Produktbild: Zwei am Puls der Erde
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Zwei am Puls der Erde Eine Reise zu den Schauplätzen der Klimakrise - und warum es trotz allem Hoffnung gibt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3472 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641271541

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

10.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3472 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641271541

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  • inlibrisfutura.de

    5/5

    06.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lebensnah und enorm wichtig!

    "Die Klimakrise ist eine Systemkrise. Es nervt, wenn alle immer auf dem individuellem Konsum rumhacken. Der Wandel muss viel größer sein als das." Theresa Leisgang und Raphael Thelen haben ein Ziel: Von Südafrika bis ins Polarmeer zu reisen und auf ihrem Weg den Klimawandel in den unterschiedlichsten Kulturen und Regionen zu untersuchen. Die Corona-Pandemie verhindert diese Pläne leider zum Teil. Doch die Ergebnisse ihrer südlichen Startregion und nördlichem Ende ihrer Route sind auch ohne Mittelteil sehr beeindruckend. Wie stark die Menschen auf unterschiedliche Weise vom Klimawandel betroffen sind zeigen die vielen individuellen Geschichten in diesem Buch. Wissenschaftlich fundierte Studien und Zukunftserwartungen stützen die Aussagen der beiden Journalisten. Doch kann das Buch den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Menschheit zugänglich machen? Und macht es Hoffnung, wie es der Untertitel verspricht? "Gesellschaften, die es schaffen würden, die Technologien zum Wohle aller zu nutzen, könnten [...] etwas erreichen: eine Welt, in der materielle Grundbedürfnisse gedeckt werden, ohne die bisherige Zerstörung [...]" Immer wieder erschreckend zu lesen ist die Tatsache, dass wir die Möglichkeit hätten, Emissionen drastisch zu verringern. Oder Müll zu vermeiden. Oder Wasser zu sparen. Oder, oder, oder. Die Wissenschaft zeigte in der Pandemie bereits, wie schnell, sicher und professionell die Bekämpfung der Ursachen vorangetrieben werden kann - wenn man (die Politik) denn auf sie hört. Warum geht das nicht auch beim Klimaschutz?! Einfallsreiche Menschen stellen in "Zwei am Puls der Erde" ihre Ideen und auch Umsetzungsversuche für Lösungen aller Art Probleme vor, die in ihrem Umfeld auftreten. Doch nicht selten grätschen regierungsnahe Gruppen oder diese selbst dazwischen und verhindert deren Umsetzung. Hierbei sind nicht die Proteste derjenigen gemeint, bei denen die beiden Autoren lange Zeit in einer freien Kommune leben. Blockaden, "Yoga auf besetzten Brücken, die bunten Klamotten, die alternative Atmosphäre würden große Teile der Bevölkerung eher abschrecken." Recht haben sie. Sicherlich sind dies Erfolge, doch nachhaltige Auswirkungen werden durch andere Aktionen erreicht, statt durch punktuelle Störungen einzelner Knotenpunkte der verursachenden Industrien. "Wir haben uns schon immer an die extremsten Situationen angepasst. Wovor ich Angst habe, ist diese Gesellschaft, die die Bedingungen dafür zerstört, sich nicht um die Zukunft schert." Entgegen des Anfangszitats liegt die Zukunft sehr wohl an unserem individuellen Handeln. Und wenn hier etwas nachgeholfen werden muss (beispielsweise durch die Versteuerung von Plastikverpackungen oder noch mehr Steuern auf Emissionen), so sind dies in meinen Augen absolut notwendige und wenig Freiheit einschränkende Schritte. Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen - wir sollten ihnen eine heile Welt hinterlassen! Dieses Buch hilft bei dem Entschluss, nachhaltiger zu leben und öffnet die mit seinen lebensnahen Erfahrungsberichten auf hervorragende Weise.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    05.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    wichtigstes Buch im Wahljahr!

    Ich finde neben meiner Tätigkeit als Ärztin immer nur abends Zeit, lange Texte zu lesen - aber diese 12 Kapitel konnte ich nicht weglegen. Weil sie mich mitgenommen haben auf eine Reise zu den Leuten, für die die Klimakatastrophen nicht erst in Zukunft passieren, sondern schon heute und mir trotzdem das Gefühl vermitteln konnten: Es ist noch nicht alles verloren. Wir haben eine Chance, wenn wir in der Gesellschaft zusammenstehen. Ich werde es allen meinen Patientinnen empfehlen - denn der Klimawandel ist auch ein Gesundheitsthema. Dass die Autoren die Komplexität dieser Krise und alle Themen, die damit zusammen hängen so gut herunterbrechen macht es für mich zu einem der wichtigsten Bücher, die man in diesem Wahljahr lesen kann.

  • Ashelia

    4/5

    02.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Verschiedene Perspektiven zum Klimawandel

    Mich hat das Sachbuch, ein Reisetagebuch, durch die Thematik der Reise einmal quer über die Erdkugel angesprochen. Entsprechend habe ich Berichte aus verschiedenen Ländern erwartet, die vom Klimawandel aktuell auch schon betroffen sind. Das habe ich nur teilweise bekommen. Die Reise der beiden beginnt in Südafrika, wo es um Wassermangel geht und wie die Menschen damit umgehen. Den Start fand ich sehr interessant, auch da viel auf Feminismus eingegangen wird und wie dieser im Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Danach reisen Theresa und Raphael weiter bis Malawi und müssen ihre Reise dort wegen der Corona-Pandemie abbrechen. Und ab hier hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Inhalt, denn es wird sehr persönlich und geht viel um die Ängste und Sorgen der beiden in der Pandemie und generell vor der Zukunft. Sie müssen nach Berlin zurückreisen und die Pandemie erstmal "aussitzen". Ich hatte erwartet, dass das Buch dann einfach da wieder ansetzt, wo sie weiterreisen können, doch stattdessen geht es dann um ihre Bekanntschaften in einer Berliner WG, die recht alternativ lebt, mit eigenem Gemüseanbau usw. Es werden viele Gespräche über verschiedene Lebensweisen widergegeben. Das mag für den ein oder anderen interessant sein, hatte mich aber in dem Umfang weniger angesprochen. Später reisen sie weiter nach Großbritannien, um sich mit verschiedenen Leuten zu treffen, die sich aktiv für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Hier wird es teilweise recht esoterisch angehaucht, was auch einfach nicht so meins ist. Aber es gibt sicherlich Lesende, die es interessiert. Erst zum Abschluss wurde es für mich wieder fesselnder, als es an den Polarkreis geht. Inhaltlich war "Zwei am Puls der Erde" daher nur bedingt das, was ich erwartet hatte. Dennoch ist es insgesamt ein emotionales Sachbuch, das die Angst vor der Zukunft im Klimawandel stark zum Ausdruck bringt. Allein dafür ist es lesenswert und vermutlich wird jede:r in den einzelnen Kapiteln etwas für sich mitnehmen können und/oder neues dazulernen. Man muss sich auf die verschiedenen Persönlichkeiten und ihre Ansichten, die hier zu Wort kommen, aber auch einlassen können. Der Schreibstil ist angenehm und locker. Mit hat eine Kennzeichnung gefehlt, aus welcher Sicht jeweils gerade geschrieben wird, denn Theresa und Raphael wechseln sich ab, was mich manches Mal irritiert hat. Spannend fand ich, dass durchgehend das generische Femininum verwendet wird (statt dem generischen Maskulinum) und ich erstaunt war, welche Wirkung das auf mich als Leserin hatte. Es zeigt meiner Meinung nach deutlich, dass das generische Maskulinum nicht mehr zeitgemäß ist, auch wenn das generische Femininum die gleichen Probleme (= nicht jede:r fühlt sich angesprochen) mit sich bringen würde.

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