Produktbild: Die Frau von Montparnasse
Band 17

Die Frau von Montparnasse Simone de Beauvoir und die Suche nach Liebe und Wahrheit

35

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,3 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3814-0

Beschreibung

Rezension

»Caroline Bernard erzählt vom Leben der Simone de Beauvoir gespeist aus den Tagebüchern der beiden und fühlt sich hinein in diese Beziehung, in der jeder den anderen achtet und von Grund auf respektiert.« ("NDR")
»Caroline Bernard zeigt, wie zeitlos Simone de Beauvoirs Denken, Wirken und Leben ist. Es ist ein Lesegenuss mit viel Hintergrund.« ("Norddeutsche Rundschau")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,3 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3814-0

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Hermione

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes Buch über eine faszinierende Persönlichkeit

    Simone de Beauvoir ist so ganz anders als andere junge Frauen in ihrer Generation – sie besticht vor allem durch Klugheit und möchte um jeden Preis ihre Unabhängigkeit bewahren, während andere nach der perfekten Ehe streben. Als sie Jean-Paul Sartre trifft, entwickelt sie über Jahre hinweg gemeinsam mit ihm die Theorie des Existenzialismus. Außerdem beschäftigt Simone aber weiterhin stark die Frage, was es eigentlich bedeutet, eine Frau zu sein. Meine Meinung: Dieses Buch beschäftigt sich mit der ersten Hälfte von Simone de Beauvoirs Leben bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Es ist sehr interessant, ihre Entwicklung von der Studentin über Stationen als Lehrerin und Dozentin bis hin zur anerkannten Autorin zu verfolgen. Besonders spannend fand ich es, wie die Autorin herausarbeitet, wie Simone zu ihrem wichtigen Werk „Das andere Geschlecht“ mit der Kernbotschaft „Man wird nicht als Frau geboren. Man wird dazu gemacht.“ kommt. Darüber hinaus hatte Simone de Beauvoir ein für ihre Generation wirklich ungewöhnliches und extrem spannendes Leben, das in der Darstellung von Caroline Bernard sehr nachvollziehbar beschrieben wird. Vor allem die Beziehung zu Sartre und die weiteren amourösen Intermezzi, die die beiden mit anderen hatten, spielen eine enorme Rolle in ihrem Leben wie in dem Roman. Sehr fasziniert hat mich beim Lesen darüber hinaus die gelungene Einbettung in den historischen Kontext, vor allem mit dem drohenden 2. Weltkrieg, dem Krieg selbst und der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen bis hin zur Kapitulation und dem Kriegsende. Fazit: Das Buch hat mich auch dank seiner flüssigen Schreibweise sehr gut unterhalten und ich habe gleichzeitig viel Hintergrundwissen über eine faszinierende Persönlichkeit gewonnen.

  • Eva_G

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau, die so für das höhere Ansehen der Frauen getan hat...

    Simone de Beauvoir wurde 1908 in Paris geboren. Ihre Eltern hatten leider nicht so viel Geld, wie es der Name vermuten lässt, denn ihr Vater hat alles verloren. Daher kommt es auch, dass sie ihr Studium abschließen und die Prüfung als Lehrerin ablegen kann. Obwohl ihre Eltern ihr keine Mitgift geben können, hoffen sie doch immer noch darauf, sie gut verheiraten zu können. Aber Simone will nicht durch einen Mann und dann Kinder zur Hausfrau gemacht werden und weigert sich standhaft. Als sie dann Jean-Paul Sartre kennenlernt ist sie sehr beeindruckt, denn mit ihm kann sie stundenlang Gespräche führen, seine und ihre Gedanken hinterfragen und bis ins kleinste Detail über alles nachdenken und das dann wieder besprechen. So entsteht eine Beziehung, die weit über das körperliche hinausgeht, eine Heirat kommt aber nie infrage, denn das würde Simones Prinzipien zerstören und sie wäre unaufrichtig. Deshalb schließen sie einen Pakt, der ihnen Freiheiten gewährt, aber gleichzeitig eine Beständigkeit der Beziehung garantiert... Tania Schlie, die dieses Buch unter dem Pseudonym Caroline Bernard verfasst hat, hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil, der die Sprache der damaligen Zeit perfekt mit der heutigen verbindet. Man merkt, dass die Autorin sich sehr lange mit der Protagonistin und deren Umfeld beschäftigt hat, denn sie hat die Fakten wunderbar in einem Roman verpackt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich war überrascht, wie schnell ich es beendet hatte. Allerdings haben mich die ersten zwei Drittel weit mehr gefesselt als das letzte. Ich habe wirklich viel neues erfahren, denn Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre waren mir zwar ein Begriff, aber viel wusste ich noch nicht über sie. Gerade die Gedanken und Einstellungen der beiden waren überaus modern, moderner als ich es erwartet habe.

  • Eva_G

    5/5

    18.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau, die so für…

    Eine starke Frau, die so für das höhere Ansehen der Frauen getan hat... Simone de Beauvoir wurde 1908 in Paris geboren. Ihre Eltern hatten leider nicht so viel Geld, wie es der Name vermuten lässt, denn ihr Vater hat alles verloren. Daher kommt es auch, dass sie ihr Studium abschließen und die Prüfung als Lehrerin ablegen kann. Obwohl ihre Eltern ihr keine Mitgift geben können, hoffen sie doch immer noch darauf, sie gut verheiraten zu können. Aber Simone will nicht durch einen Mann und dann Kinder zur Hausfrau gemacht werden und weigert sich standhaft. Als sie dann Jean-Paul Sartre kennenlernt ist sie sehr beeindruckt, denn mit ihm kann sie stundenlang Gespräche führen, seine und ihre Gedanken hinterfragen und bis ins kleinste Detail über alles nachdenken und das dann wieder besprechen. So entsteht eine Beziehung, die weit über das körperliche hinausgeht, eine Heirat kommt aber nie infrage, denn das würde Simones Prinzipien zerstören und sie wäre unaufrichtig. Deshalb schließen sie einen Pakt, der ihnen Freiheiten gewährt, aber gleichzeitig eine Beständigkeit der Beziehung garantiert... Tania Schlie, die dieses Buch unter dem Pseudonym Caroline Bernard verfasst hat, hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil, der die Sprache der damaligen Zeit perfekt mit der heutigen verbindet. Man merkt, dass die Autorin sich sehr lange mit der Protagonistin und deren Umfeld beschäftigt hat, denn sie hat die Fakten wunderbar in einem Roman verpackt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich war überrascht, wie schnell ich es beendet hatte. Allerdings haben mich die ersten zwei Drittel weit mehr gefesselt als das letzte. Ich habe wirklich viel neues erfahren, denn Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre waren mir zwar ein Begriff, aber viel wusste ich noch nicht über sie. Gerade die Gedanken und Einstellungen der beiden waren überaus modern, moderner als ich es erwartet habe.

  • NB

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    11.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ Simone de Beauvoir

    Das Buchcover ist passend zur Biographie ausgesucht und gibt einen ersten Eindruck, der Frau, um deren Leben sich dieser Roman dreht. Simone der Beauvoir wurde am 09. Januar 1908 in Paris geboren. Sie wuchs, gemeinsam mit ihrer Schwester Hélène genannt Poupette, als Tochter aus gutem Hause in dennoch ärmlichen Verhältnissen auf. Simones Mutter Francoise tut alles dafür, um ihre Kinder im katholischen Glauben zu erziehen. Die Armut, wie auch die Enge der Familie in der kleinen Wohnung, bedrückt Simone so, dass sie sich in die Welt der Literatur flüchtet. Um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen, möchte Simone etwas leisten, sie möchte selbst Schriftstellerin werden und verfolgt dieses Ziel stringent dahingehend, dass sie ihren geistigen Horizont erweitert, denn dies ist ihrer Meinung nach der Schlüssel zu gesellschaftlichem Ansehen und Respekt. Gegen den Widerstand ihrer Eltern setzt Simone sich durch und studiert Philosophie an der Sorbonne. Um sich auf die agrégation vorzubereiten schließt sie sich einer Lerngruppe an. Dieser Lerngruppe gehört auch Jean-Paul Sartre an. Die beiden verlieben sich ineinander und schließen im Oktober 1929 den berühmten Pakt, der auf Nähe und Distanz sowie auf Freiheiten in ihrer amoureusen Beziehung basiert. Der Tod ihrer Freundin Zaza stürzt Simone in tiefe Traurigkeit und Schuldgefühle, diese versucht sie in ihren Vorbereitungen auf ihr angestrebtes Schriftsteller Dasein zu verarbeiten, was ihr nicht wirklich gelingen mag. Als Sartre eine Stelle in Berlin annimmt, um seine Philosophiekenntnisse zu erweitern wird Simone klar, welche Bedeutung diese Freiheit in ihrer Beziehung bedeutet. Sarter geht eine erste amoureuse Liaison ein. Die Eifersucht, die Simone hier überkommt ist neu und sie lernt dahingehend damit umzugehen, dass sie von ihm als einzige Ebenbürtige, gleichrangig behandelt wird. Sie beeinflusst ihn sein Leben lang als Lektorin und Kritikerin. Die Polyamorie beider zieht sich als Last, aber auch als Zugewinn durch die Biografie einer großartigen Frau. Simone lebt ihr Leben mit den Freiheiten, die es ihr bietet. Der Beginn des Krieges unter Hitler, lässt sie vieles in Frage stellen, aber auch wertzuschätzen was sie mit Sartre verbindet. Simone veröffentlicht ihr erstes Buch und erlangt große Anerkennung hierfür. Ferner ereilt sie aber auch die Schmach derer, die ihre Beziehung zu Sartre in Frage stellen. Wird ihr Pakt allen Liebesbeziehungen standhalten? Simone hatte schon früh eine Vorstellung davon, wie sie als Frau sein und leben möchte. Ein Leben als Hausfrau und Mutter kam für sie nie in Frage. Woher sie den Mut nahm, ohne jegliche Vorbilder, mit den für sie vorgesehenen Konventionen zu brechen und ihren eigenen Weg zu gehen, frage ich mich ebenso wie die Autorin. Simone de Beauvoir ist für mich schon immer eine herausragende Persönlichkeit gewesen. In ihren Büchern wird die Zerrissenheit deutlich, die sie als Frau empfunden haben muss und für die sie stets gekämpft hat. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und brilliert mit einem herausragenden Schreibstil. Caroline Bernard hat die Geschichte und das leben Simone de Beauvoirs auf eine wunderbare Art und Weise dargestellt. Vielen Dank hierfür!

  • Martina Suhr

    aus Salem

    5/5

    13.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Hommage an eine bemerkenswerte Frau

    Dies ist die Geschichte einer jungen Frau, die schon in jungen Jahren gegen die gesellschaftlichen Konventionen rebelliert hat und ihren eigenen Weg ging, auch wenn das nicht immer leicht war und oft auch Entbehrungen bedeutete. Simone de Beauvoir war eine mutige Frau mit Visionen, ihrer Zeit weit voraus und doch hat es erst die Liebe zu einem Mann geschafft, dass sie ihren eigenen Weg endgültig beschritt … Ich muss gestehen, dass ich vor der Lektüre dieses Buches nichts von Simone de Beauvoir oder ihrer Arbeit wusste. Sie war für mich ein leeres Blatt, dass sich erst mit den Worten dieses biografischen Romans nach und nach füllte. Es war faszinierend, in die Gedanken- und Gefühlswelt dieser ungewöhnlichen jungen Frau zu tauchen, auch wenn ich viele Dinge selbst nicht nachvollziehen konnte. Gerade zu Beginn hat mich emotionale Chaos der jungen Frau manchmal stark gefordert, dennoch habe ich das Buch nicht aus der Hand legen können und die Lebensgeschichte neugierig verfolgt. Obwohl die Beschreibungen von Caroline Bernard sehr eindrücklich sind und ein tolles Bild skizzieren, hatte ich stets das Smartphone zur Hand und habe neugierig die einzelnen Persönlichkeiten, die Simone während ihres abwechslungsreichen Lebend getroffen hat, gegoogelt. Dadurch hatte ich zu den Worten Bilder vor Augen, was die Lebensgeschichte noch realer, noch greifbarer gemacht hat. Caroline Bernard ist mit diesem Buch eine wundervolle Hommage an eine bemerkenswerte Frau gelungen, die definitiv Fußspuren hinterlassen und spätere Generationen inspiriert hat.

Kundinnen und Kunden meinen

5

20

4

14

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (35)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Frau von Montparnasse