Produktbild: Schwarz wird großgeschrieben

Schwarz wird großgeschrieben DAS Buch von Schwarzen FLINTA* in Deutschland über ihre Lebensrealitäten mit 21 Geschichten und Sichtweisen

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Herausgeber

Evein Obulor + weitere

Verlag

&Töchter

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20,1/13,8/2 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948819-02-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Herausgeber

Verlag

&Töchter

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20,1/13,8/2 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948819-02-6

Herstelleradresse

Orlanda
Berliner Allee 72
13088 Berlin
DE
[email protected]

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20 Stimmen und Perspektiven Schwarzer FLINTA*

LaLi am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2674892

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In 21 sehr unterschiedlichen und persönlichen Texten geben 20 Schwarze FLINTA* Einblicke in ihre Lebensrealitäten. Die Beiträge sind in folgende Kapitel gegliedert: Hinterfragen Entschlüsseln Offenlegen Heilen Lieben Aussprechen Wahrnehmen Erträumen Meine Meinung: Dieses Buch ist eine wahre Bereicherung für alle, die ihren Blickwinkel erweitern möchten und wirklich bereit sind zuzuhören. „Ich meine nicht das >Zuhören<, während du darauf wartest, dass du an der Reihe bist zu sprechen. HÖR EINFACH ZU. Decenter dein Ego, nimm es nicht persönlich und finde deine tiefste Empathie, um zu verstehen, was die Person dir mitzuteilen versucht.“ Diesen Satz aus dem Text von Daddypuss Rex habe ich mir ganz fett markiert. Für mich ist das die Quintessenz echter zwischenmenschlicher Verbindungen. Alle Texte waren auf ihre eigene Weise bereichernd für mich. Sie sind ehrlich, verletzlich, empowernd und unglaublich vielfältig. Besonders ergreifend war für mich der Beitrag von Shaheen Wacker, in dem an neun Menschen erinnert wird, die durch deutsche Polizeigewalt ihr Leben verloren: Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Michael Paul Nwabuisi, Laya Alama Condé, Oury Jalloh, Dominique Koumadio, Christy Schwundeck, Yaya Jabbi und Rooble Muse Warsame. Auch die kritische Auseinandersetzung damit, warum ihre Namen und die Gewalt, die ihnen widerfuhr, in der deutschen Öffentlichkeit nicht annähernd so präsent sind wie der Fall von George Floyd, fand ich wichtig und sehr bewegend. Wer Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten Schwarzer FLINTA* bekommen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine klare Empfehlung!

20 Stimmen und Perspektiven Schwarzer FLINTA*

LaLi am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2674892
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In 21 sehr unterschiedlichen und persönlichen Texten geben 20 Schwarze FLINTA* Einblicke in ihre Lebensrealitäten. Die Beiträge sind in folgende Kapitel gegliedert: Hinterfragen Entschlüsseln Offenlegen Heilen Lieben Aussprechen Wahrnehmen Erträumen Meine Meinung: Dieses Buch ist eine wahre Bereicherung für alle, die ihren Blickwinkel erweitern möchten und wirklich bereit sind zuzuhören. „Ich meine nicht das >Zuhören<, während du darauf wartest, dass du an der Reihe bist zu sprechen. HÖR EINFACH ZU. Decenter dein Ego, nimm es nicht persönlich und finde deine tiefste Empathie, um zu verstehen, was die Person dir mitzuteilen versucht.“ Diesen Satz aus dem Text von Daddypuss Rex habe ich mir ganz fett markiert. Für mich ist das die Quintessenz echter zwischenmenschlicher Verbindungen. Alle Texte waren auf ihre eigene Weise bereichernd für mich. Sie sind ehrlich, verletzlich, empowernd und unglaublich vielfältig. Besonders ergreifend war für mich der Beitrag von Shaheen Wacker, in dem an neun Menschen erinnert wird, die durch deutsche Polizeigewalt ihr Leben verloren: Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Michael Paul Nwabuisi, Laya Alama Condé, Oury Jalloh, Dominique Koumadio, Christy Schwundeck, Yaya Jabbi und Rooble Muse Warsame. Auch die kritische Auseinandersetzung damit, warum ihre Namen und die Gewalt, die ihnen widerfuhr, in der deutschen Öffentlichkeit nicht annähernd so präsent sind wie der Fall von George Floyd, fand ich wichtig und sehr bewegend. Wer Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten Schwarzer FLINTA* bekommen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine klare Empfehlung!

„Wir dürfen sichtbar sein. Und wir sind so viele.“

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025

Bewertungsnummer: 2665944

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Schwarz wird großgeschrieben“ ist ein Buch für mehr Sichtbarkeit und Vielfalt, geschrieben von Schwarzen Frauen für Schwarze Frauen - und ihre Verbündeten.   “Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren und zu feiern.” (Audre Lorde)   In dieser Anthologie gibt es 21 Beiträge, die viel Stoff zum Nachdenken bieten. Wie ihre Lebensrealität hierzulande aussieht; welche Träume und Zukunftsvisionen sie haben, davon erzählen intim und schonungslos 20 Schwarze FLINTA. In ihren Texten brechen sie mit Stereotypen, fordern zum Umdenken auf und erschaffen einen Raum für eigene Identitäten. Nicht nur für Schwarze Personen – jede*r kann hier noch etwas lernen und verstehen, eigene Denk- und Sichtweisen hinterfragen und sich seiner eigenen Privilegien bewusst werden. Gerade als weiße Person kann (und sollte!) man sich hier mit Fragen auseinandersetzen, die gerade nicht zum eigenen Lebensalltag gehören.   "Es gibt zu wenige Räume, in denen unser Schwarzsein in seiner Unterschiedlichkeit sichtbar wird und sich entwickeln kann. Schwarze Menschen werden von der Dominanzgesellschaft zu einer homogenen Gruppe gemacht. Der Blick auf unsere Unterschiedlichkeiten ist getrübt. Klischees rund ums Schwarzsein nehmen uns den Platz zum Entfalten. Dieses Buch macht Platz!"   Die Beiträge sind ganz unterschiedlicher Natur, jeder zeigt eine andere Sichtweise, berichtet von anderen Erlebnisse. Viele Beiträge haben mich sehr berührt und/oder zum Nachdenken angeregt.    "Aber was erwartet man auch? Wenn man Menschen zusammenpfercht, ohne Möglichkeiten, sich zu beschäftigen oder zu arbeiten. Ohne jegliche Freiheit, sich zu bewegen, ohne familiäre Unterstützung oder Bildungsaktivitäten, ohne Kontakt mit anderen Communities, gar nichts. Was glaubst du, was das mit Menschen macht? In was sie sich verwandeln? Ich kann nicht sagen: Tiere. Schließlich wird denen in Deutschland wenigstens ein bisschen Freiheit geschenkt. Auch unsere Umgebung war an alles andere als freundlich gesinnt. Auf dem Weg zum Supermarkt wurden wir von Deutschen angespuckt. Wir wurden beschimpft. Es gab sexualisierte Gewalt. Ich kam nach Deutschland, weil ich Frieden suchte. Als ich hier ankam, musste ich den Frieden erst mal wieder neu für mich definieren. Was ist Frieden? Was ist Heimat? Fragen, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die Situation denke, die ich erlebte - nicht nur ich, sondern viele Newcomer*innen (ich bevorzuge dieses Wort gegenüber dem Begriff “Flüchtlinge”).  Für mich bedeutet Frieden nicht mehr nur, dass ich keine Schüsse höre oder das nirgendwo eine Bombe explodiert, nein. Frieden definiert sich für mich durch das Zusammenleben mit Menschen. Es geht um gegenseitigen Respekt. Es geht darum, dass Menschen sich gegenseitig mit Würde behandeln und sich auf das Gegenüber einlassen." (Fatuma Musa Afrah & Celia Parbey)   “Wir sind nicht alle gleich, weil wir alle Schwarz sind. Manche von uns werden schon allein aufgrund unserer Erscheinung als mehr oder weniger Schwarz und damit auch mehr oder weniger gefährlich eingestuft. Wie hell oder dunkel ist meine Haut? Wie sehr ähneln meine Gesichtszüge und meine Haarstruktur der europäischen Norm? Welchem Geschlecht werde ich zugeordnet? Ist diese Zuordnung eindeutig oder nicht? Auf welchen sozialen Status lässt meine Kleidung und gegebenenfalls auch meine berufliche Qualifikation schließen? Gibt es sichtbare Hinweise auf meine Religionszugehörigkeit? In welchen Räumen bewege ich mich? Bin ich vereinzelt und isoliert oder mit anderen Schwarzen Menschen zusammen? Wie werden diese Anderen bewertet?”   Das Buch ist wunderschön mit Collagen der Künstlerin Sharonda Quainoo illustriert.   “Ich wünsche mir, mit euch lernen zu dürfen, unsere innere Kraft zu finden. Ich wünsche mir, dass wir uns einladen, die Anteile unseres Schwarzen großen Körpers, die wir trainiert wurden zu verstecken, sanft zu streicheln. Was auch immer wir spüren, ist unseres. Für uns da. An keine Erwartungen oder Bedingungen geknüpft. Darf sichtbar und spürbar sein. Wir dürfen sichtbar sein. Und wir sind so viele. Lasst uns einander finden.” (Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum).   Ein sehr kluges, wichtiges und lesenswertes Buch zum Thema Rassismus.

„Wir dürfen sichtbar sein. Und wir sind so viele.“

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025
Bewertungsnummer: 2665944
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Schwarz wird großgeschrieben“ ist ein Buch für mehr Sichtbarkeit und Vielfalt, geschrieben von Schwarzen Frauen für Schwarze Frauen - und ihre Verbündeten.   “Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren und zu feiern.” (Audre Lorde)   In dieser Anthologie gibt es 21 Beiträge, die viel Stoff zum Nachdenken bieten. Wie ihre Lebensrealität hierzulande aussieht; welche Träume und Zukunftsvisionen sie haben, davon erzählen intim und schonungslos 20 Schwarze FLINTA. In ihren Texten brechen sie mit Stereotypen, fordern zum Umdenken auf und erschaffen einen Raum für eigene Identitäten. Nicht nur für Schwarze Personen – jede*r kann hier noch etwas lernen und verstehen, eigene Denk- und Sichtweisen hinterfragen und sich seiner eigenen Privilegien bewusst werden. Gerade als weiße Person kann (und sollte!) man sich hier mit Fragen auseinandersetzen, die gerade nicht zum eigenen Lebensalltag gehören.   "Es gibt zu wenige Räume, in denen unser Schwarzsein in seiner Unterschiedlichkeit sichtbar wird und sich entwickeln kann. Schwarze Menschen werden von der Dominanzgesellschaft zu einer homogenen Gruppe gemacht. Der Blick auf unsere Unterschiedlichkeiten ist getrübt. Klischees rund ums Schwarzsein nehmen uns den Platz zum Entfalten. Dieses Buch macht Platz!"   Die Beiträge sind ganz unterschiedlicher Natur, jeder zeigt eine andere Sichtweise, berichtet von anderen Erlebnisse. Viele Beiträge haben mich sehr berührt und/oder zum Nachdenken angeregt.    "Aber was erwartet man auch? Wenn man Menschen zusammenpfercht, ohne Möglichkeiten, sich zu beschäftigen oder zu arbeiten. Ohne jegliche Freiheit, sich zu bewegen, ohne familiäre Unterstützung oder Bildungsaktivitäten, ohne Kontakt mit anderen Communities, gar nichts. Was glaubst du, was das mit Menschen macht? In was sie sich verwandeln? Ich kann nicht sagen: Tiere. Schließlich wird denen in Deutschland wenigstens ein bisschen Freiheit geschenkt. Auch unsere Umgebung war an alles andere als freundlich gesinnt. Auf dem Weg zum Supermarkt wurden wir von Deutschen angespuckt. Wir wurden beschimpft. Es gab sexualisierte Gewalt. Ich kam nach Deutschland, weil ich Frieden suchte. Als ich hier ankam, musste ich den Frieden erst mal wieder neu für mich definieren. Was ist Frieden? Was ist Heimat? Fragen, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die Situation denke, die ich erlebte - nicht nur ich, sondern viele Newcomer*innen (ich bevorzuge dieses Wort gegenüber dem Begriff “Flüchtlinge”).  Für mich bedeutet Frieden nicht mehr nur, dass ich keine Schüsse höre oder das nirgendwo eine Bombe explodiert, nein. Frieden definiert sich für mich durch das Zusammenleben mit Menschen. Es geht um gegenseitigen Respekt. Es geht darum, dass Menschen sich gegenseitig mit Würde behandeln und sich auf das Gegenüber einlassen." (Fatuma Musa Afrah & Celia Parbey)   “Wir sind nicht alle gleich, weil wir alle Schwarz sind. Manche von uns werden schon allein aufgrund unserer Erscheinung als mehr oder weniger Schwarz und damit auch mehr oder weniger gefährlich eingestuft. Wie hell oder dunkel ist meine Haut? Wie sehr ähneln meine Gesichtszüge und meine Haarstruktur der europäischen Norm? Welchem Geschlecht werde ich zugeordnet? Ist diese Zuordnung eindeutig oder nicht? Auf welchen sozialen Status lässt meine Kleidung und gegebenenfalls auch meine berufliche Qualifikation schließen? Gibt es sichtbare Hinweise auf meine Religionszugehörigkeit? In welchen Räumen bewege ich mich? Bin ich vereinzelt und isoliert oder mit anderen Schwarzen Menschen zusammen? Wie werden diese Anderen bewertet?”   Das Buch ist wunderschön mit Collagen der Künstlerin Sharonda Quainoo illustriert.   “Ich wünsche mir, mit euch lernen zu dürfen, unsere innere Kraft zu finden. Ich wünsche mir, dass wir uns einladen, die Anteile unseres Schwarzen großen Körpers, die wir trainiert wurden zu verstecken, sanft zu streicheln. Was auch immer wir spüren, ist unseres. Für uns da. An keine Erwartungen oder Bedingungen geknüpft. Darf sichtbar und spürbar sein. Wir dürfen sichtbar sein. Und wir sind so viele. Lasst uns einander finden.” (Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum).   Ein sehr kluges, wichtiges und lesenswertes Buch zum Thema Rassismus.

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Schwarz wird großgeschrieben

von Emilene Wopana Mudimu, Alice Hasters, Anna Dushime, AnouchK Ibacka Valiente, Celia Parbey

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