Inseln üben seit jeher eine besondere Faszination und Anziehung auf uns aus. Sie können Orte der Ruhe und Entspannung sein. Heilige oder heilende Orte. Isolation im besten oder schlechtesten Sinne. Wir verbinden sie mit berühmten Entdeckern wie Charles Darwin oder Christoph Kolumbus und durch Romane wie ›Robinson Crusoe‹ oder ›Die Schatzinsel‹ mit Abenteuern und Gefahren, Sehnsucht und Einsamkeit. All diesen und weiteren Facetten des Insellebens geht Gavin Francis nach. Dabei wirft er philosophische und psychologische Fragen auf und greift sowohl auf die großen Reiseerzählungen der Literatur als auch auf seine eigenen Erfahrungen als Inselbewohner und -reisender zurück. Er führt uns nach Treasure Island und zu den fernen Galapagosinseln, erzählt von seiner Zeit als Leuchtturmwärter auf der kleinen schottischen Isle of May – und von dem Spagat, sein Verlangen nach Selbstbestimmtheit mit dem Leben als Arzt und Familienvater zu vereinen. ›Inseln. Die Kartierung einer Sehnsucht‹ spielt mit den Gegenpolen von Ruhe und Bewegung, Unabhängigkeit und Verbundenheit, die nie relevanter waren als in unserer heutigen, permanent vernetzten Welt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
smartie11
5/5
13.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein philosophisches Buch über die Faszination von Inseln
„Die Welt hat sich verändert; es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“ (aus dem Vorwort)
„vielleicht locken alle Inseln mit der Aussicht auf Schätze der einen oder anderen Art“ (S. 181)
Meine Meinung:
Gavin Francis ist ein schottischer Arzt, Bestseller-Autor und Kosmopolit, der auf 30 Jahre des Reisens zurückblickt. Schon in seiner Kindheit entdeckte er seine Liebe zu Bücher und zu Inseln und „leidet“ seitdem unter einer ausgeprägten „Insula-Philie“. Was liegt also näher, als ein Buch über die faszinierende Anziehungskraft von Inseln zu schreiben?
Eines vorweg: Dies ist kein Reiseführer und auch kein „klassischer“ Reisebericht! Es ist keine Sammlung von Portraits einzelner Inseln, sondern vielmehr eine philosophische Reise zu den abgeschiedenen maritimen Orten dieser Welt und zu der Frage, wie wichtig (zeitweise) Isolation für die menschliche Seele ist. Es ist ein Buch, das Sehnsucht schafft, unterschwellige Fernweh und uns vom heimischen Sofa aus auf Weltreise mitnimmt. Quer über den Globus und durch die Zeit.
In diesem Buch berichtet Gavin Francis von den Erfahrungen, Empfindungen und Bekanntschaften, die er auf seinen Reisen gemacht hat. Dabei sind die Inseln, die er über mehrere Jahrzehnte bereist hat quer über den Globus verteilt. Von „naheliegenden“ Inseln rund um Großbritannien (wie z.B. die Shetlandinseln) bis hin zu den abgelegensten Teilen dieser Welt, wie etwa Südgeorgien (das vom Staat Georgien kaum entfernter liegen könnte). Besonders angetan haben es ihm dabei die schroffen und unwirtlichen Inseln nahe den beiden Polen, wie etwa die Lofoten oder auch die Falklandinseln. Denn Francis ist immer wieder auf der Suche nach einem ganz besonderen Schatz: der Freiheit und Abgeschiedenheit, die man nur bei freiwilliger Isolation (der Ursprung dieses Wortes bedeutet im Prinzip „in eine Insel verwandeln“!) finden kann. Auf dieser Suche hat es ihn in den hohen Norden, den kältesten Süden, aber auch auf die Andamanen im Golf von Bengalen oder auch die Pazifikinsel Chiloé mit ihrer besonderen Mythologie geführt. Eines wird man in diesem Buch aber vergeblich Suchen: „Hot-Spot“-Inseln wie die Balearen, Bahamas & Co.
Man merkt diesem Buch schon nach den ersten Seiten an, wie sehr der Autor die Inseln liebt, dass er weit gereist und viel belesen ist. Immer wieder untermauert er seine eigenen Gedankengänge mit interessanten und stimmigen Zitaten, sei es von Virginia Woolfe, Donald Winnicott , Charles Darwin oder auch Marc Aurel.
Die Schlaglichter kurzer Begegnungen auf den Reisen mit den unterschiedlichsten Menschen verdeutlichen dabei, dass Francis mit seiner „Insula-Philie“ nicht allein ist. Seine Reisebekanntschaften reichen dabei von einer elfensuchenden Studentin, über einen Ex-US-Banker auf der Suche nach der Freiheit, einen Magier auf Insel-Mission bis hin zu einem Menschen, dessen Lieblingsort eine belebte Verkehrsinsel mitten in Edinburgh ist.
Besonders gefallen haben mir an diesem Buch die philosophischen Gedanken (ist die Familie eine Insel ist, die Schutz braucht?), der oftmals poetische Schreibstil („Der Horizont erstreckte sich zum Nördlichen Eismeer, schattiert in subtilen Schichten von Blau bis Scharlachrot, und die Felsen erblühten in kleinen weißen Trompeten aus Klippen-Leimkraut und Purpur-Rosetten aus Grasnelken.“ - S. 35) und die vielen farbigen Abbildungen von Karten verschiedensten Alters, denn die Karten bieten einen ganz eigenen Zauber für den Autor. „Man könnte auch sagen, dass Karten nur eine Illusion des Begreifens einer Landschaft bieten.“ (s. 15) - „Durch ihre Auslassungen bieten alle Landkarten Raum für Fantasie und Träume.“ (S. 16).
Es ist ein wirklich wunderbares Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Sehr gefreut hätte es mich allerdings, wenn der Autor noch ein paar stimmungsvolle Bilder seiner Reisen mit abgedruckt hätte. Aber vielleicht möchte er auch einfach alles der Fantasie seiner Leser*innen überlassen…
FAZIT:
Eine Liebeserklärung an alle Inseln dieser Welt – genau das richtige Buch für alle Leser*innen mit ausgeprägter „Insula-Philie“.
Helena H.
5/5
13.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Von Flucht und Sehnsucht, Isolation und Verbundenheit
Inseln üben eine große Faszination auf uns auf. Nicht umsonst stellen wir uns immer wieder die Frage „Was würden wir auf eine einsame Insel mitnehmen?“ Inseln sind auch Sehnsuchtsorte. Wer dem geschäftigen Treiben der Stadt entfliehen möchte, träumt sich weit weg auf eine Insel. Doch Inseln können auch Orte der Verbannung sein. Man denke dabei nur an das prominenteste Beispiel Napoleon Bonaparte und St. Helena. Oder Orte der Gefangenschaft. Inseln sind Orte der Isolation. Im positiven wie im negativen Sinne.
„Auf den Andamanen […] wurde mir klar, dass Isolation und Verbundenheit die beiden Energiepole meines Lebens waren. Zum einen der Arztberuf mit seiner Intensität, seinem sozialen Engagement, seinem Logenplatz nah an der ganzen Betriebsamkeit und Brillanz der Menschheit. Und zum anderen die Inselaufenthalte und Polarreisen – mit der Distanz und der Aussicht, die sie bieten, der Chance, sich einer vom Menschlichen einigermaßen entleerten Welt zugehörig zu fühlen, ihrer Stille und dem Raum zur Kontemplation.“
Seit der schottische Arzt und Schriftsteller Gavin Francis denken kann, üben Inseln eine große Faszination auf ihn aus. Seine Insula-philie führte ihn dabei auf die unterschiedlichsten Inseln. So war er beispielsweise als Arzt auf der Antarktis tätig, als Naturschutzwart und Leuchtturmwärter auf der kleinen schottischen Isle of May, als Freiwilligenarbeiter auf Grönland. Er durchwanderte ganze Inseln, schlief im Zelt und suchte Klöster auf. Auf dreißig Jahre des Reisens blickt der Autor in seinem Werk „Inseln“ zurück.
Viele Exkurse aus der Geschichte und Literatur, psychologische und philosophische Fragen, sowie Reflexionen von Personen, die Francis auf seinen Reisen kennenlernte, ergänzen seine eigenen Erlebnisse. [Besonders oft fällt der Name Alexander Selkirk, der 1704 auf einer Insel im Südpazifik ausgesetzt wurde und erst nach vier Jahren und vier Monaten gerettet wurde. Selkirks Geschichte inspirierte Daniel Defoe zu seinem „Robinson Crusoe“]. Ergänzt wird dieses sehr interessante Konglomerat durch schöne Illustrationen. Es ist ein sehr lesenswertes Buch voller Wissen und Erkenntnis.
„Die Insel: eine ganze Welt, auf der die Feinheiten und Komplikationen des menschlichen Lebens en miniature nachgebildet sind? Oder ein Kloster, abgeschottet von der Welt, von der Industriegesellschaft, vom entscheidenden Wirken der Geschichte?
»Bring die Kinder einfach an den Strand«, sagte eine Freundin, »dann vergnügen sie sich selbst.« Sind all diese Inselträume schlicht ein Echo von Kindheitsglück?“
Helena
5/5
10.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Von Flucht und Sehnsucht,…
Von Flucht und Sehnsucht, Isolation und Verbundenheit Inseln üben eine große Faszination auf uns auf. Nicht umsonst stellen wir uns immer wieder die Frage „Was würden wir auf eine einsame Insel mitnehmen?“ Inseln sind auch Sehnsuchtsorte. Wer dem geschäftigen Treiben der Stadt entfliehen möchte, träumt sich weit weg auf eine Insel. Doch Inseln können auch Orte der Verbannung sein. Man denke dabei nur an das prominenteste Beispiel Napoleon Bonaparte und St. Helena. Oder Orte der Gefangenschaft. Inseln sind Orte der Isolation. Im positiven wie im negativen Sinne. „Auf den Andamanen […] wurde mir klar, dass Isolation und Verbundenheit die beiden Energiepole meines Lebens waren. Zum einen der Arztberuf mit seiner Intensität, seinem sozialen Engagement, seinem Logenplatz nah an der ganzen Betriebsamkeit und Brillanz der Menschheit. Und zum anderen die Inselaufenthalte und Polarreisen – mit der Distanz und der Aussicht, die sie bieten, der Chance, sich einer vom Menschlichen einigermaßen entleerten Welt zugehörig zu fühlen, ihrer Stille und dem Raum zur Kontemplation.“ Seit der schottische Arzt und Schriftsteller Gavin Francis denken kann, üben Inseln eine große Faszination auf ihn aus. Seine Insula-philie führte ihn dabei auf die unterschiedlichsten Inseln. So war er beispielsweise als Arzt auf der Antarktis tätig, als Naturschutzwart und Leuchtturmwärter auf der kleinen schottischen Isle of May, als Freiwilligenarbeiter auf Grönland. Er durchwanderte ganze Inseln, schlief im Zelt und suchte Klöster auf. Auf dreißig Jahre des Reisens blickt der Autor in seinem Werk „Inseln“ zurück. Viele Exkurse aus der Geschichte und Literatur, psychologische und philosophische Fragen, sowie Reflexionen von Personen, die Francis auf seinen Reisen kennenlernte, ergänzen seine eigenen Erlebnisse. [Besonders oft fällt der Name Alexander Selkirk, der 1704 auf einer Insel im Südpazifik ausgesetzt wurde und erst nach vier Jahren und vier Monaten gerettet wurde. Selkirks Geschichte inspirierte Daniel Defoe zu seinem „Robinson Crusoe“]. Ergänzt wird dieses sehr interessante Konglomerat durch schöne Illustrationen. Es ist ein sehr lesenswertes Buch voller Wissen und Erkenntnis. „Die Insel: eine ganze Welt, auf der die Feinheiten und Komplikationen des menschlichen Lebens en miniature nachgebildet sind? Oder ein Kloster, abgeschottet von der Welt, von der Industriegesellschaft, vom entscheidenden Wirken der Geschichte? »Bring die Kinder einfach an den Strand«, sagte eine Freundin, »dann vergnügen sie sich selbst.« Sind all diese Inselträume schlicht ein Echo von Kindheitsglück?“
Bewertung
aus Laatzen
5/5
09.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein philosophisches Buch über…
Ein philosophisches Buch über die Faszination von Inseln Meine Meinung: Gavin Francis ist ein schottischer Arzt, Bestseller-Autor und Kosmopolit, der auf 30 Jahre des Reisens zurückblickt. Schon in seiner Kindheit entdeckte er seine Liebe zu Bücher und zu Inseln und „leidet“ seitdem unter einer ausgeprägten „Insula-Philie“. Was liegt also näher, als ein Buch über die faszinierende Anziehungskraft von Inseln zu schreiben? Eines vorweg: Dies ist kein Reiseführer und auch kein „klassischer“ Reisebericht! Es ist keine Sammlung von Portraits einzelner Inseln, sondern vielmehr eine philosophische Reise zu den abgeschiedenen maritimen Orten dieser Welt und zu der Frage, wie wichtig (zeitweise) Isolation für die menschliche Seele ist. Es ist ein Buch, das Sehnsucht schafft, unterschwellige Fernweh und uns vom heimischen Sofa aus auf Weltreise mitnimmt. Quer über den Globus und durch die Zeit. In diesem Buch berichtet Gavin Francis von den Erfahrungen, Empfindungen und Bekanntschaften, die er auf seinen Reisen gemacht hat. Dabei sind die Inseln, die er über mehrere Jahrzehnte bereist hat quer über den Globus verteilt. Von „naheliegenden“ Inseln rund um Großbritannien (wie z.B. die Shetlandinseln) bis hin zu den abgelegensten Teilen dieser Welt, wie etwa Südgeorgien (das vom Staat Georgien kaum entfernter liegen könnte). Besonders angetan haben es ihm dabei die schroffen und unwirtlichen Inseln nahe den beiden Polen, wie etwa die Lofoten oder auch die Falklandinseln. Denn Francis ist immer wieder auf der Suche nach einem ganz besonderen Schatz: der Freiheit und Abgeschiedenheit, die man nur bei freiwilliger Isolation (der Ursprung dieses Wortes bedeutet im Prinzip „in eine Insel verwandeln“!) finden kann. Auf dieser Suche hat es ihn in den hohen Norden, den kältesten Süden, aber auch auf die Andamanen im Golf von Bengalen oder auch die Pazifikinsel Chiloé mit ihrer besonderen Mythologie geführt. Eines wird man in diesem Buch aber vergeblich Suchen: „Hot-Spot“-Inseln wie die Balearen, Bahamas & Co. Man merkt diesem Buch schon nach den ersten Seiten an, wie sehr der Autor die Inseln liebt, dass er weit gereist und viel belesen ist. Immer wieder untermauert er seine eigenen Gedankengänge mit interessanten und stimmigen Zitaten, sei es von Virginia Woolfe, Donald Winnicott , Charles Darwin oder auch Marc Aurel. Die Schlaglichter kurzer Begegnungen auf den Reisen mit den unterschiedlichsten Menschen verdeutlichen dabei, dass Francis mit seiner „Insula-Philie“ nicht allein ist. Seine Reisebekanntschaften reichen dabei von einer elfensuchenden Studentin, über einen Ex-US-Banker auf der Suche nach der Freiheit, einen Magier auf Insel-Mission bis hin zu einem Menschen, dessen Lieblingsort eine belebte Verkehrsinsel mitten in Edinburgh ist. Besonders gefallen haben mir an diesem Buch die philosophischen Gedanken (ist die Familie eine Insel ist, die Schutz braucht?), der oftmals poetische Schreibstil („Der Horizont erstreckte sich zum Nördlichen Eismeer, schattiert in subtilen Schichten von Blau bis Scharlachrot, und die Felsen erblühten in kleinen weißen Trompeten aus Klippen-Leimkraut und Purpur-Rosetten aus Grasnelken.“ - S. 35) und die vielen farbigen Abbildungen von Karten verschiedensten Alters, denn die Karten bieten einen ganz eigenen Zauber für den Autor. „Man könnte auch sagen, dass Karten nur eine Illusion des Begreifens einer Landschaft bieten.“ (s. 15) - „Durch ihre Auslassungen bieten alle Landkarten Raum für Fantasie und Träume.“ (S. 16). Es ist ein wirklich wunderbares Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Sehr gefreut hätte es mich allerdings, wenn der Autor noch ein paar stimmungsvolle Bilder seiner Reisen mit abgedruckt hätte. Aber vielleicht möchte er auch einfach alles der Fantasie seiner Leser*innen überlassen… FAZIT: Eine Liebeserklärung an alle Inseln dieser Welt – genau das richtige Buch für alle Leser*innen mit ausgeprägter „Insula-Philie“.
Bewertung
aus Köln
5/5
04.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein ganz besonderes Buch über die Sehnsucht nach einer Insel
Dies ist ein sehr besonderes und ein sehr hochwertiges Buch. Wunderschön gestaltet - mit Lesebändchen und Abbildungen von alten Karten.
Und es ist eine Geschichte - die Geschichte eines Arztes, der sein Leben anhand der Inseln erzählt, die er besucht hat. Und der damit zugleich eine Sehnsucht ergründet, die viele Menschen haben: Die Sehnsucht nach einer Insel. Oder nach Inseln allgemein.
Warum zieht es Menschen auf Inseln? Ist es die "Isolation", die Abkehr von der Welt? Die Sehnsucht nach einer überschaubaren Welt? Die Sehnsucht nach einer versunkenen Welt? Die Sehnsucht nach einem archaischen Leben?
Es gibt viele Gründe - und jeder Mensch, der Inseln liebt, wird seine eigenen Gründe haben.
Dieses Buch ist ein Genuss. Ein Werk, das ich nicht in einem Zug durchlesen konnte und wollte. Dazu ist es zu schön. Und zu gehaltvoll. Ich könnte auf jeder Seite einen Satz anstreichen - aber das tue ich nicht - ich möchte dieses schöne und hochwertig gestaltete Buch nicht verunstalten. Also genieße ich immer wieder einzelne Kapitel und folge dem Autor so durch die Zeiten und durch die Welt der Inseln. Und lerne, warum mich Inseln und Bücher so faszinieren:
"Mir fällt auf, dass ich, seit ich erwachsen bin, Bücher häufig als tragbare Inseln betrachte. Indem sie uns von unserer Umgebung isolieren, bieten sie eine Entlastung von aktuellen Aufgaben und Raum für Kontemplation" (S. 90).
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