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Beale Street Blues Roman | »Beale Street Blues bricht einem das Herz, wieder und wieder, doch Baldwin setzt es auch immer wieder neu zusammen, stärker und widerstandskräftiger.« Mithu Sanyal

3

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19163

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/1,7 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Moosgrün

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

If Beale Street Could Talk

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14800-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der afroamerikanische Autor konnte das alles sein, schwarz, weiss, jung, alt, hetero-, homosexuell. ("NZZ")
Ein wütend-zärtlicher Roman über ein Paar, das durch die Willkür eines rassistischen Polizisten getrennt wird. ("Neue Zürcher Zeitung am Sonntag")
Um sich in die Musikalität, die Baldwins Sprache innewohnt, einzufinden, sei ihre Art zu übersetzen eine sehr körperliche, sagt Mandelkow. ("Deutschlandfunk Kultur")
Starke Neuübersetzung, die perfekt zur afroamerikanischen Bewegung Black Live Matter heute passt. ("Playboy")
James Baldwins Roman ›Beale Street Blues‹ aus dem Jahr 1974, brillant neu übersetzt von Miriam Madelkow, ist ein kleines Juwel. ("Die Welt")
Der Einfluss so vieler grandioser Musikerinnen durchzieht den Roman, macht ihn zu einem langen Song im speziellen Sound der Schwarzenviertel, macht ihn zu großer Literatur. ("Badische Zeitung")
Die Übersetzerin Miriam Mandelkow hat das Feine der Struktur und das manchmal Grobe der Diktion dieses Romans gut verknüpft. ("Die Zeit")
Heute liest sich ›Beale Street Blues‹ wie ein aktueller Beitrag zur ›Black Lives Matter‹-Bewegung. ("Frankfurter Rundschau")
James Baldwin war einer der bedeutendsten schwarzen Intellektuellen, aber er war vor allem ein Romantiker. Sein Roman ›Beale Street Blues‹ zeigt dies einmal mehr. ("zeit.de")
Der Roman ist manchmal wie ein melancholischer Blues, manchmal wie eine wilde Free-Jazz-Improvisation, manchmal erotisch aufgeladen wie ein Soul-Klassiker. ("rbb Radio 3")

Produktdetails

Verkaufsrang

19163

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/1,7 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Moosgrün

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

If Beale Street Could Talk

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14800-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: [email protected]

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Traurig-schöne Liebesgeschichte

Lesenswege am 25.08.2024

Bewertungsnummer: 2275788

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

James Baldwin wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat der dtv-Verlag seine Romane und Essay-Bände neu aufgelegt. Miriam Mandelkow hat sie neu übersetzt. „Beale Street Blues“ erzählt die Geschichte von Vonny und Tish, einem jungen Liebespaar im New York der 70er Jahre. Die beiden kennen sich von Kindheit an, und plötzlich war sie da, die Liebe. Alles könnte so schön sein, denn gerade haben sie einen Speicher in Harlem bezogen, in dem der bildende Künstler Vonny auch arbeiten kann, und sie wollen heiraten, denn Tish ist schwanger. Doch bevor es dazu kommt, wird Vonny von einem rassistischen Polizisten verhaftet und für eine Straftat angeklagt, die er nicht begangen hat. Tish ist die Erzählerin dieser Geschichte, die so ausweglos erscheint und dennoch voller Hoffnung ist und voller Liebe. Die Freude auf das erwartete Baby zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, dieses kleine Wesen ist der Hoffnungsschimmer am Horizont und der Motor, der die Familie kämpfen lässt. Baldwin wirft uns mitten hinein in die Handlung. Es gibt eine Erzählzeit und eine erzählte Zeit. Schicht um Schicht wird freigelegt, was zu Vonnys Verhaftung führte. Dabei hatte ich das Gefühl, immer bereits ein wenig mehr zu wissen, als er Tish berichten lässt. Es ist die immer gleiche Gesichte von weißer Überlegenheit, die Baldwin uns hier erzählt, sie könnte 1950 spielen oder 1910 oder heute. Beim Lesen hatte ich „I can’t breathe!“ im Ohr. Ein bisschen anders läuft es hier ab, der Polizist legt nicht selbst Hand an, aber er weiß, an welchen Schrauben er drehen muss. Die Geschichte eines Freundes diente Baldwin als Inspiration für diesen Roman, zu dem Daniel Schreiber ein sehr schönes Nachwort geschrieben hat. Ich habe zum ersten Mal Baldwin gelesen und freue mich sehr, mit diesem wunderbaren Buch den Einstieg in sein Werk gefunden zu haben. Hiermit lege ich es euch dringend ans Herz.

Traurig-schöne Liebesgeschichte

Lesenswege am 25.08.2024
Bewertungsnummer: 2275788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

James Baldwin wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat der dtv-Verlag seine Romane und Essay-Bände neu aufgelegt. Miriam Mandelkow hat sie neu übersetzt. „Beale Street Blues“ erzählt die Geschichte von Vonny und Tish, einem jungen Liebespaar im New York der 70er Jahre. Die beiden kennen sich von Kindheit an, und plötzlich war sie da, die Liebe. Alles könnte so schön sein, denn gerade haben sie einen Speicher in Harlem bezogen, in dem der bildende Künstler Vonny auch arbeiten kann, und sie wollen heiraten, denn Tish ist schwanger. Doch bevor es dazu kommt, wird Vonny von einem rassistischen Polizisten verhaftet und für eine Straftat angeklagt, die er nicht begangen hat. Tish ist die Erzählerin dieser Geschichte, die so ausweglos erscheint und dennoch voller Hoffnung ist und voller Liebe. Die Freude auf das erwartete Baby zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, dieses kleine Wesen ist der Hoffnungsschimmer am Horizont und der Motor, der die Familie kämpfen lässt. Baldwin wirft uns mitten hinein in die Handlung. Es gibt eine Erzählzeit und eine erzählte Zeit. Schicht um Schicht wird freigelegt, was zu Vonnys Verhaftung führte. Dabei hatte ich das Gefühl, immer bereits ein wenig mehr zu wissen, als er Tish berichten lässt. Es ist die immer gleiche Gesichte von weißer Überlegenheit, die Baldwin uns hier erzählt, sie könnte 1950 spielen oder 1910 oder heute. Beim Lesen hatte ich „I can’t breathe!“ im Ohr. Ein bisschen anders läuft es hier ab, der Polizist legt nicht selbst Hand an, aber er weiß, an welchen Schrauben er drehen muss. Die Geschichte eines Freundes diente Baldwin als Inspiration für diesen Roman, zu dem Daniel Schreiber ein sehr schönes Nachwort geschrieben hat. Ich habe zum ersten Mal Baldwin gelesen und freue mich sehr, mit diesem wunderbaren Buch den Einstieg in sein Werk gefunden zu haben. Hiermit lege ich es euch dringend ans Herz.

Der Roman „Beale Street…

MaWiOr aus Halle am 11.08.2021

Bewertungsnummer: 2748578

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Beale Street Blues“ des US-amerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschien 1974 und im selben Jahr auch in deutscher Übersetzung. Seit 2018 gibt es auch eine Neuübersetzung von Miriam Mandelkow im Deutschen Taschenbuch Verlag. Die Handlung ist in New York, im Harlem der 1970er Jahre angesiedelt, und wird von der Ich-Erzählerin, der 19jährigen Clementine Rivers, genannt Tish, geschildert. Tish liebt den 22jährigen Fonny, von dem sie schwanger ist. Die beiden kennen sich aus den Kindertagen, nun haben sie Zukunftspläne. Doch dann wird Fonny beschuldigt, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. Er wird inhaftiert und Tish unternimmt alles Menschenmögliche, um Fonnys Unschuld zu beweisen, bevor das Baby zur Welt kommt. Es ist ein Kampf gegen die Willkür einer weißen Justiz mit Falschaussagen und Zeugenbeeinflussungen. Dazu Geschworene, die von vorn herein einen Schwarzen für schuldig befinden. Schließlich versuchen Tish und ihre Familie das angebliche Vergewaltigungsopfer, eine Puerto-Ricanerin ausfindig zu machen. Die Mutter von Tish macht sich auf den weiten Weg nach Puerto Rico, doch erfolglos, denn die Menschen dort leben unter noch menschenunwürdigeren Bedingungen als die Schwarzen in New York City. Der Roman ist mit vielen Rückblenden bestückt; er erzählt von einem Liebespaar und dessen Kampf um sein Glück und den vielen Hürden, die ihnen von Gesellschaft, Polizei und Justiz dabei in den Weg gestellt werden.

Der Roman „Beale Street…

MaWiOr aus Halle am 11.08.2021
Bewertungsnummer: 2748578
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Beale Street Blues“ des US-amerikanischen Schriftstellers James Baldwin erschien 1974 und im selben Jahr auch in deutscher Übersetzung. Seit 2018 gibt es auch eine Neuübersetzung von Miriam Mandelkow im Deutschen Taschenbuch Verlag. Die Handlung ist in New York, im Harlem der 1970er Jahre angesiedelt, und wird von der Ich-Erzählerin, der 19jährigen Clementine Rivers, genannt Tish, geschildert. Tish liebt den 22jährigen Fonny, von dem sie schwanger ist. Die beiden kennen sich aus den Kindertagen, nun haben sie Zukunftspläne. Doch dann wird Fonny beschuldigt, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. Er wird inhaftiert und Tish unternimmt alles Menschenmögliche, um Fonnys Unschuld zu beweisen, bevor das Baby zur Welt kommt. Es ist ein Kampf gegen die Willkür einer weißen Justiz mit Falschaussagen und Zeugenbeeinflussungen. Dazu Geschworene, die von vorn herein einen Schwarzen für schuldig befinden. Schließlich versuchen Tish und ihre Familie das angebliche Vergewaltigungsopfer, eine Puerto-Ricanerin ausfindig zu machen. Die Mutter von Tish macht sich auf den weiten Weg nach Puerto Rico, doch erfolglos, denn die Menschen dort leben unter noch menschenunwürdigeren Bedingungen als die Schwarzen in New York City. Der Roman ist mit vielen Rückblenden bestückt; er erzählt von einem Liebespaar und dessen Kampf um sein Glück und den vielen Hürden, die ihnen von Gesellschaft, Polizei und Justiz dabei in den Weg gestellt werden.

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