Tagsüber und abends sind sie Schauspieler – nachts machen sie als Trickbetrüger, Diebe und Scharlatane die Stadt unsicher. Die Truppe um den jungen Dieb Glin kommt für eine Saison in die Stadt Mosmerano, um dort ein großes Ding zu drehen. Doch auch der beste Plan kann nicht vor bösen Überraschungen schützen. Und so geraten die Diebe mitten in ein Komplott um finstere Magier und ein Gemälde, das es eigentlich gar nicht geben dürfte …
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
4/5
02.07.2022
Hörbuch-Download
Lohnenswertes Hörbuch
Toller Vorleser mit richtig guter Stimme.
Inhaltlich ist die Geschichte auch ziemlich gut, könnte aber noch einen Tick spannender sein.
Kommt nicht ganz an meine Lieblingshörbücher ("Die Riyria Chroniken) heran, aber trotzdem habe ich es sehr gerne gehört.
Bewertung
aus Köln
4/5
29.04.2022
Hörbuch-Download
Fesselnd
Die Geschichte der Herbstgänger ist toll erzählt und ihre Charaktere gekonnt dargestellt. Obwohl es eine Fantasygeschichte ist,die ich normalerweise nicht so gerne höre,muss ich sagen das ich gefangen war. Habe mich jederzeit, trotz Zeitsprünge, in der Geschichte befunden und hoffe sehr das es ein Wiedersehen/hören mit den Herbstgängern gibt.
Bewertung
5/5
14.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gutes Buch mit spannender Story
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, in Mosmerano sank ich schon bald tief hinab und fand mich immer mehr in die Welt und die Charaktere ein,besonderst wuchs mir beim Lesen Yyrein ans Herz, mit ihrer kriegerischen, mysteriösen Art zog sie mich schon bald in ihren Bann.Generell einfach ein wirklich tolles Buch mit einer tollen Story ,deren Wendung ich persönlich nicht vorhergesehen hatte.Die teilweise verbale Sprache hat mich nicht sonderlich gestört tatsächlich fand ich sie an manchen Stellen recht passend,an anderen aber auch unnötig
LizzyCurse
5/5
06.02.2021
eBook (ePUB 3)
Tolle Verquickung von Mechanik und Magie
Diebe der Nacht von Thilo Corzilius
Die Herbstgänger scheinen eine Truppe fahrender Schauspieler zu sein, das einzige Kuriosum an ihnen ihr mechanisches Theater, mit dem sie von Stadt zu Stadt ziehen und die Menschen unterhalten. Doch in Wahrheit sind sie eine Diebesbande: „Wenn wir nur dreist genug sind, stehlen wir die gesamte Ruhende Welt“ ist ihr Motto. Doch Talmos, der Anführer der Herbstgänger, holen seine Altlasten ein und bringen den Rest der Truppe in höchste Gefahr. Es wird Zeit für ihren größten Coup.
„Mit einem Kuss auf die Stirn und einem Gebet auf den Lippen“ schafft diese zusammengewürfelte Truppe Dinge, an die der Leser nicht im Entferntesten denkt. Das hat mir schon auf den ersten paar Seiten imponiert. Sie halten zusammen, sind nicht auf den Mund gefallen, sind mutig und frech.
Glin, der junge Dieb und Talmos’ Mündel ist der Protagonist der Geschichte. In seine Gefühls- und Gedankenwelt erhält der Leser während des Buches den größten Einblick, und er gerät trotz seiner Schläue immer wieder in brenzlige Situationen und macht Fehler, die ihn menschlich und greifbarer scheinen lassen. Zum Glück. Jeder Mensch hat Fehler, und dem Plot aus seinen Augen zu folgen hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich hätte jedoch gern mehr Charakterbuilding auch abseits des Protagonisten gehabt. Thilo Corzilius ist nicht zimperlich was seine Figuren betrifft, was ich eigentlich begrüße, wenn es in die Story passt. Aber hier hatte ich das Gefühl, die Charaktere kaum kennen gelernt zu haben, bevor sie sich von der Bühne verabschiedet haben.
Der Antagonist ist dem Autor jedoch richtig gut gelungen. Seine Handlungen haben ihn zu einer Figur gemacht, die ich so richtig schön hassen konnte, die jedoch auch einen Background und somit die Plastizität hatte. Die anderen Charaktere hat man hauptsächlich durch Rückblenden kennen gelernt.
Die Ruhende Welt und vor allen Dingen die Stadt Mosmerano glänzen durch ihr italienisches Flair. Ein Labyrinth aus Masken und Lichter und dunklen Glamour, so kam es mir jedenfalls vor. Schade nur, dass die Welt und die Orte nur angerissen wurden, da der Umfang des Buches nicht mehr Platz geboten hat, um die Welt genauer zu erkunden. So kam mir der Plot bisweilen gehetzt vor. Ich wäre gern noch länger an manchen Locations geblieben und hätte sie auf mich wirken lassen.
Die Spannungskurve steigert sich im Verlauf des Buches, spätestens ab der Mitte waren auch meine Gedanken vom Wunsch nach einem bestimmten Gut beseelt und ich fieberte mit Glin und seiner Truppe. Ab da war ich mehr in der Geschichte gefangen.
Die Verquickung von Mechanik und Magie ist Thilo wirklich gut gelungen. Ohne große Erläuterungen lässt er seine Leser einfach erleben, was eine chemistische Lampe ist oder wie das mechanische Theater funktioniert. Dass Magie und Mechanik nicht nur nebeneinander, sondern miteinander funktionieren, war an diesem Buch wirklich außergewöhnlich gut gelöst und hat bei mir für viel Staunen gesorgt. Mein Liebling war übrigens Schönheit, eine wunderbare intelligente mechanische Grille - ich mag auch so eine auf meiner Schulter sitzen haben!
Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, als wäre die Welt riesengroß, die Stadt fantastischer, als es die Seiten eigentlich vermuten lassen und die Figuren tiefer, als sie mir aus den Seiten entgegen lächeln. Oft blieb die Welt nämlich pastellartig blass. Ich konnte sie sehen, aber nicht richtig greifen. Der letzte Funken fehlte, was mich während der Lektüre ein bisschen geärgert hat. Im Endeffekt hätten dem Roman „Diebe der Nacht“ 150 Seiten mehr gut getan.
Fazit? Ein toller Ganovenroman, mit einem Schauspieler, der mehr drauf hat als nur Taschenspielertricks. Ich mochte das Buch wirklich trotz der Kritik, aber für mich hat der letzte Funken gefehlt.
Galladan
aus Niederrhein
5/5
04.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr unterhaltsam mit vielen Fassetten
Diebe der Nacht von Thilo Corzilius, erschienen im Klett-Cotta Verlag am 19. September 2020.
Glin führt eine fahrende Gruppe Schauspieler an die sich „die Herbstgänger“ nennen. So ganz nebenbei tun sie das, was man dem fahrenden Volk immer nachgesagt hat: sie tricksten, stehlen und betrügen was das Zeug hält. Irgendwann treffen sie aber auf den Fisch im Teich der größer und gemeiner als man selbst ist und so sollen sie für einen gemeinen Magier arbeiten.
Thilo Corzillus weiß mit Worten, um zu gehen und so entsteht eine Welt die man gerne bereist. Das Buch ist abgeschlossen, ich hoffe aber, dass da noch mehr kommen wird. Wir erleben fluchende Priester, die Lagunenstadt Mosmerango, die wohl einer Liebe für Venedig entspringt, und eine Welt die man gerne noch näher kennenlernen möchte kennen.
Eine wunderbare lustige, traurige, fantasievolle Geschichte mit glaubwürdigen Protagonisten die mich gefesselt hat. Klare Leseempfehlung.
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