Produktbild: Der Sommer, in dem Einstein verschwand

Der Sommer, in dem Einstein verschwand Roman

62

10,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.06.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

371

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,9 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Regine Elsässer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68129-8

Beschreibung

Rezension

»Das Janusköpfige der Wissenschaft bleibt gut... im Blick.« ("Wiener Zeitung")
»Hermanson gelingt es, den Optimismus sowie die dunklen Untertöne der Fremdenfeindlichkeit und des Nationalismus der zwanziger Jahre auferstehen zu lassen. Mit leichter Hand zeichnet sie ihre Charaktere und verwebt gekonnt deren Schicksal.« ("Sveriges Radio")
»Lebendig, lustig und unterhaltsam. ... Wie ein historisches Puppenhaus, in das man sich mit ein wenig Nostalgie hineinbegibt.« ("Aftonbladet")
»Eine gelungene Zeitreise.« ("Dagensbok")
»Marie Hermanson ist eine begnadete Erzählerin.« ("Expressen")
»Ein Roman, der – abgesehen von einem interessanten Plot – einen tiefgehenden Einblick in die Abgründe und Hoffnungen einer schwedischen Kleinstadt auf dem Weg zur Großstadt in den 20er-Jahren bietet. Sehr empfehlenswert.« ("biblio.at")
»... anschaulich, temporeich und atmosphärisch dicht.« ("karinhahnrezensionen.com")
»Mit ihren Geschichten gelingt Marie Hermanson Literatur der hin-, außerdem der mitreißendsten Sorte. Man liest diese mit großer Freude und noch größerer Leidenschaft.« ("literaturmarkt.info")
»Der Leser taucht ein in die stimmungsvolle Atmosphäre der goldenen 20er, in der sich Fakt und Fiktion gekonnt miteinander verbinden, sodass sie eine neue Wirklichkeit erschaffen.« ("Bücher Magazin")
»Hier wird stimmungsvoll der Zeitgeist der 20er-Jahre eingefangen.« ("Für Sie")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.06.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

371

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,9 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Regine Elsässer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68129-8

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Anzi

    4/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gutes Buch mit Krimicharakter

    Die Autorin bringt uns ins Göteborg im Jahr 1923. Die Stadt ist voller Menschen, denn es findet eine renomierte Weltausstellung statt. Mittendrin ist die Journalistin Ellen, der Kommissar Nils und der Eseljunge Otto. Und natürlich Albert Einstein der kurz davor den Nobelpreis erhalten hat. Doch der preisgekrönte Wissenschaftler erscheint nicht zu seiner Vorlesung. Und so beginnt eine abenteuerliche Geschichte rund um das Leben Einsteins. Der Einblick in das Leben Einsteins hat mir sehr gut gefallen, ich habe mir danach direkt ein weiteres Buch über ihn geholt. Leider fiel es mir etwas schwer in die Sprache von Hermanson hereinzukommen. Dennoch ist es eine lustige Geschichte, mit der man schon ein paar Stunden verbringen kann.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin Marie Hermanson ist fast schon wie eine alte Freundin für mich. Ihre Bücher sind unaufdringlich, entwickeln aber immer ihren eigenen Reiz. Auch mit ihrem neuen Roman weiß sie zu überzeugen. Unterhaltsam und wissenswert gleichzeitig - Marie Hermanson lese ich immer gerne!

  • Bewertung

    5/5

    03.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vart tog han vägen ⁉

    Erzählt wird die Geschichte rückblickend von dem inzwischen 92 Jahre alten Otto, dem damals 13-jährigen Jungen mit dem Esel, der sich nun im Jahr 2002 an die Jubiläumsausstellung zurückerinnert. Während sich Otto im ersten Kapitel in aller Stille zurückerinnert, klappern und hämmern im zweiten Kapitel bereits die Maschinen und katapultieren den Leser von Jetzt auf Gleich, ohne Vorwarnung, ins Jahr 1923. Die einzelnen Kapitel sind mit Namen und Datum versehen, das erleichtert die Orientierung und das Lesen fühlt sich dadurch tatsächlich wie eine Zeitreise an. Wie die Autorin das hinbekommen hat, ist mir ein Rätsel. Gleich zu Beginn kam ich mir vor wie in einem lauten Film. Aber in einem schönen lauten Film. Mich störte weder die Lautstärke noch die Geräusche, denn alle Menschen wirkten euphorisch und ich konnte die Aufbruchsstimmung regelrecht spüren. Um sein Nobelpreisgeld zu erhalten, soll Einstein in Göteborg während der Jubiläumsfeier eine Rede halten. Er lässt sich nicht lange bitten, darum reist er im Sommer 1923 mit dem Zug nach Göteborg. Doch er ahnt, dass ihn jemand verfolgt und ihm etwas Böses antun will. Ein unbekannter Mann will ihn dann tatsächlich aus dem Waggon werfen. Er steigt irgendwo in der Einöde Schwedens aus und trifft dort den jungen Otto, der einen Esel mit sich führt. Die beiden kommen ins Gespräch. Der junge Otto bringt Einstein in die Stadt, wo er schon erwartet wird. Währenddessen lauert bereits der jüdische Ganove Paul Weyland in Göteborg auf Einstein. Er möchte den jungen Wissenschaftler lieber tot als lebendig sehen. Die junge Journalistin Ellen und der Kommissar Nils Gunnarsson kommen dem Gauner auf die Spur. Aber können die beiden verhindern, dass er Einstein töten wird? Mit diesem Roman ist der schwedischen Autorin Marie Hermanson ein wahrhaft stimmungsvolles Abenteuer sowie ein spannender Ausflug in das Göteborg der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts gelungen. Im Nachhinein finde ich auch das Cover passend. Mir ist ganz warm ums Herz geworden. Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen.

  • mara20

    5/5

    15.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Temporeich in historisch-luftiger Atmosphäre

    Die Journalistin Ellen und der Polizist Nils geben eine sehr gelungene Figurenkonstellation für diesen temporeichen Roman! Es ist die Zeit der zwanziger Jahre in Göteborg während des Sommers der Jubiläumsausstellung. Eigens dafür wurde die Zeitung "Krone und Löwe" erschaffen, für die Ellen als Volontärin schreibt. Zahlreiche Persönlichkeiten werden eingeladen und auch Albert Einstein soll dort Gast sein um eine Rede für seinen Nobelpreis zu halten. Doch dieser hat nicht nur Freunde und Bewunderer und verschwindet spurlos. Was hat nur der Mann mit der Melone auf dem Kopf, der überall auftaucht, zu bedeuten? Schon bald kommt es zu einer spannungsgeladenen Verfolgungsjagd! Dieser historische Roman ist bestens recherchiert und zugleich witzig und unterhaltsam. Er kommt mit all den neuen Erfindungen, Künstlern, Berühmtheiten und Attraktionen und den vielfältigen Gerüchen und Geräuschen wie eine schwedische Sommerfrische daher. Wissenswerte Informationen über Einstein hinsichtlich seiner Arbeit werden häppchenweise geliefert. Auch gibt es Details zu seinem Liebesleben, welches ihn inmitten seiner ersten Frau, der zweiten Frau Elsa und seiner Geliebten Betty in der fiktionalen Handlung unzufrieden lässt und er sich so manches Mal in Wunschfantasien verliert. Zeitgeschichtlich befindet sich alles im Aufbruch, was sich in den technischen Erfindungen und der Veränderung in der Gesellschaft zeigt. Von Gaunern und Halunken, die alles zu ihrem Vorteil nutzen wollen, ist die Rede. Wie weit sie wirklich zu gehen bereit sind, bleibt lange offen. Der Polizist Nils bietet mit seiner Gewissenhaftigkeit und Ehrlichkeit ein solides Gegenstück dazu. Dann ist da noch der Junge Otto mit seinem Esel Bella, welche die eigentliche Berühmtheit des Ausstellungssommers ist und eine Schlüsselrolle in diesem Roman spielt. Besonders gefällt mir Ella, die teilweise die moderne neue Frau darstellt und mit ihrem lauten Lachen besonders sympathisch wirkt. Sie behauptet sich ziemlich gut in der damaligen nicht immer leichten Arbeitswelt und bleibt trotz aller Widrigkeiten unbeschwert und fröhlich. Gefühlsmäßig wird bei der sich vorsichtig anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Ellen und Nils nicht zu sehr in die Tiefe gegangen, sodass Tempo und Leichtigkeit der Handlung fortgesetzt werden. Es geht in der Thematik natürlich auch um Zahlen (Besucherzahlen, Teilnehmerzahlen usw.), sowie um Licht und Zeit. So erhielt ich einen kleinen Einblick in die berühmte Relativitätstheorie Einsteins und habe sie, wenn schon nicht verstanden, wenigstens eine Ahnung davon...

  • Bewertung

    aus Urspringen

    5/5

    07.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Jubiläumsausstellung und alles steht Kopf

    Vier Erzählstränge, vier Geschichten von vier Personen, die mit der Zeit sich irgendwann begegnen und somit die Geschichte beeinflussen, ob sie es wollen oder nicht. Zum einen der berühmte Albert Einstein, der schon in den zwanziger Jahren unter Antisemitismus leidet. Dann noch Otto, der Junge der mit dem Esel Bella zur großen Ausstellung darf. Dann noch die liebenswürdige Ellen, die ihren ersten Job bei der Zeitung, die eigens für die große Jubiläumsausstellung Göteborgs ergattert. Dann noch Nils, der sympathische Polizist. Göteborg steht Kopf, als Einstein nicht zum geplanten Vortrag erscheint. Auch nicht mit dem nächsten Zug. Diese vier Personen machen diese wunderschöne Geschichte aus. Es liest sich sehr schön, von Langeweile keine Spur. Zum Schluss kann man noch nachlesen, was davon der Wirklichkeit entsprach und was sich die Autorin ausgedacht hatte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

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