Catherine muss als neue Königin von Pitoria das Land gegen die durch Dämonenrauch scheinbar unbesiegbare Armee ihres Vaters verteidigen – und die Frage beantworten, wem sie ihr Herz und ihre Zukunft schenkt: Ambrose, dem bei seiner Mission auf das Nördliche Plateau sein Überleben gleichgültiger ist denn je, oder Tzsayn, der sie besser versteht als jeder andere? Catherines Cousin Edyon findet sich in Calidor allein in einem Netz aus Intrigen und Ränkespielen wieder, nachdem March für seinen Verrat verbannt wurde. Und Tash verfügt plötzlich über Fähigkeiten, die bisher den Dämonen vorbehalten waren. Doch die Macht, die der Dämonenrauch verleiht, verlangt nach einem Preis und bringt alle, insbesondere Catherine, in große Gefahr …
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Xenia
4/5
25.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grand Finale
Es geht weiter. Das Finale von „Kingdoms of Smoke – Brennendes Land” zieht seine Kreise und hat mich wieder einmal voll in seinen Bann gezogen. Das Cover an sich ist erneut gelungen, ich bin ein ziemlicher Fan von der in Rauch gehüllten Krone, vor allem, weil es für mich Catherines Sucht aus dem letzten Band so gut wiedergibt.
Die Handlung ist super. Ich wurde genau da abgeholt, wo mich der zweite Band hat stehen lassen und konnte somit genau an das Geschehen anknüpfen, ohne großartige Lücken zu spüren. Auch bekommt man einen Einblick darin, was gerade in Brigant los ist, das sich das Land doch in Schweigen gehüllt hat. Insgesamt bin ich echt zufrieden mit der Charakter Entwicklung aller Figuren, die trotz des nahenden Endes wieder vor ihrer jeweiligen Herausforderung, die sie zwischenzeitlich verzweifeln hat lassen.
Andererseits haben mir die Bösewichte nicht gefallen. Sie hatten kein Motiv, was ich bis zum Ende hin wirklich gehofft habe. Leider sind Aloysius und Harold durch und durch schlechte Menschen. Ich hätte mich wirklich gefreut, wenn ihre Ziele etwas mehr ausgebaut gewesen wären. Auch glaube ich, dass dies dazu geführt hat, dass das Ende relativ Flach gehalten war. Ja, „Brennendes Land“ hatte am Ende seinen großen Höhepunkt, aber in meinen Augen ginge da definitiv mehr.
Fazit:
An sich ein würdiges Ende für eine so großartige Trilogie, die mich ganz in sich aufgehen lassen hat. Aber dennoch finde ich, dass das große Finale besser möglich gewesen wäre. Ich liebe diese Trilogie, auch den letzten Band, aber ich hatte mir etwas anderes darunter vorgestellt. Weswegen „Brennendes Land“ auch nicht ganz an seine Vorgänger herankommt.
4 von 5 Sternen.
Fredhel
4/5
27.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kampf
Wie schon das wunderschöne Cover andeutet, geht es in diesem letzten Band der Trilogie um die Krone, beziehungsweise will Brigant seine Nachbarländer Pitoria und Calidor unterwerfen. Hierbei tut sich besonders der junge brigantische Prinz Herold hervor. Er ist zwar erst 14 Jahre alt, aber kaltblütig und abgebrüht wie ein alter Tyrann. Er schart ein Heer von Knaben um sich herum, das von allen Feinden als Kindersöldnerschar unterschätzt wird. Dabei entwickeln gerade diese Kinder durch Einatmen des Dämonenrauchs unmenschliche Kräfte und werden dadurch unbesiegbar.
Es wäre natürlich besser gewesen, wenn ich Band 1 und 2 schon gekannt hätte, aber auch so hatte ich keine Verständnisprobleme. Hilfreich ist auch eine Landkarte und ein Personenregister jeweils am Anfang und Ende des Buches.
Die Handlung an sich ist sehr unruhig, denn es wechselt ständig die erzählende Person und der Handlungsort.
Meistens geht es ums Kämpfen und um Kriegsführung. Leider kommt dadurch keine richtige Spannung auf.
Romantisch geht es rund um Catherine zu, die sich zwischen ihrem Verlobten und ihrer großen Liebe entscheiden muss.
Am besten gefallen hat mir alles rund ums Dämonenreich. Hier kann man mal eine andere Welt kennenlernen, in der alles fremd ist.
Wenn man bedenkt, dass die Altersempfehlung schon bei 14 Jahren ansetzt, finde ich das Buch zu grausam. Die Gewaltexzesse der berauschten Kinder sind mir zu ausführlich beschrieben.
Insgesamt hätte ich mir für diesen Roman mehr Fantasie, mehr Inhalt und weniger Krieg gewünscht.
Bewertung
4/5
14.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das große Finale!
Im dritten und letzten Band erfahren wir endlich, was es mit der Dämonenwelt und dem Rauch auf sich hat! Sally Green's Schreibstil lässt mich nicht los und besonders Edyon und March haben es mir angetan! Ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefühlt und mich immer wieder auf einen weiteren Abschnitt von ihnen gefreut! Für mich ein gelungener Abschluss!
Hörnchens Büchernest
4/5
20.06.2021
Hörbuch (Audio)
Nicht ganz so stark wie die beiden Vorgänger, dennoch absolut empfehlenswert!
Inhalt:
Der Krieg in Pitoria erreicht seinen Höhepunkt: Königin Catherine versucht ihr Land mit allen Mitteln, gegen die von Dämonenrauch besessene Armee ihres Vaters zu verteidigen und muss sich ganz nebenbei ihrer Gefühle gegenüber Ambrose und Tzsayn klarwerden. Nachdem March aus Calidor verbannt wurde, muss Edyon sich nun alleine den Intrigen am dortigen Königshof stellen und Tash verfügt plötzlich über gefährliche Fähigkeiten, die für den weiteren Verlauf des Krieges entscheidend sein könnten. Das ganze Reich und vor allem Catherine sind in großer Gefahr. Wird es ihnen gelingen, die dämonischen Mächte des Bösen zu besiegen?
Meinung:
Da Tszayn immer noch ans Krankenbett gefesselt ist, muss Catherine dafür sorgen, dass Pitoria nicht von der Armee ihres Vaters, die aus Jungen vollgepumpt mit Dämonenrauch besteht, überrannt wird. Keine leichte Aufgabe für die junge Catherine. Zudem quält sie sich immer noch mit der Frage herum, ob denn nun König Tszayn oder Ritter Ambrose der Richtige für sie ist.
Catherines Cousin Edyon muss feststellen, dass der Königshof von Calidor kalt, grausam und einsam ist. Als er von einem Attentat auf seinen Vater und sich erfährt, versucht er das Schlimmste zu verhindern. Doch Edyon merkt immer mehr, dass ihm March an seiner Seite fehlt.
Tash hingegen ist weiterhin auf dem nördlichen Plateau unterwegs. Nach und nach erfährt sie, dank des Dämons Wirbler und der Sklavin Frost, was es mit dem geheimnisvollen Dämonenrauch auf sich hat und welche Gefahr sich hinter diesem verbirgt.
In diesen dritten Teil bin ich zum Glück gut wieder hineingekommen. Autorin Sally Green baut im Verlaufe der Handlung immer wieder kleine Rückblenden ein, sodass man als Leser schnell wieder das nötige Wissen angesammelt hat.
Überraschenderweise musste ich jedoch bei diesem dritten Band feststellen, dass mich die Geschichte von Anfang an nicht so sehr fesseln konnte wie Band 1 und 2. Zwar war ich immer noch gespannt darauf, wie sich die einzelnen Handlungsstränge weiterentwickeln würden, dennoch fieberte ich nicht so sehr mit den Protagonisten mit, wie ich mir dies gewünscht hätte.
Wie bereits in den Vorgängerbänden wird auch diese Geschichte aus der Sichtweise von Catherine, die mittlerweile Königin von Pitoria ist, ihrem Leibgardisten Ambrose, Edyon, dem zukünftigen Herrscher von Calidor, March, seinem Diener, und Dämonenjägerin Tash erzählt.
Leider war es auch in diesem Finale so, dass ich Tashs Perspektive nicht viel abgewinnen konnte. Zwar hat sie durchaus spannende Passagen, aber irgendwie empfand ich ihre Sichtweise mal wieder als die langweiligste.
Dafür sorgt Catherines neue Rolle als Heerführerin für jede Menge spannende Momente. Sie wächst an ihren Aufgaben und trifft wichtige und mutige Entscheidungen. Auch ihr persönliches Liebesglück wird nun geklärt und so kann man sich darauf freuen, dass das Liebesdreieck endlich ein Ende findet. Ob jeder Leser mit ihrer Entscheidung glücklich ist, wage ich zu bezweifeln. Für mich hat Catherine jedoch die richtige Entscheidung getroffen.
Auch Ambrose durchläuft eine erstaunliche Entwicklung. Für mich hat er, ab einem gewissen Punkt in der Geschichte, enorm an Reife gewonnen.
Edyons Perspektive war für mich dieses Mal neben Catherines die mit Abstand interessanteste. Zwar tritt er auch dieses Mal gerne in diverse Fettnäpfchen und denkt oft nicht nach bevor er Dinge tut, daraus ergeben sich auf der anderen Seite jedoch wieder sehr unterhaltsame und spannende Szenen.
Marchs Geschichte hingegen konnte mich nicht so ganz packen.
Aufgrund der vielen Perspektivwechsel ist auch dieses Finale wieder sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Dennoch fieberte ich, wie bereits erwähnt, nicht zu 100 % mit. Leider empfand ich auch das Ende als zu einfach gelöst. Hier hatte ich mir eine bei weitem spektakulärere und dramatischere Auflösung gewünscht. Für mich wurde mit dieser Auflösung leider viel Potenzial verschenkt.
Man könnte jetzt meinen, dass mir aufgrund der vielen Kritik die Geschichte nicht wirklich gefallen hat. Dies stimmt so jedoch nicht. Ich mag die von Sally Green erschaffene Welt wirklich sehr gerne. Ihre Ideen rund um die Dämonen und ihren Rauch fand ich höchst ansprechend und faszinierend. Auch Tashs besondere Freundschaft zum Dämon Wirbler hat mich absolut überzeugt und abgeholt. Zudem mochte ich das Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere, auch wenn in diesem Finale sich die Wege der Freunde mittlerweile wieder getrennt haben.
Auch die Hörbuchsprecher haben wieder ganz tolle Arbeit geleistet. Jeder hat auf seine eigene Art die Geschichte weitergetragen. Ich finde es immer noch toll, dass für jeden Charakter ein eigener Hörbuchsprecher gewählt wurde, denn so erhält die Handlung noch mehr Abwechslung und Diversität.
Fazit:
Ein Finale was mich nicht ganz zufriedenstellen konnte, das Fans der Reihe aber dennoch glücklich machen wird. Es macht Spaß ein letztes Mal mit den verschiedenen Charakteren mitzufiebern und gebannt zu verfolgen, was der Weg für sie bereithält. Gerade die verschiedenen Hörbuchsprecher haben tolle Arbeit geleistet. Ich für meinen Teil denke, dass dies eine der Reihen ist, die als Hörbuch einfach noch mal besser funktionieren als das eigentliche Buch.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.
Gavroche
4/5
17.06.2021
eBook (ePUB 3)
Gelungener Abschluss
Dies ist der Abschluss einer meiner Meinung nach gelungenen Trilogie. Die Multiperspektivität ist ja durchaus nichts Neues, aber dennoch fand ich sie in dieser Reihe äußerst gut eingesetzt, so dass man einfach viel besser Einblick in die Gedankenwelt und Sichtweisen erhalten konnte. Auch die Orte, an denen die Handlung spielt, wechseln immer mal wieder. Catherine, inzwischen Königin, muss unbedingt die Armee ihres Vaters aufhalten. Endlich werden wir auch aufgeklärt, was es mit dem Rauch und der Dämonenwelt auf sich hat. Nun heißt es Abschied nehmen. Ein flüssiger Schreibstil, die Spannung flacht zwischendurch mal etwas ab, aber nie lange, überzeugende Charaktere und vor allem eine interessante Geschichte.
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