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Die kürzeste Geschichte Englands Die spinnen, die Briten. Der Bestsellerautor erzählt die Geschichte eines merkwürdigen Landes

4

14,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30916

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Abbildungen

mit 50 Abbildungen

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3,2 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Altweiß / Dunkellila

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Shortest History of England

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06504-5

Beschreibung

Rezension

"Ein tolles Buch" WDR Heute aktuell 20221024

Produktdetails

Verkaufsrang

30916

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Abbildungen

mit 50 Abbildungen

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3,2 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Altweiß / Dunkellila

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Shortest History of England

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06504-5

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Vieles ist bekannt, doch Hawes...

Bewertung am 17.06.2021

Bewertungsnummer: 515509

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vieles ist bekannt, doch Hawes Blickwinkel auf die englische Geschichte widmet sich vor allem dem, was es zu einer geeinten Nation oder auch nicht machte. Sprache, Besiedlung, Herrscher uvm gehören dazu. Knackig und gut lesbar.

Vieles ist bekannt, doch Hawes...

Bewertung am 17.06.2021
Bewertungsnummer: 515509
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vieles ist bekannt, doch Hawes Blickwinkel auf die englische Geschichte widmet sich vor allem dem, was es zu einer geeinten Nation oder auch nicht machte. Sprache, Besiedlung, Herrscher uvm gehören dazu. Knackig und gut lesbar.

James Hawes - Die kürzeste Geschichte Englands

Miss.mesmerized am 05.06.2021

Bewertungsnummer: 1503294

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Den Brexit haben die Menschen auf dem Kontinent teils fassungslos, teils kopfschüttelnd betrachtet. Wie konnte es zu so einer gravierenden (Fehl-)Entscheidung kommen? Man hat den Eindruck die Briten nicht mehr zu verstehen, vielleicht aber auch nie verstanden zu haben. Tausende Jahre Geschichte sind es, die das Land zu dem gemacht haben, das diese folgenreiche Abstimmung herbeiführte. Doch kann man einen so langen Zeitraum prägnant und gut lesbar zusammenfassen? James Hawes ist dies gelungen. Von Caesars Eroberung über zahlreiche Kriege bis hin zur Entstehung des Empire und dessen Niedergang im 20. Jahrhundert, ein letztes Aufbäumen durch popkulturelle Erfolge kurz vor der Jahrtausendwende und schließlich die Absage auf ein gemeinsames Europa. Mit zahlreichen historischen Dokumenten, Karte und prägnanten Schaubildern untermauert er die Tatsache, dass die Nation nicht erst im Brexit ihre tiefe Spaltung zeigte, tatsächlich war sie nie wirklich vereint. James Hawes ist Germanist, der an verschiedenen Universitäten im Vereinigten Königreich lehrte. In den 1990ern war er mit zwei Romanen recht erfolgreich, seine Abriss über die Geschichte Deutschlands wurde in seiner Heimat mit sehr positiven Kritiken aufgenommen, was vermutlich auch zur Entstehung seines aktuellen Werkes beigetragen hat. „Die kürzeste Geschichte Englands“ hält, was der Titel verspricht. Anhand des roten Fadens der Spaltung leitet den Autor durch 2000 Jahre Geschichte, die notwendigerweise reduziert, aber gleichsam zielgerichtet und leicht verständlich wird. Mit der britischen Geschichte grundlegend vertraut, hat mich Hewes‘ Buch dennoch gereizt, weil man gerade wegen der politischen Entwicklungen der letzten Jahre anfing zu zweifeln, ob man das Land und seine Bewohner wirklich kennt oder ob es nicht doch tiefergehende Faktoren gibt, die man übersehen hat. Geschichte ist nicht linear und eindimensional, sondern vielschichtig und unterschiedliche Faktoren überlagern sich. Trotz der Kürze arbeitet der Autor dies immer wieder heraus. Sprache, soziale Schicht, Geografie, Glaube – weder lassen sie sich trennen noch genügen sie einzeln zu erklären, weshalb an unterschiedlichsten Stellen Risse, Brüche und tiefe Gräben existieren, die zwar gelegentlich gekittet den Anschein einer vereinten großen Nation erweckten, unter der Oberfläche jedoch ein vielfach zerfasertes Gebilde beherbergten. Das etwas andere Geschichtsbuch, das nie den Anspruch auf Vollständigkeit und Ausführlichkeit legt, sondern zielgerichtet einen anderen Blick auf Großbritannien wirft und leider auch kein besonders optimistisches Fazit zieht.

James Hawes - Die kürzeste Geschichte Englands

Miss.mesmerized am 05.06.2021
Bewertungsnummer: 1503294
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Den Brexit haben die Menschen auf dem Kontinent teils fassungslos, teils kopfschüttelnd betrachtet. Wie konnte es zu so einer gravierenden (Fehl-)Entscheidung kommen? Man hat den Eindruck die Briten nicht mehr zu verstehen, vielleicht aber auch nie verstanden zu haben. Tausende Jahre Geschichte sind es, die das Land zu dem gemacht haben, das diese folgenreiche Abstimmung herbeiführte. Doch kann man einen so langen Zeitraum prägnant und gut lesbar zusammenfassen? James Hawes ist dies gelungen. Von Caesars Eroberung über zahlreiche Kriege bis hin zur Entstehung des Empire und dessen Niedergang im 20. Jahrhundert, ein letztes Aufbäumen durch popkulturelle Erfolge kurz vor der Jahrtausendwende und schließlich die Absage auf ein gemeinsames Europa. Mit zahlreichen historischen Dokumenten, Karte und prägnanten Schaubildern untermauert er die Tatsache, dass die Nation nicht erst im Brexit ihre tiefe Spaltung zeigte, tatsächlich war sie nie wirklich vereint. James Hawes ist Germanist, der an verschiedenen Universitäten im Vereinigten Königreich lehrte. In den 1990ern war er mit zwei Romanen recht erfolgreich, seine Abriss über die Geschichte Deutschlands wurde in seiner Heimat mit sehr positiven Kritiken aufgenommen, was vermutlich auch zur Entstehung seines aktuellen Werkes beigetragen hat. „Die kürzeste Geschichte Englands“ hält, was der Titel verspricht. Anhand des roten Fadens der Spaltung leitet den Autor durch 2000 Jahre Geschichte, die notwendigerweise reduziert, aber gleichsam zielgerichtet und leicht verständlich wird. Mit der britischen Geschichte grundlegend vertraut, hat mich Hewes‘ Buch dennoch gereizt, weil man gerade wegen der politischen Entwicklungen der letzten Jahre anfing zu zweifeln, ob man das Land und seine Bewohner wirklich kennt oder ob es nicht doch tiefergehende Faktoren gibt, die man übersehen hat. Geschichte ist nicht linear und eindimensional, sondern vielschichtig und unterschiedliche Faktoren überlagern sich. Trotz der Kürze arbeitet der Autor dies immer wieder heraus. Sprache, soziale Schicht, Geografie, Glaube – weder lassen sie sich trennen noch genügen sie einzeln zu erklären, weshalb an unterschiedlichsten Stellen Risse, Brüche und tiefe Gräben existieren, die zwar gelegentlich gekittet den Anschein einer vereinten großen Nation erweckten, unter der Oberfläche jedoch ein vielfach zerfasertes Gebilde beherbergten. Das etwas andere Geschichtsbuch, das nie den Anspruch auf Vollständigkeit und Ausführlichkeit legt, sondern zielgerichtet einen anderen Blick auf Großbritannien wirft und leider auch kein besonders optimistisches Fazit zieht.

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