Produktbild: Träume von Freiheit - Ferner Horizont
Band 2

Träume von Freiheit - Ferner Horizont Roman

Aus der Reihe Träume von Freiheit
27

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

510

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/4,3 cm

Gewicht

606 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2863-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

510

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/4,3 cm

Gewicht

606 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2863-0

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau

    „Träume von Freiheit-Ferner Horizont“ von Silke Böschen Spielort ist die amerikanische Kolonie in Dresden im 19. Jahrhundert. Florence de Meli ist mit einem ziemlich abscheulichen, jedoch reichen Ehemann verheiratet unter dem sie einiges auszuhalten hat. Ihr Lichtblick sind ihre geliebten Kinder Minnie und Henry. Doch ihr Ehemann und ihre bösartige Schwiegermutter wollen sie loswerden und hecken einen perfiden Plan aus. Ein Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit entfacht und treibt Florence immer weiter weg von ihren Kindern und ihrer Heimat Dresden. Silke Böschen thematisiert in ihrem Roman die Unfreiheit der Frauen im 19. Jahrhundert. Als Ehefrau hatte sie sich um Haushalt und Kinder zu kümmern. Eigene Wünsche und Bedürfnisse waren nicht erwünscht. Die Gesellschaft war starren Regeln und Ordnungen unterworfen. Auch vor dem Gesetz war der Mann der Vormund der Frau. Ohne seine Erlaubnis durfte sie kaum etwas. Der Roman hat mir wieder eindrücklich vor Augen geführt unter welchen Bedingungen Frauen noch vor gut 140 Jahren lebten. Für mich in der heutigen Zeit als Frau undenkbar. Und dennoch ist es nicht das graue Mittelalter sondern die Generation unserer Urgroßmütter. Die Erzählung fußt auf einer realen Persönlichkeit. Dies macht die ganze Geschichte umso dramatischer und läßt einem als Mutter das Herz zusammenziehen. Umso schöner finde ich es, dass Silke Böschen Florence de Meli mit diesem Roman eine unschätzbare Ehrung zuteil werden ließ. Florence wäre sicher sehr stolz auf diesen großartigen Roman.

  • Bewertung

    5/5

    05.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau kämpft für Gerechtigkeit

    Inhaltsangabe: Florence de Meli lebt zusammen mit ihrem Mann Henri und den beiden Kindern in der amerikanischen Kolonie in Dresden, aber glücklich ist sie nicht. Grund dafür ist, dass es Henri gar nicht gerne sieht, wenn seine Ehefrau feiert, tanzt und so umschwärmt wird. Dieses, in seinen Augen zügellose Verhalten, führt zu diversen Streitereien, aber genau dieses Leben liebt Florence. Als Henri eines Tages keinen Ausweg mehr weiß, wie er seine Ehefrau noch zügeln kann, schmiedet er einen Plan und lässt Florence kurzerhand in eine Nervenanstalt stecken. Ab diesen Augenblick weiß sie eins: sie wird um ihre Kinder und für Gerechtigkeit kämpfen! Zuerst muss sie die Anstalt verlassen und als ihr dies gelingt, beginnt eine abenteuerliche Flucht, die sie bis nach New York führt. Von dort aus beginnt sie den Kampf… Wird sie diesen Gerichtsprozess gewinnen oder muss sie wieder zu ihrem Ehemann nach Dresden zurück? Träume von Freiheit – Ferner Horizont ist der zweite Roman von Silke Böschen. Vor ca. zwei Jahren habe ich mit großer Begeisterung ihr erstes Buch Träume von Freiheit – Flammendes Meer gelesen und seitdem wartete ich mit voller Spannung auf den zweiten Teil dieser Trilogie, der jetzt im Gmeiner Verlag erschienen ist. Nachdem ich den Klapptext gelesen habe, wusste ich, dass mich diese Geschichte auf eine sehr emotionale Reise mitnehmen würde und so war es auch. Erneut konnte mich Silke Böschen mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil voll und ganz überzeugen und so tauchte ich in die Geschichte um Florence de Meli ein und ab. Während des Lesens merkte ich recht schnell, wie mich Florence Leben immer tiefer in ihren Bann zog und dieses Buch kaum noch aus den Händen legen konnte und wollte. Wie schon beim ersten Teil „Träume von Freiheit - Flammendes Meer“ basiert auch diese Handlung auf eine wahre Begebenheit, die der Autorin sehr am Herzen lag. In akribischer Kleinstarbeit hat sie sämtliche historische Fakten über Personen und Handlungsstätten zusammengetragen, um diese einzigartige Geschichte zum Leben zu erwecken. Angefangen über die ausdrucksstarken und facettenreichen Charaktere, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Hinzu kommt die Kulisse um 1875, die sehr detailliert eingefangen und wieder gespiegelt worden ist. Besonders die Verhältnisse in den Heilanstalten und deren Heilungsmethoden haben mich schockiert zurückgelassen. Wie ich bereits oben erwähnt habe, basiert die Handlung auf eine wahre Begebenheit. Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas über Florence de Meli (1853-1933) und deren Schicksal gehört bzw. gelesen habe. Dank Silke Böschen, durfte ich nun mehr über das be-wegte und emotionale Leben dieser Frau kennenlernen. Die zweifache Mutter Florence hatte es wahrlich nicht leicht, denn ihr Ehemann Henri liebte lieber den Alkohol als einer geregelten Arbeit nachzugehen. Das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter Antoinette de Meli wurde zunehmend schwieriger, denn sie gab Florence die Schuld, dass ihr Sohn Henri immer mehr dem Alkohol verfiel. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde Florence aus der gewohnten Umgebung herausgerissen und in eine Nervenheilanstalt gesteckt. Von dort aus begann eine Odyssee, die sie bis nach New York brachte. Von dort aus, versuchte sie mit allen Mitteln das Sorgenrecht für die Kinder zu bekommen und sich von ihrem Ehemann scheiden zu lassen. Ausdrucksstark, einfühlsam und sehr emotional berichtet Silke Böschen über das schicksal-hafte Leben der Florence de Meli. Ab der ersten Seite durfte ich sie begleiten und durchlitt alle Stationen. Ich merkte, mit wieviel Kraft und Mut sie sich ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter widersetzte, ihren Freundinnen anvertraute, wie sie gegen das Unverständnis ankämpfte, die Wut, die sie in der Heilanstalt mehrfach begleitete, ihre wiedergewonnene Stärke und Hoffnung auslebte und auch der harte Kampf für ihrer Kinder und die Gerechtigkeit. Dank zahlreicher Unterstützungen und ihre Willensstärke ließ sie sich nicht entmutigen, um diesen steinigen Weg gehen zu wollen. Am Ende des Buches befindet sich ein Personenregister, der mir die einzelnen Charaktere und ihre Lebensstationen nochmals ein wenig näherbrachte. Träume von Flammen – Ferner Horizont ist ein emotionaler und historisch gut recherchierter Roman, der mich nicht nur bewegt zurückgelassen hat, sondern auch beeindrucken konnte. Für mich war es ein weiteres Lesehighlight 2021. 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung gibt es auch noch!

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Traumziel Amerika

    Auf wunderbar unterhaltsame Weise wird hier die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die mutig, resolut und unerschrocken für ihre persönliche Freiheit kämpft, auch wenn sie dafür viele Opfer bringen muss. Florence erlebt das Schicksal zahlreicher junger Frauen im 19. Jahrhundert, denn mit der Heirat, die leider allzu früh notwendig wurde, ist sie ihrem tyrannischen, trunksüchtigen und cholerischen Ehemann ausgeliefert. Kein gutes Ende scheint in Sicht, auch die beiden Kinder leiden unter der Situation, aber dann gibt es ein wenig Hoffnung. Dank einiger wirklich guter Freundinnen, Freunde und Verwandter gelingt Florence die Flucht aus dem sächsischen Dresden ins ferne Land ihrer Träume- Amerika. Jetzt erst beginnt für sie das eigentliche Leben, das ihr mehr zu bieten hat als ein schönes Heim, Personal und einen widerwärtigen Ehemann. Nach wahren Begebenheiten erzählt und sehr gut zu lesen, lehrreich und interessant geschrieben.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Florence de Meli - eine wahre Geschichte

    Florence de Meli ist 1887 in einer unglücklichen Ehe gefangen und versucht durch ihr fröhliches Naturell ein bisschen Abwechslung in ihr Leben zu bringen. Ihren Mann Henri ist das ein Dorn im Auge! Mit Hilfe seiner Mutter und einem Arzt läßt er Florence in eine Irrenanstalt einweisen. Mit Hilfe von guten Freunden gelingt ihr die Flucht dort heraus und sie kommt nach Amerika. Dort versucht sie, sich von ihn scheiden zu lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin Silke Boeschen hat durch sehr genaue Recherchen eine Autobiografische Geschichte in einen sehr spannenden und mitreißenden Roman zu schreiben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Igensdorf

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Flucht in die Freiheit

    Inspiriert von einer wahren Geschichte, nimmt uns Silke Böschen mit auf eine abenteuerliche Flucht. Weg aus Deutschland, quer durch Europa mit dem Ziel: Amerika. Und dies alles nur, weil Florence Ehegatte Henri glaubt, dass seine beliebte und lebensfrohe Frau in der amerikanischen Kolonie in Dresden das Leben zu leicht nimmt. Henri, ein Mann der von seiner Mutter ausgehalten und dominiert wird, selbst aber nur wenige Entscheidungen trifft, lässt mit Hilfe eines bestechlichen Arztes seine Frau für verrückt erklären und in eine Heilanstalt einweisen. Ab hier beginnt die abenteuerliche Reise, die mit einer Scheidungsschlacht, vor allem um die beiden Kinder, endet. Interessant deshalb, weil Florence wirklich gelebt hat und dies für die damalige Zeit ein ungewöhnlicher Werdegang für eine Frau war. Besonders für eine Frau mit Rang und Namen. Mir gefällt dieser historische Roman. Durch seine genaue Ausarbeitung, sorgfältige Recherche und die detailgenauen Schilderungen hebt er sich positiv von vielen historischen Romanen ab. Er ist mit viel Hingabe geschrieben, sodass sich die 500 Seiten fast von selbst lesen. Diese Geschichte ist nachvollziehbar und beschreibt ein Leben außerhalb der Norm. Besonders erwähnenswert ist das ausführliche Personenregister im Anhang. Lesenswert weil: Silke Böschen ein für viele unbekanntes Kapitel der deutsch-amerikanischen Geschichte lebendig werden lässt. Ohne Schnulzenfaktor - dafür akribisch recherchiert.

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