Florenz, 1469. Die Zeiten, als Cosima Bellani von Männern umschwärmt wurde, sind vorbei. Die Schönheit der alternden Kurtisane beginnt zu schwinden – und sie fürchtet um ihre Zukunft. Als die junge Adlige Simonetta sie in Liebesdingen um Rat bittet, hat Cosima eine verheißungsvolle Geschäftsidee: Sie will fortan Kosmetik herstellen, denn der Handel mit Pulver und Salben, Bleiweiß und Lippenrot floriert. Simonetta wird mit ihrer Hilfe zur schönsten Frau von Florenz – nicht nur der einflussreiche Giuliano de Medici, auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli liegen ihr zu Füßen. Doch dann bricht ein erbitterter Machtkampf um die Stadt aus und Cosima und Simonetta werden in eine Intrige verwickelt. Bald handeln sie nicht nur mit erlesenen Schönheitsrezepturen, sondern auch mit Geheimnissen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
AmberStClair
aus Dorsten
5/5
16.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Bella Donna. Die Schöne von Florenz: Roman (Die Töchter-Italiens-Reihe, Band 1)
Eine schöne aber ziemlich traurige Liebesgeschichte, denn Simonetta ist verzweifelt. Ihr Ehemann beachtet sie nicht, da er andere Neigungen hat die die junge Frau zuerst nicht versteht. Nur Cosima, eine Kurtisane die nicht mehr gefragt ist bei Männern, verhilft ihr wie sich die junge Frau bei dem anderen Geschlecht verhalten soll.
So wird aus der schüchternen jungen Frau, eine Frau die nach Schönheit und Macht strebt und muß doch erfahren, das dies alles keinen Wet hat, wenn eins fehlt und zwar die Liebe.
Eine sehr schöne Geschichte im historischem Gewand, verknüpft mit wahrer Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so das man sich die einzelnen Personen gut vorstellen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut geschrieben, die ganze Geschichte war fesselnt und und gut recherchiert.
In allem ein sehr guter Roman, mit wahren Begebenheiten die sich gut einfügten. Eine ziemliche bewegende Geschichte und ein gutes Leseerlebnis.
Michaela Weber
aus Weimar
5/5
02.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Die Schönen und Mächtigen
Florenz 1469,die alternde Kurtisane Cosima Bellani -die in ihrer Jugendzeit nur so von den Männern umschwärmt wurde,nach ihr dreht sich keiner oder nur noch wenige um.Das setzt Cosimar sehr zu ,mehr als sie zugeben will.Als dann die junge adelige Simonetta Vespucci zu ihr kommt um sich von ihr in Liebes-Schönheitsfragen beraten zu lassen,kommt Cosima eine Geschäftsidee.Mit selbstgemachter Kosmetika gelingt es Cosima Simonetta zur schönsten Frau von Florenz zu machen.Es ist kein Wunder als der wohlhabende Giuliano de Medici und der Maler Sandro Botticelli um Simonetta werben.Als dann ein Machtkampf der Wohlhabenden und Einflussreichen in Florenz ausbricht ,geraten Cosima und Simonetta zwischen die Fronten…
Die Autorin Catherine Aurel hat einen schönen Schreibstil,mit ihrer Erzählung glaubte man sich im 15.Jahrhundert mitten in Florenz,mitten in der Geschichte zu befinden.Sie brachte mir die Charaktere sehr nah,ließ mich ihre Geschichte erleben-die spannend war.Ich hatte das Gefühl in die Renaissance einzutauchen-5 Sterne sehr gerne dafür.Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Serie.
Piecewartenoch
5/5
27.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Spieglein, Spieglein...
…an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz ist es Simonetta Vespucci, eine junge Frau, die mit ihren überirdischen Zügen sogar die Aufmerksamkeit eines Medici auf sich längt. Selbst Botticelli verliebt sich in die Elfengleiche. Von der Affäre mit dem Bruder von Lorenzo de Medici belebt, möchte Simonetta sich nicht in die Rolle zwängen lassen, die ihr auferlegt wurde, sondern freier leben. Deshalb geht sie mit der alternden Kurtisane Cosima ein Bündnis ein, das sehr viel Kosmetik, aber schon bald Geheimnisse und Intrigen beinhaltet.
Die Geschichte rund um Simonetta, Cosima und Sandro Botticelli wird aus der wechselnden Perspektive der Figuren erzählt. Dabei stellt sich als geheimer Star des Buches aber vor allem der Schreibstil der Autorin heraus: Umwerfend elegant, mit schönen Vergleichen und Formulierungen erweckt Aurell die Illusion der florentinischen Straßen zum Leben. Mit einem für das Genre angemessenen Sprachstil wird die passende Atmosphäre erzeugt, die man benötigt, um sich so richtig in die Geschichte fallen lassen zu können. Diese kommt sehr authentisch daher, was ich als sehr wichtig für einen historischen Roman erachte, was sich daran zeigt, dass auftretende historische Persönlichkeiten gut dargestellt wurden, ohne dass man als Leser*in das Gefühl hatte, diese sei inadäquat ausgeführt. Leider sind mir da auch schon Negativerfahrungen passiert, weswegen ich sehr froh bin, dass sich das bei Bella Donna nicht wiederholt hat. Die Figuren sind vielschichtig und voller Emotionen und Gefühl. Ich mochte die Komplexität der Gefühlswelten unserer Charaktere besonders. Es hat viel Spaß gemacht mit ihnen mitzufühlen. Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Böse und Gut – das geht aus den unterschiedlichen Charakteren deutlich hervor. Man sollte zuerst hinter die Fassade eines Menschen blicken, bevor man über ihn urteilt. Dafür spricht auch die Charakterentwicklung, die die beiden Frauen durchmachen. Erst Stück für Stück realisiert der/die Leser*in und die Figur selbst, was alles in ihr steckt, wer sie wirklich ist und wonach sie sich sehnt.
Es geht viel um die Möglichkeiten der Frauen in dieser Zeit, die Freiheit und die Sehnsucht nach wirklicher Liebe. Auf eine interessante, fesselnde und intensive Weise behandelt die Autorin diese und mehr Themen.
Doch auch wenn die Charaktere sympathisch sind, das Setting großartig ist und ich die Einblicke in das damalige Kunsthandwerk inklusiver philosophischer Gespräche zwischen Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli geliebt habe – der Geschichte fehlt es leider etwas an Spannung, unteranderem dadurch, dass den Großteil des Buches gar nicht ersichtlich ist, wohin die Geschichte möchte. Der rote Faden war doch recht fadenscheinig. Daher wirkt der Mittelteil recht lang, doch man wird mit emotionalen, wendungsreichen letzten hundert Seiten belohnt.
Mir hat das Buch phänomenal gut gefallen. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, aber ich empfehle dieses Buch allen, die nach einem außergewöhnlichen Schreibstil suchen, der viele Verberststellungsnebensätze beinhaltet. Sprachlich auf einem hohen, aber angenehmen Niveau. Ich habe viel mitgelitten und die Szenen mit Sandro vollkommen genossen. Ein bisschen zeitgeschichtliches Wissen nimmt man auch aus dem Buch mit. Einfach ein fantastisches Buch mit viel Gefühl und Liebe zum Detail. Ich bin begeistert und freue mich riesig auf den zweiten Teil der Reihe. Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten, wieder ein Buch der Autorin zu lesen!
Piecewartenoch
5/5
27.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Spieglein, Spieglein an der…
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz ist es Simonetta Vespucci, eine junge Frau, die mit ihren überirdischen Zügen sogar die Aufmerksamkeit eines Medici auf sich längt. Selbst Botticelli verliebt sich in die Elfengleiche. Von der Affäre mit dem Bruder von Lorenzo de Medici belebt, möchte Simonetta sich nicht in die Rolle zwängen lassen, die ihr auferlegt wurde, sondern freier leben. Deshalb geht sie mit der alternden Kurtisane Cosima ein Bündnis ein, das sehr viel Kosmetik, aber schon bald Geheimnisse und Intrigen beinhaltet. Die Geschichte rund um Simonetta, Cosima und Sandro Botticelli wird aus der wechselnden Perspektive der Figuren erzählt. Dabei stellt sich als geheimer Star des Buches aber vor allem der Schreibstil der Autorin heraus: Umwerfend elegant, mit schönen Vergleichen und Formulierungen erweckt Aurell die Illusion der florentinischen Straßen zum Leben. Mit einem für das Genre angemessenen Sprachstil wird die passende Atmosphäre erzeugt, die man benötigt, um sich so richtig in die Geschichte fallen lassen zu können. Diese kommt sehr authentisch daher, was ich als sehr wichtig für einen historischen Roman erachte, was sich daran zeigt, dass auftretende historische Persönlichkeiten gut dargestellt wurden, ohne dass man als Leser*in das Gefühl hatte, diese sei inadäquat ausgeführt. Leider sind mir da auch schon Negativerfahrungen passiert, weswegen ich sehr froh bin, dass sich das bei Bella Donna nicht wiederholt hat. Die Figuren sind vielschichtig und voller Emotionen und Gefühl. Ich mochte die Komplexität der Gefühlswelten unserer Charaktere besonders. Es hat viel Spaß gemacht mit ihnen mitzufühlen. Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Böse und Gut – das geht aus den unterschiedlichen Charakteren deutlich hervor. Man sollte zuerst hinter die Fassade eines Menschen blicken, bevor man über ihn urteilt. Dafür spricht auch die Charakterentwicklung, die die beiden Frauen durchmachen. Erst Stück für Stück realisiert der/die Leser*in und die Figur selbst, was alles in ihr steckt, wer sie wirklich ist und wonach sie sich sehnt. Es geht viel um die Möglichkeiten der Frauen in dieser Zeit, die Freiheit und die Sehnsucht nach wirklicher Liebe. Auf eine interessante, fesselnde und intensive Weise behandelt die Autorin diese und mehr Themen. Doch auch wenn die Charaktere sympathisch sind, das Setting großartig ist und ich die Einblicke in das damalige Kunsthandwerk inklusiver philosophischer Gespräche zwischen Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli geliebt habe – der Geschichte fehlt es leider etwas an Spannung, unteranderem dadurch, dass den Großteil des Buches gar nicht ersichtlich ist, wohin die Geschichte möchte. Der rote Faden war doch recht fadenscheinig. Daher wirkt der Mittelteil recht lang, doch man wird mit emotionalen, wendungsreichen letzten hundert Seiten belohnt. Mir hat das Buch phänomenal gut gefallen. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, aber ich empfehle dieses Buch allen, die nach einem außergewöhnlichen Schreibstil suchen, der viele Verberststellungsnebensätze beinhaltet. Sprachlich auf einem hohen, aber angenehmen Niveau. Ich habe viel mitgelitten und die Szenen mit Sandro vollkommen genossen. Ein bisschen zeitgeschichtliches Wissen nimmt man auch aus dem Buch mit. Einfach ein fantastisches Buch mit viel Gefühl und Liebe zum Detail. Ich bin begeistert und freue mich riesig auf den zweiten Teil der Reihe. Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten, wieder ein Buch der Autorin zu lesen!
Flying Bookworm
5/5
01.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Geschichtsunterricht in WUNDERSCHÖN
Bella Donna ist mein dritter Roman der Autorin und anders als die anderen beiden Bücher, ist dieses Buch mit knapp 300 Ebook Seiten deutlich kürzer. Allerdings ist dies eher Vorteil als Nachteil, denn oft empfinde ich das bei längeren Büchern doch etwas Trägheit entsteht weil einfach zu viele unwichtige Nebenhandlungen erzählt werden und man als Leser den Fokus auf die Hauptgeschichte verlieht. Ebendies passiert nicht beim aktuellen Roman: als Leser kommt man direkt im Florenz der Renaissance an, ist sofort Teil der Geschichte. Durch den gewohnt flüssigen Schreibstil, fliegen die Seiten nur so dahin, nicht zuletzt auch weil die Geschichte unglaublich interessant wie auch spannend geschrieben ist. Beruhend auf wahren Begebenheiten und gespickt mit Vermutungen und Mythen, lernen wir im Buch die Geschichte von Simonetta Vespucci kennen, die (zumindest vermutliche) Geliebte des mächtigen Giuliano de Medici und spätere Muse des berühmten Malers Sandro Botticelli. Simonetta will im Leben nur eines: die wahre Liebe und um diese zu bekommen muss sie viele Schicksalsschläge erleiden. Aus einem schüchternen kleinen Mädchen, wird eine starke Frau, die sich durch ihre Schönheit Einfluss und Macht verschafft, doch dies ist nicht immer leicht und verlangt einen hohen Preis. Hilfe bekommt sie nur von der ehemaligen Kurtisane Cosima, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, vor allem hilft sie aber Simonetta dabei ihre Schönheit gezielt einzusetzen. Mit Cosima öffnet sich ein weiterer Handlungsstrang welcher in den weiteren zwei Teilen der Renaissance Trilogie fortgesetzt wird...
Was diesen Historischen Roman für mich so zauberhaft macht, ist nicht nur die Mischung aus romantischen, sowie dramatischen Elementen, sondern vor allem die Mischung aus Wahrheit und Fantasie. Hier und da kenne ich ungefähr die Geschichte der Familie Medici und auch das Bild ''Die Geburt der Venus'' habe ich schon mal gesehen, aber die wahre Geschichte dahinter so spielend leicht in einem faszinierenden Roman kennen zu lernen, ist für mich immer wieder wunderschön und macht für mich diesen Zauber von Büchern aus(gerade eben bei Historischen Romanen). Ich werde aus meinem normalen Leben in eine andere Welt abgeholt und lerne gleichzeitig noch etwas dazu. Erweitere meinen Horizont und mein Allgemeinwissen. Geschichte wie sie sein soll. Es erklärt sich wohl von selbst das ich nun unbedingt einen Städtetrip nach Florenz unternehmen möchte. ;-)
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