Der Zusammenhang zwischen Alexithymie und Herzschlagwahrnehmung. Eine systematische Literaturrecherche
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.10.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
44 (Printausgabe)
Dateigröße
793 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346279910
Starke Emotionen gehen mit körperlichen Veränderungen einher. Die James-Lange-Theorie (1884) besagt, dass die Wahrnehmung dieser körperlichen Veränderungen ausschlaggebend für das Entstehen der Emotion ist. Diese Theorie wurde 1994 von Damasio weiterentwickelt zu seiner Theorie der somatischen Marker, welche im Gehirn abgespeichert werden. Körperliche Reaktionen auf einen Reiz stellen einen somatischen Marker dar, welcher darüber entscheidet, ob wir in einer zukünftigen ähnlichen Situation noch einmal gleich reagieren, oder ob die abgespeicherte Emotion negativ ist und wir uns für ein anderes Verhalten entscheiden. Ist eine Person nicht fähig, die eigenen Emotionen wahrzunehmen oder zu beschreiben, so spricht man von Alexithymie. Die Fähigkeit körperliche Veränderungen wahrzunehmen nennt man Interozeption. Teil dieser ist die Herzschlagwahrnehmung. Ein Zusammenhang dieser beiden Faktoren wurde mittels einer systematischen Literaturrecherche überprüft. Durch diese wurde ein Überblick über den derzeitigen Forschungsstand gewonnen. Insgesamt wurden acht Studien ausgewertet. Die zwei Studien mit gesunden Probanden ließen Schlüsse auf einen Zusammenhang der beiden Faktoren zu. Die sechs anderen Studien untersuchten Probanden mit unterschiedlichen Störungsbildern. Es ließ sich feststellen, dass Personen mit einer geringeren Herzschlagwahrnehmung auch höhere Alexithymie Werte aufweisen.
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