Die interkulturelle Pädagogik in Deutschland. Entwicklung, Bedeutung und Ziele Herausforderungen in der Berufsschule als Übergangssystem zwischen Schule und Beruf
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.11.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
496 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346297365
Anhand einer pädagogischen Institution, der Berufsschule als Übergangsmaßnahme zwischen Schule und Beruf, soll darauffolgend geklärt werden, wie interkulturelle Bildung Bildungsungleichheit und Chancengleichheit begegnet. Es wird hierbei Bezug auf Unterrichtsgestaltung und Methoden genommen sowie der Frage nachgegangen, wie auf schulischer Ebene interkulturelle Begegnung stattfinden kann.
Ein weiterer Blick soll außerdem auf die Bedeutung der Sprache, im Kontext mit interkultureller Pädagogik, gerichtet werden. Auch die Funktion der pädagogischen Fachkraft, in Anlehnung an die zehn definierten Ziele der interkulturellen Bildung nach Wolfgang Nieke, wird anschließend näher erörtert. Nach dieser Auseinandersetzung soll den Herausforderungen und dem Nutzen auf den Grund gegangen werden, um im Abschluss die Frage nach der Bedeutung der interkulturellen Pädagogik in der Erziehungswissenschaft zu beantworten.
Durch den gesellschaftlichen Wandel haben sich die Anforderungen an Schule und Unterricht verändert. Die 2017 veröffentlichte Zusammenfassung der Sonderauswertung der PISA Studie 2015, die sich dem Wohlbefinden von Schülern in Deutschland widmete legte zwar dar, dass sich 75% der Schüler der Institution zugehörig fühlen, jedoch erfolgte gleichzeitig der Verweis auf die schwachen Schulleistungen von Schülern mit Migrationshintergrund.
Weiteres legen jährlich Unternehmen in Deutschland dar ihre Ausbildungsplätze aufgrund mangelnder Kompetenzen der Bewerber nicht besetzen zu können. Ergebnisse der Bertelsmann Studie 2014 zeigen, dass 40,8% der befragten Unternehmen keine Ausbildungserfahrungen mit Jugendlichen anderer Herkunft gemacht haben. 74,6% der 412 teilgenommenen Betriebe die Lehrlinge ausbilden gaben an, keine Jugendliche mit Migrationshintergrund aufgrund fehlender Bewerbungsunterlagen aufzunehmen. 38% befürchteten Sprachbarrieren und 14,7% negative Auswirkungen auf das Betriebsklima aufgrund der kulturellen Hintergründe.
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