• Produktbild: Geteilte Träume

Geteilte Träume Eine deutsche Familiengeschichte. Roman

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

29519

Erscheinungsdatum

26.02.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

622 KB

Auflage

1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

EAN

9783751703871

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

29519

Erscheinungsdatum

26.02.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

447 (Printausgabe)

Dateigröße

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1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

EAN

9783751703871

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  • Bewertung

    aus Springe

    5/5

    21.04.2021

    eBook (ePUB)

    Spannendes und emotionales Debüt

    Meine Erwartungen an diesen Roman wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte um Ingke, die in der damaligen DDR adoptiert worden ist, hat mich tief berührt. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Durch ihre Suche nach den Hintergründen taucht man immer tiefer in die Geschichte ein und kommt durch verschiedene Figuren, die ihre Story erzählen, der Wahrheit Stück für Stück näher. Jeder Charakter wurde liebevoll ausgearbeitet. Gut fand ich auch, die am Ende des Romans dargestellten, komplizierten Familienbande. Die damaligen Zeiten in der DDR sind eindrucksvoll beschrieben, dass ich immer dieses Aha-Erlebnis hatte. Durch viele Details wurde ich wieder an meine Besuche in der einstigen DDR erinnert. Es war realistisch dargestellt mit Höhen und Tiefen der damaligen Zeit, was m die Vergangenheit wieder aufleben ließ. Ein wirklich empfehlenswerter Roman, der die Zeit des geteilten Deutschlands noch einmal aufleben lässt und einen nachdenklich zurücklässt.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    4/5

    18.04.2021

    eBook (ePUB)

    Geschichte einer Zwangsadoption

    Ingke wächst behütet und glücklich bei ihren Eltern in der DDR auf. Kurz vor ihrem Abitur erfährt sie, dass sie adoptiert wurde. Eine Welt bricht für sie zusammen. Nun will sie ihre richtige Mutter, die im Westen lebt, kennenlernen. Will wissen, was damals passiert ist, Sie frägt die verschiedenen Familienmitglieder nach ihren Erinnerungen, aus denen sich ein Bild der damaligen Ereignissen ergibt. Das Buch hat mich sehr betroffen gemacht. Natürlich hatte ich schon von Zwangsadoptionen und den Bespitzelungen durch die Stasi gehört. Ich habe es auch als großes Unrecht empfunden. Doch es waren eher abstrakte Begriffe für mich. Die Autorin hat es geschafft, diese Begriffe mit Leben und Emotionen zu erfüllen. Ich konnte Ingkes Wut und Hilflosigkeit gut verstehen, als sie erfährt, dass ihre vermeintlichen Eltern, sie belogen haben. Wie konnten sie in Ingkes Augen so herzlos sein und sie ihrer wahren Mutter weg nehmen ? Dann beginnt Ingke nachzufragen. Sie will verstehen, wie all das passieren konnte. Und so wie Ingke erkennt, dass es kein schwarz-weiß gibt, habe auch ich dazu gelernt. Für mich war es unvorstellbar, wie leicht man in den Blickfang der Stasi geraten konnte. Ingkes Adoptivmutter wird als Jugendliche rekrutiert, in dem man ihr mit massiven Nachteilen für ihre Eltern droht. Sie soll ihren Bekanntenkreis ausspähen. ich kann nur erahnen, was für eine seelische Belastungdas bedeutet haben muss. Genauso schockierend fand ich das Prinzip der Sippenhaft. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist Ingkes richtige Oma. Die Kinder ihren Eltern wegzunehmen war sicher Unrecht. aber die neuen Eltern waren keine Monster. Sie haben ihre Kinder geliebt. Nach der Wende muss das für die betroffenen Familien dramatisch gewesen sein. Auch das wird im Buch gut heraus gearbeitet - die Verletzungen, Hoffnungen und Ängste auf beiden Seiten. Trotz des wichtigen und belastenden Themas liest sich der Roman sehr unterhaltsam. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung, weil es ein schwieriges Kapitel der DDR unterhaltsam aufbereitet und Verständnis für alle Beteiligten weckt.

  • Bewertung

    aus Hof

    4/5

    19.03.2021

    eBook (ePUB)

    Als Geistergeheul …

    … bezeichnet Ingke, der Dreh- und Angelpunkt des Debüts „Geteilte Träume“ von Ulla Mothes, ihre Albträume, die sie oft heimsuchen. Die junge Frau, die kurz vor ihrem Abitur steht und sonst eine liebevolle Kindheit ohne Entbehrungen genossen hat, kann sich diese Vorkommnisse nicht erklären. Bis sie eines Tages ihrer kranken Mutter Maren Stammzellen spenden möchte und der Arzt ihren Versuch zu helfen als Lottospielen bezeichnet. Denn da erfährt die behütete Ingke, dass Maren und Kelle gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Nach entsprechenden Gefühlsausbrüchen beschließt Ingke ihrer Vergangenheit auf den Grund zu gehen … und der Leser soll sie dabei begleiten. Der Plot des Romanes ist so aufgebaut, dass jedes Familienmitglied, egal, ob es nun zu Ingkes Adoptivfamilie gehört oder zur Blutsverwandten, seine Geschichte nach und nach erzählt. Die junge Frau wird also von Ort zu Ort gewiesen und erfährt, je mehr Personen sie aufsucht, immer mehr über die Hintergründe ihrer beider Familien. Für den Leser kommt dazu noch eine umfassende (und leider teilweise sehr pauschalisierte) Schilderung der Lebensumstände in der DDR, die oft sehr negativ daherkommt, und der BRD, das Gegenteil. Trotzdem verlieren die Geschehnisse nicht an Bedeutung und nicht an Grausamkeit. Leider kommt es durch die Vielzahl der Handelnden dazu, dass man als Leser durcheinanderkommt und nicht wirklich Personen nahekommt, da die Perspektiven stets gewechselt werden. Auch mit Ingke bekommt man hier eine teilweise wenig emphatische und pubertär auftretende Person. Leider fand ich den Schluss auch unglücklich umgesetzt, sodass dieses Debüt mich nicht ganz umgehauen hat, aber dennoch eine gute Geschichte darstellt, die auf auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden.

  • Bewertung

    aus Haselünne

    3/5

    19.03.2021

    eBook (ePUB)

    Leider nicht mein Fall trotz interessanten Themas

    Eine junge Frau zwischen zwei Familien, zwischen Ost und West – ein großer DDR-Familienroman um das Glück im Kleinen und Existenzkämpfe im Großen Berlin, 1992: Erst als junge Frau erfährt Ingke, dass sie als Säugling zu DDR-Zeiten adoptiert wurde. Wer sind ihre wahren Eltern? Warum haben sie sie einst weggegeben? Und was bedeutet das für ihr Leben heute? Sie macht sich auf die Suche und stößt auf die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie, die nach einem gescheiterten Fluchtversuch ihre Tochter verlor. Auf einmal hat die junge Frau zwei Familien, die um sie ringen: Ihre leibliche Mutter, die irgendwann von der BRD freigekauft wurde und bisher nichts über Ingkes Verbleib weiß. Und ihre vermeintlichen Eltern, bei denen sie behütet und geliebt aufgewachsen ist. Doch muss sie sich tatsächlich entscheiden? Ulla Mothes wirft in ihrem Debütroman einen intimen Blick auf die unterschiedlichen Facetten des Lebens in der DDR – respektvoll und authentisch. Zur Autorin Ulla Mothes, 1964 geboren, wuchs in der Mark Brandenburg sowie in Ostberlin auf. Als Studentin stellte sie einen Ausreiseantrag, weil sie nicht wollte, dass ihre Kinder mit einem Maulkorb aufwachsen müssen. Es folgten Exmatrikulation, Arbeit als Garderobenfrau, Ausreise 1986. Heute lebt Ulla Mothes als Lektorin, Autorin und Schreibcoach in Berlin. Ihre zwei erwachsenen Kinder dürfen bis heute sagen, was sie wollen. Meine Meinung Ich lese sehr gerne Romane, die sich mit der Zeit vor und nach der Wende befassen. Daher habe ich mich sehr gefreut, hier bei dieser Bloggeraktion dabei sein zu dürfen. Allerdings muss ich sagen, dass ich schon mit dem Schreib- und Erzählstil der Autorin meine Probleme hatte. Obwohl mich die Grundgeschichte aufgrund des Klappentextes absolut mein Interesse geweckt hatte, konnte mich der Roman zu keiner Zeit wirklich begeistern und fesseln. Auch ging es hier mehr um die Verwandtschaft von Ingke als um sie selbst. Mir ist es aufgrund des Erzählstils auch nicht wirklich gelungen, mich in die Charaktere hinein zu versetzen. Für einen Roman war mir die Erzählweise etwas zu anklagend, auch wenn es natürlich verständlich ist für eine Autorin, die es teilweise mit erlebt hat. Ich muss dazu sagen, ich gehöre zu den Westkindern, die nicht einmal Verwandtschaft im Osten hatte. Aber ich habe auch schon einige Bücher in dieser Thematik gelesen, die mich weit mehr begeistern konnten. Alles in allem kann ich hier leider keine Leseempfehlung aussprechen. Meine Erwartungen, die ich aufgrund des Klappentextes hatte, wurden nicht erfüllt. Von mir bekommt Geteilte Träume daher nur 3 Sterne. 3 von 5 Sternen

  • Mandel120999

    3/5

    19.03.2021

    eBook (ePUB)

    Zwischen zwei Familien

    Als Ingke ihrer leukämiekranken Mutter Stammzellen spenden will, erfährt sie, dass sie gar nicht deren leibliche Tochter ist, sondern adoptiert wurde. Ihrer leiblichen Mutter wurde sie noch zu DDR-Zeiten weggenommen. Ingke ist entsetzt darüber und macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln .... Das Thema an sich interessiert mich sehr und ich habe schon viele Bücher gelesen, die sich mit dem Leben in der DDR auseinandersetzen. Dieses jedoch vermochte mich nicht so sehr so fesseln. Ingke steht leider nicht so im Mittelpunkt der Geschichte, wie ich das erwartet habe. Stattdessen wird der Leser mit vielen Rückblenden konfrontiert, in denen die Erfahrungen der einzelnen Familienmitglieder geschildert werden. Ingke erfährt immer mehr von den Hintergründen der Verwandten. Gleichzeitig bekommt man als Leser sehr viel von den damaligen Lebensumständen in der DDR mit. Manche dieser Beschreibungen gehen einem als Leser recht nah und machen nachdenklich. Insgesamt gesehen muss ich sagen, dass die Autorin das eigentlich spannende Thema für mich persönlich nicht so umgesetzt hat, dass es mich besonders gefesselt hätte. Den Stammbaum am Ende des Buches hätte ich mir am Anfang gewünscht, ich habe ihn leider erst nach Beendigung des Buches entdeckt, da war es leider zu spät.

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