Neuartige Methode zur Messung der Todeszeit (Todeszeitbestimmung) an Zähnen mithilfe von Reflexionsspektren und Farbmetrik Erstes referenzunabhängiges Meß- und Analyseverfahren
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.05.2004
Verlag
HoffmannSeitenzahl
108 (Printausgabe)
Dateigröße
62708 KB
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783340000343
Der Autor dieses gegenwärtigen Werkes hat festgestellt, daß Zähne an Leichen viel heller, andersfarbig und weniger transluzent wirken als bei lebenden Menschen und daß dentale Farbänderungen auf Trocknungs- und Flüssigkeitswiederaufnahmeprozessen basieren und hochpräzise und sehr differenziert in verschiedenartigen Werten meßbar und reversibel sind. Er mißt den Flüssigkeitsverlust (Flüssigkeitsgehalt) in Bereichen von bis zu einem millionstel Gramm, im Mikrogrammbereich, sowie höchstpräzise die Farbe und Reflexionsspektren mit Hochpräzisionsmeßsystemen und sieht eine fundamentale Möglichkeit in der Nutzung von Prozessen, die er an trocknenden und flüssigkeitswiederaufnehmenden Zähnen gemessen und analysiert hat und stellt hier erstmals eine neuartige Methode vor. Ferner stellt er erstmals auch zudem einen referenzunabhängigen Ansatz (die vielleicht sogar erste referenzunabhängige Analyse- bzw. Meßmethode in den Naturwissenschaften) vor, der auf Trocknung bis zum Zeitpunkt der ersten Messung, Flüssigkeitslagerung und abermaliger Trocknung - die eigentliche Simulation - basiert. Er benötigt deshalb für diesen referenzunabhängigen Verfahrensansatz im Gegensatz zu seinem referenzabgängigen nicht zwingend Referenzwerte, also Werte, die zuvor an anderen, vergleichbaren Proben (vgl. Nomogramm) gewonnen werden mußten, sondern nur Werte, die am selben Objekt zuvor gewonnen wurden. Damit wurde die "Streuungsproblematik" erstmals umgangen - der Weg zu einem Hochpräzisionsverfahren?
Da Vorteile zu bisherigen Methoden auf diesem Gebiet gegeben sind, ist der Weg zu einem höchstpräzisen Todeszeitanalyseverfahren bzw. Todeszeitmessung gebahnt: objektivierende Messung anstatt subjektive Stadieneinschätzung; mehrere unabhängige Werte, wie L*, a*, b*, C*, h, M, Spektralwerte, anstatt bei der Körpertemperaturmethode numerisch nur ein einziger Wert (Temperatur), Reversibilität anstatt Irreversibilität der Prozesse und damit nach hinreichender Flüssigkeitslagerung Wiederholbarkeit der postmortalen Zustände und folglich der postmortalen Zeitspanne bis zur zeitlich ersten Messung im Rahmen einer Simulation unter vergleichbaren Bedingungen am selben Objekt und damit Vermeidung der "Streuungsproblematik"; Vermeidung von intra- und interindividuellen Unterschieden auf beiden Seiten des Obduktionstisches - beim Befundeten und beim Befundenden; Todeszeitmessung vor Ort oder Hochpräzisionsmessungen mit Hochpräzisionspositionierungssystemen anstatt Messung mit Thermometer; in Vision des Autors komfortable Messungen diverser Proben unabhängig voneinander innerhalb eines Umgebungsbedingungen simulierenden Analyseautomaten im Labor anstatt händische rektale Messung.
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