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Kriegsenkel Die Erben der vergessenen Generation.

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49681

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21/13,4/3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96488-2

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Beschreibung

Rezension

»... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte.« Emotion, 4/2009 Emotion 20090401

Produktdetails

Verkaufsrang

49681

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21/13,4/3 cm

Gewicht

466 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96488-2

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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    aus Inzing

    5/5

    24.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Vielen Dank für dieses Buch!

    Nach der Lektüre dieses Buches sehe ich mich als Kriegsenkelin in meinen Wahrnehmungen und Gefühlen bestätigt und kann benennen, was - frei nach dem Glaubenssatz „So schlimm ist das alles für mich doch nicht“ - an Puzzleteilen fehlte. Wärmste Leseempfehlung für alle, die nach Antworten suchen.

  • Bewertung

    aus Steinhausen

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schweres aber dankbares Erbe

    Spannende und interessante Einzelgeschichten und Erfahrungen, erklären psychologisches Wissen und helfen dem Leser zu begreifen und zu vergleichen

  • Bewertung

    aus Steinau

    5/5

    02.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mein erstes e-book; einfach genial

    Das ist für mich das erste e-book. Mithilfe eines Ihrer Mitarbeiter konnte ich es problemlos runterladen. Ich werde zukünftig nur noch e-books lesen. Kein Platz im Regal notwendig, kein dickes Buch, wenns mitgenommen wird, lässt sich sehr gut lesen, da man den Kontrast umkehren kann. Ich sehe eigentlich nur Vorteile.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Wie lange wirken Kriegstraumata nach?

    Sabine Bode ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin. Richtig bekanntgeworden ist die 1947 geborene Autorin durch ihr Buch „Die vergessene Generation“, wo sie sich mit den Menschen, die in der Zeit des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs geboren wurden, intensiv beschäftigt. 2006 erschien dann erstmalig das Buch „Kriegsenkel“ und 2011 legte sie dann noch das fehlende Buch der Generation „Nachkriegskinder“ nach. Kriegsenkel sind die Menschen, die zwischen 1960 bis ca. 1975 geboren wurden. Sabine Bode hat Menschen gesucht, die über sich und die Beziehung zu ihren Eltern und Großeltern berichten. Herausgekommen ist ein erstaunlicher und vielfach auch ergreifender Bericht über Menschen, die große Schwierigkeiten haben, sich in ihrem Leben zurechtzufinden. Fast alle Betroffenen haben bereits Therapieerfahrung hinter sich. Zum Glück ist die Forschung aber in der Zwischenzeit so weit, dass sie herausgefunden hat, dass auch die Kriegsenkel noch an den Erfahrungen ihrer Eltern und Großeltern leiden. Es ist erschreckend, wie diese erlittenen Schicksale der früheren Generationen nachwirken. Mich hat dieses Buch zutiefst beeindruckt und berührt. Ich selbst bin als 1963 Geborene selbst betroffen. Dieses Buch hat mir in ganz vielen Berichten aufgezeigt, warum ich so bin wie ich bin. Und es hat mir auch gezeigt, dass es mir nicht nur allein so geht, sondern dass ganz viele Menschen ähnlich empfinden und ähnliche Erfahrungen haben. Mir haben die Berichte der anderen Menschen aber nicht nur die Augen geöffnet, sondern sie haben mir auch Mut gemacht, dass es Auswege aus der für mich ausweglos erscheinenden Situation gibt. Und ich werde dieses Buch meinen Eltern geben und selbst noch das Buch „Die vergessene Generation“ lesen. Und wenn wir drei beide Bücher gelesen haben, hoffe ich, dass sich die Möglichkeit ergibt, über unsere Erfahrungen und Gefühle zu reden. Denn gerade dass, was unsere Eltern und unsere Großeltern erlebt haben, haben sie uns ja vielfach sicher auch mit bestem Gewissen nicht erzählt, um uns zu schonen. Aber sie leiden darunter und haben es damit unwissentlich auch an uns weitergegeben. Ein sehr wichtiges Buch, was sehr zum Verständnis der Generationen beiträgt.

  • wal.li

    4/5

    13.04.2024

    Hörbuch-Download

    Im Gespür

    Wird das Leben davon beeinflusst, was die vorherigen Generationen erlebt haben? Man könnte meinen oder auch hoffen, neues Spiel, neues Glück und jede Generation kann von Neuem beginnen. Doch so ist es nicht. Jede Kindergeneration ist belastet oder auch bestärkt von den Erlebnissen ihrer Eltern und Großeltern. Was die Autorin hier von den Kriegsenkeln berichtet, die sie interviewt hat. Könnte man vielleicht auch von den Enkeln anderer Menschen berichten, die starke Traumata erlebt haben. Doch wohl kaum so massiv sind diese im Vergleich mit den Traumata, die im zweiten Weltkrieg zunächst in der Kindergeneration und dann auch in der Enkelgeneration ausgelöst haben. Die Eltern und Großeltern waren meistens stumm. Insbesondere die Großeltern hätten sich auch mit ihren Taten auseinandersetzen müssen. Fraglich, ob das jemals mehr als vereinzelt geschehen ist. Die, die jung genug waren, um nicht Täter zu sein, wurden möglicherweise durch Flucht, Verlust und Leid zu Opfern. Zu einer Zeit, in der es noch keinen groß gekümmert hat. Und die Enkel wissen manchmal nicht wie ihnen geschieht. Auch sie sind von der Sprachlosigkeit betroffen. Sie kämpfen um ihre Identität und sie schaffen es mehr oder weniger gut. Die Autorin nähert sich den Kriegsenkeln durch einfühlsam geführte Interviews. Sowohl mit Männern als auch mit Frauen hat sie gesprochen. Dies wird durch die unterschiedlichen Sprecher ausgedrückt, wobei Devid Striesow die männlichen Kriegsenkel repräsentiert und Claudia Mechelsen die weiblichen. Das Hörbuch ist ein sehr gelungener Einstieg und ein schwieriges Thema, dass nicht in Vergessenheit geraten sollte.

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  • Vorwort und Dank

    1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit

    Familienweihnachten als Pflichtveranstaltung

    Klagen über Eltern

    Überdosis NS -Geschichte

    Flüchtlingshintergrund

    Kein Mut zur Familiengründung

    Die Kriegsenkel melden sich zu Wort

    Wie aus Tätern Opfer wurden

    Woher kommt der »Nebel«?

    Eine ostdeutsche Geschichte

    Das Nachbeben

    2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben

    Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder?

    Sein Vater brauchte Dauerstress

    Auf der Suche nachVorbildern

    Woher kam der neurotische Umgang mit Geld?

    Kapitulation kurz vor dem Examen

    Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse

    Das Massaker von Aussig an der Elbe

    Großvaters »verlorenes Paradies«

    Ich muss keine Frau mehr retten

    3. KAPITEL Die Burgfamilie

    Freundliche und gut erzogene Töchter

    Essstörungen

    Zwei ungleiche Schwestern

    Erfolgreiche Bogenschützin

    Schulversagerinnen

    Mama nahm alles hin

    Dia gnose Bulimie

    Ich bin doch deine Tochter, Mama!

    4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität

    Ein Fest mit Bergmannstradition

    Frisch verliebt

    Du weißt gar nicht, wie gut du es hast

    Als sie ihren fröhlichen Vater verlor

    Ein fürsorglicher Ehemann

    Was ist emotionale Offenheit?

    Ein neues Ziel:Abitur

    Der jugendliche Sohn rastet aus

    Der letzte Schritt in die Freiheit

    5. KAPITEL Die Spätzünderin

    Ein Dauerproblem

    Unsere Beziehung ist grottenschlecht.

    Sie litt unter dem beruflichen Niveau

    Erst Streit - dann drei Tage Schweigen

    Tote Babys am Straßenran

    Verwandte von den Nazis ermordet

    6. KAPITEL Das Böse

    Familienforschung im Fernsehen

    Verletzte Integrität

    Opa war doch ein Nazi

    Vater und Sohn im Dauerstreit

    »Nazis«, » KZ « und » SS « - was ging mich das an?

    Macht über den Vater

    Lehrer in die Enge treiben

    Tränen und Scheidung

    Die Sache mit dem jüdischen Friedhof

    Von Schandtaten wollte ich nichts hören

    Genickschuss!

    Ein einfacher Hilfsarbeiter.

    Amerika - meine Rettung

    Eine neue Familie

    Die große Trauer

    7. KAPITEL Sohn im Schatten

    Marathon auf der Theaterbühne

    Wenn Kinder eine leichte Beute sind Vergewaltigungen

    ... aber meine Seele war gestorben

    Tabu Königsberg

    Die Fassade einer intakten Ehe

    Todesursache unbekannt

    Familie auf dem Prüfstand

    8. KAPITEL Der Wehrlose

    Ein vielseitiger Autor

    Misstrauen und Missgunst

    Ein Versöhnungskind?

    Er war ein Einzelgänger

    Hohe moralische Ansprüche

    Die Konkurrenz der Kranken

    Eine unstillbare Sehnsucht nach Trost

    9. KAPITEL Leben lernen

    Ein empörter Brief

    Mutter war furchtbar verklemmt

    Eine übergroße Bescheidenheit.

    Balkone wie Schießscharten

    Sich mit Geld betäuben

    Wie sich Schatten verflüchtigen

    10. KAPITEL Kinderladen-Kinder

    Ein Rückblick auf 1968 Ungereimtheiten

    Was läuft bei ihr schief? Kinder, die alles dürfen

    Der Wutanfall eines Zwergs

    Adlig und antikapitalistisch

    Die neuen Normen der WG

    Eine Pubertät unter Beobachtung

    Das Amerika-Desaster

    Zwei Jahre ohne Kontakt zur Mutter

    Ich habe meine Kindheit genossen

    Zwei Wunder

    11. KAPITEL Nebel im Kopf

    Im Kinderbett kam die Angst

    Zwangshandlungen

    Neue Eltern braucht das Land!

    Hinter dicken Mauern

    Angst vor dem Atomkrieg

    Schneller, die Russen kommen

    Auch der Vater schien zu pubertieren

    Selbstverletzungen einer Jugendlichen

    Gewaltrausch während einer Therapiestunde

    Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster

    Die Kriegsängste der Mutter geträumt

    12. KAPITEL Grenzen ziehen

    Ein später Vater

    Familienklima: »Eine stillstehende graue Sauce«

    Aufwachsen ohne eigenes Zimmer

    Meditation mit grauweißen Fliesen

    Ein bisschen Punk

    Der Fernseher bleibt an

    Ich bin doch ihr Sohn!

    Vorsicht - heiße Herdplatte!

    Eine Tochter auf Distanz

    Der Vater war noch im Krieg

    Vorurteile ge gen über Polen und Russen

    Alles, was schön und gut ist, wird zerstört

    Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter

    Des lieben Gottes Lieblingskind

    Kein Kontakt mehr zu den Eltern

    Eine typische Suchtfamilie

    Sie wollte die Mutter retten

    Als Säuglinge dressiert wurden

    Das brüllende Kind

    Der Unfall

    13. KAPITEL Als die Hochzeit abgesagt wurde

    Ein beharrliches Paar Sie könnten Geschwister sein

    Ich bin stolz auf meine Eltern

    Neubeginn im Rheinland

    Der Abstieg einer Familie

    Der Vater mied jede Prüfung

    Früh geheiratet, schnell geschieden

    Ankommen ist gefährlich!

    Ein tiefes Gefühl von Verlorenheit

    Großmutter schrieb im Luftschutzkeller

    Was bedeutet das Schweigen in der Familie?

    Forschungsprojekte nach dem 11. September 2001

    Die Tochter durfte nicht studieren

    Eltern im Dauerstreit

    Führen Sie das Leben Ihrer Mutter?

    Das Ultimatum

    Schuldgefühle aushalten

    14. KAPITEL Die Perspektive eines Kriegskindes

    Mutter-Sohn-Beziehung

    Ungewöhnliche Rollenverteilung

    Ihr unverarbeitetes Trauma belastete den Sohn

    Die Wahrnehmung des Anderen anerkennen

    Traumabehandlung mit 15 Jahren Verspätung

    Ungute Fürsorge

    Bücher zum Thema

    Anmerkungen