Produktbild: Das Wasserkomplott

Das Wasserkomplott Umweltkrimi

Aus der Reihe Krimi im GMEINER-Verlag
4

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

19,4/12/2,5 cm

Gewicht

284 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2806-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

279

Maße (L/B/H)

19,4/12/2,5 cm

Gewicht

284 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2806-7

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Ashelia

    4/5

    25.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Interessanter Plot, aber distanzierter Schreibstil

    "Das Wasserkomplott" behandelt die Gründung und den rasanten Aufstieg einer Naturschutzorganisation, die sich selbst "Familie" nennt. Denn Zusammenhalt für eine gemeinsame Zukunft ist ihr Motto. Und ihr Ziel ist ein riesiges Naturschutzgebiet. Vom Thema her war ich absolut neugierig auf den Umweltkrimi, denn auf den ersten Blick passt Naturschutzgebiet und Krimi nicht unbedingt zusammen. Und es dauert dann auch lange bis sich vage Andeutungen verfestigen. Den Krimianteil fand ich daher nur gering. Der Schreibstil ist relativ distanziert und ähnelt damit eher einem Tatsachenbericht. Unterbrochen wird dieser Eindruck nur durch gelegentliche Dialog-Szenen, überwiegend zwischen Amanda und Fynn, in denen man ihre Einstellung zur Entwicklung ihrer Naturschutzorganisation noch genauer erfährt, oder in Reden von Max, die sein Charisma darstellen. Dennoch bleibt man nur Beobachter:in und fühlt nicht mit den Charakteren mit. Die Handlung wird auch immer wieder zusammenfassend dargestellt, wenn z.B. die Entwicklung der Organisation über Monate in wenigen Sätzen beschrieben wird. Der Vorteil ist, dass man die Entwicklung auf wenigen Seiten unterbringen kann und dadurch der Erfolg noch dramatischer wirkt. Tatsächlich war ich auch sprachlos über den explosionsartigen Erfolg der "Familie" und hätte gerne an der ein oder anderen Stelle mehr darüber erfahren, wie genau das möglich ist. Man bekommt zwar einen Eindruck, aber man "fühlt" es nicht. Generell hat die "Familie", wie Max sie erschafft, etwas Sekten-artiges an sich. Dieses bedingungslose Folgen des Anführers, der wie ein Gott behandelt wird. Das fand ich erschreckend, vor allem weil sie so selbstlose Ziele mit ihrem Naturschutz verfolgen und tatsächlich eine Verbesserung der Welt anstreben. Und damit einen Nerv bei der Bevölkerung treffen. Gleichzeitig hat genau diese Assoziation mit einer Sekte bei mir direkt Misstrauen gegenüber Max aufkommen lassen, den seine "Familie" aber nicht sieht oder sehen will. Mir war früh klar, dass das alles auf irgendetwas mieses hinausläuft. Und im Laufe der Geschichte greift die "Familie" auch immer wieder zu "radikaleren" Maßnahmen wie z.B. Autos besprühen oder nachts Massen-Mahnwachen vor Einzelbäumen halten. Zum Ende hin vermischt sich die Arbeit der "Familie" als Handlungsstrang zunehmend mit Ereignissen in der Welt generell, wie sie tatsächlich in den nächsten Jahrzehnten eintreten könnten. Mir kamen die Entwicklungen abseits der "Familie" aber immer etwas plötzlich vor - da hätte nebenbei noch mehr einfließen können. Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits bleiben die Entwicklung und die Umwelt-/Naturschutz-Aktionen der "Familie" im Gedächtnis und regen zum Nachdenken darüber an, wie weit Naturschutz gehen darf oder kann. Anderseits gefiel mir der distanzierte Erzählstil nicht so gut. Außerdem nimmt der Titel ein bisschen zu viel des Inhalts vorweg. Dennoch würde ich den Umweltkrimi durchaus weiter empfehlen, um sich einen Einblick zu verschaffen, was sowohl bei radikalerem Naturschutz als auch beim blinden Folgen eines Anführers passieren könnte. 3,5/5 Sterne

  • yellowdog

    3/5

    10.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    zu distanziert

    Von Jürgen-Thomas Ernst habe ich schon 2 großartige Romane gelesen. Das Wasserkomplott fällt im Vergleich etwas ab. Die Figuren haben mich wenig beeindruckt und das Thema der sozialen Gefahren beim Umweltschutz zündet nicht so recht. Für mich scheitert der Roman aber vor allen an der angeblich führenden Persönlichkeit Max Bonnerman, der wenig Charisma ausstrahlt. Das Liebespaar Amanda und Fynn sind zu harmlos um der dem finsteren Bonnerman etwas entgegenzuhalten. Die Abläufe, wie die Menge beeinflusst und gelenkt wird und die globalen Auswirkungen,sind aber glaubhaft geschildert. Ein wenig optimistisches, daher realistisches Buch.

  • Bewertung

    aus Schalksmühle

    2/5

    27.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Distanziert

    Amanda und Fynn setzen sich für die Umwelt und den Klimawandel ein. Immer mehr Leute können sie für Demonstrationen und andere Aktionen generieren, genauso wie Max Bonnermann. Er trägt viele weitere Ideen zu der immer größer werdenden Gruppe hinzu, doch irgendwann ist auch er nicht mehr aufzuhalten… Dieser Einzelband eines Krimis hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. Doch ich komme erst einmal zu den positiven Aspekten des Buches. Das Wort „Umweltkrimi“ hat mich sofort angesprochen, da es was ganz anderes ist und mein Interesse somit stark geweckt hat. Da die Schriftgrösse verhältnismäßig recht groß, aber noch angenehm, und die Geschichte knapp dreihundert Seiten lang ist, ist sie für Zwischendurch gut geeignet. Die Seitenanzahl pro Kapitel beträgt häufig nicht mehr als zehn Seiten. Zu Beginn lernt man außerdem die Protagonisten recht schnell besser kennen und erfährt was sie im Leben antreibt. Viele Stellen der Geschichte beinhalten viel Humor und einen gewissen Wohlfühlfaktor, vorallem wenn von der Schönheit der Natur berichtet wird. Hier entsteht häufig eine sehr idyllische und ruhige Atmosphäre. Während des gesamten Buches wird dem Leser zum Nachdenken bezüglich der Natur, Klimawandel und deren Umgang stark angeregt. Auch welche Maßnahmen jeder Einzelne ergreifen kann wird oft thematisiert. Nun möchte ich die Dinge erläutern, die mir nicht so gut gefallen haben. Die meisten Themen und Handlungen sind viel zu kurz erzählt worden, als das man richtig Mitfühlen kann, was eine gewisse Distanz dem Leser gegenüber schafft. Irgendwann kommt dadurch auch Unverständnis für deren Inhalt und Handeln der Figuren auf. Außerdem war es leider aus diesen Gründen auch so, dass nach knapp einem Drittel der Geschichte keinerlei Spannung mehr vorhanden war und ich deshalb ein paar Passagen nur überflogen habe. Letztendlich kann ich sagen, dass die positiven Aspekte gemessen an ihrer Anzahl deutlich mehr sind, doch die negativen vom Inhalt her dennoch deutlich überwiegen. Durch die wenige Spannung und Distanziertheit der Charaktere war es mir kaum möglich eine Verbindung zum Buch aufzubauen, auch wenn mich der Inhalt sehr interessiert hat. Doch da sollte sich jeder seine eigene Meinung zu bilden.

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2021

    eBook (PDF)

    Toller Plot, brandaktuell

    Ein beeindruckendes Buch wie eine jugendliche Naturschutzorganisation von einem Trojaner heimgesucht wird und am Ende für ganz andere Zwecke missbraucht wird. Erst viel zu spät erkennen die Jugendlichen, dass sie das Opfer eines Komplotts wurden. Was mich auch überzeugt hat. Mit welcher Leidenschaft und Ehrlichkeit diese Jugendlichen ihr Ziel verfolgen. Sie besprayen benzinfressende Autos mit Hinweisen auf den Benzinverbrauch pro Hundert Kilometer. Sie kippen Erde in Swimmingpools von Menschen, die Trinkwasser vergeuden. Sie leben ihre Überzeugung. Das ist toll gemacht. Habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Bravo! Und mehr davon.

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