Produktbild: Kim Jiyoung, geboren 1982

Kim Jiyoung, geboren 1982 Roman

241

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44986

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2751 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319972

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

44986

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2751 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319972

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Macht wütend und nachdenklich - ein absolutes Lese-Muss!

    Der Roman prangert die massive und strukturelle Ungleichbehandlung von Mädchen und Frauen in Korea an, indem er über das Leben der Kim Jiyoung als ganz durchschnittlicher Koreanerin berichtet. Die Erzählung ihrer Lebensgeschichte setzt ein, als sie nach der Geburt ihres Kinder, wie üblich in Korea, Beruf und Karriere aufgibt / aufgeben muss und in der Folge psychisch erkrankt. Von diesem Ausgangspunkt aus wird ihr Leben aufgerollt. Die Zurücksetzung, die sie erfährt, beginnt mit ihrer Geburt (natürlich, sie ist kein Sohn, dafür gilt es sich zu entschuldigen!) und begleitet sie über Schulzeit, Studium und Berufseinstieg durch ihr Leben. Immer wieder zeigt sich, dass sie nicht ansatzweise die gleichen Chancen und Bedingungen wie ihre männlichen Kommilitonen, Kollegen oder Freunde hat. Und schlimmer noch es keine Möglichkeit gibt, sich diese gegen die Konventionen zu erkämpfen. Ihr Lebensweg scheint dadurch vorgezeichnet und ihrem Einfluss entzogen, sie kann dem traditionellen Rollenverhältnis nicht entgehen. Das ist beim Lesen manchmal nur schwer auszuhalten. In seinem sachlichen Schreibstil wirkt das Buch fast mehr wie eine Reportage oder ein Sachbuch, weniger wie ein Roman. So werden Statistiken, Zeitungsartikel und Bücher zum Beleg herangezogen, dass Kim Jiyoungs Erlebnisse und ihr Lebensweg kein Einzelfall sind, sondern der gesellschaftlichen Normalität in Korea entsprechen. Ein Buch, das wütend und nachdenklich macht. Zurück bleibt die offene Frage, wie wir es schaffen können, dass in Korea (und überall anders) Frauen die gleichen Möglichkeiten im Leben haben wie Männer. Was müssen wir ändern? Braucht es nur entsprechende Gesetze oder müssen sich nicht vor allem auch die Denkweisen ändern? Eines scheint mir sicher nach diesem Buch: Gleichberechtigung braucht neben Gesetzen vor allem auch die Unterstützung der Väter, Ehemänner, Kollegen, Vorgesetzten und Freunde aber auch der Schwiegermütter, Mütter und aller anderen. Ohne sie kämpft jede Frau alleine einen aussichtslosen Kampf. Ein absolutes Lese-Muss!

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    11.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die tägliche Ungleichberechtigung

    Kim Jiyoung, Geboren 1982 von Ch Nam-Joo, erschienen im Kiwi Verlag am 11. Februar 2021 Kim Jiyoung erleidet mit 33 Jahren so etwas wie einen mentalen Zusammenbruch. Wie sie dort hingekommen ist, wird recht emotionslos und trotzdem eindringlich erzählt. Kim ist das zweite von drei Kindern, lebt in einer schlecht begüterten Familie und erlebt von klein auf Sexismus. Der kleine Bruder bekommt das beste Essen, in der Schule werden Lehrer übergriffig und immer sind es die Mädchen schuld, wenn sie begrapscht werden. Es ist ein Buch der feinen Töne. Kein großes Unglück trifft die Protagonistin. Die Geschichte wird teilweise zum Sachbuch, da Fußnoten manche Ereignisse näher erklären. Viele Dinge, die im Buch beschrieben werden, erleben Frauen auch in anderen Ländern, gerade erst wurde Upskirting in Deutschland unter Strafe gestellt. Die Autorin schafft es, ohne den Finger zu erheben den täglichen banalen Sexismus, das nicht Gleichberechtigt sein in einer technologisch hochstehenden Kultur zu beschreiben, dass es unaufgeregt unter die Haut geht.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    11.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Beklemmend

    Zum Inhalt: Als Frau hat man es in Korea nicht leicht, dennoch gelingt es Kim eine gute Schulbildung und später einen Beruf zu erlangen. Als sie dann ein Kind bekommt, sieht sie dich gezwungen den Job aufzugeben, denn das wird von den Frauen in Korea so erwartet. Doch dann beginnt sie sich plötzlich zu verändern und tut sonderbare Dinge. Aus der Sicht ihres Psychiaters wird ihre Geschichte sachlich erzählt. Meine Meinung: Was für eine ungewöhnliche, aber überaus interessante Geschichte. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dieses Buch gerade auch in Korea riesiges Interesse findet, denn es zeigt wahrscheinlich die Lebenswirklichkeit vieler koreanischer Frauen und legt einen Finger auf eine schwelende Wunde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich so manches mit westlichem Auge nicht nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist sehr gut und liest sich sehr gut. Schade, dass das Buch so kurz war. Fazit: Beklemmend

  • Bewertung

    aus Modautal

    4/5

    17.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Gutes buch

    Ich habe dieses buch innerhalb eines Nachmittags gelesen. Es liest sich leicht und flüssig. Allerdings ist es inhaltlich natürlich kein leichter oder seichter Roman sondern es geht um die Rolle von Mann und frau in korea bzw. Um die Unterschiede , die nach wie vor gemacht werden und auch um die Vergangenheit, in der auch die Mutter und die grossmutter von jiyoung ihre rolle als frau beleuchten und darlegen. Es ist ein buch über feminismus und Ungerechtigkeit bzw. Über Sexismus. Immer wieder muss jiyoung in ihrem leben Berührungen hinnehmen die ungewollt sind und auch muss sie immer wieder miterleben wie Jungen oder Männer nach wie vor bevorteilt werden. Ihr Bruder bekommt mehr zu essen, musd nicht zuhause mithelfen und darf sich mehr erlauben. Später hat sie trotz sehr gutem studium es sehr schwer einen job zu bekommen. Es hat mich erschüttert, dass weibliche föten abgetrieben wurden, weil die Frauen sich, und vor allem die Familien, sich jungen gewünscht haben. Das Cover passt sehr gut zum roman, den es ist ein Leben einer koreanischen frau was sich auf zig Frauen übertragen lässt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe mich mit dem Thema verfasst und das wachrütteln ist immer wichtig, auch wenn nicht all zu viele neue Aspekte auftauchen. Was mir fehlte war am Ende eine Erklärung bzw. Auflösung der psychischen Erkrankung der Protagonistin.

  • Gavroche

    4/5

    24.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Rolle der Frau

    Ein kleines Büchlein mit einer äußerst intensiven Geschichte. Die Protagonistin Kim Jiyoung ist ungefähr Mitte 30, mit ihrem Mann Chong Daehyon verheiratet und sie haben eine Tochter namens Ziwon. Dieser macht sich Sorgen um seine Frau, die sich in ihrer postnatalen Depression vorstellt, jemand anderes zu sein, und zwar immer wechselnde Personen. Ihr Mann macht sich große Sorgen. Das hat der Beginn des Buches und anschließend geht es zurück in der Zeit und wir lesen über die Lebensgeschichte dieser südkoreanischen jungen Frau. Sie lebt in der Großstadt Seoul und aus meiner doch sehr naiven, westeuropäischen Sicht, hätte ich nicht gedacht, was für eine Frauenrolle dort noch vorherrscht. Und zwar nicht vor vielen Jahrzehnten, denn Kim Jiyoung wurde - wie der Titel des Buches verrät - im Jahr 1982 geboren. Sie hat eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Die Mutter war sehr enttäuscht, dass auch das zweite Kind kein Junge war. Als der Bruder geboren war, wurde er überall verhätschelt und den Mädchen vorgezogen. Und dies zieht sich als Leitthema durch das Buch. Was sich südkoreanische Jungen und Männer alles herausnehmen, wie schwer es für Frauen ist, einen vernünftigen Beruf zu bekommen und dass es fast unmöglich ist, in diesen Beruf zurück zu kehren, wenn man Kinder hat. Immer wieder verweist die Autorin auf Statistiken und so ist dieses Buch viel mehr als nur ein Roman. Mir hat das Buch gefallen und mich sehr nachdenklich gestimmt.

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  • Produktbild: Kim Jiyoung, geboren 1982