Produktbild: Wir Gotteskinder

Wir Gotteskinder Roman

2

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

84827

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2554 KB

Originaltitel

The Godchild

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

9783641270742

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

84827

Erscheinungsdatum

13.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2554 KB

Originaltitel

The Godchild

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

9783641270742

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    09.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Zwischenweltliche

    Afrikanische Literatur spielt leider noch keine allzu große Rolle hierzulande. Wenn dann doch kommen einem die wenigen in den Sinn, die man bisher doch stärker auch in den Medien wahrgenommen hat, wie die Klassiker von Chinua Achebe oder neueren Literatur von Chimamanda Ngozi Adichie, Taiye Selasi oder Ayesha Harruna Attah. Aber es kommen einige Romane dazu in diesem Bücherfrühling und einer davon ist „Wir Gotteskinder“ von der großartigen Nana Oforiatta Ayim! Die Presse hat sich global förmlich überschlagen vor positiven Stimmen und da werde ich eher skeptisch, aber hier war auch ich euphorisch dieses Buch zu lesen, hat doch die Autorin bereits einen spannenden Lebenslauf, der sich auch stark in der Geschichte des Romans wiederfindet. Der Roman erzählt die Geschichte von Maya Mensah, die in Deutschland aufwuchs. Ihre Eltern fanden Exil, da es in Ghana nicht mehr Sicher für die Familie war. Im Heimatland Teil einer angesehenen Familie, die zu einer Königsfamilie gehört, in Deutschland die belächelten Flüchtlinge. Maya ergründet ihre Wurzeln und lernt die Welt kennen mit ihren Kategorisierungen, mit ihren Vorurteilen und ihren Ausgrenzungen. Sie lebt, wie viele zwischen den Welten, es ist eine Suche der eigenen (inneren) Heimat. Eine Bereicherung der Perspektiven. Es passiert aber auch noch eine Menge mehr, denn es folgen die Jahre der Entzweiung in der Familie, eine Rückkehr nach Accra. Aber immer bleibt Maya im Fokus mit ihrer Reflektion und Suche nach Halt und Verortung. Und es bleibt auch die Frage im Raum ob Maya ein „Gotteskind“ ist oder eben nicht. Ein Gotteskind ist ein Kind das mit einem Fuß in der materiellen Welt steht und mit einem anderen in der spirituellen Welt. Ein Kind das scheinbar das große Ganze zu greifen vermag. Selbst der Schreibstil wird zum Statement, wenn die junge Autorin sich wunderbarerweise an den lokalen Arten der Geschichtenerzählung orientiert. Die schriftliche Form ist Literatur, nun hat sie eine Fusion kreiert in dem sie den Rhythmus der mündlichen Übertragung von Geschichten begleitet von Trommeln einbaute. Es entsteht geschriebene Oratur. Diesem Rhythmus sollte man sich hingeben und der Roman kann seine volle Wirkung erzielen. Fazit: Ein handlungsstarker Roman mit Tiefe von einer Person, die weiß was sie schreibt.

  • Ashelia

    3/5

    13.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas zu sprunghaft und verworren erzählt

    "Wir Gotteskinder" handelt von Maya, die gemeinsam mit ihren Eltern in Deutschland aufwächst, später nach England umzieht und zum Ende hin Ghana besucht. Wer die Kurzbiografie der Autorin auf dem Schutzumschlag liest, wird hier schnell Parallelen entdecken, daher hat der Roman auf jeden Fall auch autobiografische Züge. Maya muss früh lernen, dass ihr andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oft misstrauisch bis feindlich begegnen. Doch der Roman fokussiert weniger auf die negativen Erlebnisse und mehr auf das "große Ganze" von Mayas Leben und Abstammung. Zum Beispiel erfährt man, dass ihre Eltern in die Welt hinausgeschickt wurden, um zu studieren und mit mehr Wissen nach Ghana zurückzukehren. Doch während Mayas Vaters das Ziel aus den Augen verloren zu haben scheint oder sich zumindest nicht dazu fähig fühlt, seiner Heimat nützlich zu sein, beharrt Mayas Mutter, die königlicher Abstammung ist, darauf, eines Tages Königin in Ghana zu werden. Entsprechend verhält sie sich oft überschwenglich, fröhlich und gönnerhaft, obwohl die Familie nur ein durchschnittliches Einkommen hat. An diesem "Kaufrausch" zerbricht die Familie dann auch recht zu Beginn und Maya zieht mit ihrer Mutter nach England, wo Mayas Cousin Kojo zu ihnen zieht. Über Kojo erfährt Maya mehr über die Kultur und den Glauben in Ghana und wird durch ihn für ein gemeinsames Ziel eingespannt. Zum Ende hin versuchen sie dieses in Ghana umzusetzen. Der Roman behandelt neben dem Alltagsrassismus vor allem das Thema Selbstfindung und die Frage, ob man dem Land der Vorfahren etwas schuldig ist. Wie weit man sich dafür einsetzen sollte. Was ich thematisch großartig fand, überzeugte leider nicht in der Umsetzung. Auf mindestens der Hälfte des Romans hatte ich keine Ahnung, worum es eigentlich geht. Was daran liegt, dass vieles nur angedeutet oder angeschnitten wird und man extrem viel zwischen den Zeilen lesen muss. Wäre mir vielleicht leichter gefallen, wenn ich mehr über Ghana gewusst hätte. So fühlte ich mich aber leider in der Handlung sehr verloren, die zudem auch immer wieder sehr sprunghaft ist. Plötzliche, größere Zeitsprünge, ohne das der vorherige Abschnitt sich abgeschlossen anfühlte, waren regelmäßig vorhanden. Zudem bleibt auch Kojo in seinen Erklärungen zum Leben in Ghana sehr rätselhaft und scheint Maya absichtlich nicht alles sagen zu wollen. Man bekommt immerhin das Gefühl, dass auch Maya nicht genau weiß, worum es Kojo eigentlich geht. Macht es aber nicht einfacher, den Inhalt zu verstehen. Erst am Ende löst sich alles auf und ergibt plötzlich einen Sinn, aber bis dahin muss man erstmal durchhalten. Insgesamt kann ich "Wir Gotteskinder" nur bedingt empfehlen. Es ist keine Lektüre für Zwischendurch und man muss aufmerksam lesen und wahrscheinlich hilft es auch, wenn ein wenig über das Leben in Ghana Bescheid weiß. Dennoch habe ich einiges aus dem Roman mitnehmen können, vor allem was den Lebensalltag von Maya angeht.

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Bewertungen (2)

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