Produktbild: Das Herz des Hais

Das Herz des Hais Roman

Aus der Reihe detebe
3

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Abbildungen

Umschlagbild von T. S. Harris

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,2 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-456-9

Beschreibung

Rezension

»Ein großer Autor, den es zu entdecken gilt. Wann, wenn nicht jetzt?«
Brigitte

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Abbildungen

Umschlagbild von T. S. Harris

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,2 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-456-9

Herstelleradresse

Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Kaiserstraße 79
60329 Frankfurt am Mai
DE
info@schoeffling.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Basler Morgestraich zum Stromboli

    Der Auftakt dieses Romans über ein Künstlerehepaar aus der Basler Bohème der 50er Jahre hat für den heutigen Leser beinahe etwas putziges, aus der Zeit gefallenes. Schnell erkennt man aber die Bandbreite des Autors in Stil und Sujet. Das reicht vom Privaten, über das italienische Inselleben bis zur großen Weltlage der Zeit. Daneben sind die Tierschilderungen im Roman sehr plastisch und anrührend. Lesen Sie doch mal Ulrich Becher, einen der fast vergessenen Exilautoren! "Im Herz des Hais" ist ein schöner Einstieg in sein Werk.

  • Bewertung

    aus Zürich

    3/5

    28.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Beschreibungen - aber leider nicht viel mehr

    Nun, in diesem kurzen Roman geht es um ein kinderloses Ehepaar aus Basel. Die Beiden sind Kunstmaler und seit zehn Jahren verheiratet. Sie ist etwas erfolgreicher als er, voller Temperament und auf der Suche nach etwas, von dem sie nicht so genau weiß, um was es sich hierbei handelt. Er ist ein sehr sanftmütiger, beinahe femininer Typ. Die beiden machen zusammen Ferien und fahren in den Süden und verweilen dann auf den Äolischen Inseln. Dieses Buch erschien in den 1950er Jahren, ja, und man merkt es dem Text an. Er wirkt teilweise etwas altbacken, hat ein paar surreale Momente und spielt ein paar Wortspiele. Aber, und nun kommt es, der Text ist absolut lesenswert, da er einzigartig gut gelungene Beschreibungen von Landschaften, Wetter und der Natur im Allgemeinen und im Besonderen beinhaltet. Die beschriebene Natur und die Menschen werden wie gemalt, mit sehr treffenden Worten skizziert und ins Leben geholt. Besonders die Beschreibung der Äolischen Inseln und ihren Bewohnern zu jener Zeit werde ich nicht mehr vergessen. Ein gutes, kurzweiliges Buch, dem man das Alter leider ein bisschen anmerkt. Fazit: Nicht uneingeschränkte Leseempfehlung - aber für einen Fan der Äolischen Inseln ein Muss. #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    03.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es gilt einen Schriftsteller…

    Es gilt einen Schriftsteller wiederzuentdecken der leider in Vergessenheit geraten ist: Ulrich Becher (1910-1990). Und das mit dem Kurzroman „Das Herz des Hais“, der 1960 erstmals erschien. Erzählt wird die Geschichte des Basler Künstlerehepaares Turian, eines ebenso exzentrischen wie ungleichen Gespanns. Auf der einen Seite die junge, extravagante Malerin mit dem klangvollen Namen Lulubé, die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt - auf der anderen Seite der ausgeglichene und etwas langweilige Gatte Angelus. Während eines Urlaubs auf den Liparischen Inseln gerät die eher gemütliche Ehe außer Kontrolle. Hier begegnet die temperamentvolle Lulubé dem gutaussehenden englischen Archäologen John Crossman, der für sie der „Wilde Mann“ ist, die Verkörperung einer archetypischen Männlichkeit, nach der sie sich schon immer verzehrt hat. Als Lulubé ihn sucht, liegt auf der Straße, vor ihren Füßen das herausgerissene Herz eines Menschenhais. „Ich suche einen Mann. Hautfarbe egal. Einen Mann der Deine Herzensgüte […] im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais“, schreibt sie in einem Abschiedsbrief an Angelus. Becher lässt jedoch die Möglichkeit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte offen. Neben der Dreiecksgeschichte beschreibt er auch eindrucksvoll die einmalige Natur der Liparischen Inseln. Becher wurde vielfach exotisches Erzählfieber attestiert. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch das Nachwort „Ode an die unerschrockene Frau“ der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse, in dem sie besonders die weibliche Hauptfigur Lulubé näher beleuchtet.

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