Produktbild: Sara Z., verschwunden

Sara Z., verschwunden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

boox-verlag

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Silbergrau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906037-62-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

boox-verlag

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Silbergrau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906037-62-2

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Ein Mord ist nie nur ein Mord. Auch das Glück der betroffenen Familie wird ermordet

Bewertung aus Horgen am 12.03.2021

Bewertungsnummer: 1464914

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Sara Z., verschwunden» Ein Roman über die Nachbeben eines "Erdbebens". Dieser Roman dreht sich um einen weit zurückliegenden Mord, ist aber eigentlich kein Kriminalroman. Als Leser vermutet man relativ früh, wer der Täter sein könnte. Die Geschichte beschreibt nicht in erster Linie das "Erdbeben", das Verbrechen selbst, sondern die Nachbeben dessen; innerhalb der betroffenen Familie wie auch innerhalb des Dorfes, dem Schauplatz des Verbrechens. Eine junge Frau verschwindet spurlos. Von einem Tag auf den anderen. Die Dorfbewohner stehen unter Schock, doch das Leben geht irgendwann weiter. Nicht so für die Familie des Opfers, für die ändert sich alles. 10 Jahre später findet man die sterblichen Überreste; es sieht nach einem Gewaltdelikt aus - und wieder wird das Leben der betroffenen Familie durcheinandergewirbelt. Die Gewissheit ist nun da, es war Mord: Weilt der Täter etwa unter ihnen, ist es jemand aus dem Dorf? Der Fokus liegt auf den Nachwirkungen einer solchen Tat; dem Schieferstein, der ins Wasser geworfen wird und Kreise erzeugt. Denn ein Mord ist nie nur ein Mord, auch das Glück der betroffenen Familie wird "ermordet". Was macht ein derart plötzlicher, unerklärlicher Verlust mit den betroffenen Menschen? Das ist die Kernfrage, die sich der Autor wohl gestellt hat. Die Art und Weise, wie er das darstellt, hat mir enorm gut gefallen. Auch weil er dem Leser Spielraum lässt – einiges muss man selber zusammen reimen. Pirmin Müller hat ein Gespür für Zwischentöne, einen scharfen Blick für Details, die er gekonnt heranzoomt. Stilistisch stark, mit einigen philosophisch anmutenden Sätzen. Die Geschichte lebt von Andeutungen, Beobachtungen, Stimmungen. Manchmal ist der Übergang abrupt, aber mich hat das nicht gestört, das ist sein Stil, nur das Wesentliche wird aufgeführt.

Ein Mord ist nie nur ein Mord. Auch das Glück der betroffenen Familie wird ermordet

Bewertung aus Horgen am 12.03.2021
Bewertungsnummer: 1464914
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Sara Z., verschwunden» Ein Roman über die Nachbeben eines "Erdbebens". Dieser Roman dreht sich um einen weit zurückliegenden Mord, ist aber eigentlich kein Kriminalroman. Als Leser vermutet man relativ früh, wer der Täter sein könnte. Die Geschichte beschreibt nicht in erster Linie das "Erdbeben", das Verbrechen selbst, sondern die Nachbeben dessen; innerhalb der betroffenen Familie wie auch innerhalb des Dorfes, dem Schauplatz des Verbrechens. Eine junge Frau verschwindet spurlos. Von einem Tag auf den anderen. Die Dorfbewohner stehen unter Schock, doch das Leben geht irgendwann weiter. Nicht so für die Familie des Opfers, für die ändert sich alles. 10 Jahre später findet man die sterblichen Überreste; es sieht nach einem Gewaltdelikt aus - und wieder wird das Leben der betroffenen Familie durcheinandergewirbelt. Die Gewissheit ist nun da, es war Mord: Weilt der Täter etwa unter ihnen, ist es jemand aus dem Dorf? Der Fokus liegt auf den Nachwirkungen einer solchen Tat; dem Schieferstein, der ins Wasser geworfen wird und Kreise erzeugt. Denn ein Mord ist nie nur ein Mord, auch das Glück der betroffenen Familie wird "ermordet". Was macht ein derart plötzlicher, unerklärlicher Verlust mit den betroffenen Menschen? Das ist die Kernfrage, die sich der Autor wohl gestellt hat. Die Art und Weise, wie er das darstellt, hat mir enorm gut gefallen. Auch weil er dem Leser Spielraum lässt – einiges muss man selber zusammen reimen. Pirmin Müller hat ein Gespür für Zwischentöne, einen scharfen Blick für Details, die er gekonnt heranzoomt. Stilistisch stark, mit einigen philosophisch anmutenden Sätzen. Die Geschichte lebt von Andeutungen, Beobachtungen, Stimmungen. Manchmal ist der Übergang abrupt, aber mich hat das nicht gestört, das ist sein Stil, nur das Wesentliche wird aufgeführt.

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Sara Z., verschwunden

von Pirmin Müller

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  • 1. Falsche Ballerinas
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    4. Es hallt von der Kirchenwand
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    6. Sara
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    9. Dorothea
    10. Dorothea
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    46. Otto
    47. Lyon
    48. Lena schreibt