Produktbild: Der Tod ist ein Tänzer
Band 1

Der Tod ist ein Tänzer Die Josephine-Baker-Verschwörung

Aus der Reihe Die schwarze Venus
7

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.04.2021

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3658 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492996723

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.04.2021

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3658 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492996723

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  • Lilliest

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    11.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    ein dicker Einstieg in einen Berliner Krimi

    Vom Cover, Titel und Klappentext angezogen, wurde ich belohnt. Es braucht nicht viele Seiten und man ist mit den Charakteren bekannt, hat einen Überblick und möchte mehr wissen. Ganz nebenbei fragt man sich, ob es Josephine Baker wirklich gab und beginnt zu recherchieren. Für mich eine Empfehlung zum Lesen, da man durch die Straßen Berlins mitfährt, die Freude und Enttäuschung von Josephine mitfühlt und die entstehenden Gefühle ebenfalls zum Greifen nah hat.

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vielversprechender Auftakt

    Nicht der Schauplatz Berlin und nicht die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts machen das Besondere dieses historischen Kriminalromans aus. Nein, es ist die schillernde Persönlichkeit der Josephine Baker, um die herum Veronika Rusch ihre „Schwarze-Venus-Trilogie“ konstruiert hat, deren erster Teil „Der Tod ist ein Tänzer“ ist. Eingebettet in und angelehnt an eine Fülle historischer Fakten, angefangen beim Titel, der auf einen Tatsachen-Roman von Paul Zech anspielt, bis hin zum Gastspiel von La Revue Nègre im Nelson-Theater, versetzt die Autorin den Leser gekonnt in die goldene Zeit Berlins. Authentische Atmosphäre, starke Charaktere und stetig wachsende Spannung machen die knapp 500 Seiten zum kurzweiligen Lesevergnügen und wecken unbedingte Neugier auf Teil 2!

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Monatshighlight

    Wer auf diesen ersten Band einer Trilogie aufmerksam wird, fragt sich ganz automatisch erst mal, wie man darauf kommt, einen historischen Roman/Krimi zu schreiben und dabei die Tänzerin Josephine Baker in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Bei genauerer Betrachtung des Werdegangs und Lebens dieser Frau wird aber schnell klar, dass es gar nicht so abwegig ist. Sie war zu ihren Lebzeiten eine so ungewöhnliche, selbstbewusste und mutige Frau - und in ihrer Biographie finden sich Dinge wie die Arbeit für die Restistance im zweiten Weltkrieg - also ist es eine geniale Wahl, die Veronika Rusch getroffen hat. Denn man lernt hier viel über Josephine und die damalige Zeit und bekommt nebenbei historisches Lesefutter vom Feinsten. Neben Josephine Baker, die für ein Engagement nach Berlin reist, gibt es da einen jungen Deutschen, der unter seinem falschen Namen Tristan Nowak versucht, über Traumata aus seiner Kindheit und aus dem Ersten Weltkrieg hinwegzukommen und der von seinem Onkel damit beauftragt wird, sich um die blutjunge Tänzerin zu kümmern. Es ist nämlich durchgesickert, dass jemand ein Attentat plant. Beide Hauptdarsteller schließt man sofort ins Leserherz. Damit nicht genug liegt aber eine große Stärke der Autorin darin, dass sie das zahlreiche Ensemble autenthischer Nebenfiguren so gut einführt, dass man weder die Übersicht verliert noch einen einzigen missen möchte. Dazu eine Handvoll teils sehr bedrohlicher Gegenspieler und das Feeling einer Großstadt, die politisch bereits im Umbruch ist und trotzdem immer noch einen Hauch von Weltoffenheit und Lebenlust versprüht. Und mittendrin eine außergewöhnliche Tänzerin, die die Gefühle der Massen bewegt - auf die eine aber leider auch auf die andere Weise. Im besten Sinne befand ich mich in einer Geschichte zwischen "Bodyguard" und "Berlin Babylon", aber das Buch muss den Vergleich nicht scheuen, denn es war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, klug und unglaublich unterhaltsam. Der Erzählstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten, wäre nur zu gerne bei einer Revue von Josephine Baker dabei gewesen. Große Gefühle, wie Liebe und Hass kommen nicht zu kurz in diesem Buch aber sie sind immer glaubwürdig, eindringlich, frei von Kitsch und gingen mir ein paar Mal wirklich unter die Haut. Von mir volle Punktzahl - ein Monatshighlight - und ich bin total froh, dass es schon in wenigen Wochen mit Teil 2 weitergeht.

  • leseratte1310

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gefahr für Josephine

    Ich liebe es, mit Büchern in vergangene Zeiten einzutauchen. „Der Tod ist ein Tänzer“ aus der Reihe „Die schwarze Venus“ führt uns in das schillernde Berlin der Zwanziger. Josephine Baker hat Paris begeistert und kommt mit ihrer Truppe nun nach Berlin. Doch es droht ihr Gefahr und Tristan Nowak soll sie vor einem Anschlag schützen. Obwohl er diesen Auftrag gar nicht annehmen wollte, ist er fasziniert von dieser außergewöhnlichen jungen Frau. Zunächst glaubt er nicht an die Bedrohung, doch schon bald erkennt er, dass die Gefahr größer ist als vermutet, denn es gibt dunkle Mächte, die rücksichtslos ihre Interessen verfolgen. Mich hat diese Geschichte gleich gepackt. Die Atmosphäre in Berlin ist gut dargestellt und obwohl sich in Berlin vieles verändert hat, habe ich einige Örtlichkeiten wiedererkannt. Josephine Baker ist eine interessante Persönlichkeit. Als sie nach Berlin kommt, ist sie erst neunzehn Jahre, aber sie hat schon viel Schlimmes erlebt. Sie ist lebensfroh, mutig und weiß genau, was sie will. Ihre Darbietungen sind anders und frivol, sie polarisiert. Es wundert mich nicht, dass ihr Tristan Nowak näherkommt, als er es gewollt hat. Aber Gefühle lassen sich nun einmal nicht steuern. Er ist vom Krieg traumatisiert und hat den Tod der Mutter nicht verwunden. Mit Boxen versucht er seine Dämonen in Schach zu halten. War er anfangs nur ein beauftragter Beschützer von Josephine, so wird die Sache für ihn immer persönlicher. Auch die anderen Personen sind lebendig und vielschichtig dargestellt. Es gibt einige, die mir ans Herz gewachsen sind, wie beispielsweise Ahl, Helene, Fanny, Freddy, Ruben und der rote Graf, und solche, die mir leidtun obwohl sie mit nicht sympathisch sind. Aber es gibt auch solche, die schreckliche Überzeugungen haben oder einfach nur Böse sind. Es gibt auch fiktive Charaktere, die reale Vorbilder haben; man erkennt sie sofort, wenn man ein wenig über die damalige Zeit weiß. Die politischen Verhältnisse sind instabil in jenen Zeiten. Die Politiker haben vollmundige Versprechungen gemacht und dann die Menschen im Stich gelassen. Viele Männer sind nach dem Krieg invalide und traumatisiert. Berlin hat zwar schillernde Seiten, aber es gibt auch die tiefdunklen. Die Not ist groß und jeder versucht zu sehen, wo er bleibt. Illegale Geschäfte sind an der Tagesordnung. Zunehmend machen sich die Nationalsozialisten breit, und die Enttäuschten und Gefrusteten werden zu Sympathisanten. Es hat mich wieder einmal erschreckt, wie die Rattenfänger ihre willigen Handlanger einfangen. Was der geplante Anschlag bezwecken soll, habe ich früh geahnt, aber es ist ungeheuer spannend herauszufinden, was denn eigentlich geschehen soll und wer dahintersteckt. Nowaks Gegner sind skrupellos und nehmen Kollateralschäden billigend in Kauf. Außerdem scheinen sie immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eine wirklich interessante und spannende Geschichte, die mich von Anfang an sehr gefesselt hat und daher bin ich schon auf die Fortsetzung „Die Spur der Grausamkeit“ gespannt. Absolutes Lesehighlight!

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Packender Roman mit wunderbaren Protagonisten und viel Atmosphäre

    „Ich war nicht wirklich nackt, ich hatte nur keine Kleider an“ (Josephine Baker) 1926: Josephine Baker, bereits in Paris ein gefeierter Star, tritt ihr Engagement in Berlin an. Auch hier kommt sie gut an, doch nicht bei allen, es gibt Elemente, die alles „Fremde“ ablehnen, und es gibt Anzeichen, dass Josephine in Gefahr sein könnte. Nowak, Veteran des Großen Krieges, wird von seinem Onkel beauftragt, auf die Künstlerin aufzupassen. Josephine Baker fand ich schon als Jugendliche faszinierend und freue mich, dass es derzeit ein paar neue Bücher gibt, die sich um sie drehen. Veronika Rusch hat gar eine Trilogie verfasst, in der Josephine im Mittelpunkt steht, und das, eher unerwartet, in Form historischer Kriminalromane. Die Autorin hat gut recherchiert und lässt Josephine lebendig werden, man sieht sie regelrecht vor sich, hört die Musik, sieht sie tanzen – und hätte sie gerne einmal persönlich getroffen. In diesem ersten Band ist sie erst 19 Jahre alt, und dennoch schon eine großartige Persönlichkeit. Man erfährt auch aus ihrer Vergangenheit, erkennt, wie sie wurde, was sie ist, und bewundert sie noch ein Stück mehr dafür, was sie geschafft hat. Ich bin gespannt, auf die Begegnungen in den Folgeromanen, die einige Jahre später stattfinden. Auch der fiktive Nowak ist ein interessanter Charakter, der einige Traumata mit sich bringt, aber auch loyal und mutig ist, vor allem aber ist er ohne Vorurteile, und somit ein guter Gegenpart zu den nationalen Strömungen und den Antagonisten, die aus diesem Lager kommen. Auch sein Onkel, der zwar ebenfalls fiktiv ist, aber an eine historische Person angelehnt wurde, ist interessant – ich bin gespannt darauf, die beiden wiederzutreffen. Die Antagonisten sind vielfältig, hier gibt es sowohl Mitläufer als auch Strippenzieher – und einen ganz besonders widerlichen Charakter, bei dem man Gänsehaut bekommt. Einer ist noch ein Phantom, aber man wird ihn sicher in den Folgebänden näher kennenlernen. Die Geschichte ist spannend, sie hat mich von Beginn an gepackt, ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen, und sie lässt sich sehr gut lesen, ist sehr bildhaft erzählt und das Kopfkino bekommt einiges zu tun. Auch die Atmosphäre des damaligen Berlin kann man gut spüren. Wie es sich für einen guten historischen Roman gehört, gibt es auch hier ein paar Extras, so hat die Autorin ein interessantes Nachwort geschrieben, wo sie z. B. auch ihre Entscheidung erklärt, die historische Wortwahl zu verwenden.Im Anhang findet man außerdem Josephines Lebenslauf bis 1926 und ein Literaturverzeichnis. Nicht jeder Roman kann einen von Anfang an packen, diesem ist es gelungen, und das hat auch bis zum Ende gehalten. Das Setting, die Charaktere, die Geschichte, die Atmosphäre, alles hat mir gut gefallen, so dass ich sehr gerne volle Punktzahl vergebe und natürlich auch eine Leseempfehlung.

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Bewertungen (7)

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