Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6207

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Abbildungen

3 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

1296

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/5,9 cm

Gewicht

816 g

Farbe

Olive / Weiß

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Brat'ja Karamazovy

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90732-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Verkaufsrang

6207

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Abbildungen

3 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

1296

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/5,9 cm

Gewicht

816 g

Farbe

Olive / Weiß

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Brat'ja Karamazovy

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90732-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Sebastian

    5/5

    19.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Atemberaubend

    Nichts weniger als ein wahres Meisterwerk. Ein Ausfluss gottgleicher literarischer Schöpferkraft. Ja, das Buch ist wirklich so gut, wie alle sagen und ja, es ist wert, sich die Zeit für diese 1200 Seiten zu nehmen.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    06.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Die Brüder Karamasow“ ist…

    „Die Brüder Karamasow“ ist ein „Roman in vier Teilen, mit einem Epilog“. Er ist das letzte Werk der großen Romantragödien von Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881). Ein Jahr vor seinem Tod erschienen ist die monumentale Chronik zugleich Familien-, Kriminal- und Justizroman. Dostojewski erzählt darin die Geschehnisse um die Ermordung des Scheusals Fjodor Karamasow und die Ermittlungen gegen seine Söhne Dimitrji, Iwan und Aljoscha. Der älteste Sohn Dmitri ist Soldat, Iwan hat die Universität besucht, während Alexej ("Aljoscha") Novize ist. Als Erwachsene kehren sie schließlich in ihr Elternhaus zurück und begegnen ihrem Vater als einem alten lüsternen Trunkenbold. Ihre Verachtung ist so groß, dass sie seinen Tod herbeiwünschen. Alle Söhne stehen im Konflikt mit ihrem moralisch verkommenen Vater. Besonders Dmitri gerät in Streit mit dem Vater, der ihm angeblich Geld schuldet und der wie er die begehrenswerte Agrafena Swetlowa („Gruschenka“) heiraten will. Der vierte, uneheliche Sohn, der Epileptiker Smerdjakow, erschlägt den Vater und begeht daraufhin aus Langeweile und Ekel vor dem Leben Selbstmord. Die drei Brüder nehmen ihre reale Mitschuld auf sich. Angeklagt wird jedoch Dmitri als Vatermörder. Alle Indizien sprechen gegen ihn; ihm wird der Prozess, der die Hälfte des Romans einnimmt, gemacht. Schließlich wird Dmitri verurteilt und er nimmt das Fehlurteil an. Der Roman ist aber nicht nur eine dramatische Familiengeschichte, sondern eine Geschichte des menschlichen Lebens schlechthin. Die Haupthandlung wird dabei von den Biografien der Brüder flankiert, die den tragischen Konflikt ausleben müssen. Zum 200. Geburtstag von Dostojewski ist bei S. Fischer eine Taschenbuchausgabe in der neuen Übersetzung von Swetlana Geiers herausgekommen. Ergänzt wird die Neuerscheinung durch einen umfangreichen Anhang mit erläuternden Anmerkungen und einer Zeittafel.

  • Bewertung

    aus Wasserburg

    4/5

    14.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Philosophischer, russischer Familien- und Kriminalroman, oft lang gewunden

    Nach dem x-ten Anlauf habe ich „Die Brüder Karamasow“ gelesen. Es ist die Geschichte der drei völlig unterschiedlichen Brüder Dimitrij, Iwan und Alexei und ihres Vaters Fjodor. Man muss bis zur Mitte des Romans lesen bis es actionmäßig losgeht. Der Mord am Familienvater passsiert und die moralische und juristische Aufarbeitung beginnt. So gesehen ist es ein Kriminalroman. Aber auch ein philosophischer Roman, da die drei Brüder unterschiedlicher kaum sein könnten. Eine verhandelte These ist: Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt. Gtroßartig erzählt fand ich den wahnartigen Sog, in den Dimitrij gerät. Die Rekonstruktion vor Gericht (und andere Stellen) verlangt hartgesottene Leser. Dass in einem Satz eine Person mit mehreren verschiedenen Namensformen angesprochen wird muss man in einem russischen Roman hinnehmen. Nur für versierte Leser.

  • Lukas

    aus Duisburg

    5/5

    16.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es lohnt sich

    Lasst euch nicht entmutigen von den Bewertungen. Es ist das beste was ich bisher gelesen habe. 3 Monate vor seinem Tod veröffentlicht, der sowohl längste, aber auch beste und vollkommenste Roman Dostojewskis. Jeder Hauptcharakter hat so eine starke eigene Persönlichkeit, insbesondere die 3 Brüder Karamasow, aber auch der Rest der Figuren. Es gibt viele kleine Nebenschauplätze, viele Ausschweifungen, oft in Form von Monologen über Gott, die Welt oder die Kirche, aber das ist nunmal Russische Literatur im 19. Jahrhundert und das ist vorallem nunmal Fjodor Dostojewski. Vorwürfe, es werde zu viel geschwafelt, die Handlung aus den Augen verloren, regelrecht zur Nebensächlichkeit , die Frage über die Existenz Gottes oder ähnliches sei der eigentliche Inhalt, die eigentliche Handlung, sind allerdings absoluter Quatsch. Wer das behauptet hat anscheinend nach dem ersten Monolog Iwan Karamasows aufgehört zu lesen, wahrscheinlich weil er überfordert war. Was ich sehr gut verstehen kann, ich würde niemandem raten mit den Brüdern K. den Einstieg in Dostojewski zu machen , da eignet sich beispielsweise Schuld und Sühne besser für. Was ich aber schade finde ist, sich eine Meinung zu bilden ohne überhaupt die Hälfte des Romans gelesen zu haben und sie dann als vermeintliche Expertin zu veröffentlichen. Jeder einzelne Nebenschauplatz in den Brüdern K. , macht aus der Geschichte das was sie ist. Es gibt eine Kernaussage, die sich durch den ganzen Roman zieht, eine die, finde ich, wenn man sich mit ihr beschäftigt sehr schön ist(hier verzichte ich auf weitere Ausführung weil ich niemanden spoilern will) und, die man erst versteht, wenn man den Roman ganz gelesen hat. Nicht umsonst sagt Sigmund Freud , der wahrscheinlich bedeutendste Psychologe seiner , wenn nicht aller Zeiten, über die Brüder K, es sei der großartigste Roman der je geschrieben wurde. Auf Tiktok hat mal jemand gesagt , es gebe sein Leben bevor er die Brüder K. gelesen hat, und sein Leben danach, und das seien zwei komplett verschiedene Dinge. Das sind alles sehr große Worte, aber ich kann verstehen wo sie herkommen. Die Brüder Karamasow haben mich wahrscheinlich geprägt wie kein anderes Buch zuvor es getan hat, und wie es wahrscheinlich keins mehr tun wird. Es ist selbstverständlich nur ein Roman und nur eine Geschichte, aber mich und viele andere hat der Roman Die Brüder Karamasow dermaßen beeindruckt, dass er immer ein Teil von mir sein wird und als mein Lieblingsbuch, einen Platz in meinem Herzen haben wird. Was ich eigentlich sagen will ist, dass es zu 100% hier und da schwer zu lesen, schwer zu verstehen ist. Aber das ist kein Grund, aufzuhören und erst recht keiner garnicht anzufangen die Brüder Karamasow zu lesen. Es wird sich lohnen!

  • Anna

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich

    “Die Brüder Karamasow” ist das erste Buch, dass ich von Dostoyevsky gelesen habe. Um ehrlich zu sein war ich mit der Ausführlichkeit und dem gesamten Volumen erst überfordert, außerdem habe ich auch fast 3 Monate gebraucht um es zu lesen. Doch dieses Buch hat mein Literaturverständnis auf eine neue Ebene gebracht. Man kann natürlich kritisieren, dass man alles hätte viel kürzer fassen und nicht erst in dem letzten Drittel zum Punkt hätte kommen sollen, doch gerade das ist was mich so an dem Buch fasziniert hat. Die Detailverliebtheit hat die Geschichte so ausgeschmückt, dass ohne sie ein großer Teil des Charmes dieses Buches verloren gegangen wäre. Das Buch sollte man auf jeden Fall gelesen haben, wenn man sich selbst gerne in Details verliert und ein generelles Interesse für weltliche Geschichten herrscht.

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