziell angetreten, da trifft er am Fundort einer weiblichen Leiche auf seine Kollegen. Und macht sich mit seinen modernen Ermittlungsmethoden gleich unbeliebt als besserwisserischer Piefke. Als er sich erst einmal um einen vermeintlichen Selbstmord kümmern soll, lernt er auf den schrulligen Totengräber des Zentralfriedhofes kennen, der alles über Tod und Sterben weiß - und Leopold zwar grummelnd, aber doch kompetent hilft. So fand ich's: Die Handlung spielt im Jahre 1893 in Wien. Die beiden Protagonisten dieses Buches, der junge Inspektor von Herzfeldt und der verschrobene Totengräber Augustin Rothmayer haben zuerst gar nicht so viel miteinander zu tun. Leopold soll die Wiener Kriminalpolizei mit den neuesten Ermittlungsmethoden bekannt machen, stößt dabei aber nicht bei allen auf Interesse. Leopold ist ein glühender Anhänger des Grazer Ermimttlungsrichters Hans Groß und dessen "Handbuch für Untersuchungsrichter" ist seine Bibel. Auch für die Spurensicherung oder die gekonnte Tatortfotografie begeistert er sich. Doch nur die Telefonistin Julia kann sich ebenso wie er für die moderne Technik begeistern. Ich fand es sehr gelungen, wie die neusten Errungenschaften der Zeit, Telefon oder Fahrrad, in die Handlung eingebaut wurden und man auch deutlich merkte, wie unterschiedlich diese Dinge bei den Wienern ankommen. Ganz traditionsverbunden schöpft im Gegensatz dazu der Totengräber Rothmayer aus seiner langjährigen praktischen Erfahrung. Was er über Scheintote, Leichenverwesung, Mumifizierung und viele andere Dinge im Zusammenhang mit dem Tod weiß, will er in seinem Almanach verewigen. Wir LeserInnen und auch Leopold dürfen an seinen teils makabren Fakten teilhaben. Ich fand diese kleinen Einschübe aus dem Almanach allerdings sehr interessant und genoss, wie das immer wieder die düstere, manchmal morbide Atmosphäre unterstützte. Aber auch die kombinierte Power von modernen Ermittlungsmethoden und traditionellem Wissen können zuerst die brutalen Fälle von ermordeten und verstümmelten jungen Frauen nicht aufklären. Und wie der Tod von Bernhard Strauss aus der Familie des berühmten Walzerkönigs damit zusammenhängt, ist auch unklar. Von verschiedenen Seiten rollen von Herzfeldt, die Telefonistin Julia und der Totengräber die Fälle auf und man verfolgte gebannt, wie die drei nach und nach Informationen zusammentrugen. Ich habe begeistert mitgerätselt, doch die Wendungen haben mich immer wieder überrascht. Die Figuren bekamen alle Tiefe und Individualität, selbst die eine oder andere Nebenfigur ist deutlich vor meinem inneren Auge erschienen. Der schrullige Totengräber war mir sehr sympthisch, aber auch Leopold und Julia begeisterten mich mit ihrer clevern und aufgeschlossenen Art. Julia scheint anfangs eine unauffällige kleine Angestellte zu sein, doch sie offenbart im Laufe des Buches so einige Charaktereigenschaften, die mich verblüfft und die mir sehr gefallen haben. Und nicht zuletzt die Sprecherleistung von Hans Jürgen Stockerl hat zu der Atmosphäre von Spannung, Morbidität, guter Gesellschaft und Armut und der Aufbruchstimmung im historischen Wien beigetragen und das Hörbuch zu einem wunderbaren Genuss gemacht. Ob die Reihe, die mit diesem Buch startet, nun "Ein Fall für Leopold von Herzfeldt" oder "Die Totengräber" heißt - ich werde sie auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich schon darauf, dass das nächste Hörbuch dazu erscheint.

  • Bewertung

    aus Bühne

    5/5

    25.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mega spannend!

    Wien 1893 - ein Polizeiagent und ein Totengräber mischen die Wiener Polizei auf und führen neue Methoden in der Kriminalistik ein. Was für ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimreihe von Oliver Pötzsch. Historisch gut recherchiert, mit vielen kleinen liebevollen Details und sehr lebendigen Protagonisten. Die Geschichte zeigt einige unerwartete Wendungen und besonders gefallen hat mir die Einführung der 'Telefonistin', die eine verhinderte Detektivin zu sein scheint. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie schwierig es war, die 'alten Hasen' bei der Polizei von ganz neuen Methoden zu überzeugen. Ging es doch vordergründig gegen ihre Erfahrungswerte. Schön auch, dass bei allem die Hintergrundgeschichte von Leopold und Augustin nicht zu kurz kommt, so werden die Figuren noch lebendiger. Alles in Allem mal wieder ein gelungener Pötzsch, den ich fast nicht aus der Hand legen konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und empfehle das Buch gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    11.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Pageturner

    Spannend und gut geschrieben, wobei der Protagonist manchmal ein wenig zu trottelig auftritt, um ihm die Rolle wirklich abzunehmen. Aber insgesamt eine gute Urlaubslektüre im alten Wien.

  • Ascora

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Mörder geht um

    Zum Inhalt: Leopold von Herzfeldt wechselt von Graz nach Wien als Inspektor bei der Polizei und platzt schon an seinem ersten Abend in Wien in die Untersuchungen eines Mordes an einem Dienstmädchen hinein. Durch seine Ausbildung und seine neuen Methoden der Tatortuntersuchungen und der Forensik eckt er auch sofort bei den Kollegen an. Nachdem sein Einstand schon etwas schief lief, wird ihm auch prompt ein anderer Fall zugeteilt, eine versuchte Leichenschändung auf dem Zentralfriedhof. Auf dem ersten Blick nicht sehr spannend, aber der Fall hat Potential. Außerdem trifft Leopold dort auf den schrulligen Totengräber Augustin Rothmayer, der ihn durch seine Hartnäckigkeit noch auf andere Ungereimtheiten hinweist. Leopold allerdings möchte viel lieber am Mord des Dienstmädchens weiterermitteln, immerhin scheint hier ein Serientäter ähnlich Jack the Rippers am Werk zu sein. Meine Meinung: „Das Buch des Totengräbers“ ist der Auftaktband der Fälle des Leopold von Herzfeldt und so spannend wie dieser Band schon war, freue ich mich schon auf den nächsten. Leopold steht für die neuen Ermittlungsmethoden, die einem heute aus unzähligen Büchern, Filmen und Serien ganz selbstverständlich und vertraut sind. Damals steckte die Kriminalistik und die Forensik noch in den Kinderschuhen und wurden als neumodischer Firlefanz, der unnötig ist, abgetan – gerade von den alten Hasen. Namensgebend für diesen Band ist übrigens der Almanach, an dem Augustin Rothmayer gerade schreibt und aus dem Auszüge einigen der Kapitel vorgestellt sind. Alles wichtige Beobachtungen an Leichen, die für die Weiterentwicklung der Forensik maßgeblich waren. Aber das ist nur Beiwerk zu einem wirklich spannenden, verwickelten und vielseitigen Kriminalfall, oder sind es doch mehrere Fälle? Wie hängen sie zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Findet es raus. Da der Schreibstil des Autoren Oliver Pötzsch so flüssig und mitreißend ist, lässt sich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen. Mir persönlich hat auch die Sprache sehr gut gefallen, denn einige Personen sprechen Wienerisch, auch wenn Leopold sich des Hochdeutschen bedient, ein weiterer Grund warum er aneckt. Außerdem hat er jüdische Wurzeln, ein weiterer Grund, warum ihn einige anfeinden. Nein Leopold hat es nicht leicht, aber zum Glück hat er in Augustin eine (ungewollte) Unterstützung und auch im Revier steht er nicht ganz alleine da. Alle Charaktere sind sehr lebendig gestaltet und vor allem sehr vielschichtig, erst so nach und nach offenbaren sich ihre Geheimnisse, ein weiterer Grund, warum das Buch so packend ist. Mein Fazit: Ein spannender, packender und etwas grusliger Fall aus den Anfangsjahren der modernen Ermittlungsarbeiten. Ein historischer Krimi auf dessen nächsten Band ich gespannt bin.

  • manu63

    aus Oberhausen

    5/5

    20.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Guter Einstieg

    Das Buch des Totengräbers ist der Auftaktband einer Reihe um Inspektor Leopold von Herzfeldt geschrieben vom Autor Oliver Pötzsch. Der junge Inspektor kommt nach Wien und soll dort die neumodischen Ermittlungsmethoden aus Graz vorstellen. Gleich an seinem ersten Tag wird Leopold mit dem Mord an einem Dienstmädchen konfrontiert und das führt in an manch unheimlichen Ort in Wien. Der Autor schafft es mit seiner Geschichte eine gute Spannung zu erzeugen. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und müssen mit ihrer Vergangenheit ins Reine kommen. Eine wichtige Rolle spielt der Totengräber Augustin Rothmayer, ein Kenner aller möglichen Todesarten und Verwesungsprozesse. Am Anfang der verschiedenen Kapitel erhält man als Leser einen Einblick in das Buch, welches der Totengräber gerade verfasst. Nichts für zarte Gemüter, da er dort in vielen, nicht immer appetitlichen Einzelheiten, die Stufen und Möglichkeiten der Verwesung beschreibt. Die verschiedenen Handlungsstränge werden nach und nach zusammen geführt und ergeben zum Schluss ein rundes Bild mit einer überraschenden Wende. Der Schreibstil ist lebendig und die Dialoge passen zum Gesamtbild. Für mich ein guter Auftakt einer Reihe die interessante Einblicke gewährt.

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