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An den Ufern des Amur Die vergessene Welt zwischen China und Russland

8

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

22,3/15,2/3,3 cm

Gewicht

619 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76852-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

22,3/15,2/3,3 cm

Gewicht

619 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76852-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Anne Kaffeekanne

    5/5

    08.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grenzgänger

    Sören Urbansky reist entlang des Amur vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer und erforscht dabei die Besonderheiten der Grenzregion zwischen Russland und China. Er erkundet nicht nur Städte, sondern vor allem fast vergessene Dörfer, spricht mit Menschen, die er trifft, recherchiert geschichtliche und politische Hintergründe. Die Grenzregion zwischen bzw. in China und Russland ist immer wieder ein Zankapfel zwischen verschiedenen Imperien. Die dort lebenden Menschen waren immer wieder in Gefahr von der einen oder anderen Seite als Volksfeinde und Spione verfolgt zu werden. Es werden sehr verschiedene Orte beschrieben, die sich manchmal nicht nur an unterschiedlichen gorgraphischen Punkten, sondern auch Zeiten zu befinden scheinen. Urbansky besucht vergessene Orte, die einst als Metropolen geplant waren, während gar nicht weit weg auf der anderen Seite einst bedeutungslose Orte prosperieren. Er spricht mit Menschen, die hart ums Überleben kämpfen mussten und nun als Touristenattration bestaunt werden. Mit Menschen, die geübte Grenzgänger sind und für die es eine Abwägung von Vor- und Nachteilen ist, wo sie sich zugehörig angeben. Die beiden Seiten beäugen sich misstrauisch und sind doch durch wirtschaftliche Vertrickungen und das Verhältnis der Menschen zueinander aneinander gebunden. Urbansky flicht immer wieder sein politisches und geschichtliches Wissen ein, bemüt sich aber um Neutralität und Nähe zu den Menschen, die er auf seiner Reise trifft. Es ist daher viel Persönliches ausgespart und es gibt auch keine beeindruckenden Bilder, die sonst einen Reisebericht schmackhaft machen würden. Trotzdem für die Fülle an dargestelten Informationen gut zu lesen und interessant. Eine Empfehlung für alle, die sich für die Region und die Geschichte der Beziehungen zwischen China und Russland interessieren.

  • Bewertung

    aus Arzberg

    5/5

    08.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende der bekannten Welt - aber uralte Schauplätze

    Eine fesselnde Reportage mit sehr viel Engagement erzählt ! Neben Navid Kermanis "Entlang den Gräben" ist dies die beste und gelungenste Ergänzung für den ostasiatischen und chinesischen Raum. Eine Pflichtlektüre wer die aktuelle politische Entwicklung verstehen will.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    01.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine vergessene Welt

    Klappentext: „Am Amur stoßen auf einer Länge von zweitausend Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom «Schwarzen Drachen», wie die Chinesen den riesigen Grenzfluss zu Russland nennen, erzählt er mit untrüglichem Gespür für sprechende Details von den großen tektonischen Verschiebungen der beiden Imperien. Wo der Norden Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg rangen hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen auf der einen Seite und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst «Moskau des Ostens», und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Großmächte und ihr spannungsvolles Verhältnis.“ Dieses Buch hat mich wahrlich gefesselt und mir ganz besondere Einblicke in die Welt rund um den Amur gebracht. Autor Sören Urbansky hat einen wunderbaren Stil, seine Erlebnisse mit dem Leser zu teilen. Er schreibt flüssig und lässt dabei auch in seine Gedankenwelt blicken. Und genau das macht dieses Buch eben aus. Wir erfahren nicht nur etwas über Land und Leute sondern eben auch, wie so etwas auf uns Europäer wirkt. Urbansky hat dabei einen neutralen Blick, will keinesfalls auffallen oder sich politisch irgendwo einordnen. Das gesamte Buch ist kein Reiseführer oder ähnliches, es ist eine Sichtweise einer Gegend, die konträrer nicht sein könnte, da zwei Länder so eng aneinander liegen, das man die Grenzen schon suchen muss...Ich fand es erstaunlich wie die Menschen damit umgehen und sich beide Ländersitten irgendwie anvertrauen und zu Eigen machen. Kurzum: ein wirklich spannendes, lehrreiches und faszinierendes Buch zugleich - 5 von 5 Sterne.

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klappentext: „Am Amur stoßen…

    Klappentext: „Am Amur stoßen auf einer Länge von zweitausend Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom «Schwarzen Drachen», wie die Chinesen den riesigen Grenzfluss zu Russland nennen, erzählt er mit untrüglichem Gespür für sprechende Details von den großen tektonischen Verschiebungen der beiden Imperien. Wo der Norden Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg rangen hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen auf der einen Seite und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst «Moskau des Ostens», und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Großmächte und ihr spannungsvolles Verhältnis.“ Dieses Buch hat mich wahrlich gefesselt und mir ganz besondere Einblicke in die Welt rund um den Amur gebracht. Autor Sören Urbansky hat einen wunderbaren Stil, seine Erlebnisse mit dem Leser zu teilen. Er schreibt flüssig und lässt dabei auch in seine Gedankenwelt blicken. Und genau das macht dieses Buch eben aus. Wir erfahren nicht nur etwas über Land und Leute sondern eben auch, wie so etwas auf uns Europäer wirkt. Urbansky hat dabei einen neutralen Blick, will keinesfalls auffallen oder sich politisch irgendwo einordnen. Das gesamte Buch ist kein Reiseführer oder ähnliches, es ist eine Sichtweise einer Gegend, die konträrer nicht sein könnte, da zwei Länder so eng aneinander liegen, das man die Grenzen schon suchen muss...Ich fand es erstaunlich wie die Menschen damit umgehen und sich beide Ländersitten irgendwie anvertrauen und zu Eigen machen. Kurzum: ein wirklich spannendes, lehrreiches und faszinierendes Buch zugleich - 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    28.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geographisch politisch neigen...

    Geographisch politisch neigen wir in Europa alzu sehr dazu, die Sicht auf uns zu verengen. Hier wird eine Region mit Sachverstand und Herz beleuchtet, die zwar "jwd" liegt, deren Bedeutung für uns aber nicht aus dem Blick geraten sollte.

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  • Einleitung - 52. Breitengrad

    1. Promenade durch das Paris Sibiriens Irkutsk
    2. Die durstigen Chinesen vom Baikalsee Chuschir – Kultuk
    3. Lenin und Lamas in Burjatien Ulan-Ude – Werchnjaja Iwolga – Nauschki
    4. Weltpolitik am mongolischen Snookertisch Ulaanbaatar – Tschojbalsan
    5. Das Notstromaggregat am Chalch Amugulang – Ganjuur – Nuomenhan – Hailar
    6. Ein Kosakendorf in China Heishantou – Enhe
    7. Der Prostituiertenfriedhof am Amur Moerdaoga – Genhe – Mangui – Mohe – Beijicun
    8. Entlang der rauen Seidenstraße Jerofej Pawlowitsch – Mogotscha – Nertschinsk
    9. Der Bibliothekar hinter Schwertfarn Tschita – Atamanowka
    10. Ein Einkaufsparadies an der Steppengrenze Sabaikalsk – Manzhouli
    11. Die mandschurische Bonanza Daqing
    12. Im russischen Atlantis Harbin
    13. Die langen Schatten von Mandschukuo Pingfang – Changchun – Lüshunkou – Dalian
    14. Xis Zeitungsleser, Kims Blumenmädchen Dandong – Yanji – Hunchun – Fangchuan
    15. Der afrikanische Enkel der Wehrbauern Mudanjiang – Linkou – Jiamusi – Jiangchuan
    16. Russische Gedächtnisschwächen Aihui – Heihe – Blagoweschtschensk
    17. Ein Hektar Sumpfl and geschenkt Birobidschan – Chabarowsk
    18. Kein russisches San Francisco Wladiwostok

    Anhang
    Dank
    Zeittafel
    Literaturhinweise
    Geographisches Register