Mathilde, eine junge Elsässerin, verliebt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs in Amine Belhaj, einen marokkanischen Offizier im Dienst der französischen Armee. Die beiden heiraten und lassen sich in der Nähe von Meknès nieder, am Fuß des Atlas-Gebirges, auf einem abgelegenen Hof, den Amine von seinem Vater geerbt hat. Während er versucht, dem steinigen Boden einen kargen Ertrag abzutrotzen, zieht Mathilde die beiden Kinder groß. Voller Freiheitsdrang hatte sie den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen: den alltäglichen Rassismus der französischen Kolonialgesellschaft, in der eine Ehe zwischen einem Araber und einer Französin nicht vorgesehen ist, die patriarchalischen Traditionen der Einheimischen, das Unverständnis des eigenen Mannes. Aber Mathilde gibt nicht auf. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der Anderen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Thun im Kanton Bern
5/5
21.11.2022
Buch (Taschenbuch)
bien écrit
Voilà un beau livre d’une femme blanche partant vivre au Marco avec son soldat marocain qui a lutté pour la France pendant la deuxième guerre mondiale. La culture est autre, la manière de penser et de se comporter. Ce qui est surtout bien fait, c’est la manière de décrire ce choc entre civilisation. L’auteure n’utilise pas ces stéréotypes et ces clichés connus. C’est un récit qui se contente surtout de décrire, d’aller de l’avant d’une action à l’autre, de traiter le thème dans toute sa longueur et densité et d’y introduire une perspective historique fort intéressante: le Maroc qui commence à se libérer du joug français. Bref, vraiment très bien fait.
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