Produktbild: Neonregen
Band 1

Neonregen Ein Dave-Robicheaux-Krimi, Band 1

5

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13112

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2150 KB

Übersetzt von

Hans H. Harbort

Sprache

Deutsch

EAN

9783865325556

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

13112

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2150 KB

Übersetzt von

Hans H. Harbort

Sprache

Deutsch

EAN

9783865325556

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  • tassieteufel

    5/5

    10.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Lieutenant Dave Robicheaux…

    Lieutenant Dave Robicheaux vom New Orleans Police Department bekommt von einem Verurteilten aus der Todeszelle eine Warnung, dass angeblich die Kolumbianer seinen Kopf wollen. Zunächst kann sich Robicheauxdie Sache nicht erklären, bis er sich an die Leiche einer jungen Schwarzen erinnert, die er vor einiger Zeit beim Angeln aus dem Wasser gezogen hat. Mit seinem Partner Clete beginnt er zunächst im Trüben zu stochern, doch schon bald sieht er sich im Visier von üblen Schlägern, Berufskillern, Ermittlern des Schatzamtes und der CIA. Lange Zeit war „Neonregen“, der 1. Teil der Reihe um Lieutenant Dave Robicheaux in Buchform vergriffen, weshalb ich um diese Serie bisher einen Bogen gemacht hab, ich lese halt gern der Reihenfolge nach, als ich mehr zufällig das Buch als eBook gefunden hab, habe ich natürlich sofort zugegriffen. Schon in diesem ersten Teil ist mir die bildgewaltige Sprache des Autors aufgefallen mit der er die eindrucksvolle Landschaft und das Flair der Südstaaten einfängt. Die Story an sich ist sicher nicht neu oder besonders originell, in der ein oder anderen Form hat sie ein versierter Krimileser schon häufig in den Händen gehalten, aber in Verbindung mit Burkes sehr plastischem und ausdrucksstarken Erzählstil, wird eine dichte und intensive Atmosphäre aufgebaut, der man sich beim Lesen kaum entziehen kann. Dave Robicheaux , die Hauptfigur ist dabei kein strahlender Überheld, sondern ein Vietnam Veteran mit Diplom in englischer Literatur, der sein Kriegstrauma noch lange nicht überwunden hat, er ist zu einem Säufer verkommen, der Pferdewetten liebt, er ist ein Zyniker durch und durch und trotzdem Idealist geblieben, er ist ein loyaler Polizist und guter Freund. Er wirkt gerade am Anfang nicht immer sympathisch und mit seinen diversen Ecken und Kanten muß sich der Leser erst arrangieren. Auch nimmt er es mit den Regeln nicht immer so ganz genau, der Charakter an sich wirkt dadurch allerdings wesentlich glaubhafter. Der Spannungsbogen bleibt durchweg hoch, durch die Verwicklung von Kriminellen, Polizei, CIA und Schatzamt ist der Krimifall nur schwer durchschaubar und gipfelt in einem furiosen patronengeschwängerten Finale, das vermutlich hauptsächlich männliche Leser begeistert. Für mich hätte es ruhig etwas weniger actiongeladen sein dürfen, aber ich will mich nicht beschweren, insgesamt war das Buch ein herausragendes Lesevergnügen, an dem es nichts zu kritteln gibt. FaziT: ein Serienauftakt, der mich restlos überzeugt hat und auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Durch seinen anschaulichen und ausdrucksstarken Schreibstil erzeugt der Autor mit viel Südstaatenflair einen grandiosen Hintergrund, der die perfekte Kulisse für den Krimifall ist.

  • Manuela Hahn

    5/5

    14.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Neonregen

    Inhalt: Dave Robicheaux wird zu einem zum Tode verurteilten Häftling ins Gefängnis gerufen. Johnny Massina hat mit dem Leben abgeschlossen und will einem der wenigen ehrlichen Männern die er kennt eine Warnung zu kommen lassen, jemand hat es auf Dave abgesehen. Robicheaux vermutet einen Zusammenhang mit dem Tod einer jungen Prostituierten die er vor einiger Zeit im Sumpf fand. Schon bald muss er erkennen das er sich irrt. Meine Meinung: Der erste Teil der Dave Robicheuax Reihe überzeugte mich, wie auch schon das Buch "Schmierige Geschäfte" durch die außergewöhnliche Erzählkraft des Autors, er vermittelte mir einen realen Eindruck der Menschen, der Umgebung und vor allem der vorherrschenden Temperaturen, das könnte allerdings auch daran liegen dass während ich das Buch las, auch hier das Wetter, warm, feucht und fast schon tropisch war. Ich bin also, wie auch schon bei Glut und Asche und Schmierige Geschäfte, begeistert vom Schreibstil Burkes und somit auch von dem verantwortlichen Übersetzer, H.Harbort. In Neonregen wird der Charakter Robicheaux ausführlich eingeführt, der Leser erfährt von seinem Alkoholproblem, seinen Erfahrungen in Vietnam, die ihn zu dem Mann machten der er ist: Schwierig, impulsiv, stur und löst Probleme auch gern mal mit Gewalt, während er auf der anderen Seite, sensibel und einfühlsam ist. Ein Mann seiner Zeit eben. Und ein Mann mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wohl wissend, das er eigentlich auf verlorenem Posten steht, nimmt er es mit Kriminellen auf, die durch ein korruptes System geschützt werden, so wie er den Tod der jungen Prostituierten aufklären will, den der zuständige Sheriff als Tod durch Ertrinken zu den Akten legen. Ich war zugegebener Maßen, wieder einmal erstaunt, wie wenig es mich störte das das Buch eigentlich schon so alt ist (Erstauflage 1987), normalerweise stört es mich wenn die Helden erst einmal eine Telefonzelle suchen müssen, das war hier nicht der Fall, also hat entweder Burke von vornherein einen "Zeitlosen" Krimi geschrieben oder die Überarbeitung und Übersetzung durch den Pendragon Verlag ist einfach nur hervorragend. Ich kann für Neonregen nichts anderes, als eine absolute Leseempfehlung geben, es ist immer ein Vergnügen die besonderen Bücher von Burke zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    17.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Harter, kompromissloser Thriller...

    Harter, kompromissloser Thriller um den Polizisten Dave Robicheaux der einen von der ersten Seite an fesselt und mit ins schwüle New Orleans der 80 Jahre nimmt.

  • Havers

    5/5

    25.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich!!! Nachdem die…

    Endlich!!! Nachdem die meisten der älteren Bände der Dave-Robicheaux-Reihe von James Lee Burke vergriffen bzw. nur noch zu horrenden Preisen antiquarisch erhältlich waren, freue ich mich umso mehr, dass der von mir sehr geschätzte Pendragon Verlag beschlossen hat, nach und nach alle Romane nicht nur in der korrekten Reihenfolge, sondern auch in einer überarbeiteten Fassung herauszugeben. Die Bände 1 – 12 gab es ja bereits in deutschen Ausgaben, wohingegen von den Veröffentlichungen 13 – 20 bisher lediglich „Sturm über New Orleans“ (Bd. 16) in der Übersetzung vorliegt. „Neonregen“, erstmals 1987 erschienen (in dt. Übersetzung), markiert den Auftakt der Robicheaux-Reihe, die dem Autor erstmals nicht nur monetären, sondern auch literarischen Erfolg bescherte (Nominierung für den Pulitzer-Preis, diverse Auszeichnungen u.a. Gold Dagger und Edgar Award). Dave Robicheaux, Lieutenant der Mordkommission in New Orleans, ist definitiv kein eindimensionaler Charakter: er hat englische Literatur studiert, in Vietnam gekämpft und überlebt, liegt immer wieder im Clinch mit seiner Alkoholsucht, ist eine Spielernatur, praktizierender Katholik, nicht korrumpierbar und moralisch bis ins Mark. Ein Kämpfer für Recht und Ordnung, der sich nicht scheut, dies auch mit brachialen Mitteln durchzusetzen. Aber er ist auch sensibel und hat ein großes Herz, kennt „seine“ Stadt und ihre Bewohner und kümmert sich um sie, und zwar ohne Ansehen der Person. So auch um einen zum Tode Verurteilten, der in wenigen Stunden hingerichtet werden wird. Wenn er schon sein eigenes Leben verliert, möchte er wenigstens das von Robicheaux retten, denn dieser hat ihn immer korrekt behandelt. So bittet er mit einem letzten Wunsch um dessen Besuch, um Dave zu warnen. Offenbar ist dieser völlig unbeabsichtigt der Drogenmafia in die Quere gekommen, als er beim Angeln die Leiche einer jungen Frau aus dem Fluss gezogen hat. Es stellt sich heraus, dass man ihrer überdrüssig war und sie auf diesem Wege auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen wollte. Hätte ja auch fast geklappt, aber jetzt ist Robicheaux an diesem Fall dran, und er wäre nicht der, der er ist, wenn er klein bei gäbe. Auch wenn er mit seinen Ermittlungen nicht nur dem Kartell, sondern auch den Bundesbehörden auf die Füße tritt. Aber ob das ein kluger Schachzug ist, deren dreckige Geschäfte ans Licht zu zerren? Es sind die unterschiedlichen Komponenten und deren Verbindung, die James Lee Burkes Robicheaux-Reihe zu etwas Besonderem machen: der Protagonist, der in kein Schema passt, und die poetischen Beschreibungen der Südstaaten-Landschaften. Im Gegensatz dazu dann Bilder des brummenden Lebens in der Metropole mit den dunklen Winkeln, in die man sich tunlichst nicht verirren sollte und die Bezüge zu aktuellen politischen Themen, die Burke auch zu einem Chronisten der Zeitgeschichte machen , wie in „Neonregen“ beispielsweise die Rolle der amerikanischen Geheimdienste in der Iran-Contra-Affäre. Spannung, Atmosphäre, Reflexion – bei Burke stimmt die Mischung. Lesen!

  • Björn

    aus Remagen

    1/5

    07.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Parade der Unsympathen

    Mag sein, dass der Autor in den vielen Romanen die diesem folgen sollten dazu gelernt hat, aber ich kann bei aller Liebe nicht erkennen, was hier literarisch wertvoll sein soll. Gerade dies wird dem Autor von Fans gerne attestiert. Die immer gleiche Umschreibung von Graureihern und Zypressen in der Landschaft? Jedenfalls halten in diesem Roman stets unsympathische Menschen immer die gleichen sinnlosen Monologe und Dialoge. Der Kriminalfall ist nicht als solcher zu erkennen und das schlimmste: Die Protagonisten handeln komplett unlogisch. So lernt die Hauptfigur hier seine Frau kennen. Die ersten zwei Aufeinandertreffen sind geprägt von Gewalt und Folter. Welche Frau findet den Typen, der sie in diese Situation bringt, dann noch attraktiv und möchte sich in diesen verlieben? Unterm Strich: Alles Mumpitz, was in diesem Buch verzapft wird. Schade um das Geld und die Zeit, die dieses Machwerk verschlungen hat.

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