Produktbild: Verlorenes Land
Band 1

Verlorenes Land Ein DDR-Krimi

Aus der Reihe DDR-Krimi
11

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2021

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,7 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946734-82-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2021

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,7 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946734-82-6

Herstelleradresse

edition krimi
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hinterhofgeflüster

    Der junge Volkspolizist Uwe Friedrich ermittelt in einem Mordfall. Ein Mann ist in einem Hinterhof in Dresden erschossen worden. Doch da wir uns in diesem Krimi im Jahr 1982 befinden, hat das Ministerium der Staatssicherheit der DDR auch ein Auge auf die Ermittlungen geworfen. Und da der ambitionierte Uwe alle Steinchen umdreht, wird bei den Herren „da oben“ der ein und andere nervös. Der Volkspolizei wird der Fall entzogen, aber nun kann Uwe erst recht nicht mehr davon lassen. Zusammen mit seiner charmanten neuen Bekannten Sabine begibt er sich auf ziemlich dünnes Eis. Neben der spannenden Krimiatmosphäre hat mich die Zeitreise in die ehemalige DDR total begeistert. Als die Mauer fiel, war ich noch ein Kind und kannte die DDR nur von unseren monatlichen Verwandtenbesuchen. Aber den braunkohlegeschwängerten Geruch der Ost-Berliner Luft und auch so manchen Geschmack der damaligen kulinarischen Genüsse, werde ich wohl niemals vergessen. Bei so manchem hatte ich sofort wieder ein Bild vor Augen oder den Geschmack auf der Zunge. Und für alle, die die DDR nicht am eigenen Leib gespürt haben, hilft eine umfangreiche Begriffserklärung am Ende des Buches. Durch dieses Buch wird wieder deutlich, wie unglaublich mächtig, dass geschriebene Wort ist. Wir reisen mit dem Geist in die Vergangenheit und lassen aufleben was verschwunden ist. Und neben den Gefühlen von damals kommen Erinnerungen hoch, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie noch gibt.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    12.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Ausflug ins Jahr 1982

    Dieses Buch erschien 2021 im Verlag edition krimi und beinhaltet 372 Seiten. Diese Geschichte verschlägt uns nach Dresden in das Jahr 1982. In der Äußeren Neustadt wird ein Mann erschossen aufgefunden. Volkspolizist Uwe Friedrich stößt bei seinen Ermittlungen auf die Verbindung des Ermordeten mit der Devisenbeschaffungsgesellschaft Koko. Daraufhin wird der Kriminalpolizei durch die Staatssicherheit der Fall entzogen. Uwe kann dies einfach nicht akzeptieren und setzt die Nachforschungen auf eigene Faust fort. Dabei recherchiert er arglos in der Vergangenheit des Opfers und legt dabei Zusammenhänge offen, die hohe Offiziere von Volkspolizei und Stasi schwer belasten und gerät dabei selbst in ein gefährliches Netz aus Korruption und Machtmissbrauch. Dies ist das erste Buch, das ich vom Autor Andreas M. Sturm gelesen habe und ich bin komplett begeistert. Da ich selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, war es für mich ein Ausflug in die Vergangenheit, in meine Jugend. Es kann sogar sein, dass ich im Jahr 1982 in Dresden war, denn ich sang in einem Chor und da fuhren wir regelmäßig einmal im Jahr ins Chorlager nach Dresden, wo wir mit dem Leiter des Kinderchors der Dresdner Philharmonie probten. Dresden ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich habe zwar auch zu meinen Jugendzeiten gewusst, dass es die Stasi gab, hatte aber glücklicherweise nichts mit ihr zu tun. Erst nach dem Fall der Mauer wurde mir bewusst, wie sehr viele Menschen unter der Staatssicherheit gelitten haben. Jeder, der nicht gesetzeskonform gedacht und gehandelt hat, konnte in ihre Klauen gelangen. Das hat der Autor wirklich gut herausgearbeitet und zum Ausdruck gebracht. Ich war von der ersten Seite an mitten in der Handlung des Geschehens und konnte mich gut in Uwe Friedrich hineinversetzen, der einfach nur seine Arbeit machen wollte und sich selbst ganz schön in Gefahr begeben hat, da der Kriminalpolizei ja der Fall entzogen wurde. Irgendwie lässt ihm das alles keine Ruhe. Ich will aber gar nichts weiter verraten, denn ihr solltet das Buch schon selbst lesen. Der Autor macht auf die Missstände, die in der DDR herrschten, aufmerksam und genau daran kann ich mich noch sehr deutlich erinnern. Man war nur unterwegs, um irgendetwas zu ergattern. Hier geht es um Kunstraub, um die Zeit der Widerstände. Ich kann mich noch erinnern, dass Schüler meiner Klasse auf der EOS, die in der Kirche waren, damals Aufnäher mit dem Text „Schwerter zu Pflugscharen“ auf ihre Jacken nähten und die Lehrer sie aufforderten, diese zu entfernen. In dieser Geschichte erfährt der Leser, wie es damals in der DDR war, wie die Menschen lebten und dass man sich freute, wenn man irgendetwas im Konsum, in der HO oder im Deli (der bei uns in Thüringen Fress-Ex hieß) ergattert hat. Oder auch den wunderbaren Geruch des Intershops hatte ich gleich in der Nase, als ich dieses Buch las. Es handelt sich um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Krimi, den ich regelrecht verschlungen habe und der mich in eine Zeit zurück katapultierte, die ich so nicht wieder haben möchte. Ich kenne auch noch die Frauenkirche, wie sie zerstört als Mahnmal dargestellt wurde und heute ist sie wieder aufgebaut und erstrahlt in vollem Glanz. Man kann hier erkennen, dass man gewisse Vorzüge in der DDR genießen konnte, wenn man Kompromisse eingegangen ist. Ich hatte wunderbare Lesemomente, war gedanklich voll in der Geschichte und empfehle das Buch sehr gern weiter. Der Autor hat mich mit diesem Ausflug ins Jahr 1982 begeistert, fasziniert und vollends überzeugt.

  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Krimi

    Verlorenes Land ist ein DDR-Krimi des Autors Andreas M. Sturm, der bei edition krimi erschien, ist. Die Softcoverausgabe ist in der ersten Auflage am 9. März 2021 erschien. Inhalt: In der äußeren Neustadt von Dresden wird im Februar 1982 ein Mann erschossen aufgefunden. Uwe Friedrich, der ermittelnde Volkspolizist, stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Verbindung des Ermordeten mit der Devisenbeschaffungsgesellschaft KoKo. Daraufhin beansprucht die Staatssicherheit den Fall für sich. Da Uwe es nicht akzeptieren kann, setzt er die Nachforschungen auf eigene Faust fort. Ohne nachzudenken, recherchierte er in der Vergangenheit des Opfers, wobei er Sachen frei legte, die die Offiziere der Volkspolizei und Stasi schwer belasten könnte, was dazu führt, dass er selbst in ein gefährliches Netz aus Korruption und Machtmissbrauch gerät. Meinung: Der DDR-Krimi erscheint als Taschenbuch mit 384 Seiten. Das Cover des Buchs zeigt ein baufälliges Gebäude mit der DDR-Flagge, was sehr passend zum Titel des Buchs gewählt wurde. Der Roman ist in 74 Kapitel gegliedert und wird ergänzt durch ein Kapitel mit Begriffserklärung und Danksagungen. Ich fand den Krimi so gutgeschrieben, sodass ich vom Anfang bis zum Ende gefesselt war. Auch die Schreibweise des Autors ließ sich flüssig und einfach lesen. Mit den Figuren und Handlungen konnte ich mich gut identifizieren, sodass ich von Beginn an in die Welt der DDR drinnen war. Wir erhalten nicht nur einen großartigen Krimi, sondern auch historische Fakten, die in den Krimi eingearbeitet wurden. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde. Fazit: Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Krimis oder auch Bücher mit der DDR als Handlungsort interessiert. Es bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Buecherseele79

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kunstraub in der DDR

    Kaum hat der Volkspolizist Uwe Friedrich mit den Ermittlungen an dem Mord an Siegfried Rost begonnen, wird ihm der Fall sogleich wieder entzogen.Dabei liebt Uwe seine Arbeit für den sozialistischen Staat und hält das Konzept der DDR für fair. Es fällt Uwe schwer den Fall in Ruhe zu lassen und wie der Zufall es wo will landet eine alte Akte auf seinem Schreibtisch...ein Fall der nie aufgeklärt werden konnte und vielleicht einen Hinweis auf den Mord und den Ermordeten geben könnte...und einen Blick hinter die Kulissen der DDR... "Natürlich musste er akzeptieren, dass er eine Variable nicht in seine Rechnung einbeziehen konnte. Und die war womöglich von so großer Bedeutung, dass sie all seine bisherigen Überlegungen für null und nichtig erklärte. Wenn die Staatssicherheit sich den Fall unter den Nagel riss, lag offensichtlich ein schwerwiegender Anlass vor." (Seite 66) Ein sehr spannender und wirklich gut umgesetzter DDR Krimi der sich mit den mittlerweile bekannten Machenschaften der "Hinterzieher" des Systems beschäftigt. Ohne viel verraten zu wollen geht es hier um Kunstraub, Mord, und was es mit diesem ganzen System dahinter auf sich hat. Der Einstieg gelingt leicht, gerade der Hauptprotagonist Uwe Friedrich ist ein sehr sympathischer Ermittler der an die Macht und die Gerechtigkeit, die in der DDR herrscht(angeblich), glaubt. Und er liebt und lebt seinen Beruf. Doch als ihm der Fall entzogen wird und Uwe sich mit ein paar Menschen anfreundet merkt er ganz schnell dass nicht alles so toll ist wie es auf den ersten Blick scheint. Seine Wandlung von einem glühenden Anhänger zu einem Skeptiker fand ich gelungen, nicht übertrieben, sondern man ist selbst hier und da in eine Zwickmühle geraten. Während die einen für das System arbeiten, nicht mucken und machen was verlangt wird, so geht es der normalen Bevölkerung lange nicht so gut wie Uwe meinen möchte. Durch Sabine, Brigitte und Anton sieht man die DDR durch einen neuen, anderen Blickwinkel. Ich mochte die Spannung, die sich langsam aufbaut, es gibt neue Erkenntnisse, es ist natürlich gefährlich selbst auf eigene Faust weiter zu ermitteln, das wird auch Uwe irgendwann klar. Man merkt wie er zu Beginn noch blauäugig in die ganze Sache "einsteigt" und dann immer mehr Hinweise bekommt dass er viel vorsichtiger handeln muss und sollte. Warum wurde Siegfried Rost ermordet? Der Fall wird auf jeden Fall gekonnt aufgelöst. Der Autor nimmt uns mit zu Orten, Häusern, Strassen die es in der DDR gab. Er fängt die Gesamtstimmung, und wie die Systeme arbeiten, gekonnt ein. Warum sich die sogenannte KoKo mit Kunstraub beschäftigt, wo die Stasi ihre Finger im Spiel hat, das kommt immer mehr zum Vorschein, gibt Einblicke wie damals "gearbeitet " wurde. Auch dass man jederzeit mit Rückschlägen aus dem Rücken rechnen muss. Mich hat der DDR Krimi sehr gut und gekonnt unterhalten, ich könnte mit eine Reihe mit dem Ermittler Uwe Friedrich sehr gut vorstellen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • Dana

    5/5

    27.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    spannender DDR-Krimi

    Nachts, in einem ruhigen Hinterhof wird ein Mann erschossen. Seine Identität kann schnell geklärt werden doch das Motiv des Mordes bleibt ungewiss. Uwe Friedrich ist bei der Volkspolizei und einer der Ermittler in dem Tötungsdelikt. Bei seinen Recherchen stößt er auf Dinge, die er besser nicht wissen sollte und schneller als die Polizisten schauen können, wird ihnen der Fall von der Staatssicherheit entzogen. Davon nur noch mehr angestachelt, beginnt Uwe eigene Nachforschungen anzustellen, befragt Leute und wühlt in der Vergangenheit des Opfers, nicht ahnend, dass er dabei in ein Wespennest sticht, das ihm selbst ebenfalls gefährlich werden könnte. Dieses Buch entführt einen in das Jahr 1982 nach Dresden. Die DDR hat die Stadt voll im Griff, an vielen Orten sind die Auswirkungen des Krieges noch sicht- und spürbar. Ich bin selbst zu jung, um Erinnerungen an die DDR zu haben und kann daher nicht einschätzen, ob alle Vorkommnisse genauso möglich gewesen wären. Aber nach allem, was man so aus Zeitzeugenberichten, dem Geschichtsunterricht oder den Erzählungen von Verwandten weiß, konnte ich mir gut vorstellen, dass diese Ereignisse durchaus wahrscheinlich sind. Ich empfand es auf jeden Fall als sehr spannend und interessant in diese Zeit einzutauchen und so, neben den Ermittlungen, auch umfangreiche Einblicke in den Alltag der Charaktere zur Zeit des kalten Krieges und zu ihrer Vergangenheit zu bekommen. Besonders präsent war dabei auch die Stasi oder die Angst vor möglichen geheimen Agenten und Spionen. Man sollte immer auf der Hut sein, besonders wenn man Ermittlungen anstellt, die man eigentlich nicht anstellen sollte, so wie der Volkspolizist Uwe Friedrich es tut. Er ist ein kluger Kopf und lässt sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Seine Motivation und Neugier bringen ihn jedoch auch immer wieder in Situationen, die gefährlicher werden könnten, als er selbst in dem Moment ahnt. Der Schreibstil von Andreas M. Sturm hat mir gut gefallen. Durch die zahlreichen, kurzen Kapitel entsteht eine schöne Dynamik in der Geschichte und die Handlung schreitet zügig und an verschiedenen Stellen voran. Die Perspektivwechsel ermöglichen es, einen guten Überblick über das Geschehen zu erlangen und obwohl man als Leser damit oft einen Wissensvorsprung hat, war es nie langweilig. Häufig begleitet man Uwe, der an verschiedenen Stellen und in mehreren Fällen ermittelt. Dabei geht er geschickt vor, kombiniert klug und kann seine Gegenüber gut einschätzen. Nur leider sind ihm immer wieder die Hände gebunden. Deutlich wird bei den Ermittlungen auch, dass die technischen Voraussetzungen in den 80er Jahren ganz andere waren, als man sie aus der heutigen Zeit kennt. Zum Beispiel würde man einen Polizisten, der fast alle seine Wege mit dem Fahrrad zurück legt, heute wohl eher selten sehen und die Verhöre werden auch nicht mehr auf Kassette aufgenommen. Es gibt aber auch Szenen, in denen man Einblicke in die Machenschaften der Stasi oder der Mittelsmänner bekommt und Passagen, in denen weitere Figuren in den Mittelpunkt rücken, die auf die eine oder andere Weise mit den Vorkommnissen verknüpft sind. Nach und nach wird dadurch deutlich, wie komplex, verstrickt und verzwickt die gesamte Situation ist und wie viele Personen ihre Finger im Spiel haben. Wer am längsten Hebel sitzt und die richtigen Strippen zieht, hat die besten Karten. Wer etwas herausgefunden hat, was er gegen den nächsten verwenden kann, hat vielleicht einen Verbündeten oder zumindest einen Gefallen gut. Es war sehr spannend diese Entwicklungen zu verfolgen, auch wenn es eine andere Art an Spannung war, als die, die man in anderen Krimis des Autoren gespürt hat. Obwohl auch hier ein Mörder gesucht wird, ist es nicht die Gefahr des heimtückischen, brutalen Irren, die einen hier begleitet, sondern eher die kribbelige Anspannung, wer hinter welcher Verstrickung steht, wer was angeleiert oder bewusst oder unbewusst ausgelöst hat und ob es Uwe wohl gelingen wird, weitere Aspekte in Erfahrung zu bringen, ohne selbst seinen Kopf zu riskieren. Stück für Stück fallen die Puzzleteile an ihren Platz und es dröseln sich die korrupten Verbindungen der Figuren untereinander auf. Die für die Zeit typischen Dinge, wie Kassettenrekorder oder die alten Autors, wie der Trabant und der Wartburg, sorgen für ein nostalgisches Setting, das die Atmosphäre der Handlung unterstützt hat. Gut gefallen hat mir auch das Wort und Abkürzungsverzeichnis am Ende des Buches. Einige der Begriffe waren mir nämlich unbekannt und so konnte ich dort nachschauen, was ich nicht wusste. Wenn man sich in Dresden auskennt, wird man auch viele der Schauplätze wiedererkennen und kann die Bewegungen der Personen durch die Stadt gut mitverfolgen. Mir kamen einige Straßen und Plätze auch bekannt vor, so dass vor meinem inneren Auge ein Bild davon entstand, wo man sich befand. Eine schöne Reise in die Vergangenheit, die, aus meiner Sicht, gut die polizeilichen Ermittlungen mit den privaten Sorgen und Herausforderungen der Figuren und die, oftmals geheimen, Machenschaften einiger Institutionen miteinander kombiniert. Fazit Ein schöner Krimi, der mich gut unterhalten hat, durchweg spannend und sehr flüssig zu lesen war. Durch die kurzen Kapitel gibt es viele Ortswechsel und man kann verschiedene Charaktere bei ihren unterschiedlichen Aufgaben begleiten. Trotz des Wissensvorsprungs blieb es stets spannend und ich war neugierig zu erfahren, wie es weitergeht, welche Intrigen noch aufgedeckt werden und wer wo seine Finger mit im Spiel hat. Eine besondere Atmosphäre hat die Handlung durch die Zeit erhalten, in der die Geschichte spielt. 1982 liefen viele Dinge eben noch anders, es gab einige Erfindungen und Modernisierungen noch nicht, der Alltag und Lebensstandard, sowie Bildungsmöglichkeiten und Karrierechancen sind nicht vergleichbar mit dem, was man heutzutage kennt. Mir hat das Buch tolle Lesestunden gebracht und ich könnte mir gut vorstellen, ein weiteres Mal mit Uwe Friedrich oder einem anderen Ermittler der DDR auf Verbrecherjagd zu gehen.

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