Produktbild: Eine Frau

Eine Frau Nobelpreis für Literatur 2022

4

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36404

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/1 cm

Gewicht

100 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

5

Originaltitel

Une femme

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47138-8

Beschreibung

Rezension

»Keine kann die biografische Analyse so sensibel wie Annie Ernaux.« ("Berliner Zeitung")
»Es ist schwer zu sagen, weshalb Annie Ernaux' kahle Sprache so unter die Haut geht. Eine Frau , ihre autobiografische Annäherung an die Mutter, entwickelt in ihrer trockenen Faktizität einen eigentümlichen Sog. Jedes Wort in diesem Bericht über das Leben der 1987 verstorbenen Madame Ernaux hat eine unabweisbare Wucht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Man glaubt also nach der Lektüre dieses klugen, genauen Buches ein Gefühl dafür zu haben, wen und welches Milieu Ernaux beschreibt, und ist abgesehen davon als privilegierte Leserin viel damit befasst, sich der Selbstverständlichkeiten bewusst zu werden, mit denen man so den ganzen Tag umherläuft.« ("DIE ZEIT")
»[Ernaux's Werk] ist kein weit ausgreifendes Panorama, wie in den großen Romanen der Literaturgeschichte, sondern ein sehr detailliertes Bild, in dem alles sichtbar miteinander in Verbindung steht. Diese Verbindungen hängen sich im Prozess der Lektüre an weitere Anknüpfungspunkte, denn auch der Leser ist Teil eines sozialen Gefüges. Das Ich, das Sie, Er und Wir der Annie Ernaux finden ihre Entsprechungen. Ihre Wirkung erreichen diese Bücher auch durch ihr Echo im Leser selbst.« ("Frankfurter Rundschau")
»[Es] zeichnet [ Eine Frau ] wie den Vorgänger über den Vater eine große Intensität aus, sind die Kürze und die Kargheit der Sätze sehr eindringlich. Annie Ernaux kommt der Mutter sehr nah, ihrer Herkunft sowieso, aber auch ihrem Charakter, den Stärken und Schwächen. Aber mehr und mehr widmet sich die französische Schriftstellerin dem Verhältnis der beiden Frauen zueinander ... [ Eine Frau ] ist ... nicht zuletzt ein feministisches Denkmal.« ("Der Tagesspiegel")
»Auch das neue Buch ist fast nüchtern im Ton, schnörkellos und dabei frappierend intensiv. Kein Wort zu viel, keine überflüssigen Details, das literarische Extrakt einer Mutter-Tochter-Beziehung.« ("DER SPIEGEL")
»Es ist diese unbedingte Ehrlichkeit, dieser Wille, sich der Schuld zu stellen, die den Büchern von Annie Ernaux ihre ungewöhnliche Stärke verleihen.« ("The New York Times")
»... ein Mosaik feiner Beobachtungen, in denen die ganze Welt aufscheint.« ("Brigitte Woman")
»Kein Wort ist in dieser Prosa zu viel, jeden überflüssigen Satzfetzen löst Ernaux ab, bis der Text wie ein blank poliertes Meisterstück vor uns liegt. Annie Ernaux erzählt von sich, nicht aber um sich zu exponieren, sondern, ob gewollt oder nicht, um gesellschaftliche und menschliche Diagnosen anzustellen. Wie immer, wenn sie von sich selbst erzählt, denkt sie die anderen mit, erzählt en passant auch ihre Geschichten.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Der Stil des Buches ist knapp, schnörkellos und dennoch voller Zärtlichkeit« ("MDR Kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

36404

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/1 cm

Gewicht

100 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

5

Originaltitel

Une femme

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47138-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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abgebrochene Brücke

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052097

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Distanziert, aber keineswegs kühl, obgleich nüchtern so doch nicht ganz trostlos blickt Annie Ernaux mit Respekt und Behutsamkeit auf das Leben ihrer Mutter - den Wurzelgrund, aus dem diese kommt - und sie zu jener machte, die sie war - mit allen Plus- und Minuspunkten - in der Verflechtung mit ihrem eigenen Leben als Tochter dieser Frau. Innerhalb weniger Monate reflektiert Ernaux das Leben ihrer Mutter, nachdem diese relativ unvermittelt, wenngleich nicht überraschend mit Alzheimer in einer Pflegeeinrichtung stirbt. Sie will das Sterben und die Lücke einordnen, im Reflektieren das eigene Leben ebenso sortieren, wie die Mutter verstehen und vielleicht auch das schwierige Verhältnis ein Stück weit heilen. Es ist ein stilles Büchlein, das immer wieder an Wunden rührt und doch auch Schönes herauf beschwört, das Fragen stellt und Antworten sucht - und einem so ein Türchen öffnet, das eigene Leben zu reflektieren. Denn der Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke, sondern oft genug auch Fragen und mehr - wie Ernaux am Schluss selber schreibt: Sie, ihre Worte, ihre Hände, ihre Gesten, ihr Gang und ihre Art zu lachen waren es, die die Frau, die ich heute bin, mit dem Kind das ich gewesen bin, verbunden haben. Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme, verloren.

abgebrochene Brücke

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052097
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Distanziert, aber keineswegs kühl, obgleich nüchtern so doch nicht ganz trostlos blickt Annie Ernaux mit Respekt und Behutsamkeit auf das Leben ihrer Mutter - den Wurzelgrund, aus dem diese kommt - und sie zu jener machte, die sie war - mit allen Plus- und Minuspunkten - in der Verflechtung mit ihrem eigenen Leben als Tochter dieser Frau. Innerhalb weniger Monate reflektiert Ernaux das Leben ihrer Mutter, nachdem diese relativ unvermittelt, wenngleich nicht überraschend mit Alzheimer in einer Pflegeeinrichtung stirbt. Sie will das Sterben und die Lücke einordnen, im Reflektieren das eigene Leben ebenso sortieren, wie die Mutter verstehen und vielleicht auch das schwierige Verhältnis ein Stück weit heilen. Es ist ein stilles Büchlein, das immer wieder an Wunden rührt und doch auch Schönes herauf beschwört, das Fragen stellt und Antworten sucht - und einem so ein Türchen öffnet, das eigene Leben zu reflektieren. Denn der Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke, sondern oft genug auch Fragen und mehr - wie Ernaux am Schluss selber schreibt: Sie, ihre Worte, ihre Hände, ihre Gesten, ihr Gang und ihre Art zu lachen waren es, die die Frau, die ich heute bin, mit dem Kind das ich gewesen bin, verbunden haben. Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme, verloren.

Menschen, Frau, Tochter, Mutter

Bewertung am 23.02.2023

Bewertungsnummer: 1886611

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht Ernaux über die Traurigkeit nach dem Tod ihrer Mutter. Aber vor allem erzählt sie über die Frau,die ihre Mutter war bevor sie ihre Mutter würde mit all ihren Stärken und Schwächen.

Menschen, Frau, Tochter, Mutter

Bewertung am 23.02.2023
Bewertungsnummer: 1886611
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht Ernaux über die Traurigkeit nach dem Tod ihrer Mutter. Aber vor allem erzählt sie über die Frau,die ihre Mutter war bevor sie ihre Mutter würde mit all ihren Stärken und Schwächen.

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von Annie Ernaux

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