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Band 1

RAVNA – Tod in der Arktis Nordic All-Age-Thriller. Nominiert für den Glauser Preis 2022 und den Buxtehuder Bullen 2021

Aus der Reihe Die RAVNA-Reihe
30

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Strong FMC

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

CBJ

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/4,5 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-17608-5

Warnhinweis

ab 14 Jahre

Beschreibung

Rezension

»Ravna ist ein wirklicher Pageturner, packend, aufschlussreich, sehr gute Unterhaltung und zum Glück der Auftakt einer neuen Reihe.« ("Freie Presse Chemnitz über »RAVNA - Tod in der Arktis«")
»Hier gewinnt das Buch von Elisabeth Herrmann […] eine atemraubende politische Dimension - es gilt, die Unschuld zu schützen, eines Landes, seiner Jugend.« ("sueddeutsche.de über »RAVNA - Tod in der Arktis«")
»Wirft ein Schlaglicht auf Leben und Kultur der Samen und punktet durch seine besonderen Hauptfiguren.« ("Münchner Merkur über »RAVNA - Tod in der Arktis«")
»Elisabeth Herrmann ist seit vielen Jahren ein Garant für gut recherchierte Krimis.« ("Main-Echo über »RAVNA - Tod in der Arktis«")
»Wie alle Krimis von Elisabeth Herrmann ist auch dieses Buch wieder sehr spannend und mitreißend geschrieben.« ("Delmenhorster Kreisblatt über »RAVNA - Tod in der Arktis«")
»Ein lesenswerter Thriller, auch für Erwachsene.« ("Westfälische Rundschau über »RAVNA - Tod in der Arktis«")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Strong FMC

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

CBJ

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/4,5 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-17608-5

Herstelleradresse

cbj
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Thriller mit interessantem kulturellem Hintergrund

    Vardø, Norwegen: Kurz vor der anbrechenden Polarnacht wird Grundbesitzer Olle Trygg gefunden. Kaltblütig ermordet und scheinbar achtlos an einer der alten Grab- und Opferstätten der Eingeborenen abgelegt. Scheinbar - wäre da der auffällige Strich in der Erde. Die Polizeipraktikantin Ravna bringt diesen sofort mit der Kultur der Samen in Verbindung. Doch keiner möchte ihrer Entdeckung Glauben schenken. Denn sie ist nicht nur Praktikantin, sondern auch noch eine Frau und dazu selbst Samin... Binnen weniger Seiten konnte mich das gelungene Setting gänzlich einnehmen. Elisabeth Herrmann entführt den Leser in eine winterliche, düstere Landschaft, die hervorragend zur Geschichte passt. Obwohl ich bisher weder selbst in Norwegen war, noch mir genauere Fotos des Landes angesehen habe, konnte ich mir die Orte rund um die Ermittlungen hervorragend vorstellen. Gerade in Kombination mit einer hilfreichen Landkarte zu Beginn des Buches ist Kopfkino hier vorprogrammiert! Besagte Ermittlungen werden zu einem großen Teil von der jungen Ravna unterstützt. Diese fand ich als Protagonistin sehr gut ausgestaltet. Sie erschien mir trotz ihrer bemerkenswerten Stärke nahbar und greifbar, wozu sicherlich auch die ein oder andere Ecke und Kante ihrer Persönlichkeit und ihres Auftretens beigetragen hat. Sie war nicht ganz rund, nicht vollkommen perfekt - und trug dadurch einen großen Teil zu der Wirkung dieses spannenden Thrillers bei. Nicht zu vernachlässigen ist an dieser Stelle zudem ihr kultureller Hintergrund. Ravna stammt von Samen ab, ein kleines Urvolk aus den eisigen Regionen Nordeuropas. Ich habe bisher leider noch nie etwas von diesem Volk gehört, was unglaublich schade ist. Denn "Ravna - Tod in der Arktis" hat mir aufgezeigt, wie vielschichtig, interessant und einzigartig ihre Kultur und ihre Traditionen sind. Sanft in die Geschichte rund um den Mord an Trygg eingebettet und hervorragend recherchiert, wird dem Leser hier Stück für Stück mehr darüber offenbart. Ich finde, dass alleine dieser Punkt einen Blick ins Buch wert ist! Und doch war auch die Geschichte selbst ein Highlight für mich: Bei "Ravna" handelt es sich um einen durch und durch gelungenen Jugendthriller. Als Leser wird man gemeinsam mit Ravna und ihren Kollegen durch die Ermittlungen geführt und erhält die Möglichkeit, sich selbst ein umfassendes Bild von den Ereignissen zu machen sowie mitzurätseln, wer Trygg auf dem Gewissen haben könnte. Dabei ist die Auflösung trotz zahlreicher versteckter Hinweise nicht vorhersehbar, gerade zum Ende hin jagt eine Überraschung die nächste. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und kann sie wärmstens jedem weiterempfehlen, der mehr über die Kultur der Samen erfahren möchte und zudem gerne Thriller liest, die nicht allzu brutal und blutig sind. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Abenteuer mit Ravna! 5/5 Sterne

  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    5/5

    18.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ravna

    tolles Buch, erfrischend neuer Krimi mit Einblick in eine andere Kultur

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Superspannender Krimi, tolles...

    Superspannender Krimi, tolles Setting! Die junge Samin Ravna ermittelt an der Seite eines genialen aber schwer traumatisierten und gar nicht umgänglichen Kommissars. Beide wachsen während der Nachforschungen, die viel mit der Mythologie der Samen zu tun haben, über sich hinaus.

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Sehr guter, atmosphärisch dichter Krimi. Die relativ kurzen Sätze passen zur düsteren Stimmung und zeigen die Wortkargheit und Einsamkeit gewisser Protagonisten. Zum Ende hin etwas gar melodramatisch.

  • chhotabhaaloo

    aus Karlsruhe

    5/5

    18.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein mystisches und spannendes Buch das berührt

    Ravna ist eine junge Frau, die ihr Leben noch vor sich hat. Gleichzeitig ist sie Samin. Wenn man zu diesem Folksstamm in Norwegen gehört, übernimmt man das hüten der Rentierherden und lebt für die Touristen in einer harten und arbeitsreichen Welt ohne viel Abwechslung. Die Zugehörigkeit zu der Minderheit der Sami ist wie ein Brandzeichen, dass verhindert, dass junge Samen studieren oder sich selbst verwirklichen können. Aus dieser Situation möchte Ravna ausbrechen. Sie will nicht ihr Leben lang Rentiere hüten, sie will Polizistin werden, Geld verdienen, ein selbstbestimmtes Leben führen. Deswegen macht sie ein Praktikum bei der örtlichen Polizei und wird gleich am ersten Tag zu einem Mordopfer– dem ersten Mordfall überhaupt in diesem Ort – mitgenommen. Am Tatort wird sofort klar, dass die örtlichen Polizisten überfordert sind und dass ausgerechnet ihre Praktikantin Details sieht, die für die Aufklärung des Falles notwendig sind. In den Augen der Anderen scheinen Samen nichts anderes zu beherrschen, als Rentiere zu hüten, aber durch Ravnas Zugehörigkeit zu diesem Volksstamm besitzt sie so etwas wie Insiderwissen, das selbst den besten und erfahrenen Polizeikollegen fehlt. Alleine schon der erste Griff zum Buch ist etwas Besonderes: Die Eisblumen um das Gesicht von Ravna sind leicht erhöht, genauso wie die Schrift. Man hat also nicht nur ein schönes Cover in der Hand, sondern spürt die Unebenheiten der Eisblumen und der Schrift. Auch die Geschichte selber hat mich stark berührt. Der Schreibstiel ist sehr angenehm und macht dem Leser ständig Lust darauf weiterzulesen. Gleichzeitig wird von den Schwierigkeiten einer Frau, die auch noch einer Minderheit angehört, den dazugehörigen Vorurteilen auf beiden Seiten und einem grausamen Mordfall in einem dunkeln arktischen Winter berichtet. Ganz nebenbei erfährt der Leser viele interessante Details des Lebens, der Riten und Bräuche, die die Samen im hohen Norden pflegen. Dabei kommt der eigentliche Mordfall nicht zu kurz. Stück für Stück lichtet sich der Nebel um die Tat und man kommt dem Mörder langsam auf die Schliche, nur um dann festzustellen, dass doch wieder etwas Unvorhergesehenes eintritt. Dieses Buch hat mich nicht nur fasziniert und gefesselt, sondern auch berührt. Es ist toll zu lesen und entführt den Leser in eine lebensfeindliche und unwirkliche Umgebung, in der der Volksstamm der Samen seit Jahrhunderten lebt. Es ist spannend und packend geschrieben und ich kann es jedem nur empfehlen.

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