Produktbild: Das Geheimnis des Dr. Alzheimer

Das Geheimnis des Dr. Alzheimer Roman

Gesprochen von
5

8,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jørn Precht

Spieldauer

6 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

28

Verlag

Gmeiner-Verlag GmbH

Sprache

Deutsch

EAN

9783839228845

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Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Jørn Precht

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6 Stunden und 6 Minuten

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Nein

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Hörtyp

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Fassung

gekürzt

Medium

MP3

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28

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Gmeiner-Verlag GmbH

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Deutsch

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9783839228845

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  • NiWa

    4/5

    28.08.2021

    Hörbuch-Download

    Als eine "einfache seelische Störung" zur Krankheit wird

    Frankfurt am Main am Beginn des 20. Jahrhunderts. Karl Walz‘ großer Traum ist es Arzt zu werden, während er selbst als Krankenpfleger seinen Dienst verrichtet. Unvermutet erhält er die Gelegenheit, Assistent des bekannten Dr. Alois Alzheimer zu sein und gleichzeitig die mysteriöse Krankheit seiner Ziehmutter zu studieren. „Das Geheimnis des Dr. Alzheimer“ ist ein historischer Roman, der das Schaffen und die Erkenntnisse von Dr. Alois Alzheimer aus der Sicht einer dritten Figur betrachtet. Thematisch dreht sich dieses Werk um den ersten dokumentierten Alzheimer-Fall. Es handelt von Auguste Deter, die aufgrund mysteriöser Symptome im Alter von 51 Jahren von ihrem Mann hilfesuchend in die Irrenanstalt gebracht wird. Auguste Deters Schicksal ist das Fundament einer berüchtigten Erkrankung, die heutzutage als Alzheimer beziehungsweise Demenz bekannt ist. Zu Augustes Zeit wurde von einer ‚einfachen seelischen Störung‘ gesprochen, für die es keine Erklärung gab. In diesem Roman ist Auguste die Ziehmutter des Krankenpflegers Karl Walz, hinter dem eine tragische Kindheit liegt. Karl träumt davon, selbst Arzt zu werden, obwohl er aus ärmlichsten Verhältnissen stammt. Dank seines angesehenen Wesens, der wissbegierigen Art und des behutsamen Umgangs mit den Patienten erhält er eine Anstellung als Assistent von Dr. Alois Alzheimer. Der Roman bereitet Karls Leben auf, während nebenher die ersten Erkenntnisse um die mysteriöse Krankheit gewonnen werden. Karl hat ein resolutes Temperament, das manchmal zu rasch aufflackert und ihn in prekäre Situationen bringt. Daraus und aus der Beobachtung anderer zieht er Schlüsse zu geistigen Erkrankungen und wie sie im Rahmen eines Menschenlebens entstehen. Nebenher wird Dr. Alzheimer mit einem Geheimnis versehen, worauf sein Umfeld neugierig ist, was aus Taktgefühl heraus aber nicht angesprochen wird. Diesen Part hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, weil die Geschichte rund um Auguste Deter und dem Umfeld in der Nervenheilanstalt an sich schon brisant genug gewesen ist. Trotzdem darf man sich keinen aufregenden Roman erwarten, sondern es geht deutlich in Richtung Medizingeschichte, deren Spannung in den damaligen Erkenntnissen liegt. Meiner Meinung nach ist Autor Jørn Precht die Umsetzung recht gut gelungen, auch wenn der Part um Karls Leben insgesamt einfach gestrickt ist. Manche Entwicklungen sind klischeebeladen, teilweise zu vorhersehbar, und es mangelt an Mehrwert für das Gesamtgeschehen. Das Hörbuch wird vom Autor selbst gesprochen. Insgesamt weist er eine angenehme Erzählstimme auf, obwohl, meiner Meinung nach, ein professioneller Sprecher für die Audioversion vorteilhaft gewesen wäre. Trotzdem empfinde ich den Roman gelungen erzählt, solide erarbeitet und interessant, wenn man Einblick in die ersten Erkenntnisse dieser Erkrankung gewinnen will.

  • meine.literaturliebe

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman

    Frankfurt am Main 1901: Der verarmte Krankenpfleger Karl Walz erhält die Chance an der Seite des Dr. Alzheimer zu arbeiten und an der Krankheit zu forschen, die das Leben seiner Ziehmutter zerstört hat. Ich fand den Roman sowohl unterhaltsam als auch informativ. Man erfährt viele Einzelheiten sowohl aus dem Leben des Dr. Alzheimer als auch Auguste Deter, die seine erste Patientin der mysteriösen Krankheit war. Ein großartiger historischer Roman und wichtiger Beitrag zur Geschichte der Medizin, den ich gerne weiterempfehle.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    22.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsche Medizingeschichte unterhaltsam, spannend und lehrreich erzählt

    Fast jeder hat wohl irgendeine Schwäche, die ihn im Alltag stört. Bei mir ist es mein nicht vorhandenes Personengedächtnis. Ich kann mir Namen und Gesichter ums Verrecken nicht merken und grüße darum freundlich jeden zurück, der mir auch nur im Entferntesten zunickt. Wenn man mich dann fragt, wer das war, kann ich meist nur hilflos die Schultern zucken - „Alzheimer lässt grüßen“ ... Umso gespannter war ich auf die Geschichte, die hinter der Krankheit und ihrem Entdecker steckt. Jørn Precht hat Alois Alzheimers Forschung und Wirken geschickt in einem spannenden historischen Roman verpackt. Karl Walz muss als Kind hilflos mit ansehen, wie seine Mutter nach dem Alkoholtod des Vaters immer mehr verfällt und schließlich im Irrenhaus „Affenstein“ landet. Die Zustände dort sind katastrophal und erinnern an Gefängnisse des Mittelalters. Karl muss daraufhin in verschiedene Kinderheime und erlebt dort Dinge, die mir jetzt noch Gänsehaut über den Rücken jagen. Zum Glück holt ihn seine „Ziehmutter“ Auguste Deter wenigstens an den Wochenenden da raus. Um 1900 arbeitet Karl als Pfleger für einen Kinderpsychiater und liest in seiner Freizeit medizinische Fachbücher. Er träumt davon, eines Tage ebenfalls Arzt zu werden, kann sehr gut mit Kinder umgehen und sein Ruf eilt ihm voraus. Als seine Ziehmutter Auguste Deter immer verwirrter wird und schließlich auf dem „Affenstein“ landet, nutzt Karl Alzheimers Angebot und arbeitet ab da für ihn. Seit der Eilieferung seiner leiblichen Mutter in die Anstalt sind nur 13 Jahre vergangen, aber Karl erkennt die Räumlichkeiten kaum wieder. Alles ist sauber und modern, man behandelt die Erkrankten nach den neusten Erkenntnissen und vor allem wie Menschen, nicht mehr wie Tiere. Alzheimer ist von Auguste Deters Erkrankung fasziniert. Die Anzeichen erinnern an Altersdemenz, aber dazu ist sie zu jung. Sie selbst beschreibt ihren Zustand so: „Ach, ich bin so verwirrt. Ich habe mich sozusagen verloren.“ (S. 53). Jørn Precht erzählt sehr bildlich und einfühlsam die Anzeichen und Auswirkungen der Krankheit aus verschiedenen Sichtweisen. Da ist Auguste, deren helle Momente immer seltener werden, ihr Mann, der damit nicht umgehen kann (oder möchte), Karl, der unter ihrem Verfall immer mehr leidet und Dr. Alzheimer, der unbedingt erforschen möchte, was genau Auguste hat. Dabei stützt sich der Autor auf originale Mitschriften von Dr. Alzheimer, denn Auguste Deter war wirklich die erste Patientin, an der er die Erkrankung nachweisen konnte.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    22.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsche Medizingeschichte…

    Deutsche Medizingeschichte unterhaltsam, spannend und lehrreich erzählt Fast jeder hat wohl irgendeine Schwäche, die ihn im Alltag stört. Bei mir ist es mein nicht vorhandenes Personengedächtnis. Ich kann mir Namen und Gesichter ums Verrecken nicht merken und grüße darum freundlich jeden zurück, der mir auch nur im Entferntesten zunickt. Wenn man mich dann fragt, wer das war, kann ich meist nur hilflos die Schultern zucken - „Alzheimer lässt grüßen“ ... Umso gespannter war ich auf die Geschichte, die hinter der Krankheit und ihrem Entdecker steckt. Jørn Precht hat Alois Alzheimers Forschung und Wirken geschickt in einem spannenden historischen Roman verpackt. Karl Walz muss als Kind hilflos mit ansehen, wie seine Mutter nach dem Alkoholtod des Vaters immer mehr verfällt und schließlich im Irrenhaus „Affenstein“ landet. Die Zustände dort sind katastrophal und erinnern an Gefängnisse des Mittelalters. Karl muss daraufhin in verschiedene Kinderheime und erlebt dort Dinge, die mir jetzt noch Gänsehaut über den Rücken jagen. Zum Glück holt ihn seine „Ziehmutter“ Auguste Deter wenigstens an den Wochenenden da raus. Um 1900 arbeitet Karl als Pfleger für einen Kinderpsychiater und liest in seiner Freizeit medizinische Fachbücher. Er träumt davon, eines Tage ebenfalls Arzt zu werden, kann sehr gut mit Kinder umgehen und sein Ruf eilt ihm voraus. Als seine Ziehmutter Auguste Deter immer verwirrter wird und schließlich auf dem „Affenstein“ landet, nutzt Karl Alzheimers Angebot und arbeitet ab da für ihn. Seit der Eilieferung seiner leiblichen Mutter in die Anstalt sind nur 13 Jahre vergangen, aber Karl erkennt die Räumlichkeiten kaum wieder. Alles ist sauber und modern, man behandelt die Erkrankten nach den neusten Erkenntnissen und vor allem wie Menschen, nicht mehr wie Tiere. Alzheimer ist von Auguste Deters Erkrankung fasziniert. Die Anzeichen erinnern an Altersdemenz, aber dazu ist sie zu jung. Sie selbst beschreibt ihren Zustand so: „Ach, ich bin so verwirrt. Ich habe mich sozusagen verloren.“ (S. 53). Jørn Precht erzählt sehr bildlich und einfühlsam die Anzeichen und Auswirkungen der Krankheit aus verschiedenen Sichtweisen. Da ist Auguste, deren helle Momente immer seltener werden, ihr Mann, der damit nicht umgehen kann (oder möchte), Karl, der unter ihrem Verfall immer mehr leidet und Dr. Alzheimer, der unbedingt erforschen möchte, was genau Auguste hat. Dabei stützt sich der Autor auf originale Mitschriften von Dr. Alzheimer, denn Auguste Deter war wirklich die erste Patientin, an der er die Erkrankung nachweisen konnte.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    3/5

    28.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Teilweise gelungen

    Frankfurt am Main, zur Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Der junge Karl Walz hatte keinen leichten Start. Immer wieder hatte ihn der alkoholabhängige Vater verprügelt und seine zuvor liebevolle Mutter verfiel nach dem Tod ihres Mannes auf sich allein gestellt dem Wahnsinn. Ihr trauriges Ende in der „Irrenanstalt“ machte Karl zum Waisen. Und als wäre das noch nicht genug, entwickelt seine Ziehmutter Auguste mit gerade 50 Jahren eine unheimliche Krankheit, die ihr Gedächtnis und ganzes Wesen mehr und mehr zerstört. Karl, mittlerweile Krankenpfleger, erhält die Chance, als Assistent von Dr. Alois Alzheimer diese Krankheit zu erforschen. Ob Auguste noch geholfen werden kann? Dieses Buch lässt mich mit einem leichten Gefühl der Enttäuschung zurück. Die Geschichte um die erste bekannte Alzheimer-Patientin reizte mich sehr, ohnehin finde ich die Entwicklung der Medizin enorm spannend. Aber speziell dieser Schritt, Menschen nicht mehr einfach als „irre“ zu bezeichnen und wegzusperren, war ein ganz großer und sicher in der Umsetzung alles andere als leicht. Schon allein die Ansichten der verschiedenen Mediziner waren höchst kontrovers, und die in der Bevölkerung natürlich erst recht. Diese Grundstimmung wird gut vermittelt und ich freute mich über jeden Abschnitt, in dem es um Augustes Erkrankung und die Forschungsarbeiten von Dr. Alzheimer ging. Es gab allerdings noch einen zweiten großen Handlungsstrang im Buch, der sich mit dem Schicksal des Karl Walz befasst. Da gab es genug Potential für reichlich Dramatik, die Umsetzung fand ich allerdings eher seicht und theatralisch. Sämtliche möglichen Klischees wurden bedient, dadurch wurde der Verlauf höchst vorhersehbar. Hier war für mein Empfinden gar nichts spannend, zudem ärgerten mich häufige Wortwiederholungen, den Schreibstil empfand ich als sehr einfach. Auch das titelgebende Geheimnis des Dr. Alzheimer konnte mich nicht fesseln. Es wirkte auf mich, als ob man hier mit Gewalt einen Spannungsbogen errichten wollte, wo eigentlich keiner war. Was ich im Nachwort zudem vermisste, war eine Aufschlüsselung, welche der Charaktere und Ereignisse fiktiv sind und welche auf Tatsachen beruhen. Auguste war tatsächlich die erste Alzheimer-Patientin, ein Teil der Handlung ist also zumindest an die historischen Fakten angelehnt. Da hätte es mich sehr interessiert zu erfahren, was womöglich noch real war. Ich vergebe 2,5 Sterne, die ich auf 3 aufrunde, weil zumindest der Handlungsstrang rund um die Arbeit Alzheimers gelungen war. Ich werde mir die Biographie zulegen, die der Autor im Nachwort empfiehlt. Fazit: Der medizinische Teil war sehr interessant, darüber hinaus war dies leider nicht mein Buch.

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