Eine neue Art von Schule. Eine neue Art zu lernen. Eine neue Art zu denken und zu fühlen. Bis dunkle Wolken aufziehen und sich eine junge Lehrerin zwischen Anpassung und Widerstand entscheiden muss ...
Hamburg 1931: Ein neuer Geist weht durch die Schulen der Weimarer Republik. Wo einst der Rohrstock regierte, erobern sich die Schüler den Stoff nun mit Kopf, Herz und Hand. Felicitas, die gerade eine neue Stelle als Lehrerin angetreten hat, ist beseelt von den Idealen der Reformpädagogik. Auch Sportlehrer Emil scheint ein Verbündeter zu sein, ist er doch heimlich in sie verliebt. Doch das bürgerliche Leben, das er anstrebt, scheint mit Felicitas' Freiheitswillen nicht vereinbar. Ganz anders sieht es bei ihrer Freundin Anneliese aus, die alles daransetzt, Emil für sich zu gewinnen. Während Annelieses und Emils aufkeimende Zuneigung einen Keil zwischen die Freundinnen treibt, ziehen auch am Horizont der Geschichte dunkle Wolken auf: Die Nazis ergreifen die Macht, und auf dem Schulhof weht die Hakenkreuzfahne. Felicitas und ihre Kollegen müssen eine Entscheidung treffen: Wollen sie zum Dienst am Führer erziehen? Oder ihren Idealen treu bleiben?
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4.7/5.0
Eva_G
5/5
02.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein Leben zwischen Herz und Verstand
Hamburg 1930: Felicitas ist Lehrerin für Latein und beginnt nun ihre neue Stelle am Harvestehuder Gymnasium an. Doch schnell merkt sie, dass sie als Verfechterin der Reformpädagogik hier nicht weit kommen wird, denn der Rektor der Schule ist sehr konservativ und hält nichts von den neuen Lehrmethoden. So ist sie nicht besonders überrascht, als sie ihre neue Arbeitsstelle schnell wieder verlassen muss. Umso besser, dass sie den Turn- und Englischlehrer Emil aus ihrer Studienzeit in Berlin kennt, der nun an der Alster-Schule unterrichtet. Diese Schule ist für ihre neuen Lehrmethoden bekannt und Felicitas gefällt es dort sehr. Natürlich ist auch dort das Lehrerkollegium gemischt, allerdings sind die Strukturen anders und Entschiedungen werden gemeinschaftlich getroffen. In ihrer Freizeit benimmt sich Felicitas aber nicht immer wie eine Lehrerin, denn sie genießt das Ausgehen sehr und verbringt viele Nächte tanzend im Hamburger Nachtleben. Ihr Begleiter ist ihr bester Freund Levi, ebenfalls Lehrer an der Alster-Schule und anfangs gelegentlich auch Emil, der sich aber in dieser lockeren Szene nicht wohlfühlt. Leider verändert sich der Alltag durch den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten sehr und der Halbjude Levi verliert seine Arbeitsstelle. Auch Felicitas merkt, dass sie wohl irgendwann kuschen muss, wenn sie ihre Arbeit weiter verrichten möchte.
Julia Kröhn schreibt eindrücklich und fesselnd. Der Lehralltag an reformpädagogischen Schulen wird gut beschrieben, sodass der Leser schnell einen guten Eindruck davon bekommt. Aber auch der Aufstieg der Rechten wird deutlich gezeigt, aber immer in Verbrindung mit dem Schulalltag. Die Protagonisten Felicitas und Emil stehen auf komplett gegensätzlichen Seiten, denn Emil ist kopfgesteuert, steht eher rechts und hat auch seine Karriere im Hinterkopf, während Felicitas ihr Denken oft komplett ihrem Herzen überlässt und nicht jede ihre Handlungen bis ins letzte Detail durchdenkt. So schafft es die Autorin eindrücklich, die beiden gesellschaftlichen Seiten beispielhaft an zwei Personen zu zeigen.
Ich bin schon immer großer Fan von historischen Romanen und immer wieder begeistert, wie ein und dieselbe Zeit aus so vielen verschiedenen Sichten gezeigt werden kann. Hier wird alles aus der Sicht einer modernen Lehrerin gezeigt, die sich nun den konservativen und rückwärtsgerichteten Ansichten der Nazis unterordnen muss. Es fällt ihr sichtlich schwer, was für Frauen der Gegenwart nicht allzu schwer nachzuvollziehen ist, hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten doch sehr verändert. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil der Reihe weitergeht, denn das Ende verspricht leider nichts Gutes.
Eva_G
5/5
02.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein Leben zwischen Herz und…
Ein Leben zwischen Herz und Verstand Hamburg 1930: Felicitas ist Lehrerin für Latein und beginnt nun ihre neue Stelle am Harvestehuder Gymnasium an. Doch schnell merkt sie, dass sie als Verfechterin der Reformpädagogik hier nicht weit kommen wird, denn der Rektor der Schule ist sehr konservativ und hält nichts von den neuen Lehrmethoden. So ist sie nicht besonders überrascht, als sie ihre neue Arbeitsstelle schnell wieder verlassen muss. Umso besser, dass sie den Turn- und Englischlehrer Emil aus ihrer Studienzeit in Berlin kennt, der nun an der Alster-Schule unterrichtet. Diese Schule ist für ihre neuen Lehrmethoden bekannt und Felicitas gefällt es dort sehr. Natürlich ist auch dort das Lehrerkollegium gemischt, allerdings sind die Strukturen anders und Entschiedungen werden gemeinschaftlich getroffen. In ihrer Freizeit benimmt sich Felicitas aber nicht immer wie eine Lehrerin, denn sie genießt das Ausgehen sehr und verbringt viele Nächte tanzend im Hamburger Nachtleben. Ihr Begleiter ist ihr bester Freund Levi, ebenfalls Lehrer an der Alster-Schule und anfangs gelegentlich auch Emil, der sich aber in dieser lockeren Szene nicht wohlfühlt. Leider verändert sich der Alltag durch den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten sehr und der Halbjude Levi verliert seine Arbeitsstelle. Auch Felicitas merkt, dass sie wohl irgendwann kuschen muss, wenn sie ihre Arbeit weiter verrichten möchte. Julia Kröhn schreibt eindrücklich und fesselnd. Der Lehralltag an reformpädagogischen Schulen wird gut beschrieben, sodass der Leser schnell einen guten Eindruck davon bekommt. Aber auch der Aufstieg der Rechten wird deutlich gezeigt, aber immer in Verbrindung mit dem Schulalltag. Die Protagonisten Felicitas und Emil stehen auf komplett gegensätzlichen Seiten, denn Emil ist kopfgesteuert, steht eher rechts und hat auch seine Karriere im Hinterkopf, während Felicitas ihr Denken oft komplett ihrem Herzen überlässt und nicht jede ihre Handlungen bis ins letzte Detail durchdenkt. So schafft es die Autorin eindrücklich, die beiden gesellschaftlichen Seiten beispielhaft an zwei Personen zu zeigen. Ich bin schon immer großer Fan von historischen Romanen und immer wieder begeistert, wie ein und dieselbe Zeit aus so vielen verschiedenen Sichten gezeigt werden kann. Hier wird alles aus der Sicht einer modernen Lehrerin gezeigt, die sich nun den konservativen und rückwärtsgerichteten Ansichten der Nazis unterordnen muss. Es fällt ihr sichtlich schwer, was für Frauen der Gegenwart nicht allzu schwer nachzuvollziehen ist, hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten doch sehr verändert. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil der Reihe weitergeht, denn das Ende verspricht leider nichts Gutes.
Cornelia
aus Garbsen
5/5
16.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Bildhaft erzählte fiktive Geschichte mit realen Nebencharakteren in Zeiten der Reformpädagogik
Die Alster-Schule - Zeit des Wandels ist der erste Band der Dilogie um die Reform der Pädagogik und spielt in Hamburg. Julia Kröhn verwebt in ihrer Dilogie die wahre Geschichte mit einer fiktiven Erzählung. Die Alster-Schule - Zeit des Wandels spielt in der Zeit um 1930 bis 1938. Besonders spannend für mich sind die realen Nebenfiguren der Geschichte, die den geschichtlichen Hintergrund noch einmal klar hervorheben.
Wir können uns auf Begegnungen mit Felix Jud und Erna Stahl freuen. Und darauf, einen kleinen geschichtlichen Einblick über diese realen Personen zu erhaschen.
Die Protagonistin ist ein fiktiver Charakter. Es handelt sich um die ehrgeizige Felicitas Marquardt. Felicitas kann es kaum erwarten ihre neue Stelle als Lehrerin an einer Hamburger Schule anzutreten und mit jugendlichem Elan neuen Schwung in die Klassenzimmer zu bringen. Keine Strafen, kein Rohrstock sondern Freude beim und am Lernen mit fächerübergreifenden Themen - das ist ihr Plan. Doch nicht alle Lehrer sind derart engagiert und heißen die Reformpädagogik gut.
Politik spielt in dem Buch eine große Rolle - zur Zeit des Nationalsozialismus bleibt das unumgänglich. Unter Einsatz der Hitlerjugend war an einen normalen Schulalltag schon bald nicht mehr zu denken. Die Reformpädagogik war schnell überholt. Zusätzlich wurde der Unterrichtsinhalt vorgegeben und kontrolliert. Somit fanden die ehrgeizigen Pläne von Felicitas ein jähes Ende.
"Die nationale Revolution gibt der deutschen Schule und ihrer Erziehungsaufgabe ein neues Gesetz: Die deutsche Schule hat den politischen Menschen zu bilden, der in allem Denken und Handeln dienend und opfernd in seinem Volk wurzelt." - Seite 249
Mit klugem Humor erzählt Julia Kröhn die Geschichte der Reformpädagogik und die Schwierigkeiten der Umsetzung durch den Rückschritt der geschichtlichen, politischen Ereignisse. Dabei wird sie durch die realen Gegner des Nationalsozialismus unterstützt, die sich - trotz großer Gefahren - nicht haben verbiegen lassen.
"Als im April alle Buchhändler den Befehl bekamen, am Führergeburtstag ein Bild ins Fenster zu stellen, habe ich einen Reisebericht über die Südseeinseln gewählt. Die Vorderseite des Buches zeigt eine dunkelhäutige Frau mit Blumen im Haar, tiefem Ausschnitt und weitem Rock, sie sitzt auf einer schief gewachsenen Palme, und der Titel lautet: Heitere Tage mit braunen Menschen." - Seite 265
Der lebendige, bildhafte Erzählstil gefällt mir sehr. Die gut recherchierten politischen Hintergründe runden die Geschichte zu einer spannenden Erzählung ab. Die Charaktere sind vielschichtig und bleiben in ihrem Handeln stets authentisch. Sie durchlaufen ihre Entwicklung und zeigen - je nach Wesenszug - die Gesinnung und den Werdelauf dorthin.
Das eigene Interesse an der politischen Geschichte - insbesondere unseres Bildungswegs - sorgt dafür, dass ich das Buch zu jedem Zeitpunkt spannend finde. Die Charaktere werden mit ihren Gefühlen und ihren Gedanken zwischen den Seiten zum Leben erweckt und ich fiebere mit, wenn es um entscheidende Momente geht. Die Entwicklung der Charaktere und deren Beziehungen zu Freunden, Kollegen und der Familie verfolge ich mit wachsendem Interesse und wachem Auge. Und am Ende des Buches bin ich froh, dass es einen zweiten Band geben wird.
Fazit
Die Alster-Schule - Zeit des Wandels ist für alle, die interessiert an der Pädagogikreform und den Anfangsschwierigkeiten aufgrund politischer Hintergründe sind. Eine bildhaft erzählte fiktive Geschichte mit realen Nebencharakteren und wahren Geschehnissen.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
24.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Felicitas Marquardt - eine Lehrerin, die ihren Beruf als Berufung versteht
Dieses Buch erschien 2021 im blanvalet Verlag und beinhaltet 413 Seiten.
„Eine neue Art von Schule. Eine neue Art zu lernen. Bis dunkle Wolken aufziehen und sich eine junge Lehrerin zwischen Anpassung und Widerstand entscheiden muss…“
In Hamburg weht 1930 ein neuer Geist durch die Schulen der Weimarer Republik. Einst regierte hier der Rohrstock, doch nun erobern sich die Schüler den Stoff mit Kopf, Herz und Hand. Felicitas hat gerade eine neue Stelle als Lehrerin angetreten und ist von den Idealen der Reformpädagogik beseelt. Auch Emil, der Turnlehrer ist, scheint ein Verbündeter zu sein und er ist heimlich in sie verliebt. Er strebt ein bürgerliches Leben an, doch dies scheint mit Felicitas´ Freiheitswillen nicht vereinbar zu sein. Dagegen sieht es bei Felicitas´ Freundin Anneliese ganz anders aus. Sie setzt alles daran, Emil für sich zu gewinnen. Annelieses und Emils aufkeimende Zuneigung treibt einen Keil zwischen die Freundinnen und auch am Horizont der Geschichte ziehen dunkle Wolken aus, denn die Nazis ergreifen die Macht. Auf dem Schulhof weht die Hakenkreuzfahne. Und Felicitas und ihre Kollegen müssen sich entscheiden, ob sie zum Dienst am Führer erziehen wollen oder ihren Idealen treu bleiben wollen.
Das Cover hat mich förmlich magisch angezogen. Und da ich mich für diese Zeit der 30er Jahre sehr interessiere, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Der Schreibstil der Autorin Julia Kröhn gefällt mir ausgezeichnet. Von der ersten Seite an hat mich die Handlung der Geschichte dermaßen in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte. Julia Kröhn hat alles wirklich wunderbar beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, mich selbst mit in der Geschichte zu befinden. An Felicitas´ Seite erlebte ich eine aufregende Zeit. Die Autorin hat es super geschafft, dass man sich wirklich in diese damalige Zeit zurückversetzen konnte. Wie gut war es doch, dass endlich ein neuer Geist durch die Schulen wehte! Die Schüler sollten nicht mehr durch Drill lernen, sondern einfach den Lehrstoff durch patente Lehrer, die ihren Beruf als Berufung sahen, beigebracht bekommen. Felicitas ist mit Leib und Seele Lehrerin und ist sehr engagiert. Doch noch immer gibt es Lehrer, die nicht so ganz mit dem neuen Geist zufrieden sind. Ich finde Felicitas sehr sympathisch und sie hat einfach das Herz am richtigen Fleck. Doch leider kann sie nicht lange so unterrichten, wie sie möchte, denn die Nazis ergreifen schon bald die Macht. Plötzlich wird alles Bisherige in Frage gestellt. Juden dürfen nicht mehr unterrichten. Jeder, der gegen das System ist, wird entlassen und auch verfolgt. Was für eine schlimme Zeit! Ich finde, dass die Autorin hier einen ausgezeichneten Roman geschaffen hat, der zudem vieler Recherchen bedurfte. Ich konnte alles total nachvollziehen und finde es ganz schlimm, dass man plötzlich nicht mehr sagen durfte, was man dachte und aufpassen musste, denn jeder, der einem als Freund erschien, konnte auch ein eventueller Feind sein. Besonders toll fand ich, wie sich Felicitas für das Recht eingesetzt hat und dem Unrecht Einhalt geboten hat, auch wenn sie nicht alles zu ihrer Zufriedenheit tun konnte, denn der Schein musste irgendwie gewahrt werden. Aber lest selbst, damit ihr versteht, von was ich hier schreibe. Ich hatte Lesemomente, die mir teilweise die Sprache verschlagen ließen und oftmals hielt ich echt den Atem an und hoffte so sehr… Es handelt sich um einen spannenden und aufregenden Roman, der mein Herz berührt hat. Und es geht weiter, wie ich im Anhang anhand einer Leseprobe erfuhr. Da bin ich jetzt schon gespannt! Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr euch für die Zeit der Weimarer Republik interessiert. Ich habe mit den Protagonisten gelacht, geweint, geliebt und gelitten und hoffe sehr, dass niemals wieder solch eine Zeit kommt, aber auch, dass diese Zeit niemals vergessen wird. Die Geschichte endet im Jahr 1938. Mich hat die Autorin Julia Kröhn mit diesem Buch auf jeden Fall überzeugt!
Rebecca K.
5/5
22.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine neue Zeit beginnt
Die Reformschule hält im Jahr 1930 in Hamburg immer mehr Einzug. Felicitas geht in ihrem Beruf als Lehrerin richtig auf und versucht den Schülern mit den neuen Lehrmethoden den Stoff beizubringen wobei sie nicht immer den geraden Weg geht. Im Turnlehrer Emil scheint sie einen verbündeten gefunden zu haben. Emil ist auch in Felicitas verliebt, nur sein bürgerliches Leben passt so gar nicht zu ihrem Lebensstil und so wird die Kluft zwischen ihnen immer größer.
Doch dann kommen dunkle Wolken in Form der Nazis auf und alles ist auf einmal anders. Es müssen Entscheidungen getroffen werden die nicht nur Felicitas in eine Zwickmühle bringen.
Bei diesem Roman fand ich als erstes das Cover so ansprechend das ich richtig neugierig wurde und da mir auch der Klappentext gefallen hat und mich überzeugen konnte war ich sehr neugierig auf den Roman.
Ich war gespannt wie der Unterschied der Schularten war, da ich auch einige Jahre auf einer Waldorfschule verbracht habe kenne ich persönlich auch zwei unterschiedliche Schularten und kann sagen beides hat seine Vor- und Nachteile.
Hier geht es aber nicht nur um die Schule sondern auch um die Menschen wie eben Felicitas und Emil.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen, nur irgendwann war es für mich nicht mehr ganz so flüssig zu lesen weshalb ich etwas mehr Pausen machen musste um das gelesene sacken zu lassen.
Der Aufbau des Romans war im Jahre und dann nochmal in Monate unterteilt. Dazu gab es noch drei Handlungsstränge die in den Kapiteln munter gewechselt haben was mich auch etwas im Lesefluss behindert hat, da ich alles immer den richtigen Personen zuordnen musste.
Wobei aber der Handlungsverlauf sehr gut durchstrukturiert war, so ist es mir trotz mehrerer Pausen immer gut gelungen allem gut zu folgen und auch die getroffenen Entscheidungen waren für mich wirklich immer nachvollziehbar.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und auch wenn manches Geschichtlich absehbar war so gab es manches was ich so nicht erwartet hätte.
Die verschiedenen Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir diese sehr gut während des Lesens vorstellen konnte.
Mit Felicitas hatte ich Anfangs etwas Probleme bis ich sie besser verstehen konnte und dann hatte ich sie sehr schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt. Mit Anneliese hatte ich aber genauso wie mit Emil bis zum Schluss meine Probleme.
Auch die Handlungsorte in Hamburg empfand ich alle als sehr anschaulich beschrieben, mir ist es leicht gefallen mir alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem konnte mich der Roman vollständig überzeugen und ich bin gespannt wie es im nächsten Teil weitergehen wird, ich hoffe es geht für manche Figuren wirklich gut aus.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.
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