Produktbild: Selbst-Schicksale

Selbst-Schicksale Psychoanalytische Studien zum beschädigten, leeren und tragischen Selbst

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

20,6/14,6/1,5 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3068-9

Beschreibung

Rezension

»Es ist ein psychoanalytisches Werk, sehr kompakt und dicht geschrieben, doch ohne die üblichen theoretischen Scheuklappen. Freud und Jung kommen gleichermaßen zum Zuge wie Lacan, Rank und Kohut; jeder dort, wo er gedanklich weiterführt. So behält der Leser das angenehme Gefühl, nicht in einer ›Schule‹ gefangen zu sein, sondern vom Ergänzungscharakter der Ansätze zu profitieren. Ein facettenreiches Buch, das verbindet, was selten zusammenkommt: Erfahrung, gedankliche Tiefe und Aktualität.«
Stefan Wolf, Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 6, Juni 2021

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

20,6/14,6/1,5 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3068-9

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

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  • Produktbild: Selbst-Schicksale
  • Vorwort

    I Das beschädigte Selbst der Gegenwart

    Einleitung

    Zwei Paradigmen

    Beschädigung und Psychoökologie

    Kind-Archetyp als Zeitsignatur

    Veränderte Realität oder veränderte Wahrnehmung?

    Bilder progredienten Zerfalls

    Existenzialpsychologische und kulturtheoretische Aspekte
    Mängelwesen Mensch
    Technologie der Selbstoptimierung
    Omnipotenz und Destruktivität – Angst und Schuld

    Klinisch-psychotherapeutische Aspekte
    Der Mythos der schlechten Eltern
    Soziokulturelle Faktoren der Pathogenese
    Schlussfolgerungen

    Der Hiob-Komplex

    Das Problem der Wiedergutmachung

    II Das leere Selbst der Gegenwart

    Einleitung

    Leere im Selbst als Transzendenz- und Gottesverlust: Geistesgeschichtliche Streiflichter
    Wendepunkt I: Der Universalienstreit
    Wendepunkt II: Descartes’ cogito
    Wendepunkt III: Pascals Protoexistenzialismus
    Wendepunkt IV: Nietzsche und das Ende der Metaphysik
    Wendepunkt V: Das existenzialistische Selbst (Kierkegaard – Heidegger – Sartre)

    Leere und posttraumatisches Subjekt
    Exkurs I: Schwarze Löcher
    Exkurs II: Untote und Menschen ohne Ich

    Zur Psychopathologie des leeren Selbst
    Exkurs III: Sonnensymbolik und Narzissmus
    Psychotische Leere
    Leere der Melancholie
    Leere der Hysterie
    Falsches Selbst – oder nicht einmal das
    Ich-verarmte Persönlichkeiten

    Restitutionsversuche

    Technologische Abschaffung der Leere
    Huxleys Vision
    Profil und quantifiziertes Selbst
    Das Selbst im Transhumanismus

    III Das tragische Selbst

    Einleitung

    Schuld und Verantwortung in Psychoanalyse und Psychotherapie
    Schuld und Schuldgefühl
    Nähere Bestimmungen von Schuld
    Das Problem des Moralischen in der Psychoanalyse
    Das Ethische, der Wille und die Wahl
    Subjektive/personale und objektive/transpersonale Schuld
    Schuld, Determination und ethisches Subjekt
    Umgang mit Schuld in der Psychotherapie
    Das ungelöste Dilemma von Determination und Verantwortung

    Tragische Schuld und Psychoanalyse
    Das Tragische: Erste Annäherung
    Wirkungsmomente des Tragischen: Mitgefühl – Erschütterung – Katharsis
    Mechanismen tragischer Schuld: Dämonisches – Irrtum – Verblendung
    Tragische Schuld: Schuldlos schuldig sein
    Anwendung I: Tragische Unbewusstheit
    Anwendung II: Identifizierung mit dem Aggressor
    Schlussbemerkung: Psychoanalyse und tragisches Subjekt

    Literatur